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Preislich eher naja

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  1. Preislich eher naja

    Autor: randya99 26.04.19 - 14:23

    100/40 gibt es für 20-23¤ auf Vergleichsseiten. 250/40 für 35¤.

    1000/50 für 45¤ + 7¤/Monat für die Fritzbox 6591, die kein Gigabit pro Client übers WLAN in den ersten Stock schafft, wären 52¤ für effektiv 500/50. Falls das Segment nicht ausgelastet ist. Dazu kommt die Drosselung für "Filesharing Dienste".

    Ganz ok, aber ich bleibe lieber bei DSL. Wäre der Upload höher, die Netzneutralität gewahrt, und eine Mindestqualität garantiert, würde ich sofort wechseln.

  2. Re: Preislich eher naja

    Autor: therealguy 26.04.19 - 15:01

    Preislich m.E. völlig in Ordnung. Allerdings sollten einem klar sein, dass die 1000/50 wie im Beispiel genannt nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung stehen kann, dafür ist der Anschluss auch im für Privathaushalte bezahlbaren Rahmen. Wenn du garantierte Bandbreite willst, zahlst du bei entsprechenden Anbietern deutlich mehr.

    Und das Argument für WLAN bzw. Fritzbox gilt nicht - das hat mit dem Anschluss erst mal gar nichts zutun. Wenn dir die WLAN-Leistung (die übrigens für den Durchschnittshaushalt mehr als ausreichend ist) nicht langt, kannst du ja auf besseres Equipment zurückgreifen (Ubiquiti u.ä.). Der monatliche Aufpreis für die Fritte entfällt übrigens wenn man sich für den einfachen Kabelrouter entscheidet.

  3. Re: Preislich eher naja

    Autor: randya99 26.04.19 - 16:16

    Aber der normale Kabelrouter hat kein 1,7 gbit/s WLAN, oder?

    Ich dachte, es gibt kaum oder keine alternativen Router bei Kabel und der WLAN Standard lässt keine höhere Übertragungsrate zu? Bei 1,7 gbit/s durch die Wand kommen doch niemals 1gbit/s an, oder?

    Komischer Kommentar. "Du bezahlst für 1 gbit/s und bekommst das zwar nicht durchs WLAN, braucht aber sowieso keiner."????

  4. Re: Preislich eher naja

    Autor: Sergeij2000 26.04.19 - 16:21

    therealguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der monatliche Aufpreis für die Fritte entfällt übrigens wenn man sich für
    > den einfachen Kabelrouter entscheidet.
    Dann bekommst Du den Arris-Router, der auch im Bridge-Mode die Telefone nur analog zugänglich macht, da die SIP-Anmeldeinformationen (die bei Vodafone anscheinend dynamisch vergeben werden) nicht an eine nachgelagerte Fritte weitergegeben werden. Du kannst dann zwar den Analoganschluss der Fritte in einen der Analogausgänge des Routers stecken, dann kannst Du aber keine unterschiedlichen Rufnummern auf unterschiedliche DECT-Geräte routen. Das Spiel habe ich gerade hinter mir...

    cu/

    Sergeij

  5. Re: Preislich eher naja

    Autor: bombinho 26.04.19 - 17:02

    randya99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber der normale Kabelrouter hat kein 1,7 gbit/s WLAN, oder?
    >
    > Ich dachte, es gibt kaum oder keine alternativen Router bei Kabel und der
    > WLAN Standard lässt keine höhere Übertragungsrate zu? Bei 1,7 gbit/s durch
    > die Wand kommen doch niemals 1gbit/s an, oder?
    >
    > Komischer Kommentar. "Du bezahlst für 1 gbit/s und bekommst das zwar nicht
    > durchs WLAN, braucht aber sowieso keiner."????

    WLAN fuer die Uebertragung von Gbps einzusetzen ist schon aeusserst ambitioniert. Bis vermutlich auf ein paar hundert Geraete in Deutschland sind derartige Bandbreiten ohnehin von der Hardware gar nicht umsetzbar.

    Versuch mal auf einem Mobilgeraet mit kontinuierlichen 90MB/s zu schreiben. Lass mich wissen, was der Speicher dann nach einer Woche dazu gemeint hat.

    Bis auf ein paar Laptops, bei denen SSDs via PCI-E angebunden sind, ist das eher im Bereich Fabel anzusiedeln. Mal ganz davon abgesehen, dass man dazu besser den Ort nicht wechselt.
    Was faellt mir bei ortsunveraenderlichen Geraeten unwillkuerlich ein? LAN!

    Sicher kann man auch mit Bananen Naegel in die Wand schlagen. Aber es bleibt auch zukuenftig effizienter, wenn man dazu geeignete Werkzeuge nutzt. Nichts anderes kann man im Netzwerk annehmen. Man sollte auch da das Werkzeug auf die Aufgabe anpassen.

  6. Re: Preislich eher naja

    Autor: Basstler 27.04.19 - 15:19

    randya99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >... Dazu kommt die Drosselung für "Filesharing Dienste".

    Die ist seit 18 Monaten kein Thema mehr ....
    Und Drosselung klingt so fies - nenne es 'Traffic Shaping' ;)

  7. Re: Preislich eher naja

    Autor: tbxi 28.04.19 - 09:23

    randya99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 100/40 gibt es für 20-23¤ auf Vergleichsseiten. 250/40 für 35¤.

    Aber nur in den ersten x Monaten. Wichtig ist "ab dem 13. Monat" (oder welcher Zeitraum auch immer) drunter in Kleinschrift steht. Denn ein Jahr ist schnell rum.

    Jeweils ohne jegliche Optionen, d.h. mit dem popeligen Idiotenrouter:
    * Der 250/40 Anschluß von o2 kostet dauerhaft 45¤/Monat
    * Der 1000/50 Anschluß von VF kostet dauerhaft 50¤/Monat (Aktionsvertrag erhältlich innerhalb ersten 3 Monaten ab Ortsverfügbarkeitsankündigung)
    * Der 1000/50 Anschluß von VF kostet dauerhaft 70¤/Monat (wenn man den Vertrag erst nach besagten 3 Monaten abschließt)

    Und da fällt die Entscheidung dann eher leicht.

    Praxiswerte dieser neumodischen VF-Leitung: mit einer TCP-Verbindung 725 MBps runter, mit n>=2 dann 925 MBps, und hoch sind's 52 Mbit (sonntag früh). Latenz 16ms wenn der Server "günstig steht" (also 1.1.1.1 oder Bundesbandbreitentest), sonst eher 23-27ms. Mit WLAN: 300 Mbps DL. Gestern samstag tagsüber: 925/25, ist aber immer noch innerhalb der Produktinformationsblatt genannten Mängelstufen "maximal 1000/50, normalerweise 800/35, minimal 600/15". Empfangs-SNR ist zw. 35..40dB, 33 DL-Kanäle (oberster ist gerade 834 MHz), 4 UL-Kanäle (unterster ist 36 MHz), miethausinterne Verkabelung scheint also gut genug zu sein, als sie annodazumal gelegt wurde.

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