1. Foren
  2. Kommentare
  3. Handy
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Wavy: Klarna-App bietet kostenlose…

Was soll schon schief gehen?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was soll schon schief gehen?

    Autor: Chakky 01.08.17 - 09:15

    Ist die App irgendwie geschützt? Muss ich ein passwort beim starten eingeben? Hat das Ding ein Promilletester oder ähnliches?

  2. Re: Was soll schon schief gehen?

    Autor: Youkai 01.08.17 - 09:28

    naja bei mehr als 250¤ muss man sich ja verifizieren ...
    also nicht wundern wenn nach der nächsten sauftour auf einmal 50 oder mehr abbuchungen von 240¤ auf dem ding verzeichnet sind

    Glaub ja kaum das man sich das geld einfach mal so wieder zurück holen kann XD

  3. Re: Was soll schon schief gehen?

    Autor: mambokurt 01.08.17 - 09:30

    Also wenn jemand die Empfängeriban eingetragen bekommt schafft er auch Pin und Tan im Onlinebanking.

    Mir stößt da eher sauer auf dass man bei solchen Diensten (bei Direktüberweisung zB auch) prinzipbedingt sein Passwort/Pin fürs Onlinebanking eintragen muss (ob die jetzt gespeichert wird ist eigentlich egal, wenn ich das Ding in der App eintippe muss ich davon ausgehen dass das Passwort kompromitiert ist).

    Weiterhin brauche ich ja trotzdem noch eine Tan, solche Dienste machen ja nichts anderes als die Onlinebankingseite der Bank. Da frage ich mich echt wo der Mehrwert sein soll, ich trage meine Pin und Tan ein und muss die Empfängerdaten haben und gebe zusätzlich noch meine Pin an einen fremden Anbieter, dem ich nicht weiter trauen kann(bzw sollte) als ich mein Handy werfen kann. Da kann ich doch genausogut Onlinebanking über den Browser machen und habe den Faktor Fremdanbieter ausgeschlossen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.08.17 09:31 durch mambokurt.

  4. Re: Was soll schon schief gehen?

    Autor: Wechselgänger 01.08.17 - 10:07

    mambokurt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir stößt da eher sauer auf dass man bei solchen Diensten (bei
    > Direktüberweisung zB auch) prinzipbedingt sein Passwort/Pin fürs
    > Onlinebanking eintragen muss (ob die jetzt gespeichert wird ist eigentlich
    > egal, wenn ich das Ding in der App eintippe muss ich davon ausgehen dass
    > das Passwort kompromitiert ist).

    Nach Lesen des Artikels glaube ich nicht, daß hier direkt eine Überweisung vom eigenen Konto auf das des Empfängers durchgeführt wird. Bei Empfängern, die nicht Wavy-Nutzer sind, liegen die Empfängerdaten bei Erteilung des Auftrages ja noch nicht vor, und eine TAN gilt in der Regel nur ein paar Minuten.

    Das wird wohl eher so laufen, daß der Sender eine Abbuchung durch den Betreiber genehmigt, und der Betreiber dann das Geld von seinem Konto auf das des Empfängers überweist, sobald die Daten vorliegen.

  5. Re: Was soll schon schief gehen?

    Autor: mambokurt 01.08.17 - 10:35

    Wechselgänger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das wird wohl eher so laufen, daß der Sender eine Abbuchung durch den
    > Betreiber genehmigt, und der Betreiber dann das Geld von seinem Konto auf
    > das des Empfängers überweist, sobald die Daten vorliegen.

    Hmm, na ich kenne das nur von Sofortüberweisung, die klinken sich im Prinzip als Mittelsmann in den Bezahlvorgang und übermitteln Pin und Tan, kriegen dann das OK von der Bank zurück und bürgen dann quasi dafür, dass die Kohle rausgegangen ist beim Zahlungsempfänger damit der direkt die Ware rausjagen kann.

    Eine 'Abbuchung durch den Betreiber' wäre natürlich möglich, aber dafür musst du denen eigentlich ein SEPA Lastschriftmandat ausstellen. Kann natürlich sein, dass die das mit den Banken abgeklärt haben und eben bis 250¤ so Bankeinzug machen dürfen, aber eigentlich verstößt das direkt gegen das Lastschriftmandat (was ja seit einiger Zeit vorgeschrieben ist).

    Davon mal abgesehen würde das ja Missbrauch Tür und Tor öffnen, solange du keinen Account brauchst kannst du ja genausogut das Konto vom Nachbarn in der App eintragen und die zahlen dann von seinem Konto?

    Könnte natürlich sein dass die in Vorkasse gehen und dir dann einfach eine Rechnung schicken, aber das wäre für Klarna auch ein ziemliches Risiko, weiß nicht ob die das eingehen würden...

    Auf der Website findet sich jedenfalls schonmal nichts zu Wavy und wie es funktioniert...

  6. Re: Was soll schon schief gehen?

    Autor: zereberus 01.08.17 - 11:10

    Lastschriftmandate sind im Bruchteil einer Sekunde erstellt. Diverse Banking Dienstleister bieten Web APIs über die du mit einem Request ein Abo samt Lastschriftmandat erstellen kannst.
    Du musst das Mandat dem Kunden vorlegen, viele machen dies aber nicht. Unser Kunde ignoriert dies. Wir erstellen für ihn Abos und Einmalzahlungen ohne das Mandat je dem Kunden vorgelegt zu haben.
    Somit sehe ich jetzt nicht wo das Problem bei dem Mandat währe, gib mir deine IBAN, Adresse und Name. Ich erstelle ein Abo das jeden Monat 100¤ von deinem Konto abbucht t.

  7. Re: Was soll schon schief gehen?

    Autor: Wechselgänger 01.08.17 - 14:27

    mambokurt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmm, na ich kenne das nur von Sofortüberweisung, die klinken sich im
    > Prinzip als Mittelsmann in den Bezahlvorgang und übermitteln Pin und Tan,
    > kriegen dann das OK von der Bank zurück und bürgen dann quasi dafür, dass
    > die Kohle rausgegangen ist beim Zahlungsempfänger damit der direkt die Ware
    > rausjagen kann.

    Wie geschrieben: Das kann es nicht sein, weil der Empfänger von Geld ja nicht zwingend ein angemeldeter Nutzer der App sein muss und seine Daten eventuell erst nach Empfang der Benachrichtigung eingibt. Damit geht Sofortüberweisung nicht.

    > Davon mal abgesehen würde das ja Missbrauch Tür und Tor öffnen, solange du
    > keinen Account brauchst kannst du ja genausogut das Konto vom Nachbarn in
    > der App eintragen und die zahlen dann von seinem Konto?

    Ohne Anmeldung funktioniert das ja anscheinend nur für Empfänger von Geld, nicht für Sender. Du kannst also maximal deinem Nachbarn Geld zukommen lassen.

    > Könnte natürlich sein dass die in Vorkasse gehen und dir dann einfach eine Rechnung schicken, aber das wäre für Klarna
    > auch ein ziemliches Risiko, weiß nicht ob die das eingehen würden...

    Was passiert mit Geld, das der Empfänger (der keinen Account besitzt) nie abholt? Wenn die Firma das Geld behalten darf (vermutlich nicht), wäre das eine nette Einnahmequelle.

    Es gibt hier offensichtlich noch viele Fragen, die mich davon abhalten, diese App zu nutzen. (Abgesehen vom einfachsten alle Gründe: Ich habe mich vom Bargeld noch nicht verabschiedet.)

  8. Re: Was soll schon schief gehen?

    Autor: mambokurt 01.08.17 - 18:07

    Ich hatte das so gelesen dass der Sender auch keinen Account braucht. Seis drum, für mich erschließt sich da 0 Vorteil zum Onlinebanking (ok, da musst du die Tan irgendwo hernehmen was unterwegs schwierig wird, das wäre der einzige Vorteil, und der geht zu Lasten der Sicherheit).

  9. Re: Was soll schon schief gehen?

    Autor: Strulf 01.08.17 - 19:02

    Habe mal eine Zeitlang bei Klarma in Stockholm gearbeitet, die arbeiten tatsächlich mit Vorkasse bei all ihren Bezahldiensten, also z.B. auch über den Online-Bezahldienst Klarna Direkt. Klarna zahlt zunächst für dich und du bezahlst dann Klarna. Ein aufwändiger Algorithmus prüft in Sekundenschnelle vor dem Kauf, ob man kreditwürdig ist. Wenn du z.B. nachts um drei mit einer thailändischen IP auf einmal fünf MacBooks kaufen willst (sehr einfaches Beispiel), kannst du davon ausgehen, dass der Kauf nicht genehmigt wird. Natürlich verliert Klarna trotzdem etwas Geld durch Betrug und zahlungsunwillige Kunden (die irgendwann mit Schufa-Eintrag an Inkasso-Unternehmen verkauft werden), aber das ist weit weniger als es durch die Händler verdient, die Klarna anbieten.
    Ich denke, so wird es auch mit Wavy laufen (gab's noch nicht als ich da arbeitete). Geld, das nicht abgeholt wird, wird daher gar nicht erst bei dir abgebucht.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. Deloitte, Düsseldorf, Frankfurt am Main
  3. Soluvia IT-Services GmbH, Mannheim
  4. Unternehmercoach GmbH, Eschbach bei Freiburg

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 349€ (Vergleichspreise ab 378,81€)
  2. (u. a. Heineken Lager 24 Dosen für 16,99€, Grey Goose Vodka 0,7l für 25,99€, Captain Morgan...
  3. 139€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. Sony KD-55XG8096 55 Zoll (138,8 cm) für 529€, Sony UBPX800 4K UHD Blu-ray-Player für...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mythic Quest: Spielentwickler im Schniedelstress
Mythic Quest
Spielentwickler im Schniedelstress

Zweideutige Zweckentfremdung von Ingame-Extras, dazu Ärger mit Hackern und Onlinenazis: Die Apple-TV-Serie Mythic Quest bietet einen interessanten, allerdings nur stellenweise humorvollen Einblick in die Spielebrache.
Eine Rezension von Peter Steinlechner

  1. Apple TV TVOS 13 mit Mehrbenutzer-Option erschienen

Frauen in der Technik: Von wegen keine Vorbilder!
Frauen in der Technik
Von wegen keine Vorbilder!

Technik, also auch Computertechnik, war schon immer ein männlich dominiertes Feld. Das heißt aber nicht, dass es in der Geschichte keine bedeutenden Programmiererinnen gab. Besonders das Militär zeigte reges Interesse an den Fähigkeiten von Frauen.
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  2. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  3. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig

Nitropad im Test: Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt
Nitropad im Test
Ein sicherer Laptop, der im Alltag kaum nervt

Das Nitropad schützt vor Bios-Rootkits oder Evil-Maid-Angriffen. Dazu setzt es auf die freie Firmware Coreboot, die mit einem Nitrokey überprüft wird. Das ist im Alltag erstaunlich einfach, nur Updates werden etwas aufwendiger.
Ein Praxistest von Moritz Tremmel und Sebastian Grüner

  1. Nitropad X230 Nitrokey veröffentlicht abgesicherten Laptop
  2. LVFS Coreboot-Updates sollen nutzerfreundlich werden
  3. Linux-Laptop System 76 verkauft zwei Laptops mit Coreboot

  1. Elektromobilität: Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen
    Elektromobilität
    Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen

    Vom neuen Umweltbonus für Elektroautos können künftig Käufer von Gebrauchtwagen profitieren. Neben einem zeitlichen Limit hat die Bundesregierung eine Obergrenze für die Kilometerzahl und den anrechenbaren Wertverlust festgelegt.

  2. Ausdiskutiert: Sony schließt das Playstation-Forum
    Ausdiskutiert
    Sony schließt das Playstation-Forum

    Falls es technische Probleme mit der Playstation 5 geben sollte, wird man an einer Stelle keine Hilfe finden: im offiziellen Playstation-Forum. Sony will den schon länger nur noch schwach frequentierten Treff schließen.

  3. Alphabet: Google strukturiert Cloud-Business um
    Alphabet
    Google strukturiert Cloud-Business um

    Um Nummer eins im Cloud-Business zu werden, strukturiert Google derzeit um. Auch einige Mitarbeiter müssen gehen. Das Unternehmen will sich dabei auf fünf Kernmärkte konzentrieren.


  1. 18:22

  2. 18:00

  3. 17:45

  4. 17:30

  5. 17:15

  6. 16:39

  7. 16:20

  8. 16:04