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Berechnung des Volumens
Autor: Thargon 07.05.20 - 14:24
Ich verstehe die Formel zur Berechnung des Datenvolumens nicht.
Nettomonatstarif ist vermutlich entweder der Preis (¤/Monat) oder das Volumen (GB/Monat). Gleichhes gilt für die Zubuchoptionen. Das maximale Roamingvorleistungsentgeld ist glücklicherweise angegeben mit 3,50 ¤/Monat.
Also entweder werden in der Formel überall die Kosten (¤/Monat) eingesetzt, dann ergibt sich ein einheitenloser Wert, was keinen Sinn ergibt. Setzt man allerdings im Divident das Volumen (GB/Monat) ein, muss man bei ZeroRating-Angeboten einen unendlich großen Wert einsetzen (sonst wäre es schließlich kein ZeroRating) und dann ergibt sich auch nach der Division ein unerschöpfliches Datenvolumen pro ¤.
Was habe ich hier missverstanden? -
Re: Berechnung des Volumens
Autor: fg (Golem.de) 07.05.20 - 14:40
Hallo!
Das Vorleistungsentgelt hat die Einheit Euro/GByte. Daher kommt das GByte dann in den Zähler.
Der Wert für das Zero Rating wird mit 0 Euro angenommen, schließlich ist es kostenlos.
Dann müsste die Rechnung stimmen. So wird das auch in den AGB der Telekom vorgerechnet, die verlinkt sind.
Um das deutlicher zu machen, haben wir das "pro GByte" im Text noch ergänzt.
Viele Grüße
Friedhelm Greis
Golem.de -
Re: Berechnung des Volumens
Autor: Thargon 07.05.20 - 15:30
Ja, so ergibt das Sinn, danke!
Allerdings finde ich es dann wiederum eigenartig, dass lediglich die Kosten und nicht die Leistung eines Tarifs bei der Berechnung berücksichtigt werden. Sprich: Wenn der Tarif im Inland ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hat, ergibt sich ein relativ schlechtes Roaming-Volumen. Wer also große Datenmengen in der EU nutzen möchte, sollte bei der Vertragswahl auf einen möglichst hohen Preis achten. Ich verstehe nicht, wie das einen gesunden Wettbewerb befördern und dem Endverbraucher nutzen soll. -
Re: Berechnung des Volumens
Autor: Til23 07.05.20 - 19:44
Thargon schrieb:
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> Ja, so ergibt das Sinn, danke!
>
> Allerdings finde ich es dann wiederum eigenartig, dass lediglich die Kosten
> und nicht die Leistung eines Tarifs bei der Berechnung berücksichtigt
> werden. Sprich: Wenn der Tarif im Inland ein gutes
> Preis-Leistungsverhältnis hat, ergibt sich ein relativ schlechtes
> Roaming-Volumen. Wer also große Datenmengen in der EU nutzen möchte, sollte
> bei der Vertragswahl auf einen möglichst hohen Preis achten. Ich verstehe
> nicht, wie das einen gesunden Wettbewerb befördern und dem Endverbraucher
> nutzen soll.
In erster Instanz zählt die Leistung im Vertrag bei 5GB muss der Provider auch nur 5GB im Ausland geben(Roaming-like-at-Home). Wenn aber die Verträge unlimitiertes Datenvolumen haben(damit sind alle gleichwertig von der Leistung) braucht es ja einen Wert, um sowohl Provider als auch Kunde gerecht zu behandeln. Hier kommt dann der Preis ins Spiel.
Ergänzung: Die Formel ist ja zur Berechnung des mind. Datenvolumens, was dem Verbraucher zusteht. Danach darf der Provider zusätzliches Geld verlangen.
Unternehmen können natürlich auch freiwillig mehr Datenvolumen geben.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.05.20 19:57 durch Til23.



