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Das bringt doch alles nichts..

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  1. Das bringt doch alles nichts..

    Autor: Bujin 23.10.13 - 11:00

    ..wenn die andere Seite dicht macht. Ich weiß nicht ob es nur mir so geht aber YouTube hat zu meinen 6000er Zeiten schneller geladen als es das heute mit 50 MBit/s der Fall ist.

    reddit: Natürlich habe ich bei speedtest.net die volle Rate.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.10.13 11:02 durch Bujin.

  2. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: CybroX 23.10.13 - 11:02

    Kann ich nicht bestätigen.
    Ausserdem kannst du ja Dinge von verschiedenen Hosts gleichzeitig laden, wenn dir ein Anbieter den Download begrenzt.

    Mimimimi

  3. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: janpi3 23.10.13 - 11:04

    Du bist bei Telekom Kunde, oder?


    Ansonsten könnte ich 'n 50er Leitung ohne Probleme mit Usenet Verkehr auslasten.
    Natürlich könnte man dann auch endlich Cloud Services und eigene Server realisieren.
    Ganz zu schweigen von Angeboten wie Netflix - die erst mit richtig dicken Leitungen auf breiter Flur Angeboten werden können (und nein WATCHEVER ist kein wirkliches Pendant...)

    Festplatten kosten ja Gott sei dank heutzutage auch nichts mehr.

    "Ich bin ein Wutoholic, ich kann nicht leben ohne Wutohol"
    Homer J. Simpson.

  4. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: MT 23.10.13 - 11:05

    Vielleicht damals auch einfach nicht die FullHD Version der Videos geladen?
    Ich hab schon einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs bei vielen Anwendungen feststellen können...
    Grüße,
    Michael

  5. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: Der schwarze Ritter 23.10.13 - 11:11

    Doch bringt das was. Seit Jahren werden Ballungszentren immer weiter ausgebaut, während in manchen Landstrichen noch nicht mal DSL Lite verfügbar ist. Beispiel: Meine Schwester ist im Juni umgezogen in ein Nest mit knapp 1000 Einwohnern. Die Telekom war am Telefon belustigt über die DSL-Anfrage, KabelBW gibts auch nicht. Man bot ihr dann einen Telefonanschluss für 30¤ im Monat und günstigem Minutentarif an, Internet fehlanzeige. LTE ist nicht vorhanden, das höchste der Gefühle ist EDGE, und auch das nur außerhalb der Wohnung. Wäre noch die Möglichkeit das per Satellit zu machen, aber inklusive Telefon wären das schon in Richtung 100 ¤ und das geht einfach nicht.

    Solche Landstriche sind aber nicht wenige vorhanden, die ihrer Lebtage nie schnell im Netz sein können, ohne so einen Ausbau. Klar, man muss nicht bis zu jedem abgelegenen einzelnen Hof Glasfaser legen, aber doch zumindest mal zu solchen knapp 1000 Seelen-Nestern. Das sind, wie im Artikel, fast 2 Millionen Haushalte, das sind keine Peanuts.

    Und bevor wieder jemand besonders schlau daherkommt: Nein, ein Umzug ist nicht immer wirklich eine Möglichkeit. Manchmal geht das schlichtweg nicht.

  6. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: Mett 23.10.13 - 11:22

    Ich bin von 8er DSL bei o2 (direkt geschaltet) zu 50 bei KabelBW gewechselt und habe nun eine bessere Verbindung zu Youtube. Am o2-Anschluss war ein streamen von 720p abends so gut wie unmöglich. An der Anbindung des DSLAM lag es nicht, es war einfach ein überlastetes peering.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.10.13 11:23 durch Mett.

  7. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: Oldschooler 23.10.13 - 11:23

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch bringt das was. Seit Jahren werden Ballungszentren immer weiter
    > ausgebaut, während in manchen Landstrichen noch nicht mal DSL Lite
    > verfügbar ist. Beispiel: Meine Schwester ist im Juni umgezogen in ein Nest
    > mit knapp 1000 Einwohnern. Die Telekom war am Telefon belustigt über die
    > DSL-Anfrage, KabelBW gibts auch nicht.

    Wenn man in so eine Gegend zieht, muss man eben mit den Vor- und Nachteilen leben, insbesondere da die Preise für Mieten und Kaufobjekte erheblich günstiger sind. Es ist jedem klar, dass man dort seine Ruhe hat und gute Luft und Ausblick genießen kann... aber genau so sollte es auch bewußt sein, dass man für alles ein Auto braucht, im Winter den Schnee schieben muss und eben keine Internetanbindung wie in der Stadt haben kann.

    Was nicht sein darf ist, dass die Leute die schon in der Stadt wohnen und für alles erheblich mehr zahlen, auch noch die Dorf-Bewohner in ihrer Infrastruktur finanziell unterstützen müssen. Wenn die 1000 Leute im Dorf zusammenlegen, ist bestimmt eine Glasfaserleitung zum nächsten Knotenpunkt möglich. Aber durch die Gängelung der Anbieter steigen nur die Preise für die Anschlüsse, und zwar für alle!

  8. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: blackbirdone 23.10.13 - 11:26

    1000 Leute iss doch garnix, für 50¤ im Monat - das was sie jetzt schon zahlen(ca 20 ¤) bleiben 30 Euro. von den 1000 Leuten werden wenns wirklich gut kommt 50% (500) Leute Internet unter Vertrag nehmen.

    30 ¤ * 500 * 24 Monate Vertragslaufzeit. 360.000 ¤ ja damit kannste dir vllt nen kleines Haus bauen, aber kein Glasfasernetzt hochziehen über mehrere Kilometer länge.

  9. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: Bujin 23.10.13 - 11:40

    An alle:

    Ich war früher bei der Telekom mit 768 kbit/s, mehr ging nicht. Daraufhin bin ich zu Unitymedia gewechselt. Der erste Anschluss war einer mit 6 MBit/s, der zweite 16 MBit/s, der dritte 32 MBit/s und nun der vierte einer mit 50 MBit/s. Bis zu meinen 32 MBit/s Anschluss war alles optimal und ich spreche nur von YouTube. Auch am Anfang hatte ich mit meinen 50 MBit/s keine Probleme. Seit ein paar Monaten läuft YouTube aber leider mit angezogener Handbremse. Normalerweise gab es bei mir nie Ladezeiten. Ich habe ein Video angeguckt und egal von wo aus ich es gestartet habe es fing sofort an zu spielen.

    Wenn ich ein Video heute "vorspule" bzw. nach vorne springe muss ich erstmal einige Zeit warten bis der Download überhaupt anfängt. Oft bleibt alles auch einfach ganz stehen und ich muss die Seite neu laden. Das macht überhaupt keinen Spaß mehr.

    edit: Ich nutze übrigens Kabel und kein WLAN. Ich lade auch keine illegale Software usw. runter um meinen Download irgendwo außerhalb von YouTube ausreizen zu können.

    edit2: Ich spreche jetzt nicht von HD Videos sondern von 360p und 480p. Es ist bei allen Auflösungen gleich.

    edit3: Jetzt um die Uhrzeit habe ich keine Probleme. Ich gucke mit erst Abends meine abonnierten Inhalte an.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 23.10.13 11:46 durch Bujin.

  10. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: hunin79 23.10.13 - 11:41

    Mit der gleichen Argumentation könnte man solchen Gegenden die komplette Infrastruktur vorenthalten. Kostet ja Steuergelder und die Zahlen ja kaum was ein.


    Oldschooler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der schwarze Ritter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Doch bringt das was. Seit Jahren werden Ballungszentren immer weiter
    > > ausgebaut, während in manchen Landstrichen noch nicht mal DSL Lite
    > > verfügbar ist. Beispiel: Meine Schwester ist im Juni umgezogen in ein
    > Nest
    > > mit knapp 1000 Einwohnern. Die Telekom war am Telefon belustigt über die
    > > DSL-Anfrage, KabelBW gibts auch nicht.
    >
    > Wenn man in so eine Gegend zieht, muss man eben mit den Vor- und Nachteilen
    > leben, insbesondere da die Preise für Mieten und Kaufobjekte erheblich
    > günstiger sind. Es ist jedem klar, dass man dort seine Ruhe hat und gute
    > Luft und Ausblick genießen kann... aber genau so sollte es auch bewußt
    > sein, dass man für alles ein Auto braucht, im Winter den Schnee schieben
    > muss und eben keine Internetanbindung wie in der Stadt haben kann.
    >
    > Was nicht sein darf ist, dass die Leute die schon in der Stadt wohnen und
    > für alles erheblich mehr zahlen, auch noch die Dorf-Bewohner in ihrer
    > Infrastruktur finanziell unterstützen müssen. Wenn die 1000 Leute im Dorf
    > zusammenlegen, ist bestimmt eine Glasfaserleitung zum nächsten Knotenpunkt
    > möglich. Aber durch die Gängelung der Anbieter steigen nur die Preise für
    > die Anschlüsse, und zwar für alle!

  11. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: janpi3 23.10.13 - 11:41

    blackbirdone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 30 ¤ * 500 * 24 Monate Vertragslaufzeit. 360.000 ¤ ja damit kannste dir
    > vllt nen kleines Haus bauen, aber kein Glasfasernetzt hochziehen über
    > mehrere Kilometer länge.


    Sag ma wie bistn du drauf?
    Für die Kohle kauf ich hier 3 große Häuser - und verbinde die Privat mit Glasfaser o.O

    FÜr Das Geld kann man ohne Probleme mal ein paar Kabel in eine Leerleitung schieben - und wenn die Industrie nicht ständig Kohle hinten rein bekommen würde von den staatlich finanzierten Banken würden auch die Anschlusskästen nur einen Bruchteil kosten....

    Nicht zu vergessen, dass das Geld dauerhaft rein kommt....

    "Ich bin ein Wutoholic, ich kann nicht leben ohne Wutohol"
    Homer J. Simpson.

  12. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: zampata 23.10.13 - 11:45

    Der schwarze Ritter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre noch die Möglichkeit das per
    > Satellit zu machen, aber inklusive Telefon wären das schon in Richtung 100
    > ¤ und das geht einfach nicht

    Dann gibts halt kein Internet. Dem Artikel sind die Kosten ja schön zu entnehmen diese Minisiedlungen anzuschließen kostet eben fast nochmal die selbe Summe die der restliche Ausbau kostet. Du kannst in solchen Kuhdörfern eben keine 16 Mbit für 20 ¤ anbieten, das spielt sich nie wieder rein; blackbirdone hats ja auch schön vorgerechnet.

    Okay man könnte es so machen wie in Amerika dass man die Leitungen bei solchen Kuhdöfer von Baum zu Baum spannt aber die muss man dann auch ständig flicken oder man muss beim zukünftigen Straßenbau darauf achten dass endlich mal Leerrohe mitverlegt werden. Ein zusätzliches Lehrrohr kostet fast nichts wenn die Straße grad im Bau ist, das spätere erneute Aufgraben der Straße unmengen Geld.

    Die einzige Möglichkeit in solchen Dörfern ist, wenn sich die Bauern zusammenschließen und eine größere Summe spenden und ihre Äcker zur Verfügung stellen um dort dann die Leitung zu verlegen (wobei ich nicht weiß ob das Amt da mitspielt). Dann könnte es vielleicht langen wenn die 500 Leute zusammen schließen und jeweils 200 ¤ für den Ausbau spenden. 500 * 200 = 100k, könnte langen wenn mans im Acker verlegt.

    Ansonsten halt Satellit aber das ist euch zu teuer. Irgendwie vergisst man beim Internet schnell die Verhältnisse. Es fordert ja auch keiner dass man in jedem Kuhdorf eine UBahn baut.

  13. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: Amduscias 23.10.13 - 11:46

    Für 360.000¤ kannst Du mit ein wenig Glück und Suche hier in ner passablen Wohngegend eine 100m² Eigentumswohnung kaufen..

    Renovierungsbedürftig selbstverständlich und ohne Glasfaser..

    Städte sind halt teuerer :)

  14. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: Flexor 23.10.13 - 11:53

    Toll nach der Meinung einiger scheinen es die Leute auf dem Land nicht zu verdienen eine bessere Leitung zu haben.
    Wer also vor 20-30 Jahren auf dem Land gebaut hat wo Internet noch kaum einem ein begriff war, soll jetzt das Haus wieder verkaufen und in eine kleine enge Wohnung in der Stadt ziehen um im Internetzeitalter noch mithalten zu können?
    Ich finde das ist eine scheiß Einstellung!
    Früher oder später braucht JEDER internet, was kriegt man den noch um die Ecke zu kaufen?
    Willst einen Fernseher, guckste im Internet (z.B. Amazon).
    Willst du ein neues Auto guckste im Internet (z.B. Autoscout).
    Willst du Videos gucken, gehst du ins Internet (z.B. Youtube).

    NOCH ist auch alles Offline verfügbar, aber guckt euch mal die vorranschreitende geschwindigkeit des Internets an und stellt dann mal die frage wie lange noch?

  15. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: zampata 23.10.13 - 12:06

    Flexor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Toll nach der Meinung einiger scheinen es die Leute auf dem Land nicht zu
    > verdienen eine bessere Leitung zu haben.
    Quatsch, die Leute auf dem Land müssen es nur bezahlen können und wenn die Leute auf dem Land - wie im Beispiel vom schwarzen Ritter - nicht bereit sind 100 ¤ für Internet zu bezahlen nun dann gibt es eben kein Internet. Aber das ist die Entscheidung der Leute auf dem Land.
    Die Leute auf dem Land haben nur keine "Subvention" verdient ala dass der Staat (also alle Steuerzahler) jeden Landbewohner für 1 Millionen ¤ mit Glasfaser versorgen.
    Man baut ja auch keine Ubahnen auf dem Land genauso wenig wie man in der Stadt einen Bauernhof baut. Manches rechnet sich eben nicht.

    Flexor schrieb:
    >Wer also vor 20-30 Jahren auf dem Land gebaut hat wo Internet noch kaum einem >ein begriff war, soll jetzt das Haus wieder verkaufen und in eine kleine enge >Wohnung in der Stadt ziehen um im Internetzeitalter noch mithalten zu können?
    >Ich finde das ist eine scheiß Einstellung!
    Ich finde es eine scheiß Einstellung immer zu erwarten dass die Allgemeinheit einem alles bezahlt. Wer sich dafür entschieden hat auf dem Land zu leben wurde eben mit geringeren Kosten für Wohraum belohnt, der muss dann eben für schnelleres Internet mehr bezahlen.
    Du würdest es auch scheiße finden wenn man jetzt eine Wohnraumsteuer machen würde damit die Leute auf dem Land die Leute in der Stadt subventionieren (da diese mehr für Wohnraum bezahlen).

    Niemand weiß was die Zukunft bringt. Wenn man irgendwann feststellt dass die Feinstaubelastung schlimmer ist als man denkt, dann haben die Leute in der Stadt auch pecht gehabt - genauso wie jetzt die Leute auf dem Land.


    Wenn die Leute auf dem Land leben wollen müssen sie eben 100 ¤ statt 30 ¤ für Internet bezahlen. Wenn die Leute in der Stadt leben wollen müssen sie eben statt 200 ¤ Miete 500 ¤ Miete bezahlen.

    Das sind aber in beiden Fällen keine Kosten die die Allgemeinheit zu tragen hat sondern jeder EINZELNE !


    Flexor schrieb:
    > NOCH ist auch alles Offline verfügbar, aber guckt euch mal die
    > vorranschreitende geschwindigkeit des Internets an und stellt dann mal die
    > frage wie lange noch?
    das ist richtig, es ist aber eine Kostenfrage. Entweder die Leute auf dem Land sind bereit die Kosten zu tragen oder eben nicht. Wer sagt 100 ¤ für Sat Internet ist mir zu viel der hat einfach Pech !

    Es ist keine Frage der Möglichkeiten, es ist eine Frage der Kosten.
    Dann heißt es eben Internet per Sat für 100 ¤ (ich hab die Kosten übernommen) oder im Dorf zusammen legen und 300 ¤ pro Person spenden und nen Kabel im Acker verlegen oder es eben sein lassen.

    Aber nicht wie der letzte Bauer rumgröhlen dass man neben Landwirschaftdiesel und Weizen nun auch Internet subventioniert haben möchte.

  16. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: oxygenx_ 23.10.13 - 12:08

    Flexor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Toll nach der Meinung einiger scheinen es die Leute auf dem Land nicht zu
    > verdienen eine bessere Leitung zu haben.
    > Wer also vor 20-30 Jahren auf dem Land gebaut hat wo Internet noch kaum
    > einem ein begriff war, soll jetzt das Haus wieder verkaufen und in eine
    > kleine enge Wohnung in der Stadt ziehen um im Internetzeitalter noch
    > mithalten zu können?
    > Ich finde das ist eine scheiß Einstellung!

    Es sollte jeder einen Zugang zum Internet bekommen können, aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Wenn jemand aufs Land gezogen ist wo der Baugrund/Eigentum/Miete signifikant weniger als in der Stadt kostet muss er halt mit zusätzlichen Kosten für Mobilität, Internet & Co. leben.

  17. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: Sea 23.10.13 - 12:15

    zumal es ja nicht nur um völlig ab vom Schuss liegende Kuhdörfer geht.
    Ich bin auch vor kurzem umgezogen, in den benachbarten Stadteil. Bisher hatte ich KabelBW 50 Mbit. VDSL wäre möglich gewesen.
    Die neue Wohnung hat kein Kabel und liegt vom nächsten DSLAM ein bisschen entfernt.
    Der Ortsteil hat grösstenteilsnur 2MBit, einige Haushalte weniger. Zu Stosszeiten wird alles total langsam und instabil.
    Alles was man hier tun müsste, wäre in den Kern vom Ort einen DSLAM stellen. Aber das will man wohl zZ nicht. Wären vermutlich nicht genug Neukunden die man gewinnen würde. Zahlen tun sie ja alle auch die gammelleitung, die genau so viel Kostet wie ne grosse. Man hat ja keine Wahl ...

    Ich bin durchaus dafür, das man das gesetzlich festlegt, das jeder einen Anspruch auf mindestens 6 Mbit über Kabelgebundenes (Weil LTE dank Volumen Quatsch ist)Netz hat. Das ist Deutschland und net Somalia ... Wir erheben für uns den Anspruch eine Technologie Hochburg zu sein. Aber eine Ordentliche Abdeckung bekommen wir nicht hin.

  18. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: Oldschooler 23.10.13 - 12:17

    Es ist doch eine ganz einfache Milchmädchenrechnung:

    150m² Haus in einer der teuersten 3 Städte (Hamburg, Düsseldorf, München) kostet ca 500.000 Euro (wenn man Glück hat). Gerechnet auf 20 Jahre (ohne Steuern) sind das 2083 Euro pro Monat.

    Auf dem Land kostet ein Haus mit der Größe ca 200.000 Euro (und hierbei bin ich noch nicht irgendwo in der totalen Pampa), somit bei den 20 Jahren nur 833 Euro.

    Warum kann also ein Landbewohner nicht 100-200 Euro ausgeben, um eine ordentliche Online-Anbindung zu haben?

  19. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: hunin79 23.10.13 - 12:27

    Dann rechne aber bitte auch alles mit ein:
    In der Stadt verdient man erheblich mehr als auf dem Land, dafür sind die Lebenshaltungskosten auf dem ersten Blick günstiger als in der Stadt.
    Auf dem Land musst du weitere Wege in kauf nehmen um z.Bsp einkaufen zu gehen. Vom Kulturangebot ganz zu schweigen, das wiederum von allen mit bezahlt wird, auch von den Landeiern. usw.

    Oldschooler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist doch eine ganz einfache Milchmädchenrechnung:
    >
    > 150m² Haus in einer der teuersten 3 Städte (Hamburg, Düsseldorf, München)
    > kostet ca 500.000 Euro (wenn man Glück hat). Gerechnet auf 20 Jahre (ohne
    > Steuern) sind das 2083 Euro pro Monat.
    >
    > Auf dem Land kostet ein Haus mit der Größe ca 200.000 Euro (und hierbei bin
    > ich noch nicht irgendwo in der totalen Pampa), somit bei den 20 Jahren nur
    > 833 Euro.
    >
    > Warum kann also ein Landbewohner nicht 100-200 Euro ausgeben, um eine
    > ordentliche Online-Anbindung zu haben?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.10.13 12:28 durch hunin79.

  20. Re: Das bringt doch alles nichts..

    Autor: zampata 23.10.13 - 12:35

    Moment, weil man auf dem Land weniger verdient soll man subventionieren?
    Merkst du nicht was für einen Quatsch das ergibt? Die logische Folge davon wäre
    dass der nächste genauso Argumentieren kann dass er einen 3D Fernseher haben will.
    Wieso?
    Der promovierte Doktor kann sich dies leisten der verdient viel mehr als ein gelernter KFZ Mechaniker, dann soll die Allgemeinheit ihm einen 3D Fernseher subventionieren.


    Sea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin durchaus dafür, das man das gesetzlich festlegt, das jeder einen
    > Anspruch auf mindestens 6 Mbit über Kabelgebundenes (Weil LTE dank Volumen
    > Quatsch ist)Netz hat. Das ist Deutschland und net Somalia ... Wir erheben
    > für uns den Anspruch eine Technologie Hochburg zu sein. Aber eine
    > Ordentliche Abdeckung bekommen wir nicht hin.
    zu teuer. Nimm mal Dörfter im Watt oder oder oder. Manches geht einfach nicht. In Kuhdörfern ist Funk wirklich die besser Alternative aber dieses Volumenzeug ist wirklich quatsch dann sollen sie BestEffort LTE anbieten.


    Sea schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles was man hier tun müsste, wäre in den Kern vom Ort einen DSLAM
    > stellen. Aber das will man wohl zZ nicht. Wären vermutlich nicht genug
    > Neukunden die man gewinnen würde. Zahlen tun sie ja alle auch die
    > gammelleitung, die genau so viel Kostet wie ne grosse. Man hat ja keine
    > Wahl ...
    möglich. Vielleicht haben die Kabel zu viele Störsignale das weiß man aus der ferne nie. Aber das ist ein perfektes Beispiel bei dem sich ein Dorf zusammen schließen sollte, etwas Geld für einen neuen DSLAM spenden und dann selbst sich darum kümmern sollte.
    Man braucht halt mehr solche Initiativen auf dem Dorf:
    http://www.hallerndorf-ans-netz.de/

    Ja da muss man halt etwas Geld spenden aber wie gesagt, wer schnelleres Internet will muss dafür bezahlen.

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