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  5. › 2 GBit/s und 100 MBit/s: Vodafones…

Und immer wieder Shared Medium blabla.

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  1. Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: Knut77 29.07.20 - 09:11

    Ja, der Kabelanschluss ist Shared Medium. Glasfaser über GPON aber auch. Trotzdem wird es bei allen anderen Medien als Glasfaser immer betont.
    Auch über Glasfaser teilen sich 64 Haushalte 2,5 GBit/s so dass garantierte Geschwindigkeiten von rund 40 MBit/s möglich sind.
    Mehr nicht. Was ist jetzt der Unterschied zum Kabel?

  2. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: HammerTime 29.07.20 - 09:19

    Knut77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehr nicht. Was ist jetzt der Unterschied zum Kabel?
    Dass es die Telekom verbaut :-)

  3. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: px 29.07.20 - 09:38

    Knut77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehr nicht. Was ist jetzt der Unterschied zum Kabel?

    1. Vermarktungsstrategie
    2. Zukunftsfähigkeit >20 Jahre

    Komme ich gut mit klar :D

  4. nix blabla

    Autor: senf.dazu 29.07.20 - 10:05

    Es gibt schon einen Unterschied. Faktor 1000 oder so. ;)

    Ein einzelnes Koaxkabel an dem z.B. 100 Haushalte hängen hat eine bestimmte nutzbare Grenzfrequenz und einen bestimmten Störabstand woraus sich die maximale Gesamtdatenrate ergibt - z.B. 10GBit/s.

    Will man mehr braucht's Buddelei irgendwo auf der letzten Meile. Entweder durch Nodesplits, dann muß man nicht bis zum Haushalt buddeln sondern bis irgendwo auf der Straße, oder wenn man mehr als 10G für Haushalte möchte eben bis zum Haushalt - dann sicherlich gleich per Glasfaser. Marginale Technologieverbesserungen könnten sicher auch die 10G Grenze leicht anheben, das war's dann aber. Ohne Tiefbau auf der letzten Meile geht also wenig.

    Bei in der letzten Meile fest verkabeltem GPON 2.5G (es gibt auch Glasfaseranbieter deren letzte Meile als P2P verlegt wird) hängen dort dann z.B. 64 Haushalte dran. Allerdings ist der Splitter rein passiv.

    Will man mehr kann man den Kunden die es mögen das bestehende GPON 2.5 lassen. Für die Kunden die mehr wollen kann man einfach weitere GPONs mit anderen Wellenlängen auf die gleiche Fasern setzen. Auch gemixt GPONs mit 10G, 25G .. Man kann auch die Mulitplexrate im GPON beliebig varieren z:B. von 1..64. Alles gänzlich ohne Tiefbau - nur die Endgeräte in den POPs bzw. Haushalten müssen bei GPON oder Wellenlängenwechsel angestöpselt/getauscht werden.

    Die Summenkapazität der verlegten Glasfaser inkl. passivem Splitter für viele Teilnehmer liegt so im 10 TBit/s Bereich nicht bei 10 GBit/s wie bei einer Koaxleitung.

    Im Artikel wurde ja gerade aufgeführt - 2G gehen, 3G könnte ohne TV beim Kabel. Irgendwann (vor 2025) wird es wohl die ersten Privatkundenangebote für. 2G, 5G, 10G geben. Preisfrage - wer ist da vom (teuren) Tiefbau her besser gerüstet ? Umgekehrt - wenn ich als Kunde einen Glasfaseranschluß habe kann ich sicher sein das ich bei Verfügbarkeit höherer Geschwindigkeiten - sofort - ein Angebot bekomme. Bei Kabel muß man warten bis das Neubuddeln fertig ist und muß sich fragen ob's denn dieses Jahr oder in 10 oder nie passiert.

    Allerdings steht Vodaphone natürlich nicht schlecht da - mit bald über 20 Mio mit 1G oder vielleicht auch 2G anschließbaren Haushalten. Während es mal gerade erst 4 Mio anschließbare FTTB/H Haushalte gibt. Um erstmal auf die 20 Mio kommen muß die FTTx Gemeinde schon noch ne Menge buddeln. Um allerdings über 2G hinauszukommen muß wohl Vodaphone alle seine 20G Anschlüsse nochmal bis zum Teilnehmer buddeln - bis auf die paar (einstellig?) Mio die schon Glasfaser sind.



    9 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.20 10:24 durch senf.dazu.

  5. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: Pecker 29.07.20 - 10:20

    Knut77 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, der Kabelanschluss ist Shared Medium. Glasfaser über GPON aber auch.
    > Trotzdem wird es bei allen anderen Medien als Glasfaser immer betont.
    > Auch über Glasfaser teilen sich 64 Haushalte 2,5 GBit/s so dass garantierte
    > Geschwindigkeiten von rund 40 MBit/s möglich sind.
    > Mehr nicht. Was ist jetzt der Unterschied zum Kabel?

    64 Haushalte sind nicht mehrere tausend!
    Das war jetzt aber nicht so schwer oder?

    " In einem Node könnten nach früheren Aussagen einige Hundert Haushalte sein, aber auch mehrere Tausend"

    Da Vodafone aber die Bandbreite pro Segment erhöht und die Segmente tatsächlich verkleinert, ist das tatsächlich in Zukunft kein Thema mehr. Zumindest da, wo ausgebaut wurde.

  6. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: Nogul 29.07.20 - 10:21

    Dieses Argument kann nur bei jemandem ziehen der sich nicht mit Netzwerk beschäftigt hat.

    Der Sinn von Netzwerk war und ist Ressourcen zu "Sharen".

    Man muss halt sehen wie viel Reserven man vorhalten will/kann/muss.

    Offenbar waren bei Kabelanbietern die Marketingabteilung erfolgreicher als die Technikabteilung. Dass daraus ein Grundsatzproblem gemacht wird...

  7. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: narfomat 29.07.20 - 10:38

    >Irgendwann (vor 2025) wird es wohl die ersten Privatkundenangebote für. 2G, 5G, 10G geben

    lol. 10G @ home. macht heftig sinn... einfach mit 10 shareonline accounts parallel unkomprimierte 4k BRR runterladen und auf die
    10TB pcie nvme ssd im xeon rackserver im keller speichern... geht dann richtig geil schnell in unter 1min. ach nein, shareonline gibts ja nicht mehr... 10 linux distributionen gleichzeitig laden?

  8. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: px 29.07.20 - 10:59

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Irgendwann (vor 2025) wird es wohl die ersten Privatkundenangebote für.
    > 2G, 5G, 10G geben
    >
    > lol. 10G @ home. macht heftig sinn... einfach mit 10 shareonline accounts
    > parallel unkomprimierte 4k BRR runterladen und auf die
    > 10TB pcie nvme ssd im xeon rackserver im keller speichern... geht dann
    > richtig geil schnell in unter 1min. ach nein, shareonline gibts ja nicht
    > mehr... 10 linux distributionen gleichzeitig laden?

    Gibt rapidgator, ddl.com, ul.to, ... ;-) Mit den meisten kann man in Premium zumindest 1Gbit auslasten. Ist dann tatsächlich eher ein Mangel an schnellem und großem Festspeicher am Ende...

  9. Warum GPON?

    Autor: HammerTime 29.07.20 - 11:58

    Ich verstehe nicht, wie man angesichts der immensen Tiefbaukosten ausgerechnet die paar Euro für GPON spart, statt direkt auf P2P umzusetzen.

    Eigentlich sollte man da doch aus der Vergangenheit gelernt haben.

  10. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: ohhello2 29.07.20 - 12:28

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Knut77 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, der Kabelanschluss ist Shared Medium. Glasfaser über GPON aber auch.
    > > Trotzdem wird es bei allen anderen Medien als Glasfaser immer betont.
    > > Auch über Glasfaser teilen sich 64 Haushalte 2,5 GBit/s so dass
    > garantierte
    > > Geschwindigkeiten von rund 40 MBit/s möglich sind.
    > > Mehr nicht. Was ist jetzt der Unterschied zum Kabel?
    >
    > 64 Haushalte sind nicht mehrere tausend!
    > Das war jetzt aber nicht so schwer oder?
    >
    > " In einem Node könnten nach früheren Aussagen einige Hundert Haushalte
    > sein, aber auch mehrere Tausend"
    >
    > Da Vodafone aber die Bandbreite pro Segment erhöht und die Segmente
    > tatsächlich verkleinert, ist das tatsächlich in Zukunft kein Thema mehr.
    > Zumindest da, wo ausgebaut wurde.

    Na ja, zumindest nach heutigem Stand ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren das Nutzungsvolumen pro Anschluss nach oben geht. Wenn die Kabelanbieter das steigende Volumen nicht über Technologieverbesserungen (Docsis x) schaffen aufzufangen, dann müssen sie immer weiter segmentieren. Es ist also denke ich ein Wettlauf Docsis-Weiterntwicklung vs. Datenvolumen. Die maximal erzielbaren Datenraten scheinen mir - nach heutigem Stand - da eher ein Nebenprodukt zu sein. Schon heute sind diese 1gbit ja für fast keinen Haushalt auch nur im Ansatz notwendig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.20 12:28 durch ohhello2.

  11. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: pioneer 29.07.20 - 12:57

    ohhello2 schrieb:

    > Na ja, zumindest nach heutigem Stand ist davon auszugehen, dass in den
    > kommenden Jahren das Nutzungsvolumen pro Anschluss nach oben geht. Wenn die
    > Kabelanbieter das steigende Volumen nicht über Technologieverbesserungen
    > (Docsis x) schaffen aufzufangen, dann müssen sie immer weiter segmentieren.

    Bei HFC ist die Segmentgröße schon heute nur so groß wie das Haus Parteien hat. Bei uns ist das 14, davon haben vielleicht die Hälfte Kabel Internet und davon wiederum 3/4 nicht mehr als 50 MBit/s geschaltet.

    Du hast im Grunde Recht, aber die ultimativ letzte Segmentierung hat vielerorts schon stattgefunden.

    Gruß, Pioneer

  12. Re: Warum GPON?

    Autor: senf.dazu 29.07.20 - 13:07

    Kann man sicher drüber streiten, aber es macht auch auf mittlere Sicht wohl nicht wirklich viel Unterschied. Um den Unterschied mal zu konkretisieren: Koax-Kabel hat eine Summendatenrate von vielleicht 10 GBit/s, ein Glasfaser - Segment mit einem 64er Splitter erlaubt für seine bis zu 64 Kunden eine von vielleicht 10 TBit/s. Bei P2p hätte man je Kunde bis zu 10 TBit/s. Der letzte Unterschied wird wohl für Privatkunden nicht so bald relevant werden, der erstere dagegen vielleicht ab ? 2025 ?

    Letztlich nutzen auch die Firmen die P2P verlegen dann im POP trotzdem GPON Technik weil sie als Massenware eben billig ist. Man ist dabei mit GPON theoretisch sogar flexibel - denn man kann den Multiplex im POP so stöpseln wie die Kunden es brauchen - notfalls nur 1 Kunde mit 2.5G in einen Multiplex. Der Protokolloverhead ist sicher nicht sehr groß. Braucht halt quasi einen Switch mit 2.5G Ports die alle GPON statt 2.5G Ethernet können. Und optischer Splitter ist möglicherweise preiswerter als Switch ?

    Aber einen Nachteil hat der Switch natürlich - das Weitergeben einzelner TALs (z.B. als dark fibre) an einen alternative Anbieter ist auf dem Level nicht wirklich möglich. Und ich denke das das auch das ist was die Telekom die ja mit ihren TAL Vermietungsverpflichtungen "gebeutelt" wurde im Sinne hatte - einfach mal die TAL Vermietung als technisch unmöglich erklären.

    Letzlich braucht man aber für GPON Splitter im Feld Technik auch tatsächlich etwas weniger Glasfaser - auch wenn die Tiefbaulänge und damit die Hauptkosten die gleiche ist. Sprich auch in einen POP gehen erheblich weniger Einzelfasern hinein, die Splitterei findet bei P2P Verlegung halt nicht verteilt in kleinen Döschen auf der Straße sondern dann eben konzentriert im POP statt.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.20 13:12 durch senf.dazu.

  13. Re: Warum GPON?

    Autor: HammerTime 29.07.20 - 13:56

    Die 10TB/s bekommst du nicht mit billiger 0815-Technik hin. Und das musst du für die breite Verbreitung.

    Das ist ja genau hier der limitierende Faktor. Deshalb würde P2P ja viel mehr Sinn machen. GPON könnte man dann genauso im POP machen, könnte aber später problemlos aufrüsten, sogar einzelne Kunden nur.

    Verstehe ich einfach nicht, wie man da die paar Euro sparen kann. Gerade wo man doch aus aktuellen Erfahrungen im Kabelnetz merkt, wie teuer hinterher die ganzen "Tricks" wie Ringverkabelung sein können.

  14. Re: Warum GPON?

    Autor: senf.dazu 29.07.20 - 14:01

    HammerTime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die 10TB/s bekommst du nicht mit billiger 0815-Technik hin. Und das musst
    > du für die breite Verbreitung.
    >
    > Das ist ja genau hier der limitierende Faktor. Deshalb würde P2P ja viel
    > mehr Sinn machen. GPON könnte man dann genauso im POP machen, könnte aber
    > später problemlos aufrüsten, sogar einzelne Kunden nur.
    >
    > Verstehe ich einfach nicht, wie man da die paar Euro sparen kann. Gerade wo
    > man doch aus aktuellen Erfahrungen im Kabelnetz merkt, wie teuer hinterher
    > die ganzen "Tricks" wie Ringverkabelung sein können.

    Da hast du wohl recht. 10 TBit/s bekommt man heute nicht mit kostengünstiger 08/15 Technik hin. ;). (Aber ich habe in meinem Post auch tatsächlich 10 TBit/s gemeint)

    10GBit/s für Privatleute wäre wohl heute technisch und wirtschaftlich schon machbar.

    Das ist aber so ob geSplittete letzte Meile oder nicht .. (bei 10 TBit/s Kapazität einer gesplitteten Glasfaser bleiben auch für 64 10GBit/s Teilnehmer genug Wellenlängen .. z.B. 64. Oder man packt jeweils 6 10G Teilnehmer in einen GPON25 Multiplex und wiederholt dasselbe auf 64/6 Wellenlängen)


    (10GBit/s: Aber warum sollte man sich als Glasfaseranbieter die Preise ohne Not schon heute "kaputtmachen" wenn die Kunden sich die Finger noch nach preiswerten 1G lecken ? Als Glasfaseranbieter würd ich die Preise (=Einnahmen) möglichst versuchen konstant zu halten - und eher hier und dort und möglichst selten mal die Datenrate verdoppeln für ein konkurrenzfähiges und marktgerechtes Angebot..)



    13 mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.20 14:21 durch senf.dazu.

  15. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: narfomat 29.07.20 - 14:18

    >Ist dann tatsächlich eher ein Mangel an schnellem und großem Festspeicher am Ende...

    ne ist ein mangel an anwendungen, die so eine bandbreite erfordern wuerden. schon 1gbit ist hart am limit des sinnvoll einsetzbaren und spart bei wirklich grossen downloads (sagen wir 100gb gameupdate oder solche spaesse) nur ein paar minuten gegenueber z.b. 500mbit. 100gb hab ich in unter 30min geladen, mit gbit dauerts 15min. sofern der server das bringt ! kann sich jetzt jeder selbst ueberlegen wie oft er solche datenmaengen laed, das er damit sinnvoll zeit spart vs mehrkosten.

    och downloads dieser art sind bekanntlich keine legale anwendung fuer so einen anschluss, und wann ich mir ne uncompressed BR bzw derart datenintensiven AV content von einem rechteinhaber bzw distributor legal runterladen kann, das steht in den sternen und ich fress nen besen wenn das in 5 jahren gehen wuerde... =]

    das problem von DE ist mmn nicht die skala am oberen ende sondern am unteren ende. das menschen noch mit 6MBit leben muessen, oder gewerbegebiete teilweise immer noch unterversorgt sind, DAS ist das aktuelle problem, von wwan abdeckung ganz zu schweigen (ich sag nur albanien ^^), nicht das wir in viele haushalte bis 2025 gbit speed bekommen...

  16. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: HammerTime 29.07.20 - 14:46

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ne ist ein mangel an anwendungen, die so eine bandbreite erfordern wuerden.
    Die Sprüche höre ich seit dem ersten Akustikkoppler :-)

    Auch ISDN war so schnell, dass da gar nicht mehr kommen muss, Kanalbündelung erst Recht und DSL erst....

    Ich sehe nicht, dass es eine Decke gibt, die den Bandbreitenbedarf eingrenzt.

  17. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: Clown 29.07.20 - 15:30

    HammerTime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe nicht, dass es eine Decke gibt, die den Bandbreitenbedarf
    > eingrenzt.

    Nein, das nicht. Mehr ist nach aktueller Lage praktisch immer erst mal besser :)
    Aber irgendwann ist jede höhere Bandbreite einfach sinnlos. Spätestens dann, wenn das (W)LAN im Haushalt weniger Bandbreite aufweist als der Hausanschluss kann.
    Die meisten Breitbandnutzer wären mit 100MBit/s wahrscheinlich völlig zufrieden*, denn mehr gibt deren Hausverkabelung gar nicht her.

    * und viele davon im Grunde sogar schon überversorgt, wenn ich sehe, dass noch unglaublich viele Haushalte mit <=16MBit/s angebunden sind und die Leute gar nicht soo unzufrieden sind, solange Netflix und Co tun

    "So you tried to use the computer and it started smoking? Sounds like a Mac to me.." - Louis Rossmann https://www.youtube.com/watch?v=eL_5YDRWqGE&t=60s

  18. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: HammerTime 29.07.20 - 15:43

    Clown schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber irgendwann ist jede höhere Bandbreite einfach sinnlos. Spätestens
    > dann, wenn das (W)LAN im Haushalt weniger Bandbreite aufweist als der
    > Hausanschluss kann.
    Höre ich seit den Baud-Tagen.

    Seitdem haben wir Modem bekommen - hoch bis 56k - dann kam ISDN, DSL, Glasfaser.

    Und auch heute noch ist das Bandbreitenwachstum enorm:
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Neuer-Weltrekord-am-DE-CIX-9-Terabit-Datendurchsatz-4680727.html

    > Die meisten Breitbandnutzer wären mit 100MBit/s wahrscheinlich völlig
    > zufrieden*, denn mehr gibt deren Hausverkabelung gar nicht her.
    Das DECIX misst - auch vor Corona - eine Verdoppelung des Traffics ca. alle 5 Jahre. Das kommt natürlich auch von den Privathaushalten.

    Heißt: Wer heute 100 MBit für ausreichend hält, der will in 5 Jahren 200 MBit. Und in 10 Jahren 400 MBit. Gigabit ist selbst für Normalnutzer also nur knapp 15 Jahre entfernt.

    Wie gesagt, sehe da keine Deckelung und Hausverkabelung war früher auch 10 MBit. Heute wird ein Großteil da schon Gigabit haben.

  19. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: Pecker 29.07.20 - 15:59

    HammerTime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > narfomat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ne ist ein mangel an anwendungen, die so eine bandbreite erfordern
    > wuerden.
    > Die Sprüche höre ich seit dem ersten Akustikkoppler :-)

    Das ist absoluter Blödsinn. Ich bin seit 1998 im Internet unterwegs und es war schon viel zu langsam. MP3s konnte man noch von Webseiten laden. Aber um eine gute MP3 Datei herunterzuladen brauchte es 15 Minuten. Ein Counterstrike Update von 120 MB auch mal gerne 2 Stunden. Mit DSL wurde es besser, aber 768 kbit/s reichten nicht, um Videos zu streamen. Es gab praktisch zu jeder Zeit mehr Bedarf an Bandbreite, bis es 25 Mbit/s aufwärts gab. Es darf gerne mehr sein, aber ab 100 Mbit/s aufwärts wirds schnell unsinnig und unverhältnismäßig teuer.

    > Auch ISDN war so schnell, dass da gar nicht mehr kommen muss,
    > Kanalbündelung erst Recht und DSL erst....

    Äh falsch!

    > Ich sehe nicht, dass es eine Decke gibt, die den Bandbreitenbedarf
    > eingrenzt.

    Doch, dein Geld.

    Stand heute und die nächsten 10 Jahre. 1 Gbit/s braucht keine Privatperson.
    Du kannst mit 1 Gbit/s in 24 Stunden knapp 10 TB an Daten herunterladen. Die speicherst du genau wo? Um alleine die Datenmenge, die du in einem Monat herunterladen kannst, brauchst du 50 6TB Platten im Wert von 6000¤. Ein Server um die 50 Platten irgendwo anzustecken nicht mitgerechnet.

  20. Re: Und immer wieder Shared Medium blabla.

    Autor: HammerTime 29.07.20 - 16:11

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist absoluter Blödsinn. Ich bin seit 1998 im Internet unterwegs und es
    > war schon viel zu langsam.
    Ja eben, nichts weiter schrieb ich.

    > aufwärts gab. Es darf gerne mehr sein, aber ab 100 Mbit/s aufwärts wirds
    > schnell unsinnig und unverhältnismäßig teuer.
    100 MBit werden in 10 Jahren Standard sein - und für vieles zu langsam. Ganz normale Weiterentwicklung.

    Der Wechsel von 6 auf 16 MBit begann vor nicht mal 15 Jahren (2006) und ich denke nicht, dass du 6 MBit heute als ausreichend bezeichnen würdest.

    > Äh falsch!
    Nö, war genauso.

    > Doch, dein Geld.
    Hä? Ich zahle inzwischen ~40¤ für Gigabit.

    Vor ein paar Jahren hab ich Gigabit nicht für jede Geld der Welt bekommen

    > Stand heute und die nächsten 10 Jahre. 1 Gbit/s braucht keine
    > Privatperson.
    Habe ich im anderen Posting geschreiben, der Bandbreitenbedarf am DECIX verdoppelt sich alle 5 Jahre. Wenn heute also 100 MBit das Normalmaß ist, dann sind 2025 200, 2030 400 und 2035 800 MBit.

    Knapp 15 Jahre bis Gigabit. Sehr überschaubar.

    Und die Zahl passt auch perfekt mit o.g. 6/16 MBit Zahl zusammen. (2006 16, 2011 32, 2016 64, 2021 128 MBit).

    > Du kannst mit 1 Gbit/s in 24 Stunden knapp 10 TB an Daten herunterladen.
    > Die speicherst du genau wo? Um alleine die Datenmenge, die du in einem
    > Monat herunterladen kannst, brauchst du 50 6TB Platten im Wert von 6000¤.
    > Ein Server um die 50 Platten irgendwo anzustecken nicht mitgerechnet.
    Wer redet denn angesichts von Streamingdiensten noch von Speichern?

    Wer weiß, was es in 10 Jahren für Anwendungen gibt und ob ich überhaupt noch einen PC zuhause stehen habe, oder einfach nur einen ThinClient mit 5W und auf ne VM im Rechenzentrum zugreifen, mit immer topaktueller Hardware.

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