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Monatl. Gebühr für Bandbreite, nicht Volumen

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  1. Monatl. Gebühr für Bandbreite, nicht Volumen

    Autor: knoxxi 16.05.17 - 15:37

    Ich bin dafür das die monatlich zu entrichtenden Gebühren an der gebuchten Bandbreite gekoppelt ist und nicht am Datenvolumen.

    Mir persönlich würden 10mbit Mobil locker reichen, aber nicht z.b. die 2GB Daten.
    Quasi es ähnlich zu handhaben wie im DSL Sektor.
    Basispreis X Euro+ Y Euro Speedoption.

    So gibt es keinen Grund sich über die Netzneutralität zu streiten. Ich denke auch die Netzanbieter würden davon profitieren, weil es genug gibt die unbedingt 500mbit LTE brauchen, sonst wäre es ja voll Lame.

    Die Anbieter verlieren so Geld wegen Wegfall der Datenautomatik? Bieten sie im Gegenzug SpeedOptions an für Zeitraum X. Ergebnis wird sich nicht groß unterscheiden.

    Just my 2 Cents

  2. Re: Monatl. Gebühr für Bandbreite, nicht Volumen

    Autor: mannzi 16.05.17 - 15:48

    Man kann über die Datenvolumina sehr gut Geld machen, sonst würde es schon längst richtige Flatrates geben. Außerdem wird es kaum jemanden geben, der 500mbit schnelles Internet auf dem Handy benötigt wenn die meisten im Festnetz gerade einmal 50 bis 100 nutzen

  3. Re: Monatl. Gebühr für Bandbreite, nicht Volumen

    Autor: knoxxi 16.05.17 - 15:51

    von 500mbit wirklich benötigen war auch nie die Rede. ;-))

    Ich kenne Menschen die von der Telekom zu VF gewechselt sind, weil die einen höheren Max Speed im LTE haben...

  4. Re: Monatl. Gebühr für Bandbreite, nicht Volumen

    Autor: /mecki78 16.05.17 - 16:47

    knoxxi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin dafür das die monatlich zu entrichtenden Gebühren an der gebuchten
    > Bandbreite gekoppelt ist und nicht am Datenvolumen.

    Den Satz hättest du deutlich kürzer formulieren können:
    Ich will eine Flatrate.

    Der Punkt ist, du hast eine Flatrate. Wenn dein Datenvolumen aufgebraucht ist, wirft man dich ja nicht aus dem Netz, du darfst dann beliebig lange mit 64 KBit/s weiter surfen, ohne irgend eine weitere Begrenzung. Ergo hast du eine 64 KBit/s Flatrate.

    Du hättest gerne ein 10 MBit/s Flatrate. Nur ist es so: auch wenn du vielleicht ein braver Nutzer bist, andere würden dann 24h am Tag versuchen die 10 Mbit/s auszureizen. Damit würden nur einige wenige Nutzer ganz schnell die komplette Funkzelle lahm legen. Alles was die Telekom tun kann ist kleinere Funkzellen schaffen, was aber sehr viel Geld kostet und diese Geld müssten sie in die Flatrate einrechnen. Das ist bei Kupferkabel nicht anders, nur dort ist es so: Ist ein Kabel am Limit, kannst du einfach ein neues Kabel daneben legen, aber die Funkbandbreite ist limitiert, du kannst nicht einfach einen neuen Funkkanal belegen.

    Was machst du daheim, wenn dein WLAN am Limit ist und du bereits das beste WLAN verbaut hast, dass der Markt gerade hergibt? Eben, nichts, da kannst du nichts machen. Du kannst jederzeit mehr Netzwerkkabel verlegen, aber Funk ist eben ein Shared Medium.

    Um also eine echte 10 MBit/s Flat anzubieten, da muss ein Anbieter, keine Ahnung, vielleicht 2000 Euro im Monat verlangen. Weil allen Kunden groß 10 MBit/s ohne Limit zu versprechen, wenn dann am Ende nicht mal 1 MBit/s bei ihn ankommt, das Geschrei will ich dann hier nicht hören, ist ja schon bei DSL immer nur MIMIMIMI. Aber damit du auch wirklich 10 Mbit/s bekommst, müssen quasi alle 10 Teilnehmer eine eigene Funkzelle haben, bei LTE Cat 6 immer noch alle 22 Teilnehmer. D.h. ein Stadt mit 40'000 Einwohnern bräuchte 1'819 Funkmasten und die muss irgendwer bezahlen; und das sind natürlich die Nutzer des Dienstes, also du.

    /Mecki

  5. Re: Monatl. Gebühr für Bandbreite, nicht Volumen

    Autor: Qbit42 16.05.17 - 17:09

    Grundsätzlich ja, aber um das mal zu relativieren. Ich zahle für eine echte Flat mit LTE-Max (>300 MBit/s), haufen Auslandsoptionen und jedes Jahr ein neues Handy momentan 200 ¤ pro Monat. Offenbar reicht dieser hohe Preis schon aus, um die meisten Leute von diesem Tarif abzuhalten und somit die Masten nicht übermäßig zu belasten.

    Ich nutze es sehr intensiv und bin auch sehr glücklich. Jedoch ist das Angebot noch relativ neu und die Zeit wird zeigen, ob sich dieses Modell für das große T lohnt.

  6. Re: Monatl. Gebühr für Bandbreite, nicht Volumen

    Autor: Auaaa 16.05.17 - 17:38

    knoxxi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin dafür das die monatlich zu entrichtenden Gebühren an der gebuchten
    > Bandbreite gekoppelt ist und nicht am Datenvolumen.
    >
    > Mir persönlich würden 10mbit Mobil locker reichen, aber nicht z.b. die 2GB
    > Daten.
    > Quasi es ähnlich zu handhaben wie im DSL Sektor.
    > Basispreis X Euro+ Y Euro Speedoption.
    >
    > So gibt es keinen Grund sich über die Netzneutralität zu streiten. Ich
    > denke auch die Netzanbieter würden davon profitieren, weil es genug gibt
    > die unbedingt 500mbit LTE brauchen, sonst wäre es ja voll Lame.
    >
    > Die Anbieter verlieren so Geld wegen Wegfall der Datenautomatik? Bieten sie
    > im Gegenzug SpeedOptions an für Zeitraum X. Ergebnis wird sich nicht groß
    > unterscheiden.
    >
    > Just my 2 Cents


    So geht es aber 95% (und der Rest bezahlt halt 170/200¤). Wenn der Umsatz pro Kunde steigen soll, müssen die deine 10mbits flat auch für 60¤ anbieten. Wenn plötzlich alle nur noch 20¤ bezahlen weil es ja reicht, ist so ein Unternehmen irgendwann pleite. O2 bietet ja 1 MBit an und wird sicher irgendwann für 10 oder 20¤ die Verzehnfachung der Drosselgeschwindigkeit anbieten. Die Telekom nimmt datenintensives Streaming jetzt raus: der Vertrag kostet 60¤ und mit den 3GB für Surfen und emails, hast du ja eine quasiflat. Nur eben auch nicht für 20¤. Das würde halt nicht funktionieren

  7. Re: Monatl. Gebühr für Bandbreite, nicht Volumen

    Autor: /mecki78 16.05.17 - 18:00

    Qbit42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedoch ist das Angebot noch relativ neu

    Und das ist der Punkt. Wirst du auch noch bereitwillig 200 Euro zahlen, wenn du realistisch zu keinem Zeitpunkt auch nur 25 MBit/s bekommst?

    Als ich Internet per Kabel TV bekommen hab, war ich einer der ersten bei uns im Stadtviertel und ich habe 24h am Tag die versprochene Bandbreite voll ausreizen können. Aber dann kamen immer mehr und mehr Nutzer dazu und Bald gab es gewisse Zeiten (z.B. Samstag und Sonntag so zwischen 17 und 22 Uhr), da konnte ich froh sein, wenn noch 50% der versprochenen Bandbreite ankam. Das wurde immer schlimmer... bis es auf einmal wieder viel besser wurde. Wie das?

    Das Viertel wurde aufgeteilt. Statt das Internet schon am Eingangsverteiler einzuspeisen, wurde es jetzt jeweils am ersten Verteiler eines jeden Kabelstrangs eingespeist, damit teilen sich nicht mehr alle Leute im Viertel die Bandbreite, sondern nur noch alle am gleichen Kabelstrang hängen und das sind deutlich weniger. Diese Spiel kannst du beliebig fortsetzen, in dem du immer einen Verteiler später einspeist. Irgendwann speist du nur noch dort ein, wo ein einziger Straßenzug ausgekoppelt wird. Dann kannst du es noch erst dort einspeisen, wo ein ein einziges Wohnhaus ausgekoppelt wird und dann... dann hast du ja schon Glasfaser bis direkt vor jedes Wohnhaus, dann kannst das auch gleich dort in den Keller legen und damit ist Kupfer dann tot.

    Aber bei Funk geht das halt nicht so einfach. Und jetzt musst du dir nur einmal die Karten anschauen. Wenn du ganz genau wissen willst, wo ein Mast steht:

    http://emf2.bundesnetzagentur.de/karte/default.aspx

    Aber nicht alles auf der Karte sind Mobilfunkanlagen, die Karte erfasst grundsätzlich alle genehmigungspflichtigen Funkanlagen. Und dann schau dir dort mal eine Großstadt an und Vergleich das mal mit einer ländlichen Region. Und bedenke, das sind nicht alles Masten vom gleichen Anbieter. O2 zeigt dir z.B. auf ihrer Karte genau wo ihre Masten stehen. Die Telekom zeigt nur die Richtung an, aber das nützt nichts, weil sie nichts über die Entfernung aussagen. Vodafone sagt auch nichts zu den Masten, aber sie schätzen ab, welche Bandbreiten theoretisch möglich sind, was realistisch ankommt und womit man sich aber ggf. auch zufrieden gegeben muss.

    https://www.telekom.de/start/netzausbau
    https://www.vodafone.de/privat/hilfe-support/netzabdeckung.html
    https://www.o2online.de/service/netz-verfuegbarkeit/netzabdeckung/

    Außerhalb von Städten sind Zellen teilweise sehr groß. Da teilst du die Bandbreite nicht nur mit allen in deinem Dorf, sondern ggf. auch noch mit allen Dörfern drum herum und das sind dann schon ein paar hundert Menschen.

    Es gib bei Funk nur 4 Möglichkeiten die Bandbreite zu erhöhen:

    1) Größere Bänder
    2) Mehr Bänder
    3) Bessere Modulation
    4) Kleinere Zellen

    1 und 2 skaliert nicht unendlich, Frequenzen wachsen nicht auf Bäumen und unser Funkspektrum ist doch schon sehr in Beschlag, zumindest die interessanten Frequenzen. Außerdem braucht man man für 1 und 2 neue Hardware und für 2 mehrere unabhängige Empfänger in der Hardware, das ist besonders teuer. Für 3 braucht man einen neuen Funkstandart, damit auf jeden Fall neue Hardware, die immer mehr Prozessorleistung braucht; ist wieder schlecht für die Akkuleistung mobiler Geräte. Und je dichter die Modulation die Daten packt, desto Störanfälliger wird das ganze, d.h. die Fehlerhaften Datenpakete steigen an bzw. man braucht eine noch aufwendigere und rechenintensivere Fehlerkorrektur im Protokoll. Und 4 hat eben die höchsten Kosten, dafür skaliert es fast unendliche und braucht nicht einmal neue Hardware.

    /Mecki

  8. Re: Monatl. Gebühr für Bandbreite, nicht Volumen

    Autor: knoxxi 16.05.17 - 19:07

    War ja nur ne Idee ;-)
    Wenn das Mist ist, dann auch okay. Theorie und Praxis müssen ja nicht viel gemeinsam haben :-)

  9. Re: Monatl. Gebühr für Bandbreite, nicht Volumen

    Autor: katoteki 16.05.17 - 19:22

    2000 Euro für eine 10MBit Flat?

    In Österreich geht das für gut 40 Euro.

  10. Re: Monatl. Gebühr für Bandbreite, nicht Volumen

    Autor: /mecki78 16.05.17 - 22:10

    katoteki schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2000 Euro für eine 10MBit Flat?
    >
    > In Österreich geht das für gut 40 Euro.

    Nur garantiert dir auch in Österreich keiner die 10 Mbit, sondern es kommt an, was ankommt und bestenfalls sind das 10 Mbit. Wollen aber 100 Nutzer in einer Zelle 10, dann braucht du 1 Gbit/s und das schafft ein derzeitiger Mobilfunkstandard auch nur im Ansatz. Und 100 Leute in einer Zelle sind in bestimmen Gebieten noch wenig.

    Dann geht Österreich 4,26x in Deutschland rein, d.h. was auch immer ein Netz in Österreich kostet, es kostete mindestens 4,26x mehr ein vergleichbares Netz in Deutschland aufzuziehen und das ist nur die halbe Wahrheit, da du hoch oben in den Bergen bei weiten nicht überall Mobilfunkempfang hast. Rechnest du aus beiden Länder die quasi "unbewohnte Fläche" raus, dann passt Österreich sogar mehr als 8x in Deutschland.

    Und in Österreich ist die Bevölkerungsdichte trotz der viel kleineren bewohnbaren Fläche nur 104 Einwohner pro km^2, in Deutschland 230. Machst du also in Österreich eine Funkzelle genauso groß wie in Deutschland müssen sich im Schnitt nur halb so viele Menschen die Bandbreite teilen. Deutschland braucht also um ein vergleichbares Netz bieten zu können etwas mehr als doppelt so viele Funkmasten auf pro 1000 km^2 als Österreich.

    Äpfel und Birnen.

    /Mecki

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