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IPV6

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  1. IPV6

    Autor: acl 22.12.17 - 19:07

    Hi, entschuldigung im voraus für meine laienhafte Ausdrucksweise:

    Vor einigen Jahren sah ich eine Doku über das Internet von “morgen“ bzw die Vorteile von IPV6 .

    Dort sagte man, dass wenn zwei Personen die geografisch nah beieinander wohnen und den gleichen Inhalt von dem gleichen Server abrufen sich Datenpakete auf gewissen Streckenabschnitten des Übertragungswegs teilen können. D.h. auf einigen Teilstrecken kann so der Datenverkehr reduziert werden.

    Habt ihr mal etwas davon gehört, wird das aktiv benutzt?

  2. Re: IPV6

    Autor: MarioWario 22.12.17 - 19:48

    IPv6 ist mittlerweile 20 Jahre alt und eher ein Disappointment. Du meinst Broadcasting - wie beim Radio.

  3. Re: IPV6

    Autor: mgutt 22.12.17 - 19:58

    Da quasi alles verschlüsselt übertragen wird, also auch Netflix-Videos, ist das wohl nur Theorie:
    https://www.golem.de/news/https-streaming-netflix-fuehrt-verschluesselung-ein-1504-113534.html

    Denn verschlüsselte Daten können nicht von Providern in Caches abgelegt werden (da diese Datenpakete ja nur 1x auf der Welt existieren). Ansonsten könnten die (beliebtesten) Datenpakete aus dem Cache des nahegelegenen Provider-Knotenpunktes und nicht von Netflix irgendwo aus den USA (oder vielleicht einem etwas näher gelegenen CDN irgendwo in der EU) geladen werden. Da aber genau da die Geheimdienste angesetzt hatten, sieht sich nun jeder dazu gezwungen zu verschlüsseln.

    Im Grunde braucht es für Videostreaming so etwas wie eine "halbe" Verschlüsselung. Die sollten dann zwar schon verschlüsselt übertragen werden, aber mehrere Nutzer aus einer Region sollten die gleichen verschlüsselten Datenpakete erhalten. Dann könnte man auch Caches nutzen oder gar P2P File Sharing. Aber alleine wegen DRM wird das wohl ein Traum bleiben. ;)

  4. Re: IPV6

    Autor: 1nformatik 22.12.17 - 20:12

    Man sollte Verschlüsselung auch nur da einsetzen wo es sind macht. Für reine Videodaten braucht man keine Verschlüsselung.

  5. Re: IPV6

    Autor: scrumdideldu 22.12.17 - 20:52

    1nformatik schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man sollte Verschlüsselung auch nur da einsetzen wo es sind macht. Für
    > reine Videodaten braucht man keine Verschlüsselung.
    Es spielt eben genau _keine Rolle_ was man aus dem Internet abruft. _Alles_ sollte verschlüsselt sein.

    Wären die Proxies auf der ganzen Welt nicht so lahm würde ich nicht nur diesen Beitrag darüber schreiben bzw. surfen sondern auch darüber streamen.

  6. Re: IPV6

    Autor: e_tews 22.12.17 - 23:14

    Ja, das wird aktiv genug, wenn auch nicht im öffentlichen Internet und nicht zusammen mit IPv6. Das Feature ist unter dem Namen "Multicast" bekannt und ist die Grundlage für das digitale Fernsehn (Entertain) der Telekom. Dabei stellt dein Router neben der Verbindung zum eigentlichen Internet noch über ein seperates VLAN eine Verbindung zu einem internen Telekom-Netz her. In diesem Netz wird dann per IPv4 Multicast das TV Programm verteilt.

    Im öffentlichen Internet habe ich Mutlicast noch nie selbst live gesehen. Auch wieso die Telekom hier IPv4 anstelle von IPv6 einsetzt ist mir nicht ganz klar, ich vermute einfach mal man hat damals als man das System geplant hat einfach mehr Produkte für IPv4 gefunden als für IPv6.

  7. Re: IPV6

    Autor: Andre_af 22.12.17 - 23:27

    acl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habt ihr mal etwas davon gehört, wird das aktiv benutzt?

    Puh, klares jein. Unicast-Pakete sind immer einzeln, da kannst du nux teilen.
    Dann gäbe es noch Multicast, da könnte man das so sehen. Das wäre sowas wie "Funk", jeder der zuhört kriegt halt das Paket. Geht natürlich nicht mit Protokollen die Sitzungsbasiert sind. Also z.B. UDP Multicast geht, TCP dann natürlich nicht. Dafür brauchst du aber kein IPv6, das ging auch schon mit IPv4 (auch wenns, zumindest im Internet, quasi nicht genutzt wird). Anycast sehen wir mal hierfür wie eine Form von Unicast.

    Technisch reduzieren die großen das eher durch CDNs oder ähnliche Technik.
    Nehmen wir mal einen der grossen Verursacher: Netflix. Damit die nicht immer alles durch die Carrier schieben müssen bzw. du als ISP bei deinem Uplink wild Traffic produzierst kannst du von Netflix so "Boxen" (ich nenns mal so) kriegen - übrigens sogar kostenlos - die dann das meiste enthalten und von Netflix befüllt werden. Beispiel: Du bist die Telekom, hast so ne Box (die grosse) die du in deinem Backbone stehen hast und von Netflix einmal mit den beliebtesten Serien/Filmen befüllt wird. Rufen jetzt deine Kunden alle heute abend Bright bei Netflix ab liefert das das Telekom Netz von dem Storage im Telekomnetz aus und holt das nicht xmal durch den Atlantik aus Amiland. Telekom hat so, ausser in ihrem eigenen Backbone, keinen Traffic auf den Uplinks. Das hat aber mit IPv6/IPv4 wenig bis nichts zu tun.

  8. Re: IPV6

    Autor: Tuxraxer007 26.12.17 - 08:35

    Andre_af schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Technisch reduzieren die großen das eher durch CDNs oder ähnliche Technik.
    Netflix nutze genauso wie andere Streaminanbieter ein CDN-Netzwerk, so das deren Daten überall auf der Welt gehostet sind und Streams, welche in DE geschaut werden, eben nicht aus den USA kommen.

    Netflix arbeitet z.b. wie viele andere auch mit Akamai zusammen, dem grössten aller CDN-Dienstleister und nutz deren NEtzwerkachitektur mit.

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