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Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

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  1. Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: barforbarfoo 04.12.15 - 07:57

    Ist das Volumen von Netflix & Co gegenüber ""Filesharing" nicht mittlerweile zu vernachlässigen?

    Hat da jemand Daten?

  2. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: Th3Br1x 04.12.15 - 08:03

  3. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: Johnny Cache 04.12.15 - 08:11

    Herzlichen Dank.
    Angesichts dieser Daten ergibt die Ansage noch viel weniger Sinn als ich eigentlich dachte. Weswegen sie einen Aufriß beim Filesharing machen, welches gerade mal ein Achtel des gesamten Datenvolumens ausmacht möchte sich mir beim besten Willen nicht erschließen.
    Darüber hinaus hat Filesharing zumindest via Torrents oft den Vorteil daß der Traffic über den gesamten Tag verteilt ist und nicht wie bei anderen Daten zu Stoßzeiten.

  4. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: 5PL3ND1D 04.12.15 - 08:28

    Ich hätte eher gedacht, dass Filesharing seit Netflix & Co immer mehr abnimmt

  5. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: jjo 04.12.15 - 08:30

    barforbarfoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist das Volumen von Netflix & Co gegenüber ""Filesharing" nicht
    > mittlerweile zu vernachlässigen?
    >
    > Hat da jemand Daten?


    Du meinst wohl eher, das Volumen von Filesharing & OC, ist gegenüber dem von Streaming, Steam und Co zu vernachlässigen.

    Anders macht deine Aussage keinen richtigen Sinn.

  6. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: chefin 04.12.15 - 08:31

    Johnny Cache schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herzlichen Dank.
    > Angesichts dieser Daten ergibt die Ansage noch viel weniger Sinn als ich
    > eigentlich dachte. Weswegen sie einen Aufriß beim Filesharing machen,
    > welches gerade mal ein Achtel des gesamten Datenvolumens ausmacht möchte
    > sich mir beim besten Willen nicht erschließen.
    > Darüber hinaus hat Filesharing zumindest via Torrents oft den Vorteil daß
    > der Traffic über den gesamten Tag verteilt ist und nicht wie bei anderen
    > Daten zu Stoßzeiten.


    Dann nehme ich mal die Statistik welche Autonutzungskategorie am meisten bei Staus involviert sind. Es sind die beruflich bedingten Pendler. Also werden wir denen das leben schwer machen so das die nicht mit dem Auto zur Arbeit fahren.

    Sowas ist natürlich Blödsinn. Weil man ja bewerten muss welchen Wert etwas hat um das in die Beurteilung einfliesen zu lassen. Auch du wirst ohne viel nachzudenken eher die 5% absolut unnötiger Fahrten verbannen. Schon weil dadurch bereits der Stau aufgelöst wird. Man muss ja garnicht 50% loswerden. Und so wird man überlastungen im Netz eben auch damit lösen können genau die Überlastmenge zu reduzieren. Das sind keine 30 oder 40% sondern eher 5% die wegmüssen. Und man wird auch abwägen nicht unbedingt die "ehrlichen" Kunden zu gängeln sondern die eher "unehrlichen".

    Oder willst du jetzt wieder damit ankommen, das P2P Download moralisch akzeptiert ist, aber Netflix als kommerzielles Unternehmen natürlich in sozialistischer Manier als Kapitalist verurteilt werden muss. Tja...in dem Fall bleib wo du bist, am besten klebt euch alle ein rotes Papschild auf die Nase, dann kann ich mir die Zeit sparen mit solchen Menschen zu diskuttieren.

  7. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: Geistesgegenwart 04.12.15 - 08:37

    Th3Br1x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Infografik: So setzt sich der europäische Traffic zusammen | Statista
    >
    > Bitte sehr. ;)

    Die Grafik ist recht alt (September 2014) da war Netflix in D noch nicht richtig am Start (die sind erst mitte September 2014 gestartet). Da Netflix nach eigenen Aussagen kontinuierlich in DE wächst, müsste der Videostreamanteil aktuell deutlich höher liegen.

  8. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: 5PL3ND1D 04.12.15 - 08:45

    @ chefin: Sicher hast du da bedingt recht. Allerdings gilt es zu bedenken, dass hier nicht auf Inhalt, oder Protokoll gedrosselt wurde, sondern nach einer Blacklist, die von Vodafone geführt wird/wurde und dem Nutzer nicht einsehbar war.
    10GB/Tag reichen in der Tat 95% der Nutzer (inkl. mir in den meisten Fällen), aber wo soll das hin führen? Irgendwann ist das Netz trotz der Drosselung von allem was auf .to endet überlastet. Und dann? Dann wird die Blacklist halt erweitert, bevor man das Netz den Nutzern anpasst.

  9. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: Johnny Cache 04.12.15 - 09:01

    P2P kann wirklich alles sein und da möchte ich lieber nicht wissen was deren Bewertungsgrundlage ist. Wenn das nur den Traffic zu berühmt, berüchtigten Trackern betrifft, welcher dann logischerweise auch den P2P Traffic reduziert könnte das einem herzlich egal sein, aber soviel wie heute via P2P auch höchst legal läuft, kann man sowas gar nicht begrenzen.
    Und was sinnvoll oder sinnlos ist liegt selbstverständlich im Auge des Betrachters. Soziale Netzwerke sind IMHO der letzte Dreck und auf deren Traffic könnte man deutlich leichter verzichten als auf schwammig definierten P2P. Da weiß man wenigstens daß es keine falschen trifft.

  10. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: Johnny Cache 04.12.15 - 09:03

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Grafik ist recht alt (September 2014) da war Netflix in D noch nicht
    > richtig am Start (die sind erst mitte September 2014 gestartet). Da Netflix
    > nach eigenen Aussagen kontinuierlich in DE wächst, müsste der
    > Videostreamanteil aktuell deutlich höher liegen.

    Das ist zwar richtig, aber das Thema ist ja auch schon mindestens genau so alt.
    Es war damals zu ziemlicher Unsinn und ich vermute mal daß es mit aktuelleren Zahlen auch nicht besser aussähe.

  11. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: madMatt 04.12.15 - 10:15

    5PL3ND1D schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @ chefin: Sicher hast du da bedingt recht. Allerdings gilt es zu bedenken,
    > dass hier nicht auf Inhalt, oder Protokoll gedrosselt wurde, sondern nach
    > einer Blacklist, die von Vodafone geführt wird/wurde und dem Nutzer nicht
    > einsehbar war.
    > 10GB/Tag reichen in der Tat 95% der Nutzer (inkl. mir in den meisten
    > Fällen), aber wo soll das hin führen? Irgendwann ist das Netz trotz der
    > Drosselung von allem was auf .to endet überlastet. Und dann? Dann wird die
    > Blacklist halt erweitert, bevor man das Netz den Nutzern anpasst.

    Im Schnitt sollte das sicherlich hinkommen, aber dann kann man auch sagen, dass der Autofahrer durchschnittlich 20 km am Tag fährt und das ja schließlich reichen sollte. Wenn man aber 2 mal im Monat 300km fährt, dann wärs ja Käse wenn man das in 20km Etappen (proTag) fahren muss, oder?

    GTA V hat 60GB. Steam Server sind stark in Clouds verteilt die selbst von Firewalls teilweise geblockt werden und als Malware Server erkannt werden, weils eben "Cloud" ist und auch andere "Dienste" auf den gleichen Serverfarmen betrieben werden.

    Ich verstehe die leute nicht, die der Meinung sind, weil es sie selber nicht betrifft, sei es doch in Ordnung. Haben die Deutschen alle kein Empathie-vermögen? Da genügt ein Propaganda-Satz der halbwegs einleuchtend Klingt ala "das können ja nur Filesharer sein" und schon ist die Meinung in Stein gemeißelt.

    Darüber hinaus wird hier uralte Infrastruktur durch Investition in die Verbesserung von Endstellen ausgeschlachtet bis zum geht nicht mehr und die BWLer und Marketing-Fritzen bei Vodafone suchen nach weiteren Möglichkeiten die Profite des Mutter-Konzerns zu erhöhen, ohne dafür Leistung zu bringen. Tatsächlich greift man jetzt sogar dazu die Leistung zu beschneiden.

    Ich habe die Zeiten miterlebt, wo Flatrates mit NGI gerade erst eingeführt wurden. Sowas wie Traffic-Limits oder Zahlen nach Traffic kommt für mich nie wieder in Frage. Da sind ja selbst unsere Ost-Europäischen Nachbarn viel weiter was die Entwicklung der IT-Infrastruktur angeht. Hier ruht man sich auf dem aus, was unter der sozialen Marktwirtschaft aufgebaut wurde.

  12. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: photoliner 04.12.15 - 11:07

    Statt den Kunden zu erdrosseln, werden Netflix, Amazon & Co in der kommenden AGB-Änderung als "Premium-Content" verkauft. Man bekommt eine Freimenge, von sagen wir mal 10GB/Tag, den Rest darf man sich freikaufen.

    Ob meine Glaskugel Recht hat oder nicht, werden wir sicherlich bald erfahren.

  13. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: 5PL3ND1D 04.12.15 - 11:15

    photoliner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ob meine Glaskugel Recht hat oder nicht, werden wir sicherlich bald
    > erfahren.

    Natürlich hat deine Glaskugel Recht. Telekom & Co versuchen doch schon jetzt ein Stück vom Kuchen der Internetgrößen wie Google und Whatsapp abzubekommen. Warum also nicht auch bald Netflix und Amazon.

  14. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: Anonymer Nutzer 04.12.15 - 11:51

    5PL3ND1D schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > photoliner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ob meine Glaskugel Recht hat oder nicht, werden wir sicherlich bald
    > > erfahren.
    >
    > Natürlich hat deine Glaskugel Recht. Telekom & Co versuchen doch schon
    > jetzt ein Stück vom Kuchen der Internetgrößen wie Google und Whatsapp
    > abzubekommen. Warum also nicht auch bald Netflix und Amazon.

    Wäre ich Netflix und Amazon würde ich sagen die können mich mal und bei allen Kunden Banner ausspielen, die empfehlen zu einem anderen Provider zu wechseln. Da würde ich eher massiv Geld in eine Kampagne gegen die jeweiligen Provider stecken als denen Schutzgeld zu bezahlen.

  15. Re: Traffic von Netflix & Co vs. "Filesharing"

    Autor: exxo 04.12.15 - 22:23

    Johnny Cache schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Herzlichen Dank.
    > Angesichts dieser Daten ergibt die Ansage noch viel weniger Sinn als ich
    > eigentlich dachte. Weswegen sie einen Aufriß beim Filesharing machen,
    > welches gerade mal ein Achtel des gesamten Datenvolumens ausmacht möchte
    > sich mir beim besten Willen nicht erschließen.
    > Darüber hinaus hat Filesharing zumindest via Torrents oft den Vorteil daß
    > der Traffic über den gesamten Tag verteilt ist und nicht wie bei anderen
    > Daten zu Stoßzeiten.

    Die ISP haben auf Filesharing kein Bock weil die Clients parallel zum Download uploaden und die Infrastruktur nicht für uploads ausgelegt ist. Filesharing erzeugt doppelt so viel Traffic wie ein simpler download. Die Anschlüsse für Privatkunden sind nicht umsonst asymmetrisch, die Infrastruktur hinter dem Anschluss ist aus kostengründen auch asymmetrisch.

    Ein leecher verbraucht ein vielfaches an Bandbreite im upload als dutzende Kunden die nur downloaden. Daher könnten die ISP ihre Infrastruktur noch weiter zusammenstreichen wenn keiner mehr uploaden würde.

    Ironischerweise verdienen ISP mit deinem Upload noch Geld beim Peering weil sie für jedes Byte das aus ihrem Netzen woanders hin gesendet werden Kohle bekommen...

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