-
Das ist halt das Problem...
Autor: Tantalus 10.07.17 - 16:48
...wenn man sich auf einen einzigen (Haupt-)Abnehmer seiner Produkte verlässt. Wenn der mal wegbricht, bricht das ganze Geschäftsmodell mit...
IMHO hat hier die Firmenleitung versagt. Und was will Heath denn bitteschön machen, wenn er sagt "man werde Apples Position nicht akzeptieren"? Er kann Apple kaum zwingen, seine Chips zu kaufen. Zumal er eineinhalb Jahre Zeit hatte, neue Kunden anzuwerben...
Gruß
Tantalus
___________________________
Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen. -
Re: Das ist halt das Problem...
Autor: nightmar17 10.07.17 - 16:49
Tantalus schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> ...wenn man sich auf einen einzigen (Haupt-)Abnehmer seiner Produkte
> verlässt. Wenn der mal wegbricht, bricht das ganze Geschäftsmodell mit...
> IMHO hat hier die Firmenleitung versagt. Und was will Heath denn bitteschön
> machen, wenn er sagt "man werde Apples Position nicht akzeptieren"? Er kann
> Apple kaum zwingen, seine Chips zu kaufen. Zumal er eineinhalb Jahre Zeit
> hatte, neue Kunden anzuwerben...
>
> Gruß
> Tantalus
Auf diesen Satz könnte Golem ja auch mal eingehen.
Ich will auch einiges nicht akzeptieren, aber wen interessiert das? -
Re: Das ist halt das Problem...
Autor: schap23 10.07.17 - 17:21
Wenn man ein Alleinstellungsmerkmal hat, verläßt man sich schon mal dfarauf. Da gibt es noch die Firm Apple, die sich auch auf ein einziges Produkt verläßt.
So wie Apple jetzt vorgeht, gehen die Offensichtlich davon aus, daß Imagination Technologie das Geld ausgeht, bevor sie einen Prozeß bis zum Ende durchziehen können. Ansonsten sind die Chancen von Apple gering, nicht eine Milliardenentschädigung zu zahlen. Nach deutschem Recht begeben sich die abgeworbenen Mitarbeiter auch auf ein äußerst rutschiges Eis. -
Re: Das ist halt das Problem...
Autor: mannzi 10.07.17 - 17:31
Naja Apple verkauft seine paar Produkte an sehr viele verschiedene Abnehme, die nicht gleichzeitig weg brechen können. Der Chiphersteller verlässt sich aber darauf, dass ein Großabnehmer für immer bleibt. Das sind zwei ganz verschidene Sachen.
-
Re: Das ist halt das Problem...
Autor: Trockenobst 10.07.17 - 20:41
Tantalus schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Apple kaum zwingen, seine Chips zu kaufen. Zumal er eineinhalb Jahre Zeit
> hatte, neue Kunden anzuwerben...
Patente natürlich:
https://www.theguardian.com/business/2017/apr/03/apple-u-turn-sends-imagination-technologies-shares-into-freefall
Der tiefere Grund ist bisher nicht klar, aber ich würde tippen dass die sich irgendwann mal so "konfrontativ" gegenüber Apple verhalten haben dass sie diesen Weg gehen. Apple ist keine Klitsche, Apple hat keinen Grund sich "aggressiv" zu verhalten.
Die haben sich mit Samsung und anderen gekloppt und trotzdem haben sie immer noch eine Geschäftsbeziehung, weil es dort "um die Sache" ging.
Apple hat wohl grundsätzliche Probleme wie die Bude ihre Produkte entwickelt, deswegen wollte die die Klitsche kaufen, die Investoren wollten nicht loslassen, jetzt ist es denen wohl zu bunt geworden.



