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"Veränderungen werden nicht immer gerne gesehen"

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  1. "Veränderungen werden nicht immer gerne gesehen"

    Autor: David64Bit 23.04.19 - 13:38

    Das ist dann doch eine etwas sehr graue Verallgemeinerung. Die meisten Star Trek Fans die ich kenne (und ich kenne viele, sehr lange und viel RPG mit LARP, CONs und weiß der Geier was noch gespielt/besucht) haben per se erst mal nichts gegen Veränderungen.

    Nur sind Star Trek Fans anspruchsvoller (im Übrigen genau so wie Doctor Who Fans - bei denen ist's das gleiche nur in Grün). Auch wenn die Zusammenhänge des öfteren mal nicht ganz so 100% zusammen passen, ist das meistens sogar Egal, sofern die Story "passt". Das hängt natürlich auch vom Kontext ab, aber oft sind das logische Storys, bei denen man sich das Warum und Wieso zusammenreimen kann. Und ganz wichtig: Charaktere mit denen man "warm" wird. Im englischen wird das "likeable characters" genannt, die Übersetzung "Charaktere die man mag", passt aber nicht..."likeable characters" beinhaltet mehr als das was die deutsche Übersetzung suggeriert. Im Prinzip geht es darum, wie sehr einen interessiert, was mit dem Charakter weiter passiert.

    Enterprise hatte leider das Problem, dass die ersten beiden Staffeln nicht so besonders toll waren, das hat sich zu ende der 2. Staffel aber extrem gebessert und die Einschaltquoten waren auch nicht mehr schlecht - sie haben aber Stagniert und das hat dem Studio nicht gefallen. Es gibt sehr viele Fans, die ENT nach Staffel 2 sehr gerne geschaut haben.
    Das lag oft an wirren oder einfach schlechten Storys - teilweise auch an den Regisseuren bzw. den Schauspielern.

    Im Grunde kann man sagen: Retconning ist so lange okay und in Ordnung, so lange es nicht alles komplett durcheinander wirft.
    DSC hat das und hat es auf sehr stümperhafte Art und Weise getan. Noch dazu fand ich persönlich Staffel 1 völlig uninteressant, "too flashy" und viel zu abgehoben.

    Auch wenn die meisten Star Trek Storys oft um ein paar ausgewählte der Crew ging und viel von Ihnen abhing: Von keinem einzigen Star Trek Captain hing bis jetzt das komplette Universum ab. Burnham muss nun plötzlich das gesamte Universum retten. Na gut - das könnte man noch akzeptieren, wenn Sie zumindest die Basics - die man von einem Starfleet Commander erwarten sollte bzw. von einem professionellen Mitglied einer Raumschiffcrew - ordentlich könnte.
    Es gab da für die originale Serie eine ganz nette "Writers Guide". In der ging es z.B. darum, was würde Captain Kirk in einer Situation tun, und was würde z.B. ein Fregattenkapitän auf hoher See tun - auch wenn Starfleet keine militärische Organisation per se ist, erwarte ich doch, dass das auf einem sehr hohen professionellen Level alles geschieht. Und nur so nebenbei - wenn man sich mal genau anguckt, wie Burnham geschrieben wurde, ist das alles andere als Gleichberechtigung oder "gutes Licht" für Frauen.

    Und das sind dann Veränderungen, die will/muss ich nicht sehen. Einen Starfleet Commander absolut Rücksichtslos durch irgendwelche persönlichen Vendettas ziehen zu sehen...nein, danke - ist völlig uninteressant. Und damit bin ich nicht allein.

    Das Design von DSC ist klasse, gerade das von der USS Enterprise. Es ist ein super gelungenes Update und eine logische Fortsetzung von dem was wir in ENT gesehen haben, die optischen Details sind weitaus weniger wichtig, wie die Storydetails was den Canon angeht (mit dem Unterschied, dass es Hand und Fuß haben sollte...eine 3 Kilometer lange Enterprise ist einfach völlig daneben, siehe J.J. Abrams..).

    Ich und andere mit denen man zwangsweise drüber spricht würden uns auf eine Serie mit der Enterprise und Pike gerade zu stürzen...Anson Mount IST Pike - bzw. Pike ist Anson Mount. Und ich könnte sogar mit Ethan Peck als Spock warm werden. Nimoy hat die Rolle definiert - Ethan Peck schafft es in die Fußstapfen zu treten und nicht zu stolpern (von seltsamen Ergüssen der Autoren mal abgesehen...man hat keine Zeit, das Universum bricht auseinander und alles wird Assimliert von Comand, aber hey - wir halten noch mal schnell gefühlte 30 Minuten Dialog für die doch etwas fragwürdige Charakterentwicklung)

  2. Re: "Veränderungen werden nicht immer gerne gesehen"

    Autor: Urbautz 23.04.19 - 14:08

    Burnham ist tatsächlich der schwächste Charakter des Casts. Ich finde aber, dass die meisten anderen das wieder ausgleichen. Allen voran Georgiou (ich fand die Bad-Ass-Apple-Eating-Szene einfach nur episch) und Saru - seit Babylon 5 der interessanteste und beste Sifi-Charakter.

  3. Re: "Veränderungen werden nicht immer gerne gesehen"

    Autor: David64Bit 23.04.19 - 15:10

    Ich persönlich kann mit Georgiou leider so gar nix anfangen - auf einer eben für mich mit Burnham, völlig uninteressant. Dagegen sind für mich Reno, Tilly und eben auch Saru (die Szene mit dem Streit, den er nicht schlichtet und die beiden einfach kloppen lässt) - neben Pike, Spock und "Nummer Eins" - tatsächlich wirklich herausragend.

  4. Re: "Veränderungen werden nicht immer gerne gesehen"

    Autor: Katharina Kalasch Petrovka 23.04.19 - 15:41

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich persönlich kann mit Georgiou leider so gar nix anfangen - auf einer
    > eben für mich mit Burnham, völlig uninteressant. Dagegen sind für mich
    > Reno, Tilly und eben auch Saru (die Szene mit dem Streit, den er nicht
    > schlichtet und die beiden einfach kloppen lässt) - neben Pike, Spock und
    > "Nummer Eins" - tatsächlich wirklich herausragend.


    Reno ist wirklich genial. :D

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  5. Re: "Veränderungen werden nicht immer gerne gesehen"

    Autor: Anonymer Nutzer 24.04.19 - 09:38

    Leider schaffen es die Macher der Serie sogar diesen Charakter übertrieben darzustellen.

    Siehe letzte Folge (Spoiler)

    Da trägt sie den aufgeladenen Zeitkristall zuerst auf die Brücke, macht einen blöden Spruch gegenüber Saru, nimmt Tilly mit und trägt das Ding dann zu Michael.

    Wenn sie so schlau ist, warum hat sie das Teil nicht gleich zu Burnham getragen und per Komm einfach der Brücke bescheid gegeben, dass Tilly sich auf den Weg machen soll? Was sollte der unnötige Umweg über die Brücke? Nur um Saru einen blöden Spruch an den Kopf zu werfen? Während einer laufenden Schlacht?

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