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  5. › 100 MBit/s: Telekom stattet…

Warum in Sachsen?

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  1. Warum in Sachsen?

    Autor: the_wayne 27.05.16 - 09:38

    Ob das was mit den (durchaus guten) Hochschulen in den Städten zu tun hat?
    Ansonsten will mir nämlich kein vernünftiger Grund einfallen, weshalb man diese sonst eher Strukturschwachen Gebiete auswählt.

  2. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: Wyras 27.05.16 - 09:46

    Ich bin eher erstaunt das es so "kleine" Orte sind in Hamburg bekomme ich mit Glück von der Telekom 50Mbit und bin eigentlich garnicht so weit von der Vermittlungsstelle entfernt. Vllt. sollte man zuerst die Großstädte ausbauen oder auf Dörfern mal mehr als 1Mbit anbieten, ich habe Bekannte in Bayern die bekommen nichtmal 1Mbit von der Telekom

  3. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: vanilla thunder 27.05.16 - 10:11

    das liegt daran, dass Telekom einfach keine Kapazitäten hat, um 100MBit in einem Dorf mit mehr als 5 Einwohnern anzubieten. In Hamburg würden alle sofort 100MBit haben wollen und es auch bezahlen können, da glühen dann die Drähte, Netz bricht zusammen und TCom ist der Arsch.

    ******



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.05.16 10:55 durch ap (Golem.de).

  4. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: martin28 27.05.16 - 10:16

    Sei froh - in Essen im Herzen des größten Ballungszentrum Europas bekommen wir nur 2 M/bit. Unsere NAchbarn teilweise nur 1 Mbit

  5. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: Wyras 27.05.16 - 10:37

    genau das ist ja das Problem was ich sehe es werden jetzt Orte die schon halbwegs vernünftig angebunden sind noch besser angebunden während andere Orte nichtmal 16Mbit bekommen können. Auf deiner einen Seite schreit die Telekom, und auch unsere Bundesregierung, schreien nach Netzausbau und investieren dann in Gebiete die schon ausgebaut sind.
    Ich bin froh das mit Vodafone/Kabel Deutschland hier 200Mbit anbietet und ich die auch nutzen kann

  6. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: matok 27.05.16 - 10:52

    the_wayne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob das was mit den (durchaus guten) Hochschulen in den Städten zu tun hat?
    > Ansonsten will mir nämlich kein vernünftiger Grund einfallen, weshalb man
    > diese sonst eher Strukturschwachen Gebiete auswählt.

    Was hat die Strukturschwäche einer Region damit zu tun. Die einzige Frage ist, wie wirtschaftlich kann ich dort ausbauen und kaufen die Leute dort meine Anschlüsse. Und da schnelles Internet vom Preis her kein Luxus ist, wirst du in einer sächsischen Stadt sicherlich nicht weniger Anschlüsse verkaufen, als in einer vergleichbaren westdeutschen Stadt. So wie du dort auch nicht weniger Lebensmittel verkaufst, als in einer westdeutschen Stadt.... wobei du dich wahrscheinlich fragst, weshalb es in Sachsen überhaupt Supermärkte gibt. Wegen der Unis wahrscheinlich..... oh mei.

  7. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: sneaker 27.05.16 - 11:28

    Wyras schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin eher erstaunt das es so "kleine" Orte sind in Hamburg bekomme ich
    > mit Glück von der Telekom 50Mbit und bin eigentlich garnicht so weit von
    > der Vermittlungsstelle entfernt.
    Wenn Du nah an der Vermittlung wohnst, gehörst Du zum "Nahbereich". Dort ist Vectoring bisher schlicht verboten. Wird gerade von der EU geprüft, ob die Telekom das machen darf. Die Umstellung würde meist 2018 erfolgen.
    [www.golem.de]

    Außerhalb der Nahbereiche ging es bisher in Hamburg und Co. nicht, weil dort noch laufende VDSL-Verträge ohne Vectoring/ohne VoIP dies verhindert haben. In Hamburg soll es aber noch dieses Jahr als allererstes mit der Aktivierung von Vectoring in VDSL-Bestandsgebieten losgehen. Nächstes Jahr soll der Rest der größten Städte folgen.
    [www.golem.de]

  8. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: sneaker 27.05.16 - 11:43

    the_wayne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob das was mit den (durchaus guten) Hochschulen in den Städten zu tun hat?
    > Ansonsten will mir nämlich kein vernünftiger Grund einfallen, weshalb man
    > diese sonst eher Strukturschwachen Gebiete auswählt.
    Das ist der Vorteil von Vectoring: relativ günstiger und schneller Ausbau. Auch im Osten gibt es Konkurrenz, zu der Kunden abwandern.

    Warum sich Golem jetzt genau diese beiden Beispiele rausgesucht, ist mir allerdings nicht klar. Die Telekom baut so viel Vectoring aus, daß es für mehrere solcher Artikel jede Woche reichen würde. Allein letztes Jahr 327 Ortsnetze/4,6 Millionen Haushalte. Da wird bundesweit gebaut, Osten und Westen.
    [blog.telekom.com]

  9. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: abcdewi 27.05.16 - 12:27

    Strukturschwache Gebiete ausbauen ist ein Grund. Ich wohne in der Innenstadt auch nur, weil ich da schnelles Internet gibt. Durch Leute wie mich, kann sich bald kaum noch jemand eine Wohnung in der Stadt leisten. Ich würde viel lieber auf dem Land leben.

  10. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: Ovaron 27.05.16 - 15:24

    vanilla thunder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das liegt daran, dass Telekom einfach keine Kapazitäten hat, um 100MBit in
    > einem Dorf mit mehr als 5 Einwohnern anzubieten.

    Doch doch, die Kapazitäten hat sie schon. Aber irgendwie klappt das bei ihr nicht, die so auszubauen dass sich das lohnt. Sie überläßt dieses Dorf daher der DG die das locker schafft. Also eigentlich total gute Sache. Kunde profitiert weil er 100 Mbit für lau kriegt. Telekom profitiert weil sie kein Geld im Boden versenkt das nie wieder rein kommt und DG profitiert weil sie 5 weitere provitable Kunden gewonnen hat.

  11. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: spezi 27.05.16 - 18:59

    the_wayne schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob das was mit den (durchaus guten) Hochschulen in den Städten zu tun hat?
    > Ansonsten will mir nämlich kein vernünftiger Grund einfallen, weshalb man
    > diese sonst eher Strukturschwachen Gebiete auswählt.

    Man wählt ja nicht speziell diese strukturschwachen Gebiete aus. Aber man baut sie *auch* aus.

    Erklärtes Ziel der Telekom ist ja bekanntlich, bis Ende 2018 80% der Haushalte per FTTC+Vectoring (oder besser) zu erreichen (nur Eigenausbau, geförderter Ausbau kommt nochmal extra). Und um eine grobe Idee zu bekommen, was man dafür ausbauen muss, kann man z.B. einen Blick auf diese Liste aller Städte >= 20.000 Einwohner in Deutschland werfen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Groß-_und_Mittelstädte_in_Deutschland

    In diesen 678 Städten und Gemeinden lebten laut Tabelle 2014 insgesamt 47,5 Mio Menschen, also 58% der Bevölkerung Deutschlands. Der Anteil der Haushalte dürfte noch ein bisschen höher liegen (mehr Single-Haushalte in Großstädten) und in den 80% Eigenausbau sind auch Nahbereiche in kleineren Orten enthalten. Aber diese Liste dürfte schon einen groben Anhaltspunkt liefern, wo die Telekom bis 2018 überall ausbauen möchte (falls nicht schon geschehen). Da kommt sicher noch was dazu, dafür fallen ein paar Orte sicher auch raus (insbesondere wenn ein Wettbewerber dort schneller Vectoring ausbaut)...

    Und deswegen ist es auch nicht besonders verwunderlich, wenn Zwickau (91.000 EW, Platz 88) und Glauchau (23.000 EW, Platz 554) auch ausgebaut werden.

    Verwunderlich ist eigentlich nur, wie sneaker schon sagte, dass Golem.de speziell über den Ausbau dieser beiden Städte berichtet. Normalerweise ist sowas eigentlich nur von regionalem Interesse, und man findet solche Meldungen dementsprechend in der Regionalpresse...

  12. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: plutoniumsulfat 27.05.16 - 22:29

    Vectoring selbst macht ja im Prinzip nichts anderes. Es profitieren bei einem Ausbau (nicht Neubau) immer nur die, die sowieso schon ganz gut dastanden.

  13. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: Ovaron 28.05.16 - 10:00

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vectoring selbst macht ja im Prinzip nichts anderes. Es profitieren bei
    > einem Ausbau (nicht Neubau) immer nur die, die sowieso schon ganz gut
    > dastanden.

    Mein Kumpel ist letztes Jahr ausgebaut worden. VOrher 384kbit, nun 100/40.

    Also ja, wenn Du 384 Kbit als "steht gut da" ansiehst dann mag Deine Aussage stimmen.
    Falls nicht, dann solltest Du sie revidieren.

  14. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: plutoniumsulfat 28.05.16 - 13:26

    Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen, ich sprach von einem Ausbau von Verteilern und Infrastruktur und habe den Neubau explizit ausgenommen. Der wird natürlich auch gemacht, aber längst nicht so sehr wie der Ausbau vorhandener Struktur.

  15. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: sneaker 28.05.16 - 15:46

    Bisher wurde weit überwiegend "Neubau" gemacht. Das große Upgraden vorhandener VDSL-Anschlüsse kommt erst noch dieses und vor allem nächstes Jahr.
    Insgesamt will die Telekom von früher 12 auf zukünftig 24 Mio. VDSL-Anschlüsse kommen. Also etwa 50:50.

  16. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: plutoniumsulfat 28.05.16 - 22:47

    So neu ist VDSL noch nicht.

  17. Re: Warum in Sachsen?

    Autor: Ovaron 29.05.16 - 21:52

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen, ich sprach von einem Ausbau

    Du hast recht, das habe ich tatsächlich überlesen.

    Tschuldige bitte, aber das ergibt doch dann auch keinen Sinn? Von einem Ausbau _können_ doch nur die Profitieren die vorher schon was hatten?

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