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Warum soll die Vermittlung schneller gehen?

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  1. Warum soll die Vermittlung schneller gehen?

    Autor: jkow 16.03.15 - 09:44

    Mir ist nicht klar, weshalb die Verwendung von VoLTE die Vermittlungszeit drastisch verkürzen sollte? Auch GSM wird ja wohl digital vermittelt und sollte rein technisch in Sekundenbruchteilen ablaufen.

    Ich dachte bisher, das Problem liegt daran, dass das Gerät auf der Gegenseite erst "gefunden" werden muss, zumindest dann, wenn das Gerät nicht gerade aktiv sendet und somit der Provider nicht sicher weiß, in welcher Zelle es sich befindet. Das ließe sich bei LTE doch auch nur lösen, indem das Gerät sich ständig meldet und hätte mit VoLTE an sich erstmal nix zu tun. Oder?

  2. Re: Warum soll die Vermittlung schneller gehen?

    Autor: kendon 16.03.15 - 10:15

    Die Signalisierung findet komplett innerhalb des IMS mittels SIP statt. Gegenüber der klassischen Signalisierung mit SS7 werden grosse Teile des Netzes "übersprungen", bzw. dienen als Bitpipe. Und die Vermittlung innerhalb des IMS ist halt wesentlich schneller, u.a. weil sie sich z.B. nicht um die Mobilität des Teilnehmers kümmern muss.

    Edit: was im Artikel evtl. nicht ganz deutlich rüberkommt, die Rufaufbauzeiten sind nur dann so kurz wenn der Call von einem VoLTE-Teilnehmer zum anderen VoLTE-Teilnehmer aufgebaut wird, bzw. zwischen zwei Teilnehmern innerhalb des IMS (VoLTE zu Festnetz-IP z.B.).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.15 10:18 durch kendon.

  3. Re: Warum soll die Vermittlung schneller gehen?

    Autor: manitu 16.03.15 - 10:19

    Bin auch kein Experte, aber mir wurde es von einem Mobilfunker (habe geschäftlich mit denen zutun mal so erklärt):
    Bei GSM/GPRS wird bei jedem "Paket" das übertragen wird eine "neue Verbindung" auf verschiedenen Frequenzen aufgebaut, um alles zu übertragen.
    Bei LTE ist der Vorteil, dass es (wie du sagst) sich wie WLAN verhält und eine dauerhafte Verbindung aufbaut.

    Aber bin nicht vom Fach, hoffe ich habe es richtig wiedergegeben

    EDIT: Also ich denke, dass es an der eigentlichen Latenzzeit der Übertragung liegt, aber wie gesagt, nicht vom Fach!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.03.15 10:21 durch manitu.

  4. Re: Warum soll die Vermittlung schneller gehen?

    Autor: jkow 16.03.15 - 14:26

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Signalisierung findet komplett innerhalb des IMS mittels SIP statt.
    > Gegenüber der klassischen Signalisierung mit SS7 werden grosse Teile des
    > Netzes "übersprungen", bzw. dienen als Bitpipe. Und die Vermittlung
    > innerhalb des IMS ist halt wesentlich schneller, u.a. weil sie sich z.B.
    > nicht um die Mobilität des Teilnehmers kümmern muss.

    Hmm.. dafür muss der angerufene Teilnehmer aber permanent eine Netzwerkverbindung offen halten, über die dann indirekt sein Standort klar wird, oder? Andernfalls wäre er ja auch nicht erreichbar und müsste erst gesucht werden. Auch wenn für die Voice-Verbindung der Standort nicht mehr relevant ist, muss er doch auf LTE-Ebene klar sein. Diese permanente Verfügbarhaltung über LTE (im Sinne von: ich bin hier, ich bin hier, ich bin hier,...) dürfte sich dann doch aber wieder negativ auf den Akku auswirken. Oder gibt es bei LTE das Problem Teilnehmerlokalisierung gar nicht mehr?

    Andersrum gedacht: Im Fall, dass der Standort der Teilnehmer klar ist (weil beide kurz zuvor mit einer Basisstation kommuniziert haben) funktioniert die Signalisierung auch im klassischen GSM Netz ratzfatz. Kann man einfach testen, indem man jemanden, mit dem man gerade telefoniert hat, gleich nochmal anruft.

  5. Re: Warum soll die Vermittlung schneller gehen?

    Autor: jkow 16.03.15 - 14:30

    manitu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei LTE ist der Vorteil, dass es (wie du sagst) sich wie WLAN verhält und
    > eine dauerhafte Verbindung aufbaut.

    Ok.. das könnte der Grund sein, würde aber bedeuten, dass sich jeder Teilnehmer bei LTE immer bei einer Basisstation einbucht, auch wenn er gar nichts zu übertragen hat. Aber kann natürlich sein.

    > EDIT: Also ich denke, dass es an der eigentlichen Latenzzeit der
    > Übertragung liegt, aber wie gesagt, nicht vom Fach!

    Ich halte es für unwahrscheinlich, dass wir in irgend einem Medium Latenzen im bereich von Sekunden haben. Da klingt Deine vorige Erklärung plausibler.

  6. Re: Warum soll die Vermittlung schneller gehen?

    Autor: kendon 16.03.15 - 16:27

    So in etwa ist es.

    Zu deinem anderen Beitrag unten: das Endgerät kommuniziert ohnehin sehr häufig mit der Basisstation, auch wenn keine (Benutzer!)Daten gesendet werden, insbesondere beim Zellwechsel.

  7. Re: Warum soll die Vermittlung schneller gehen?

    Autor: __destruct() 16.03.15 - 21:53

    Snail-Mail und Satellitentelefone und Internet über geostationäre Satelliten. Das wars dann aber auch.

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