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"Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

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  1. "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: Agba 23.04.19 - 11:28

    Irgendwie hat nichts an der Folge gestimmt. Hier und da kann ich durchaus mal Logiklöcher verzeihen, aber gegen diese Folge wirkte die Raumschlacht in Star Wars episode 8 fast wie ein Feuerwerk der nachvollziehbaren Logik.
    Selbst Laser die in einem Bogen im Weltraum fliegen kommen einem da fast realistisch vor.

    -Schilde die bei einem Kampf 30:2. + fighter Stunden halten


    -Warum kann man den Photonentorpedo nicht einfach wegbeamen?


    -Ein Photonentoroedo -kann- auf Sprengkraft von mehreren Atombomben eingestellt werden, was soll da ein schott helfen?
    -Und warum kam der plötzlich durch die Schilde?

    -Warum sollen nur 2 Brückenoffiziere jagd auf Leeland machen?

    -Warum kämpft man gegen einen Naniten-Androiden mit Fäusten? Der in der nächsten Szene zügig das sifi-Panzerglas der Sporenkammer zerstören kann

    -Warum sollte eine Netzwerkfähige Ki sich nur in Leeland geladen haben und dann seinen quasi primär-kern auf das feindliche schiff schleusen> allein




    Ich bin aus allen wolken gefallen als leeland durch die kammer zerstört wurde und damit Controll "vernichtet" wurde.
    Wie sollte so eine Strunz dumme Ki, die scheinbar die einfachste strategische Voraussicht vermissen lässt, irgendjemandem jemals gefährlich werden?

    Ich bin auch noch nicht darüber hinweg, dass man die Energie einer Supernova mal eben so "herstellen" konnte und dafür verwendet den zeit anzug bzw. Kristall zu laden.

    Weiß nicht... Damit die phaser oder schilde ins unendliche zu steigern und quasi einen ultra-borg-cutting beam zu haben, der die gegner vaporisiert, klingt mir besser als das gesamte Überleben von einem auf die schnelle mittels 3d druck hergestellen Zeitreiseanzug zu vertrauen...
    Aber das sind nur meine Gedanken dazu...


    -Oder ein Brücken Offizier (Tilli), diedurch die Com verlauten lässt: Sie könne einen komplizierten technischen Vorgang nur "mit Augenbinde" ausführen, da sie sowas nur bei einem Trinkspiel auf der Akademie bis jetzt gemacht hätte ---Mal ehrlich was sind das für Militär angehörige bzw. Offiziere?

    Ich verstehe einfach viele Entscheidungen überhaupt nicht.
    Da war sogar das teils wirre Gene Roddenberrys Andromeda gut strukturiert gegen.




    Jetzt zu meiner Frage: Ich bin weiß Gott kein Hardcore Star Trek fan. Finde die neuen Filme ganz gut und auch enterprise und voyager mochte ich sehr.
    Aber das Maß an Logiklöchern und schlechtem Storytelling ist in Discovery echt hart. Oder Auch einfach der Unsinn, der einem da verkauf wird.
    z.B. : episode 8 Die statistin Androide die am Schluss der Folge stirbt, wird erst in dieser Folge Charakterisiert um beim zuschauer überhaupt emotionen über ihren tot zu wecken.
    Einfach extrem plump umgesetzt.


    Frage nebenbei: Haben die erste hälfte der zweiten Staffel und die 2. hälfte unterschiedliche Regisseure bzw. Schreiber gehabt?

    Die erste hälfte kam mir deutlich stimmiger vor und war teils wirklich gut.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.19 11:31 durch Agba.

  2. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: ibsi 23.04.19 - 11:45

    Agba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Frage nebenbei: Haben die erste hälfte der zweiten Staffel und die 2.
    > hälfte unterschiedliche Regisseure bzw. Schreiber gehabt?
    >
    > Die erste hälfte kam mir deutlich stimmiger vor und war teils wirklich gut.


    So kam mir das auch vor. So weit ich das richtig verfolgt habe, wollte man in der Zweiten Staffel das alles irgendwie richten und den Fans entgegen kommen. Das hat man schon gemerkt und die Staffel war irgendwie ... ja ... zweigeteilt. Hab aber jetzt leider nichts konkretes gefunden auf die Schnelle

  3. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: Cybso 23.04.19 - 11:45

    Agba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -Ein Photonentoroedo -kann- auf Sprengkraft von mehreren Atombomben
    > eingestellt werden, was soll da ein schott helfen?

    Und viel wichtiger: wenn so ein dämliches Schott (mit Sichtausschnitt!) einer Photonentorpedoexplosion in unmittelbarer Nähe wiedersteht, wieso wird dann nicht das gesamte fucking Schiff aus diesem Material gebaut?

    > Ich bin aus allen wolken gefallen als leeland durch die kammer zerstört
    > wurde und damit Controll "vernichtet" wurde.

    Dass die Naniten offenbar magnetisch sind, wurde ja vorher schon festgestellt, und wenn ich es richtig verstanden habe wurden sie auch nicht durch die Sporen, sondern durch eine Magnetisierung der Kammer vernichtet. Aber dass Control kein Backup zurücklässt bzw. als verteiltes System aggiert... hä?!

    Und wenn man akzeptiert, dass Leland am Ende Control war: Warum dann noch die Zeitreise? Dann hätten auch alle Zuhause bleiben können und das Problem mit den sich selbst schützenden Daten in Ruhe lösen können.

    > Frage nebenbei: Haben die erste hälfte der zweiten Staffel und die 2.
    > hälfte unterschiedliche Regisseure bzw. Schreiber gehabt?

    Bryan Fuller wurde als Showrunner durch Alex Kurtzmann ersetzt. Von Fuller stammen angeblich wohl die Idee mit dem Klingonenkrieg und dem Sporenantrieb. Aus der Außensicht stellt sich das für mich so dar, dass das Studio gemerkt hat, was für einen absurden Mist sie sich damit eingebrockt haben und Staffel 2 quasi nur dazu dient, dies wieder einigermaßen zu reparieren und die Discovery in ein Setting zu verfrachten, dass für die Technologie angemessener ist.

    Und nebenbei wurde noch die Basis für weitere Serien gelegt. Eine Sektion 31-Serie ist ja schon angekündigt, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass eine Christopher-Pike-Serie durchaus im Gespräch sein könnte. Schließlich hat man mit der Brücke der Enterprise ein sehr aufwendiges Set gebaut, welches auch noch richtig Klasse aussieht.

    Allerdings finde ich diese Fokussierung auf Michael Burnham inzwischen extrem nervig. Wir haben zwei Staffeln um, und den größten Teil der Stammbesatzung kennt man weiterhin nur beim Namen, wenn überhaupt. Für Staffel 3 wünsche ich mir daher vor allem, dass der Rest mehr Screentime bekommt und besser charakterisiert wird.

  4. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: Agba 23.04.19 - 12:00

    Ehrlich gesagt empfinde ich Burnham als größte schwäche der Serie.

    Discovery versucht ja ein gewissen Witz und dynamic unter der Crew aufrecht zu halten. Dazu trägt auch diese lockere "wir-sind- nur- ein-wenig-offizier" Art bei. Alles läuft sehr unbürokratisch ab und ränge bzw. Verhaltensweisen als offizier sind auch ehet nebensächlich.

    Allerdings scheint Burnham immer nur ihr Ding machen zu wollen. Dahingehend sehe ich such keine Charakterentwicklung. Und auch das die Schauspielerin nur den schockierten- gequälten Gesichtsausdruck kann ist echt langsam nervig.

  5. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: Huanglong 23.04.19 - 12:05

    Agba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie hat nichts an der Folge gestimmt. Hier und da kann ich durchaus
    > mal Logiklöcher verzeihen, aber gegen diese Folge wirkte die Raumschlacht
    > in Star Wars episode 8 fast wie ein Feuerwerk der nachvollziehbaren Logik.
    > Selbst Laser die in einem Bogen im Weltraum fliegen kommen einem da fast
    > realistisch vor.
    >
    > -Schilde die bei einem Kampf 30:2. + fighter Stunden halten
    >
    > -Warum kann man den Photonentorpedo nicht einfach wegbeamen?
    >
    > -Ein Photonentoroedo -kann- auf Sprengkraft von mehreren Atombomben
    > eingestellt werden, was soll da ein schott helfen?
    > -Und warum kam der plötzlich durch die Schilde?
    >
    > -Warum sollen nur 2 Brückenoffiziere jagd auf Leeland machen?
    >
    > -Warum kämpft man gegen einen Naniten-Androiden mit Fäusten? Der in der
    > nächsten Szene zügig das sifi-Panzerglas der Sporenkammer zerstören kann
    >
    > -Warum sollte eine Netzwerkfähige Ki sich nur in Leeland geladen haben und
    > dann seinen quasi primär-kern auf das feindliche schiff schleusen> allein
    >
    > Ich bin aus allen wolken gefallen als leeland durch die kammer zerstört
    > wurde und damit Controll "vernichtet" wurde.
    > Wie sollte so eine Strunz dumme Ki, die scheinbar die einfachste
    > strategische Voraussicht vermissen lässt, irgendjemandem jemals gefährlich
    > werden?
    >
    > Ich bin auch noch nicht darüber hinweg, dass man die Energie einer
    > Supernova mal eben so "herstellen" konnte und dafür verwendet den zeit
    > anzug bzw. Kristall zu laden.
    >
    > Weiß nicht... Damit die phaser oder schilde ins unendliche zu steigern und
    > quasi einen ultra-borg-cutting beam zu haben, der die gegner vaporisiert,
    > klingt mir besser als das gesamte Überleben von einem auf die schnelle
    > mittels 3d druck hergestellen Zeitreiseanzug zu vertrauen...
    > Aber das sind nur meine Gedanken dazu...
    >
    > -Oder ein Brücken Offizier (Tilli), diedurch die Com verlauten lässt: Sie
    > könne einen komplizierten technischen Vorgang nur "mit Augenbinde"
    > ausführen, da sie sowas nur bei einem Trinkspiel auf der Akademie bis jetzt
    > gemacht hätte ---Mal ehrlich was sind das für Militär angehörige bzw.
    > Offiziere?
    >
    > Ich verstehe einfach viele Entscheidungen überhaupt nicht.
    > Da war sogar das teils wirre Gene Roddenberrys Andromeda gut strukturiert
    > gegen.
    >
    > Jetzt zu meiner Frage: Ich bin weiß Gott kein Hardcore Star Trek fan. Finde
    > die neuen Filme ganz gut und auch enterprise und voyager mochte ich sehr.
    > Aber das Maß an Logiklöchern und schlechtem Storytelling ist in Discovery
    > echt hart. Oder Auch einfach der Unsinn, der einem da verkauf wird.
    > z.B. : episode 8 Die statistin Androide die am Schluss der Folge stirbt,
    > wird erst in dieser Folge Charakterisiert um beim zuschauer überhaupt
    > emotionen über ihren tot zu wecken.
    > Einfach extrem plump umgesetzt.
    >
    > Frage nebenbei: Haben die erste hälfte der zweiten Staffel und die 2.
    > hälfte unterschiedliche Regisseure bzw. Schreiber gehabt?
    >
    > Die erste hälfte kam mir deutlich stimmiger vor und war teils wirklich gut.


    Bei dem Schott habe Ich mich auch gefragt. Es hieß immer, dass der Torpedo ein mehrere Decks tiefes Loch reißen soll, wenn er explodiert. Was soll so eine Blechtür daran ändern? Und dann basteln die ewig an dem Torpedo rum, während sie nur einen Hebel ziehen mussten. Hätten sie halt eine Schnur dran gebunden oder fix einen Roboterarm gebastelt oder einen der Wartungsrobototer genommen, die in der Szene zuvor noch gezeigt wurden. Aber nein, natürlich muss sich jemand heroisch opfern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.19 12:06 durch Huanglong.

  6. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: llamaz 23.04.19 - 12:06

    Exakt die von dir aufgelisteten Punkte sind mir auch aufgefallen. Ok - in jeder Star Trek Serie gabs ein bisschen Technobabble. Auswegslose Situation und dann als Deus ex Machina: "Reverse the polarity of the chronotron particle generator and set up a frequency harmonic between the deflector and the shield grid."
    Aber diesmal waren die Lücken in der Logik breit wie Scheunentore und wurden auch nicht gefüllt. Ich hab gedacht ich spinne als Cpt Pike hinter der Tür durch ein Fenster dem Photonentorpedo beim explodieren zuguckt. Vielleicht sollten sie die ganzen Raumschiffe aus dem Material bauen.

    Und warum regnet es die ganze Zeit Funken?

  7. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: MasterBlupper 23.04.19 - 12:30

    Agba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie hat nichts an der Folge gestimmt. Hier und da kann ich durchaus
    > mal Logiklöcher verzeihen, aber gegen diese Folge wirkte die Raumschlacht
    > in Star Wars episode 8 fast wie ein Feuerwerk der nachvollziehbaren Logik.
    > Selbst Laser die in einem Bogen im Weltraum fliegen kommen einem da fast
    > realistisch vor.

    ja, ein paar gab es wirklich - allerdings gab es die auch bei den „alten“ Serien (auch wenn man sich vielleicht nicht mehr direkt daran erinnert).

    > -Schilde die bei einem Kampf 30:2. + fighter Stunden halten

    Es kam dir vielleicht wie Stunden vor - aber es waren nur wenige Minuten. Es wurde an mehreren Stellen erwähnt, wie lange der „echte“ Abstand war: wenn ich mich recht erinnere einmal um die 15 Minuten und einmal 5 Minuten. Die lange „Erzählzeit“ kam einfach durch das hin- und herspringen zwischen den Schiffen usw.

    > -Warum kann man den Photonentorpedo nicht einfach wegbeamen?

    Auch das wurde erwähnt: da die Zündung schon aktiv war, wäre er beim Beamen explodiert. Gut, ob das logisch ist als Begründung ist ein anderes Thema - aber es wurde zumindest eine Erklärung gegeben.

    > -Ein Photonentoroedo -kann- auf Sprengkraft von mehreren Atombomben
    > eingestellt werden, was soll da ein schott helfen?

    Sicherheitsschott + Versiegelung (aka. ein Schutzschild, das auch bei einem Hüllenbruch aufgespannt wird). Dazu noch meine Theorie: die Kraft wird sich auch in die Richtung primär ausbreiten, die am wenigsten Widerstand bietet. Also nach Außen in den Weltraum …

    > -Und warum kam der plötzlich durch die Schilde?

    Man hatte (wenn ich mich recht erinnere) kurz vorher das Schild fast komplett auf eine Seite des Schiffs verlagert.

    > -Warum sollen nur 2 Brückenoffiziere jagd auf Leeland machen?

    Gute Frage … allerdings hat ja Emperor Philippa Georgiou einige Zeit vorher gesagt, dass man Leeland auf das Schiff locken sollte und sie ein Plan hätte. Da macht es schon Sinn, wenn man ihn eben in die Kammer locken möchte.

    > -Warum kämpft man gegen einen Naniten-Androiden mit Fäusten? Der in der
    > nächsten Szene zügig das sifi-Panzerglas der Sporenkammer zerstören kann

    … weil man ihn damit in die Richtung der Sporenkammer treiben wollte? Zumindest scheint das ja der Plan gewesen zu sein, von dem Georgiou auf der Brücke erzählte (an der Stelle wo sie meinte, man solle Leeland auf die Discovery locken).

    > -Warum sollte eine Netzwerkfähige Ki sich nur in Leeland geladen haben und
    > dann seinen quasi primär-kern auf das feindliche schiff schleusen> allein

    Programmierfehler? :-P

    > Ich bin aus allen wolken gefallen als leeland durch die kammer zerstört
    > wurde und damit Controll "vernichtet" wurde.
    > Wie sollte so eine Strunz dumme Ki, die scheinbar die einfachste
    > strategische Voraussicht vermissen lässt, irgendjemandem jemals gefährlich
    > werden?

    Zerstört wurde er nicht durch die Sporen oder so, sondern (wie schon hier erwähnt), durch die Magnetisierung und dass die Nano-Teile darauf reagieren, wurde schon in einer der letzten Folgen erwähnt. Von daher macht es durchaus Sinn …

    > Ich bin auch noch nicht darüber hinweg, dass man die Energie einer
    > Supernova mal eben so "herstellen" konnte und dafür verwendet den zeit
    > anzug bzw. Kristall zu laden.

    Ja, in etwa so „verständlich“ wie soviel Energie aufzubringen um den Raum zu falten (Warp-Antrieb) oder mit einem Flug um die Sonne in die Vergangenheit zu reisen (Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart) oder ein Nahrungsreplikator (Star Trek: NG) der in Sekunden aus quasi Nichts beliebige Nahrung erzeugt oder oder …

    Wenn Dilizium-Kristalle soviel Energie freisetzen können um die Raumzeit zu falten, wieso soll es dann nicht auch Kristalle geben die eine Supernova auslösen kann? Beides nach heutigem Wissen nicht wirklich logisch …

    > Weiß nicht... Damit die phaser oder schilde ins unendliche zu steigern und
    > quasi einen ultra-borg-cutting beam zu haben, der die gegner vaporisiert,
    > klingt mir besser als das gesamte Überleben von einem auf die schnelle
    > mittels 3d druck hergestellen Zeitreiseanzug zu vertrauen...
    > Aber das sind nur meine Gedanken dazu...

    Was den 3D-Druck des Anzugs angeht: Auf der ISS wird heute schon Werkzeug im 3D-Druck Verfahren hergestellt, damit man nicht mehr alles Werkzeug hochbringen muss. 2014 fing man afaik damit auf der ISS an und man ist heute schon ein großes Stück weiter. Wieso sollte in der Zukunft nicht zum „Standard“ werden?

    Das nur einmal ein paar deiner Fragen im Detail beantwortet. Also so ganz abwegig/unlogisch waren die von dir genannten Punkte nicht im StarTrek-Kontext gesehen …

  8. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: dabbes 23.04.19 - 12:38

    Agba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > -Schilde die bei einem Kampf 30:2. + fighter Stunden halten

    Wer sagt denn, dass Schilde nach 5 Sekunden down sind? Sind ja auch immerhin Flagschiffe die gegen schlechtere Sektions-Schiffe kämpfen.
    Deren Schiffe dürften ja wohl eher für Beobachten und unentdecktes Reisen ausgelegt sein.


    > -Warum kann man den Photonentorpedo nicht einfach wegbeamen?

    Weil die beim Angriff der Transporter beschädigt wurde?
    Mein Gott, noch nie Star Trek geguckt? Der geht doch immer zuerst drauf! ;)


    > -Ein Photonentoroedo -kann- auf Sprengkraft von mehreren Atombomben
    > eingestellt werden, was soll da ein schott helfen?

    Es geht ja darum die Explosion in eine Richtung zu lenken. Und außerdem war es das beste Schott der Welt!


    > -Und warum kam der plötzlich durch die Schilde?

    Warum denn auch nicht, auf die Schildharmonik kalibriert kann ein Torpedo den Schild durchschlagen.


    > -Warum sollen nur 2 Brückenoffiziere jagd auf Leeland machen?

    Alle anderen waren beschäftigt.


    > -Warum kämpft man gegen einen Naniten-Androiden mit Fäusten? Der in der
    > nächsten Szene zügig das sifi-Panzerglas der Sporenkammer zerstören kann

    Warum kämpft ein Naniten-Androide mit Fäusten?

    Wäre eine super duper hoch entwickelte Nanitenmaschine, dann bräuchte er die Daten der Discovery ja nicht.


    > -Warum sollte eine Netzwerkfähige Ki sich nur in Leeland geladen haben und
    > dann seinen quasi primär-kern auf das feindliche schiff schleusen> allein

    Weil KI so komplex ist, dass sie nirgendwo sonst unterkommen konnte?


    > Ich bin aus allen wolken gefallen als leeland durch die kammer zerstört
    > wurde und damit Controll "vernichtet" wurde.
    > Wie sollte so eine Strunz dumme Ki, die scheinbar die einfachste
    > strategische Voraussicht vermissen lässt, irgendjemandem jemals gefährlich
    > werden?

    Ich wiederhole: war keiner super duper tolle KI, darum wollte sie ja die Daten der Discovery.



    > Ich bin auch noch nicht darüber hinweg, dass man die Energie einer
    > Supernova mal eben so "herstellen" konnte und dafür verwendet den zeit
    > anzug bzw. Kristall zu laden.

    Science Fiction?



    > Weiß nicht... Damit die phaser oder schilde ins unendliche zu steigern und
    > quasi einen ultra-borg-cutting beam zu haben, der die gegner vaporisiert,
    > klingt mir besser als das gesamte Überleben von einem auf die schnelle
    > mittels 3d druck hergestellen Zeitreiseanzug zu vertrauen...

    Ja so ein ultra-borg-cutting Beam ist anscheinend nicht so schnell zu bauen. Und es hatte wohl auch einen Grund, warum das Tor in einiger Entfernung geöffnet wurde.

    > Aber das sind nur meine Gedanken dazu...

    Die sind ja nicht verboten.



    > -Oder ein Brücken Offizier (Tilli), diedurch die Com verlauten lässt: Sie
    > könne einen komplizierten technischen Vorgang nur "mit Augenbinde"
    > ausführen, da sie sowas nur bei einem Trinkspiel auf der Akademie bis jetzt
    > gemacht hätte ---Mal ehrlich was sind das für Militär angehörige bzw.
    > Offiziere?

    Du warst nie bei der Bundeswehr, oder?



    > Ich verstehe einfach viele Entscheidungen überhaupt nicht.
    > Da war sogar das teils wirre Gene Roddenberrys Andromeda gut strukturiert
    > gegen.

    Also ich fands simpel.



    > Jetzt zu meiner Frage: Ich bin weiß Gott kein Hardcore Star Trek fan. Finde
    > die neuen Filme ganz gut und auch enterprise und voyager mochte ich sehr.
    > Aber das Maß an Logiklöchern und schlechtem Storytelling ist in Discovery
    > echt hart. Oder Auch einfach der Unsinn, der einem da verkauf wird.
    > z.B. : episode 8 Die statistin Androide die am Schluss der Folge stirbt,
    > wird erst in dieser Folge Charakterisiert um beim zuschauer überhaupt
    > emotionen über ihren tot zu wecken.

    Tja, das ist das Problem, wenn man zu viele Protagonisten mit zu viel Rahmenhandlung in wenige Episoden quetschen will, die zudem auch noch aus einer Hauptperson besteht.


    > Frage nebenbei: Haben die erste hälfte der zweiten Staffel und die 2.
    > hälfte unterschiedliche Regisseure bzw. Schreiber gehabt?
    >
    > Die erste hälfte kam mir deutlich stimmiger vor und war teils wirklich gut.

    Denke da kam Zeitdruck mit dazu. Die erste Hälfte hatte sehr viel vom Geiste Star Treks: Entdeckungen, Konflikte, moralische Entscheidungen, etc.

    In den letzten Episoden ist das wieder in den Hintergrund gewandert, man wollte den Plot beenden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.04.19 12:39 durch dabbes.

  9. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: Onkel Ho 23.04.19 - 12:54

    Agba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ehrlich gesagt empfinde ich Burnham als größte schwäche der Serie.
    >
    > Discovery versucht ja ein gewissen Witz und dynamic unter der Crew aufrecht
    > zu halten. Dazu trägt auch diese lockere "wir-sind- nur-
    > ein-wenig-offizier" Art bei. Alles läuft sehr unbürokratisch ab und ränge
    > bzw. Verhaltensweisen als offizier sind auch ehet nebensächlich.
    >
    > Allerdings scheint Burnham immer nur ihr Ding machen zu wollen. Dahingehend
    > sehe ich such keine Charakterentwicklung. Und auch das die Schauspielerin
    > nur den schockierten- gequälten Gesichtsausdruck kann ist echt langsam
    > nervig.
    Du sprichst mir aus der Seele - am Anfang war es ja noch ganz witzig aber mittlerweile ist einfach nur noch anstrengend. Auch die ganze Familiengeschichte von ihr geht mir mittlerweile dermaßen auf den Keks, weil wirklich so massiv auf die Emotionale Ebene gedrückt wird, dass es für mich schon Seifenopercharaker hat.

  10. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: azeu 23.04.19 - 13:06

    Evtl. hätte es schon gereicht, wenn sich eine Technikerin um den Torpedo gekümmert hätte und nicht eine Psychologin...

    ... OVER ...

  11. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: Freddy1404 23.04.19 - 13:32

    Agba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ehrlich gesagt empfinde ich Burnham als größte schwäche der Serie.
    >
    > Discovery versucht ja ein gewissen Witz und dynamic unter der Crew aufrecht
    > zu halten. Dazu trägt auch diese lockere "wir-sind- nur-
    > ein-wenig-offizier" Art bei. Alles läuft sehr unbürokratisch ab und ränge
    > bzw. Verhaltensweisen als offizier sind auch ehet nebensächlich.
    >
    > Allerdings scheint Burnham immer nur ihr Ding machen zu wollen. Dahingehend
    > sehe ich such keine Charakterentwicklung. Und auch das die Schauspielerin
    > nur den schockierten- gequälten Gesichtsausdruck kann ist echt langsam
    > nervig.

    Das finde ich auch. Vor allem dieser Fokus auf sie, wenn die Zeit drängt. Dann kommen erstmal Tränen und es werden theatralisch irgendwelche Verabschiedungen zelebriert. So etwas mag ich überhaupt nicht. Man kann nicht sagen, dass nur noch 10Sek. Zeit sind bevor alles explodiert oder einstürzt und dann jedesmal so die Notbremse zu ziehen. Dies war der Fall bei der Androidin, bei der Mutter und jetzt bei Spock so.

    Relativ ähnlich war auch, falls das jemand gesehen hat, Doctor Who in der Staffel 10. Man sieht die beiden / drei vor etwas flüchten und plötzlich hält Bill (Pearl Mackie) an und möchte alles nochmal genau erklärt bekommen, warum gerannt wird, wie es dazu gekommen ist, etc.

  12. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: blaub4r 23.04.19 - 14:58

    Genau das sind die Fragen.

    Wenn die KI Tod war warum hat man die Besatzung der Discovery nicht raus gebeamt?

    Warum musste man die Daten noch verstecken wenn die KI Tod ist ?

    Wenn das so eine mächtige KI ist warum ist sie Tod nur mit dem Tod von ihm ? Eine solche KI hat keinen Notfall Plan oder Backup irgend was ?

    Warum muss die tussi im Anzug durch das Schlachtfeld fliegen und fliegt nicht in Spock seinen Shuttle mit ?

    Und die Discovery haben so viele gesehen viele verschiedenen Spezies und Leute. Davon erwähnt nie wieder jemand den Antrieb ?

    Warum erwähnt Spock nie seine Schwester ? Er kann es doch er muss nur sagen das sie gestorben ist.

    Bei der Untersuchung der Trümmer soll keiner merken das da ein Schiff fehlt ? Die können Dinge messen das geht bis sonst wo hin aber das kann keiner abzählen ?

    Das Schiff könnte man nicht mit manuellen Sprengladungen zerstören ? Torpedo mit manuellen Timer und gut ist.

    Selbst beim Kampf alle kämpfen nur von links nach rechts. Das man aber auch oben und unten nutzen kann merkt keiner irgend wie.

    Erst kann man die Crew nicht Beamen wegen den Schilden. 2 Minuten später wird Spock ohne Probleme gebeamt.

    Warum musste der Admiral sterben. Schiffsinternes beamen sollte doch machbar sein.

    Das geht unendlich so weiter.

    Es ist ne gute Serie. Hat aber nichts mit Star Trek zu tun. Aber das ist das Problem wenn du eine Serie zwischen durch machst.

    Hätte man die Series ein paar Jahre nach Voyager gebracht hätte man viele Optionen gehabt. Cameos von Voyager und picard wären machbar gewesen.
    Man hätte neue Technik bringen können und neue Welten finden können.
    Ohne den Kanon zu beleidigen und bestehende Elemente lächerlich machen zu müssen.
    Es war einfach der falsche Zeitpunkt wo die Serie spielt.

  13. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: LH 23.04.19 - 15:02

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die KI Tod war warum hat man die Besatzung der Discovery nicht raus
    > gebeamt?
    > Warum musste man die Daten noch verstecken wenn die KI Tod ist ?

    Nach allem, was ich bisher gehört habe: Weil die Macher die letzten Folgen stark umgeschrieben haben, um die nächste Staffel eben "Clean" starten zu können. Wir sehen hier nicht den Original-Plan, sondern den schnellen Umbau. Daher ergibt es alles weniger Sinn.
    Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob es stimmt, aber meinem Eindruck nach passt das Gerücht zum gesehenen.

  14. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: Agba 23.04.19 - 16:35

    Was mir bei Discovery zumindest besser gefällt ist der Kontext. Das universum ist deutlich dreckiger als in den vorangegsngenen Star Trek Serien. Versteht mich nicht falsch, ich liebe TNG, allerdings wäre man in der Realitit mit 90% von Picards Entscheidungen zerstört oder zu Asche atomisiert worden.

    Als ich letztes Jahr TNG nochmal durchgeschaut hatte, musste ich mir eingestehen, dass diese moralische Überlegenheit von Picard relativ leicht ist zurchzuziehen, wenn einem nie etwas passiert. Es fehlt die Konsequenz der Entscheisungen, wenn ihr wisst was ich meine.

    Oder auch die Glatt gebügelten Brückenoffiziere, die niemlas hadern^^

    Da hat voyager/ enterprise/ discovery deutlich realistischere Vorstellungen der Realität, was mir ganz gut gefällt.

    Sicher, TNG war eine idealistisch-motivierte Zukunftsvision, aber dennoch.


    Umso bedauerlicher, dass die Serie so mies geschrieben ist.

  15. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: LH 23.04.19 - 16:42

    Agba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da hat voyager/ enterprise/ discovery deutlich realistischere Vorstellungen
    > der Realität, was mir ganz gut gefällt.

    Da halte ich DS9 aber für das bessere Beispiel, dort waren die Konsequenzen oft drastischer. Voyager hatte es in Teilen, leider aber nie durchgezogen, der Reset-Gott war dort mächtig. Wobei, an sich mag ich die Heile Welt von Voyager. Ganz unzufrieden bin ich also nicht.

  16. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: Deff-Zero 23.04.19 - 18:03

    Agba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > -Ein Photonentoroedo -kann- auf Sprengkraft von mehreren Atombomben
    > eingestellt werden, was soll da ein schott helfen?

    Vor allem: wenn das Schott soviel aushält sollte man vielleicht die Schiffshülle aus diesem Material bauen.

  17. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: Deff-Zero 23.04.19 - 18:09

    Cybso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Allerdings finde ich diese Fokussierung auf Michael Burnham inzwischen
    > extrem nervig. Wir haben zwei Staffeln um, und den größten Teil der
    > Stammbesatzung kennt man weiterhin nur beim Namen, wenn überhaupt. Für
    > Staffel 3 wünsche ich mir daher vor allem, dass der Rest mehr Screentime
    > bekommt und besser charakterisiert wird.

    Ich fände es toll, wenn Staffel 3 einfach mit der Enterprise weitermacht...

  18. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: Katharina Kalasch Petrovka 23.04.19 - 18:10

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Agba schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da hat voyager/ enterprise/ discovery deutlich realistischere
    > Vorstellungen
    > > der Realität, was mir ganz gut gefällt.
    >
    > Da halte ich DS9 aber für das bessere Beispiel, dort waren die Konsequenzen
    > oft drastischer. Voyager hatte es in Teilen, leider aber nie durchgezogen,
    > der Reset-Gott war dort mächtig. Wobei, an sich mag ich die Heile Welt von
    > Voyager. Ganz unzufrieden bin ich also nicht.

    Was mich an meisten an Voyager gestört hat ist der Fakt, dass die Borg bis ins bedeutungslose generft wurden, und nicht nur wegen der Zukunftstech aus Endgame.

    In TNG hat ein normaler (!) Kubus die Enterprise D / Galaxy Class fast zerlegt.

    In First Contact hat es eine ganze Flotte gebraucht um einen normalen (!) Kubus zu zerstören,
    obwohl das kampfstärkte Schiffe der Föderation, die Enterprise E / Sovereign Class, dabei war.

    In Voyager liefert sich die Voyager / Intrepid Class minutenlange feuergefechte mit einem taktischen (!) Kubus und sie hält ohne Probleme durch.

    Dabei gilt:
    1. Die Intrepid Class ist gegenüber einer Galaxy Class / Sovereign Class DEUTLICH schlechter bewaffnet und die Schilde sind auch schwächer.
    2. der taktische Kubus ist einem normalen Kubus weit überlegen, da er über zusätzliche Waffen und über eine zusätzliche adaptive Panerung verfügt.

    Ja ne ist klar, dass kann man auch mit Seven nicht erklären.

    “Was tot ist, kann niemals sterben.”
    — Eisenmänner

    "Der Tod durch Feuer ist der reinste Tod."
    — Melisandre

  19. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: azeu 24.04.19 - 15:10

    Die Voyager ist etwas wendiger als so ein Schiff der Galaxy Klasse. Vielleicht liegt ja daran.

    ... OVER ...

  20. Re: "Das ende ist wesentlich besser durchdacht" -Spoiler und Fragen dazu

    Autor: Katharina Kalasch Petrovka 24.04.19 - 15:14

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Voyager ist etwas wendiger als so ein Schiff der Galaxy Klasse.
    > Vielleicht liegt ja daran.


    Wendigkeit spielt bei den Schiffsgrößen keine Rolle.
    Die Beam Phaser - bzw bei den Borg die Plasmawaffen - treffen immer.

    “Was tot ist, kann niemals sterben.”
    — Eisenmänner

    "Der Tod durch Feuer ist der reinste Tod."
    — Melisandre

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