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So weit...

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  1. So weit...

    Autor: PressePanzer 30.09.10 - 17:29

    ...ist Deutschland also schon. Aufgrund politischen Drucks wird ein "Kunstprojekt" gestoppt und muss nun mittels einer begleitenden Podiumsdiskusion an einen späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden.

    Scheinen ja noch viele Ex-StasiMitarbeiter im politischen Bereich anwesend zu sein. Wie damals nach dem dritten Reich, wo viele SS-Männer in Richterämter und hohen politischen Ämtern erhoben wurden.

    Trauig, wirklich trauig.

    Selbstverständlich ist dieses Kunstprojekt eher auf streitbaren Boden gesetzt, aber Bitte so etwas Öffentlich diskutieren und nicht mittels Drucks quasi unter den Teppich kehren.

  2. Re: So weit...

    Autor: e2 30.09.10 - 17:30

    > Selbstverständlich ist dieses Kunstprojekt eher auf streitbaren Boden
    > gesetzt

    Das sollten manche Leute einfach mal akzeptieren. Immerhin ist das seit den 60er Jahren in der Kunst einfach so!

  3. Re: So weit...

    Autor: Kein Kostverächter 30.09.10 - 18:08

    e2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Selbstverständlich ist dieses Kunstprojekt eher auf streitbaren Boden
    > > gesetzt
    >
    > Das sollten manche Leute einfach mal akzeptieren. Immerhin ist das seit den
    > 60er Jahren in der Kunst einfach so!

    Das ist IMHO einer der Kernfaktoren, die Kunst ausmachen. Es muss zwar nicht immer die totale Provokation - z.B. wie beim frühen Schlingensief - sein und es gibt sicher auch Grenzen, aber wenn ein Werk einfach nur gefällig ist und überhaupt keine Reibungspunkt enthält, ist es meiner Meinung nach eher Dekomaterial (um nicht gleich "Kitsch" zu sagen). Leider wird Kunst immer noch häufig mit Kunsthandwerk verwechselt. Letzteres ist nicht Schlechtes, auch bei mir Zuhause findet sich so etwas, weil ich es dekorativ finde. Aber zu Kunst gehört eben mehr als nur das handwerkliche Können.
    Zu den Grenzen der Kunst muss ich auch noch etwas loswerden: Ganz streng genommen dürften sie nur dort gesetzt werden, wo es einen gesellschaftlichen Konsens gibt. Ein einfaches Mehrheitsprinzip könnte zu viele Dinge ausschließen. Da es aber einen hundertprozentigen Konsens selten geben kann, sollte die ablehnende Mehrheit schon mindestens 80 bis 90 Prozent betragen.
    Das ist natürlich völlig gegen die aktuelle Mode, alles, was vielleicht ein bis zwei Leute stören könnte, prophylaktisch zu verbieten.

    Bis die Tage,

    KK

    ----------------------------------------------------------
    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
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  4. Re: So weit...

    Autor: e2 30.09.10 - 18:27

    Ich bin da ehrlichgesagt hin und her gerissen.

    Für die Kunstszene wäre zum Besipiel rein dekorative Kunst schon wieder eine Provokation!
    ;)

    Ich selbst bin gar nicht so unbedingt ein Fan von rein politisch motivierter Kunst, zu oft kommen Künstler mit dem erhobenen Zeigefinger udn wollen mir eine Welt erklären die sie selbst nicht begriffen haben.

    Bei inhaltlich motivierter Kunst gibt es gute und schlechte Beispiele.

    Am Ende ist es egal.

    Kunst darf auch mal schön sein, udn evtl. nur beiläufig mehr Tiefe haben, subtil, ohne politisch gesellschaftlichen Anspruch.

    Aber ja, Kunst kommt nicht von können. Ich bin kein typischer Deutscher der nur möglichst fotorealistische Malerei als Kunst akzeptieren kann.

    ;)

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