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  1. 2 Fragen

    Autor: linuxuser1 25.07.12 - 18:05

    1. Ist es nicht rechtswidrig die AGBs ohne Zustimmung des Kunden zu ändern?
    2. Ist das nicht der erste Schritt gegen die Netzneutralität?

  2. Re: 2 Fragen

    Autor: mawa 25.07.12 - 19:04

    Es erfolgt nicht nachträglich, Bestandskunden sollten nicht betroffen sein. Ist das der Fall, einfach beschweren und die Beschränkung wird aufgehoben. Die Änderung kommt mit einer Vertragsverlängerung und dann bekommst Du auch eine neue AGB, die Du bestätigen darfst.

    Ja, das ganze betrifft die Netzneutralität, da nur bestimmte Ports und Dienste betroffen sind. Wenn es regelgerecht umgesetzt werden soll, dann wäre nach dem Verbrauch deiner 10GB/Tag für den restlichen Tag Schluss mit Internet. Was dann auch das Surfen, Mailen und Skypen betreffen würde. Eventuell wäre dann auch dein Telefon für den Rest des Tages tot. Du kannst es dir also aussuchen, für den Rest des Tages keine eMule mehr oder für den Rest des Tages gar kein Internet.

    Ich persönlich begrüße das Vorgehen von KD, da auch Bandbreite eine Ressource ist, die sparsam eingesetzt werden sollte.

  3. Re: 2 Fragen

    Autor: Lapje 25.07.12 - 19:09

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich persönlich begrüße das Vorgehen von KD, da auch Bandbreite eine
    > Ressource ist, die sparsam eingesetzt werden sollte.

    Was soll das denn? Wenn die mir 100mbit zusagen, dann haben sie die Bandbreite auch zur verfügung zu stellen. Wenn sie diese nicht bringen können, dann ist das sicherlich nicht die Schuld der anderen - dann soll KD nicht damit werden...

  4. Re: 2 Fragen

    Autor: mawa 25.07.12 - 19:18

    Lapje schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mawa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich persönlich begrüße das Vorgehen von KD, da auch Bandbreite eine
    > > Ressource ist, die sparsam eingesetzt werden sollte.
    >
    > Was soll das denn? Wenn die mir 100mbit zusagen, dann haben sie die
    > Bandbreite auch zur verfügung zu stellen. Wenn sie diese nicht bringen
    > können, dann ist das sicherlich nicht die Schuld der anderen - dann soll KD
    > nicht damit werden...

    Wenn Sie dieses durch ihre Verträge und AGBs nur für 10GB/Tag zusagen, ist nach Überschreitung dieser Menge Schluss mit saugen. Dann kannst Du froh sein, wenn die restlichen Dienste über das INet noch normal funktionieren.

    Wie ich schon sagte, ich finde das gut und es ist auch verständlich warum KD damit anfängt. Die haben halt Infrastrukturbedingt nicht die Möglichkeit die Bandbreite zu ihren POPs unbegrenzt zu erhöhen. Wenn es nach mir geht, sollte man hier in DE weg von den Volumenflats und wieder vernünftige Volumentarife anbieten. Wer mit 3-5GB im Monat auskommt, bekommt diese dann eben für 5,- im Monat. Jeder der mehr braucht kauft sich halt die notwendige Menge dynamisch für 1GB/5,- zusammen.

  5. Re: 2 Fragen

    Autor: _BJ_ 25.07.12 - 19:26

    Es ist ja nicht so das wir 2012 haben. Bin auch dafür den technischen Fortschritt wieder um 10 Jahre zurückzusetzen.

  6. Re: 2 Fragen

    Autor: mawa 25.07.12 - 19:32

    Ach war das damals noch schön.
    Wen man mit einer frisch gemahlenen und von Hand aufgebrühten Tasse Kaffee vor seinem C64 saß und der Akustikkoppler leise vor sich hinpfiff.

  7. Re: 2 Fragen

    Autor: serra.avatar 25.07.12 - 19:37

    linuxuser1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Ist es nicht rechtswidrig die AGBs ohne Zustimmung des Kunden zu
    > ändern?
    > 2. Ist das nicht der erste Schritt gegen die Netzneutralität?

    zu 1. Dann hast du im allg. ein ausserordentliches Kündigungsrecht ...
    nur sind die Leute ja mittlerweilen zu dumm dafür ...

    zu 2. naja es gibt bisher kein Gesetz das die Netzneutralität garantiert! nur weil das bisher faktisch so ist bedeutet das nicht das dies unumstösslich in stein gemeiselt ist ...
    die Politik zeigt ja wohin der Weg geht ...

    und auch hier ist der Mob ja mal wieder zu blöde was dagegen zu tun ... jedesmal bei Wahlen: same procedure as every year ... james



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.12 19:43 durch serra.avatar.

  8. Re: 2 Fragen

    Autor: _BJ_ 25.07.12 - 19:39

    Mir fällt noch ein passender Vergleich ein. Intel und AMD schließen sich mit den Energiekonzernen zusammen da der Stromverbrauch in Deutschland übermäßig ansteigt und entwickeln Prozessoren welche sich nach 200 Wh automatisch auf 133 Mhz drosseln. Wer mehr brauch muss mehr Abgaben in einem Genialen Abo-System an die Energiekonzerne abtreten. 50¤ für weitere 200 Wh?

    Wenn mein Kabelanbieter die gleichen Maßnahmen ergreift hat er mich wieder los. Wenn ich an einem Tag mal 200 GB herunterladen will, dann mach ich das auch. Dafür habe ich schließlich eine Flatrate. Außerdem will ich nicht bei jeder Anwendung darauf achten welche Ports diese verwendet und wie diese mein tägliches Volumen betreffen.

  9. Re: 2 Fragen

    Autor: smarty79 25.07.12 - 19:40

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn es nach mir geht,
    > sollte man hier in DE weg von den Volumenflats und wieder vernünftige
    > Volumentarife anbieten. Wer mit 3-5GB im Monat auskommt, bekommt diese dann
    > eben für 5,- im Monat. Jeder der mehr braucht kauft sich halt die
    > notwendige Menge dynamisch für 1GB/5,- zusammen.
    Wenngleich das Zusatzvolumen nicht mal teurer sein müsste, bin ich grundsätzlich ganz Deiner Meinung. Wetten, dass 10% der Internetuser mehr als 70% des Traffics produzieren? Die Infrastruktur ist einfach nicht unendlich, erst recht nicht bei Kabel. Mit QAM256 kommt man auf etwa 1 GBit/s Gesamtbandbreite pro Baum. Ich zahle bei UM auch für 100 MBit. Wenn ich die mal wegen Homeoffice oder nem anderen Image-Download ernsthaft brauche, möchte ich nicht von irgendwelchen notorischen Film-nach-Papierkorb-Downloadern gebremst werden.

    Gibt es eine Benzin-Flat?
    Oder eine Strom-Flat?

  10. Re: 2 Fragen

    Autor: Lapje 25.07.12 - 19:54

    smarty79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Gibt es eine Benzin-Flat?
    > Oder eine Strom-Flat?

    Werden diese beworben?

    Es ist etwas völlig anderes wenn jemand über Wochen hinweg 200GB am Tag zieht - wenn ich aber einmal im Monat mir am Tag ein Spieleupdate über P2P hole, dann evt. noch ein oder zwei Lunux-Distries ziehe und vielleicht ein Backup runterlade, dann bin ich da ganz schnell dabei...

    UNd das wo ich bei 50mbit oder weniger keine Drosselung hätte?

  11. Re: 2 Fragen

    Autor: linuxuser1 25.07.12 - 21:18

    Genau das! Dann können sie halt nur 10mbit verkaufen. Wenn die Netze von KD keine 100mbit von allen 100mbit-Kunden verkraften, dann haben sie mehr verkauft als sie haben. Fertig. Ich komme vermutlich mit 10 GB im Monat hin aber warum sollte jemand der für 100mbit zahlt diese nicht auch durchgängig nutzen können. Das ist für mich nur wieder ein klarer Fall von "mehr verkauft als vorhanden". Genau das gleiche beim Thema Netzneutralität. Wenn sich die Telcos beschweren, dass das Netz überlastet ist, dann haben die Telcos einfach mehr Bandbreite verkauft als sie haben!

  12. Re: 2 Fragen

    Autor: Zeitvertreib 25.07.12 - 21:21

    smarty79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mawa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn es nach mir geht,
    > > sollte man hier in DE weg von den Volumenflats und wieder vernünftige
    > > Volumentarife anbieten. Wer mit 3-5GB im Monat auskommt, bekommt diese
    > dann
    > > eben für 5,- im Monat. Jeder der mehr braucht kauft sich halt die
    > > notwendige Menge dynamisch für 1GB/5,- zusammen.
    > Wenngleich das Zusatzvolumen nicht mal teurer sein müsste, bin ich
    > grundsätzlich ganz Deiner Meinung. Wetten, dass 10% der Internetuser mehr
    > als 70% des Traffics produzieren? Die Infrastruktur ist einfach nicht
    > unendlich, erst recht nicht bei Kabel. Mit QAM256 kommt man auf etwa 1
    > GBit/s Gesamtbandbreite pro Baum. Ich zahle bei UM auch für 100 MBit. Wenn
    > ich die mal wegen Homeoffice oder nem anderen Image-Download ernsthaft
    > brauche, möchte ich nicht von irgendwelchen notorischen
    > Film-nach-Papierkorb-Downloadern gebremst werden.
    >
    > Gibt es eine Benzin-Flat?
    > Oder eine Strom-Flat?


    5 Euro für 1 GB?! Also Verzeihung aber ihr merkt euch doch nicht mehr...

    Mal davon abgesehen das ich gar nicht wissen möchte was ein GB effektiv beim Provider an Kosten erzeugt (ich schätze hier auf deutlich (deutlich!) unter einem Cent), mal ein kleines Rechenbeispiel:

    Steam Summer Sale: gekauft 2 Spiele, 27 und 19 GB für ich glaub 31 Euro oder so. Macht nen Download von zusammen 46 GB. Nach eurem "Geschäftsmodell" bleiben mir 2 Möglichkeiten:

    A) Ich verteile den Download auf 46GB / 4 GB (4 nehme ich mal als Mittelwert für die 3-5 GB) also 11.5 Monate oder auch rund ein Jahr(!)
    oder
    B) ich bin bereit noch einmal zusätzlich dezent 46GB-4GB Freivolumen * 5 Euro pro GB zu überweisen. In Zahlen heißt das: 42*5=210¤ (oder auch ca 700% des ursprünglichen Kaufpreises der Spiele)

    Schöne neue (Digitale)Welt!

    ... so realitätsfern muß man erstmal sein... aber ich vermute einfach mal zu euren Gunsten ihr gehört zu denjenigen die ein Wetter-Widget laufen haben und 2 mal am Tag ins Golem-Forum schauen um Weisheiten preis zugeben, und sich dann am Monatsende aufregen das die paar läppische MB 20¤ kosten.

    Deswegen als Tipp mal über den Tellerrand: hinauszuschauen. Mit 3-5GB im Monat kommt keiner auch nur halbwegs im modernen Zeitalter angekommene Mensch hin.

    Mal völlig davon abgesehen das alle immer so tun als kennen Sie die Querfinanzierung von KD und vorallem das die nicht mehr aufgeht... es könnte genau so der Versuch einer weiteren Gewinnmaximierung sein. Ist doch auch ein denkbarer Weg. Lieber hab ich 100 Kunden die im zusammen 1.000GB an Traffic erzeugen und mir dafür insgesamt 10.000¤ zahlen als 110 Kunden die dafür logischerweise 11.000¤ bezahlen aber durch die 10 permanent-Downloader 10.000 GB Traffic verursachen. Ja ok die sind mal kurz negativ in den Schlagzeilen und das Golem Profiforum kotzt sich gemeinsam aus wie unfair das alles ist aber sind wir doch mal ehrlich. Wie lange hält sich sowas heutzutage? in ein paar Wochen ist das alles vergessen. Die 10 Kunden die den ganzen Tagen saugen haben sich anderen Providern zugewendet, die 100 regulären Kunden sind geblieben und der Gewinn steigt deutlich.

    Persönlich versuche ich auch nur die effektiven Kunden zu halten, ergo die bei denen am meisten für mich rausspringt. Die anderen können sich von mir aus gerne der Konkurrenz zuwenden. WIN-WIN


    Grüße



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.12 21:24 durch Zeitvertreib.

  13. Re: 2 Fragen

    Autor: mawa 25.07.12 - 22:01

    Dein Vergleich hinkt, da es hier keine Verbindung zwischen verschiedenen Herstellern/Anbietern gibt.

    Beim Stromeinkauf gibt es aber in der Tat entsprechende Tarife, die eine Abnahmemenge festlegen. Je nach Art ändert sich der Einkaufspreis pro KWh. Allerdings ist das meistens auf einen Jahresverbrauch ausgelegt.

    Und wenn Du deinen Provider wechseln möchtest, nur zu. Ich denke, wenn hier in DE endlich wieder vernünftige Volumentarife einzug halten würden, wird sich sicherlich auch ein Anbieter finden, der die Mengen für Vielverbraucher einpreist.

  14. Re: 2 Fragen

    Autor: mawa 26.07.12 - 01:13

    >
    > 5 Euro für 1 GB?! Also Verzeihung aber ihr merkt euch doch nicht mehr...

    Über die Preise kann man sich sicherlich unterhalten. Ich denke einen Grundtarif von 10-25GB/Mon zu 10 bis 20,- und danach halt gestaffelt.
    Z.B.
    2x 10 GB für jeweils 5 Euro
    danach dann:
    4x 5 GB für jeweils 5 Euro
    und dann geht es weiter
    1GB für 5 Euro

    Wenn Du weißt, das Du regelmäßig einen höheren Bedarf hast, buche hat eine größeren Basistarif.

    > Mal davon abgesehen das ich gar nicht wissen möchte was ein GB effektiv
    > beim Provider an Kosten erzeugt (ich schätze hier auf deutlich (deutlich!)
    > unter einem Cent), mal ein kleines Rechenbeispiel:

    Was das Peering koste ist nicht interessant. Wichtig sind die Verteilungskosten und ich bin als "Normalsurfer" nicht bereit die Infrastruktur der eMule-Dauersauger zu finanzieren.

    > Steam Summer Sale: gekauft 2 Spiele, 27 und 19 GB für ich glaub 31 Euro
    > oder so. Macht nen Download von zusammen 46 GB. Nach eurem
    > "Geschäftsmodell" bleiben mir 2 Möglichkeiten:


    > A) Ich verteile den Download auf 46GB / 4 GB (4 nehme ich mal als
    > Mittelwert für die 3-5 GB) also 11.5 Monate oder auch rund ein Jahr(!)
    > oder
    > B) ich bin bereit noch einmal zusätzlich dezent 46GB-4GB Freivolumen * 5
    > Euro pro GB zu überweisen. In Zahlen heißt das: 42*5=210¤ (oder auch ca
    > 700% des ursprünglichen Kaufpreises der Spiele)
    >
    > Schöne neue (Digitale)Welt!

    Buche einen größeren Basistarif oder arbeite mit deiner eigenen Mischkalkulation.


    >
    > ... so realitätsfern muß man erstmal sein... aber ich vermute einfach mal
    > zu euren Gunsten ihr gehört zu denjenigen die ein Wetter-Widget laufen
    > haben und 2 mal am Tag ins Golem-Forum schauen um Weisheiten preis zugeben,
    > und sich dann am Monatsende aufregen das die paar läppische MB 20¤ kosten.

    Nö, ich schaue mindestens 3x bei Golem vorbei und bei einem solchen Unsinn wie dem deinen kann ich einfach nicht widerstehen.
    Ansonsten musste ich die letzten Jahre mit einer 1500/200 Kbit-Anbindung klarkommen. Das geht alles, wenn man die Bandbreite als knappe Ressource begreift und ggf. mit technischen Maßnahmen gegensteuert. Aber da müsste man ja nachdenken und analysieren, so etwas ist heute ja total out.

    Für meine externen Dienste habe ich einen Server bei einem Hoster gemietet und auch meine externe inkrementelle Datensicherung ist immer des Nachts gut durchgelaufen. Aber jetzt habe ich ja 66000/6000, mal schauen, wann mich die Verschwendungssucht packt.

    > Deswegen als Tipp mal über den Tellerrand: hinauszuschauen. Mit 3-5GB im
    > Monat kommt keiner auch nur halbwegs im modernen Zeitalter angekommene
    > Mensch hin.

    Doch, geht. Ich kenne genug Leute die sogar noch deutlich unter 2GB/Monat bleiben.
    Ansonsten gibt es sicherlich auch für dich einen passenden Basistarif mit einer entsprechenden Grundmenge. Gibt es bei mobiler Anbindung (UMTS) schon länger, z.B bei Vodafon.

    > Mal völlig davon abgesehen das alle immer so tun als kennen Sie die
    > Querfinanzierung von KD und vorallem das die nicht mehr aufgeht... es
    > könnte genau so der Versuch einer weiteren Gewinnmaximierung sein. Ist doch
    > auch ein denkbarer Weg. Lieber hab ich 100 Kunden die im zusammen 1.000GB
    > an Traffic erzeugen und mir dafür insgesamt 10.000¤ zahlen als 110 Kunden
    > die dafür logischerweise 11.000¤ bezahlen aber durch die 10
    > permanent-Downloader 10.000 GB Traffic verursachen. Ja ok die sind mal kurz
    > negativ in den Schlagzeilen und das Golem Profiforum kotzt sich gemeinsam
    > aus wie unfair das alles ist aber sind wir doch mal ehrlich. Wie lange hält
    > sich sowas heutzutage? in ein paar Wochen ist das alles vergessen. Die 10
    > Kunden die den ganzen Tagen saugen haben sich anderen Providern zugewendet,
    > die 100 regulären Kunden sind geblieben und der Gewinn steigt deutlich.

    Nein, das Problem ist das Peering für die POPs. Die Dauersauger stören immens den normalen Nutzer, wobei der Anzahl der eMule-Betreiber und Dauersauger gering, der Traffic aber groß ist. Das Geld bringt aber die große Zahl der "Normalnutzer", deren VoIP, Streams und sonstigen Aktivitäten von dem Sinnlosen Datenverkehr der Dauersauger beeinträchtigt wird. Das ist heute noch wesentlich schlimmer, da gerade Streaming für viele ein wichtiger Teil des Internets geworden ist.

    > Persönlich versuche ich auch nur die effektiven Kunden zu halten, ergo die
    > bei denen am meisten für mich rausspringt. Die anderen können sich von mir
    > aus gerne der Konkurrenz zuwenden. WIN-WIN

    Richtig, wer Serverdienste anbieten will, soll sich einen Server mieten oder eine Standleitung für diese Zwecke buchen. Und er sollte sich diese nicht durch X Normalsurfer finanzieren lassen.



    >
    >
    > Grüße

  15. Re: 2 Fragen

    Autor: Eich 26.07.12 - 02:19

    Mal eine Frage mawa,
    wenn du mit der kleinen Bandbreite zufrieden warst, warum warst du dann nicht sozial und bist bei dieser Geschwindigkeit geblieben?

    In einer Welt in der jeder 2. daheim arbeitet, Spiele, Musik, Filme, ... legal über das Internet bezogen werden können ist deine Ansicht einfach nicht mehr zeitgemäß. Nur weil du eine Flatrate nicht ausnutzt heißt dass noch lange nicht dass es andere auch nicht dürfen. Das wir in einer verschwenderischen Gesellschaft leben, darüber brauchen wir nicht zu streiten, aber Traffic oder Bandbreite stehen bei mir an allerletzter Stelle in diesem Punkt.

    Mal davon abgesehen dass laut meinen Informationen für den Provider nicht das Datenvolumen relevant ist, sondern die genutzte Bandbreite. Wenn du also jetzt auf 66MBit hoch bist und diese Leitung auch dementsprechend verwendest kostest du den Provider mehr als jemand der mit einer niedrigeren Bandbreite mehr Datenvolumen verbraucht hat als du.

    Zur Info: meine Fritz.Box zeigt aktuell über 60GB verbrauchtes Datenvolumen... und nein, ich betreibe kein Filesharing. Ich bin aber auf meine Datenleitung angewiesen (und bin übrigens nicht so protzig wie du und habe nur eine 16MBit Leitung :) .

    Als nächstes schlägst du noch vor Webseiten die eine Größe von 2MB übersteigen zu sperren, weil sie für einen erhöhten Traffic verantwortlich sind ;) .



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.12 02:26 durch Eich.

  16. Re: 2 Fragen

    Autor: hansgockel 26.07.12 - 02:40

    die drosselung von 100 Mbit/s auf 100 Kbit/s ist ja wohl einfach mal krass. man hat danach nur noch ein _tausendstel_ der ursprungs bandbreite zur verfügung...... die ham doch nen rad ab :X

    wozu bieten die überhaupt 100 MBit/s an? ganz bestimmt nicht für youtube und um im netz ein wenig zu surfen. sowas holt man sich, weil man große datenmengen schnell laden will und nix anderes.

    wenn die schon drosseln, dann wirklich die user die nicht 10 GB am tag laden, sondern einige hundert GB. und dann auch nicht auf ne bandbreite von 2000.


    smarty79 schrieb:
    > Gibt es eine Benzin-Flat?
    > Oder eine Strom-Flat?

    der vergleich ist mehr als schlecht. für benzin muss erstmal erdöl gefördert werden bevor es zu benzin verarbeitet werden kann und und und... ist also ein materielles gut, das verstehst du ja wohl. das gleiche mit dem strom.

    wird einmal eine leitung mit einer bandbreite von sagen wir 1 Gbit/s aufgebaut, dann war's das. da muss so gesehen nichts weiter investiert werden damit die 1 Gbit/s bleiben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.12 02:41 durch hansgockel.

  17. Re: 2 Fragen

    Autor: mawa 26.07.12 - 07:38

    Eich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal eine Frage mawa,
    > wenn du mit der kleinen Bandbreite zufrieden warst, warum warst du dann
    > nicht sozial und bist bei dieser Geschwindigkeit geblieben?

    Es gab bis jetzt nichts anderes bei uns. Die Telekom sah keinen Bedarf die Leitungslänge zu verkürzen, obwohl wir hier kein Kuhdorf sind (ca.8000 Einwohner). Auf der anderen Seite des Ortes war 16000/1000 verfügbar. Jetzt haben die Gemeindewerke Fieber verbuddelt und der gewählte Tarif liegt in der Mitte. Der größte Tarif für Privatkunden liegt derzeitig bei 110000/11000.

    > In einer Welt in der jeder 2. daheim arbeitet, Spiele, Musik, Filme, ...
    > legal über das Internet bezogen werden können ist deine Ansicht einfach
    > nicht mehr zeitgemäß. Nur weil du eine Flatrate nicht ausnutzt heißt dass
    > noch lange nicht dass es andere auch nicht dürfen. Das wir in einer
    > verschwenderischen Gesellschaft leben, darüber brauchen wir nicht zu
    > streiten, aber Traffic oder Bandbreite stehen bei mir an allerletzter
    > Stelle in diesem Punkt.

    Ich sage nicht das es Zeitgemäß ist, deshalb sind wir ja auch gewechselt. Ich arbeite selbständig in der IT und bin selber auf das Internet angewiesen. Zusätzlich wird der Anschluss von 3 Parteien verwendet, von der eine einen 14 Jährigen hat, der ganz vernarrt in YT ist. Ich habe in den letzten Jahren einen immensen Aufwand betrieben um überhaupt noch vernünftig arbeiten zu können. Eigener Proxyserver, Mailserver und WSUS-Dienst im Hause, Debian Spiegel und Traffic Shaping konnten viele Last abfedern. Alle Spiegel wie WSUS und Debian werden an verschiedenen Tagen nachts synchronisiert ebenso die externe Datensicherung und ich bin sehr froh, das wir heute Virtualisierung haben. Ich kann dir aber auch sagen, das ein Proxy zu Web 1.0 Zeiten noch effektiver war.

    Ich sage auch nicht, das niemand seine Bandbreite nutzen soll, aber bei eine Einschränkung von 10GB/Tag für Peer2Peer rumzuheulen ist lächerlich. Das macht 300GB/Monat für meistens sinnlosen Datenmüll, den keiner braucht, da er meistens eh auf der Platte vergammelt. Aber er belastet den POP und sorgt dafür, das auch die Normaluser in der Nachmittagsstunde nicht mehr ihre volle Bandbreite bekommen können. Genau aus diesem Grund wird die Beschränkung eingeführt.

    Ich finde 100Mbit Anschlüsse für Privatkunden ganz nett, halte diese aber nicht für notwendigt. Die Provider sollten lieber in die Breite investieren. Wenn jeder hier im Land die Möglichkeit hat einen 6000/1000 und 80% einen 16000/1000 Anschluss zu bekommen, dann können wir uns auch um die Größe der Bandbreite unterhalten.

    > Mal davon abgesehen dass laut meinen Informationen für den Provider nicht
    > das Datenvolumen relevant ist, sondern die genutzte Bandbreite. Wenn du
    > also jetzt auf 66MBit hoch bist und diese Leitung auch dementsprechend
    > verwendest kostest du den Provider mehr als jemand der mit einer
    > niedrigeren Bandbreite mehr Datenvolumen verbraucht hat als du.

    Für mich ist eher der Upload von 6000 interessant. Den Download werden wir nur sehr selten ausnutzen. Er ist aber angenehm.

    > Zur Info: meine Fritz.Box zeigt aktuell über 60GB verbrauchtes
    > Datenvolumen... und nein, ich betreibe kein Filesharing. Ich bin aber auf
    > meine Datenleitung angewiesen (und bin übrigens nicht so protzig wie du und
    > habe nur eine 16MBit Leitung :) .

    Sehe ich kein Problem, wenn es sinnvoll genutzt wird ist das OK.

    > Als nächstes schlägst du noch vor Webseiten die eine Größe von 2MB
    > übersteigen zu sperren, weil sie für einen erhöhten Traffic verantwortlich
    > sind ;) .

    Nein, mache ich nicht. Sites sind meistens noch relativ klein, die Bilder sind das Problem und das Sites heute dynamisch ausgeliefert werden und cachen meistens unterbunden wird. Also Favicons mit FullHD könnte man aber schon ...

  18. Re: 2 Fragen

    Autor: mawa 26.07.12 - 07:48

    hansgockel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die drosselung von 100 Mbit/s auf 100 Kbit/s ist ja wohl einfach mal krass.
    > man hat danach nur noch ein _tausendstel_ der ursprungs bandbreite zur
    > verfügung...... die ham doch nen rad ab :X
    >
    > wozu bieten die überhaupt 100 MBit/s an? ganz bestimmt nicht für youtube
    > und um im netz ein wenig zu surfen. sowas holt man sich, weil man große
    > datenmengen schnell laden will und nix anderes.
    >
    > wenn die schon drosseln, dann wirklich die user die nicht 10 GB am tag
    > laden, sondern einige hundert GB. und dann auch nicht auf ne bandbreite von
    > 2000.

    Lese den Text und die AGB. Die Drosselung betrifft nur den Peer2Peer Datenverkehr und wohl einige OneKlick Hoster auf der schwarzen Liste.



    >
    > smarty79 schrieb:
    > > Gibt es eine Benzin-Flat?
    > > Oder eine Strom-Flat?
    >
    > der vergleich ist mehr als schlecht. für benzin muss erstmal erdöl
    > gefördert werden bevor es zu benzin verarbeitet werden kann und und und...
    > ist also ein materielles gut, das verstehst du ja wohl. das gleiche mit dem
    > strom.
    >
    > wird einmal eine leitung mit einer bandbreite von sagen wir 1 Gbit/s
    > aufgebaut, dann war's das. da muss so gesehen nichts weiter investiert
    > werden damit die 1 Gbit/s bleiben.

    Ja, genau und der technische Aufwand ist immens. Und an deiner 1Gbit Leitung hängen dann 30 bis 100 Endabnehmer die sich die Leistung teilen müssen. Aber damit Du über deinen Hausanschluss Serverdienste anbieten kannst, muss Tante Erna diese mitfinanzieren und kann in der Nachmittagsstunde nicht mehr auf SPON surfen.

  19. Re: 2 Fragen

    Autor: Zeitvertreib 26.07.12 - 10:56

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >
    > > 5 Euro für 1 GB?! Also Verzeihung aber ihr merkt euch doch nicht mehr...
    >
    > Über die Preise kann man sich sicherlich unterhalten. Ich denke einen
    > Grundtarif von 10-25GB/Mon zu 10 bis 20,- und danach halt gestaffelt.
    > Z.B.
    > 2x 10 GB für jeweils 5 Euro
    > danach dann:
    > 4x 5 GB für jeweils 5 Euro
    > und dann geht es weiter
    > 1GB für 5 Euro
    >
    > Wenn Du weißt, das Du regelmäßig einen höheren Bedarf hast, buche hat eine
    > größeren Basistarif.
    >

    Jup eine sinnvolle Staffelung sehe ich schon eher ein. Das Problem was ich allerdings bei solchen Tarifmodellen sehe ist der erhöhte Aufwand für die Nutzer, wenn das nicht automatisch geschieht wie es zum Beispiel früher der Fall bei Handyverträgen war.

    Ich weiß nicht wie das bei dir ist aber ich kann meinen Verbrauch für den kommenden Monat nur sehr schwer schätzen da der von vielen Faktoren abhängig ist.

    > > Mal davon abgesehen das ich gar nicht wissen möchte was ein GB effektiv
    > > beim Provider an Kosten erzeugt (ich schätze hier auf deutlich
    > (deutlich!)
    > > unter einem Cent), mal ein kleines Rechenbeispiel:
    >
    > Was das Peering koste ist nicht interessant. Wichtig sind die
    > Verteilungskosten und ich bin als "Normalsurfer" nicht bereit die
    > Infrastruktur der eMule-Dauersauger zu finanzieren.
    >

    Das ist im Prinzip wieder das alte Thema Sinn und Unsinn der Querfinanzierung. Ich glaube da kommen wir nicht zu einem Ergebnis... aber ich sehs in letzter Zeit so: Wenn jeder so denken würde und es auch umsetzten könnte, dann hätten wir alle keinen Internetanschluß weil die Einstiegskosten viel zu hoch wären.

    Oder Schulbildung auch usw. In vielen Bereichen geht es in meinen Augen nunmal nicht nur an sich zu denken.

    > > Steam Summer Sale: gekauft 2 Spiele, 27 und 19 GB für ich glaub 31 Euro
    > > oder so. Macht nen Download von zusammen 46 GB. Nach eurem
    > > "Geschäftsmodell" bleiben mir 2 Möglichkeiten:
    >
    > > A) Ich verteile den Download auf 46GB / 4 GB (4 nehme ich mal als
    > > Mittelwert für die 3-5 GB) also 11.5 Monate oder auch rund ein Jahr(!)
    > > oder
    > > B) ich bin bereit noch einmal zusätzlich dezent 46GB-4GB Freivolumen * 5
    > > Euro pro GB zu überweisen. In Zahlen heißt das: 42*5=210¤ (oder auch ca
    > > 700% des ursprünglichen Kaufpreises der Spiele)
    > >
    > > Schöne neue (Digitale)Welt!
    >
    > Buche einen größeren Basistarif oder arbeite mit deiner eigenen
    > Mischkalkulation.
    >
    >

    Ja von einem größeren Basistarif war in dem Geschäftmodell keine Rede ;)

    > >
    > > ... so realitätsfern muß man erstmal sein... aber ich vermute einfach
    > mal
    > > zu euren Gunsten ihr gehört zu denjenigen die ein Wetter-Widget laufen
    > > haben und 2 mal am Tag ins Golem-Forum schauen um Weisheiten preis
    > zugeben,
    > > und sich dann am Monatsende aufregen das die paar läppische MB 20¤
    > kosten.
    >
    > Nö, ich schaue mindestens 3x bei Golem vorbei und bei einem solchen Unsinn
    > wie dem deinen kann ich einfach nicht widerstehen.

    You're welcome. Aber pass auf das es nicht zur Sucht wird! Ich kann nicht immer da sein um dich zu erheitern ;)

    > Ansonsten musste ich die letzten Jahre mit einer 1500/200 Kbit-Anbindung
    > klarkommen. Das geht alles, wenn man die Bandbreite als knappe Ressource
    > begreift und ggf. mit technischen Maßnahmen gegensteuert. Aber da müsste
    > man ja nachdenken und analysieren, so etwas ist heute ja total out.
    >

    tja also ich wohne sehr sehr dörflich... und bis vor ca 3 Jahren habe ich das GPRS-Signal (rund 5 KB/s) eines Handys im Haus übers Netzwerk "verteilt" damit wenigstens Emails gehen und man mit viel Zeit mal ne Webseite aufrufen konnte...

    > Für meine externen Dienste habe ich einen Server bei einem Hoster gemietet
    > und auch meine externe inkrementelle Datensicherung ist immer des Nachts
    > gut durchgelaufen. Aber jetzt habe ich ja 66000/6000, mal schauen, wann
    > mich die Verschwendungssucht packt.
    >

    Ich glaube du hast mich ein wenig falsch verstanden. Ich spreche nirgendwo von Verschwendungssucht oder ähnlichem. Ich wollte lediglich darauf hinaus das 3-5 GB nunmal nicht für jeden ausreichen. Nichtmal für jeden nicht Illegal-Downloader. Ein wenig Internetradio und youtube (ich nutze es gelegentlich gerne für Lernvideos), am WE gelegentlich mal ein Film und die GB schmelzen nur so dahin.

    Und das ist in meinen Augen sicherlich nicht annähernd Verschwendung. Und btw,
    privat wohne ich in einem 600 Seelenort. Ich denke du kannst dir damit meine Internetverbingung grob vorstellen.

    > > Deswegen als Tipp mal über den Tellerrand: hinauszuschauen. Mit 3-5GB im
    > > Monat kommt keiner auch nur halbwegs im modernen Zeitalter angekommene
    > > Mensch hin.
    >
    > Doch, geht. Ich kenne genug Leute die sogar noch deutlich unter 2GB/Monat
    > bleiben.

    Ja die kenne ich natürlich auch und ich will nicht sagen das das nicht geht. Aber diese Leute werden sicher immer weniger werden.

    Und wenn man unter 2GB im Monat bleibt dann nutzt man das Internet nunmal nur gelegentlich und beiläufig. Und um diese Leute gehts hier nicht weil die niemals irgendwas von irgendeiner Beschränkung mitbekommen würden.

    > Ansonsten gibt es sicherlich auch für dich einen passenden Basistarif mit
    > einer entsprechenden Grundmenge. Gibt es bei mobiler Anbindung (UMTS) schon
    > länger, z.B bei Vodafon.
    >

    Da muß ich widersprechen. Die mobilen Tarife sind leider genau das. Mobile Tarife. Es gibt keinen mir bekannten Tarif mit dem ich bezahlbar meinen Festanschluß ersetzten könnte. Mein Verbrauch schwank da auch zu sehr. Es gibt Monate da verbrauche ich auch nur 2 GB. Im nächsten Monat brauch ich mal geschäftlich 2 oder 3 große DB-Images und habe vielleicht auch mal ne Woche frei und schon bin ich bei 30GB+. Und ich hab ehrlich gesagt auch keine Lust mich ständig damit zu beschäftigen welche Tarifoption ich jetzt buchen muss damit ich günstig oder wenigsten nicht unverschämt teuer meinen Internetanschluß nutzen kann.

    > > Mal völlig davon abgesehen das alle immer so tun als kennen Sie die
    > > Querfinanzierung von KD und vorallem das die nicht mehr aufgeht... es
    > > könnte genau so der Versuch einer weiteren Gewinnmaximierung sein. Ist
    > doch
    > > auch ein denkbarer Weg. Lieber hab ich 100 Kunden die im zusammen
    > 1.000GB
    > > an Traffic erzeugen und mir dafür insgesamt 10.000¤ zahlen als 110
    > Kunden
    > > die dafür logischerweise 11.000¤ bezahlen aber durch die 10
    > > permanent-Downloader 10.000 GB Traffic verursachen. Ja ok die sind mal
    > kurz
    > > negativ in den Schlagzeilen und das Golem Profiforum kotzt sich
    > gemeinsam
    > > aus wie unfair das alles ist aber sind wir doch mal ehrlich. Wie lange
    > hält
    > > sich sowas heutzutage? in ein paar Wochen ist das alles vergessen. Die
    > 10
    > > Kunden die den ganzen Tagen saugen haben sich anderen Providern
    > zugewendet,
    > > die 100 regulären Kunden sind geblieben und der Gewinn steigt deutlich.
    >
    > Nein, das Problem ist das Peering für die POPs. Die Dauersauger stören
    > immens den normalen Nutzer, wobei der Anzahl der eMule-Betreiber und
    > Dauersauger gering, der Traffic aber groß ist. Das Geld bringt aber die
    > große Zahl der "Normalnutzer", deren VoIP, Streams und sonstigen
    > Aktivitäten von dem Sinnlosen Datenverkehr der Dauersauger beeinträchtigt
    > wird. Das ist heute noch wesentlich schlimmer, da gerade Streaming für
    > viele ein wichtiger Teil des Internets geworden ist.

    Stimmt alles. Ich war hier auch garnicht mehr beim eigentlichen Thema der Kosten und der Beeinträchtigung sondern bei ner alternativ möglichen Erklärung warum KD so eine Aktion machen könnte

    >
    > > Persönlich versuche ich auch nur die effektiven Kunden zu halten, ergo
    > die
    > > bei denen am meisten für mich rausspringt. Die anderen können sich von
    > mir
    > > aus gerne der Konkurrenz zuwenden. WIN-WIN
    >

    > Richtig, wer Serverdienste anbieten will, soll sich einen Server mieten
    > oder eine Standleitung für diese Zwecke buchen. Und er sollte sich diese
    > nicht durch X Normalsurfer finanzieren lassen.

    Auch hier volle Zustimmung.

    >
    >
    > >
    > >
    > > Grüße

  20. Re: 2 Fragen

    Autor: smarty79 26.07.12 - 14:08

    Wir sind uns ja offensichtlich einig, dass die Normaluser die Power-Sauger massiv quersubventionieren. Aufgrund der enorm gestiegenen Bandbreite auf der letzten Meile wird es aber anscheinend zunehmend ein Problem, dem Normaluser seine bezahlte Bandbreite auch tatsächlich zu liefern, da die gesamte Infrastruktur endlich ist.

    Ich denke, Pakete sind gar nicht mal der sinnvollste Weg sondern schlicht und einfach eine Abrechnung nach GB mit festem Preis pro GB, eventuell sogar mit einem degressiven Staffelpreis. Bei 1¤/GB würden die meisten wohl deutlich unter dem Preis Ihrer Flatrate liegen, wenngleich die aktuellen Kosten natürlich schwer aus den Kombipaketen aus Telefon+DSL/Cable/+Datenflat herauszurechnen sind.

    Warum aber gibt es das nicht? Der durchschnittliche Anwender gibt den Preis für die Flatrate ja nicht nur für das Datenvolumen aus, sondern auch für die Sicherheit, eben nicht mehr als Betrag x bezahlen zu müssen, sowie den Komfort, gar keine Gedanken daran verschwenden zu müssen. Gerade der Sicherheitsbonus bemisst sich im Zweifelsfall an den Erfahrungen mit den letzten non-flat-Tarifen. Und das waren Minutenpreise für den leitungsvermittelten Zugang mittels ISDN oder Modem. Daher hat doch jeder im Kopf "Internet ohne Flat = Teuer".

    Genau damit leben die Flatrate-Anbieter im Moment sehr gut.

    Würde man nun fair bepreiste Volumentarife anbieten, hätte das aber eine adverse Selektion zur Folge: Die Normaluser würden alle zu den Volumentarifen wechseln, in den Flatrate-Tarifen würden die Poweruser hängen bleiben, ohne eben subventioniert zu werden. Um das zu vermeiden, bleibt man offenbar bei dem Flatrate-Begriff und drosselt eben. Was ich auch OK finde, solange ausdrücklich darauf hingewiesen wird.

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