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  5. › 20 Jahre Windows XP: Der letzte…

lxle - Linux mit 98-Touch?

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  1. lxle - Linux mit 98-Touch?

    Autor: Rhino Cracker 25.10.21 - 17:06

    Lieber Autor, falls Du (oder Dein Bekannter) das hier lesen:
    Ich war auch bis 2015 überzeugter XP-Nutzer (und bin es eigentlich immer noch), aber habe mich mangels fehlender Grafiktreiber zum Umstieg auf Win10 nötigen lassen.

    Ich hatte 2008 an meinem Laptop 2 Wochen Arbeit rein gesteckt, um Vista durch XP 64 zu ersetzen (Treiber von Bluetooth-USB-Sticks gefunden, die zufällig den selben Hauptchip verwenden, der auch auf meinem Motherboard verlötet ist, etc.). Nur um die Größe meiner Abneigung gegenüber Vista und neueren Windowsen zu verdeutlichen. ;)

    Vielleicht hast Du/habt ihr ja Lust, mal einen Blick auf LXLE (ein Linux speziell für schwache PCs) zu werfen?
    Falls ja: Einfach ISO brennen, direkt von CD booten (Live CD, muss man also zum Ausprobieren nicht installieren)
    Mich hat das System sehr an Win98 erinnert:
    - Extremst schnell (Menüs reagieren ohne erkennbare Verzögerung)
    - Fable zu OldSchool: TaskManager, WetterVorhersage und Update-Tool sind als Kommandozeilentools realisiert (bunte ASCII-Wetter-Zeichnungen)
    - Vernünftiger vorinstallierter Software-Umfang (man braucht nicht für jede Kleinigkeit eine Internetverbindung)

    Ich hab das seitdem als Dual-Boot zusammen mit dem WinXP-x64 auf meinem alten Laptop
    Gerade, wenn J. so lange wie möglich DOS benutzt hat, könnte ich mir vorstellen, dass es sein XP sinnvoll ergänzen könnte.
    lxle (punkt) net/download

  2. Re: lxle - Linux mit 98-Touch?

    Autor: mwo (Golem.de) 25.10.21 - 18:23

    Vielen Dank für den Tip, gebe ich gern weiter!

  3. Re: lxle - Linux mit 98-Touch?

    Autor: Eheran 25.10.21 - 21:35

    >Ich war auch bis 2015 überzeugter XP-Nutzer (und bin es eigentlich immer noch)

    Spannend wäre noch der Grund dafür. Vielleichst kannst/willst du dazu was sagen?

  4. Re: lxle - Linux mit 98-Touch?| Warum XP-Fan?

    Autor: Rhino Cracker 27.10.21 - 16:52

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Ich war auch bis 2015 überzeugter XP-Nutzer (und bin es eigentlich immer
    > noch)
    >
    > Spannend wäre noch der Grund dafür. Vielleichst kannst/willst du dazu was
    > sagen?

    Kann ich machen, ja.
    Zusammenfassen kann man es in 3 Punkte:
    - Ich finde die Neuerungen im Bedienkonzept schlichtweg schlecht, sie behindern mich bei der schnellen Arbeit.
    - Ich lasse mich ungern bevormunden.
    - in Sachen IT-Sicherheit stufe ich Systemkontrolle hochpriorer als Systemupdates ein.

    Bedienung:
    Mir ist schon beim Wechsel von 98 auf XP aufgefallen: Was hat sich geändert?:
    - Systemsteuerung wurde umsortiert (Gerätemanager ist nicht mehr direkt erreichbar). Nicht wirklich sinnhafter, sondern nur anders, der Andersheit wegen...
    - Fenster (Systemsteuerungsfenster und Ordnerfenster) brauchen mehr Platz, wodurch bei gleicher Auflösung weniger auf den Desktop passt oder man eine höhere Auflösung (besserer Bildschirm für selben Platz) braucht.
    - Es passen weniger Icons auf den Desktop (von 10x10 auf 9*8)
    - Das System ist um den Faktor ~7 langsamer (350MHz Pentium 2 mit Win98 öffnet Ordner gleich schnell wie 2600MHz Pentium 4 mit WinXP)
    - Das System stürzt nicht mehr alle 5 Stunden ab :)
    - Die Suche ist schlechter geworden (es können nicht mehr alle Dateien nch Textinhalten durchsucht werden, durchsucht man z.B. den Windows-Ordner nach einer *.exe, die einen Fehlermeldungstext enthält, liefert das keine Ergebnisse. Unter Win98 war das bei mir eine gängige Praxis, wenn ich nicht wusste, woher eigentlich die gerade angezeigte Fehlermeldung kommt)

    Beim Ausprobieren von Vista, 7 und letztendlich dem Umstieg auf 10... Ihr könnt euch denken, was ich beobachtet habe :D
    - Es passen weniger Icons auf den Desktop
    - Die Systemsteuerung wurde umsortiert. Zum Glück hat sie jetzt eine Suchfunktion und ich kann die aktuelle und künftige Sortierungen getrost ignorieren (wenn ich weiß, wie das heißt, was ich suche...)
    - Die Systemsteuerung ist ohne die Fenster-Seitenleiste nicht mehr vernünftig bedienbar, da darauf ausgelegt, dass man über sie zu Elementen navigiert --> Seitenleiste kann nicht mehr ausgeblendet werden (ohne Systemsteuerung nicht mehr vernünftig bedienen zu können) --> Fenster brauchen mehr Platz :D
    - Das System (also zumindest 7 und 10) scheint ähnlich stabil bis stabiler zu sein :)
    - Das System scheint nicht (wesentlich...) langsamer zu sein, braucht aber 1,8GB Ram, während mein XP ohne Treiber 200MB und mit allen Treibern und AutoStart-Software 800MB gebraucht hat.
    - Doom 3 mit EAX (bester Surround Sound, den ich bis dahin in Spielen erlebt hatte) ist passee.
    - Das System erreicht (zumindest auf meinem damaligen Phenom 2 Prozessor) in ET (Game, damals meist gespielt) nur 40-60% der Leistung, die es auf XP bringt. (ich schätze mal liegt an nicht verfügbaren Chipsatztreibern oder inkompatiblem Thread-Scheduler oder so...)
    - Die Suchfunktion ist schlechter geworden (es gibt keinen Suchdialog mehr, sondern nur ein Suchfeld. Systemordner werden von dieser Suche generell übersprungen und man muss wieder DOS benutzen, um Dateien zu finden (zu Hause benutze ich jetzt Everything, auf der Arbeit ist das nicht gewhitelistet, da bemühe ich ein Admin-CMD-Fenster...). Dateiinhalte geht fast gar nicht mehr, dafür braucht man findstr.exe und auch die Kommandozeile. Damit hat das System Grundfunktionen verloren, die es schon Anfang der 90er hatte.....)
    - Die Ordnerfenster merken sich ihre Position nicht mehr. Ich hatte es in XP und 98 so eingestellt, dass jeder Ordner in einem neuen Fenster geöffnet wird und kannte die Positionen der Elemente in den Ordnern und die der Ordner selbst auswendig. Ich konnte also fast blind navigieren. Das ist ab Vista mit dem neuen Explorer nicht mehr möglich...
    - Ruhezustand funktioniert auch mit mehr als 3GB Ram :)
    - Ein Tool, mit dem ich bei XP die Durchsichtigkeit von Fenstern steuern konnte, sie auf "immer im Vordergrund" stellen konnte, sie in den SysTray oder zu FloatIcons minimieren konnte oder ganz verschwinden lassen konnte, funktioniert nicht mehr. Das war über Jahre ein Standardtool bei mir geworden


    Bevormundung:
    - Ich habe keine Lust, mir von MS oder irgend jemandem vorschreiben zu lassen, ein neuen OS zu kaufen, nur weil MS den Support für sein meist genutztes System beenden und wieder Umsatz generieren will...
    - Updates lassen sich (zumindest in Win10) nicht mehr unterbinden
    - AntiVirus ist zwangsweise installiert (und liefert nur false positives und löscht diese)
    - Teilweise war noch von einer Blockade die Rede, unsignierte Software ausführen zu können.
    - Ich muss mich für den Zugriff auf manche Ordner über Systemprozesse geradezu einhacken.


    Systemkontrolle:
    - Unter XP hatte ich eine FireWall gefunden, die bei allem fragt, was rein oder raus telefonieren will und den jeweiligen Prozess so lange einfriert, bis der Nutzer den Dialog bearbeitet hat. Es konnte auch eine Art Cross-Execution-Prevention eingeschaltet werden, mit der Programme daran gehindert werden konnten, andere Programme zu starten (opera.exe will virus.exe starten? --> erstmal opera einfrieren und den Nutzer fragen, ob opera.exe das überhaupt darf. ggf. Regel anlegen, dass opera.exe das immer darf).
    Am Schluss durften dann nur noch die absolut notwendigsten Prozesse überhaupt mit dem Internet kommunizieren. Hat sich jemand auf dem Home-FTP eingeloggt, kam ein Info-PopUp. Die Systemprozesse selbst waren abgeschirmt.
    Eine solche Lösung habe ich bisher nicht für Vista, 7, 10 oder gar Linux gefunden.

    Mir ist klar, dass sich gerade bei dem Thema die Geister scheiden, aber ich würde die Kontrolle über das eigene System an der Stelle IMMER höher bewerten, als immer die aktuellste Software zu haben, dafür das ganze System unkontrolliert im Netz zu haben und sich der Masse an gerade auf dem Schwarzmarkt gehandelten 0-Day-Exploits auszusetzen.


    So, jetzt hab ich ne Stunde getippt. Bin gespannt, ob Du das überhaupt noch liest. :)
    Falls es noch was zu LXLE gibt: Bitte den Text hier einfach ignorieren und weiter schreiben :)

  5. Re: lxle - Linux mit 98-Touch?| Warum XP-Fan?

    Autor: Eheran 27.10.21 - 18:46

    >Bin gespannt, ob Du das überhaupt noch liest.
    Selbstverständlich, ich habe doch nicht zum Spaß gefragt. Eine angemessene Antwort wird schon schwerer.

    >- Systemsteuerung wurde umsortiert (Gerätemanager ist nicht mehr direkt erreichbar).
    Umsortiert... nungut. Bei W10 geht das so: Windowstaste -> "dev" -> enter. Schon ist der (englisch) Device Manager offen. Zusätzlich habe ich eine Verknüpfung auf dem Desktop.

    >- Fenster (Systemsteuerungsfenster und Ordnerfenster) brauchen mehr Platz
    Bei mir sind jedenfalls ca. 90% Nutzfläche.

    >- Es passen weniger Icons auf den Desktop (von 10x10 auf 9*8)
    STRG + Mausrad mal probieren. Kann jeder skalieren wie er will. Bei mir (1440p Monitor) sind es ...ää... 35x14, also ~5x mehr als die 10x10.

    >- Das System ist um den Faktor ~7 langsamer (350MHz Pentium 2 mit Win98 öffnet Ordner gleich schnell wie 2600MHz Pentium 4 mit WinXP)
    Bei mir sind Ordner nach vielleicht 0,2s offen, inkl. Thumbnails von z.B. 100 Bildern.

    >- Das System stürzt nicht mehr alle 5 Stunden ab :)
    Ich hatte schon sehr lange keinen Absturz mehr, dabei läuft das System meist >1 Monat am Stück.

    >- Die Suche ist schlechter geworden
    Bezüglich der Suche innerhalb von .exe kann ich nichts sagen. Ansonsten passt die Suche für mich, wenn ich sie denn mal brauche.

    >- Die Systemsteuerung ist ohne die Fenster-Seitenleiste nicht mehr vernünftig bedienbar
    Meinst du die neuen "Settings" statt die alte Systemsteuerung? Letztere ist seit XP oder Vista quasi unverändert in der Bedienung. In jedem Fall frage ich mich aber, wie oft man da drin rumfuhrwerken muss, dass ein 20% größeres Fenster dermaßen stört?

    >- Die Ordnerfenster merken sich ihre Position nicht mehr.
    Kann ich nicht nachvollziehen (kannte/nutzte ich nie), wäre aber ein Verlust.

    >- Ich habe keine Lust, mir von MS oder irgend jemandem vorschreiben zu lassen, ein neuen OS zu kaufen
    Schreibt auch niemand vor, nur können sie es nicht ewig supporten, es kostet halt Geld.

    >- Updates lassen sich (zumindest in Win10) nicht mehr unterbinden
    Nicht mit der Home Version, ja. Wo es so auch richtig ist. Der 0815 Nutzer muss leider bevormundet werden, weil er mit der Technologie schlicht nicht verantwortungsvoll umgehen kann/will und so z.B. Teil von einem Botnetz wird, von Betrügern abgezogen wird, usw. usf.

    >- AntiVirus ist zwangsweise installiert (und liefert nur false positives und löscht diese)
    Meinst du die "Virus and Threat protection"? Die hat bei mir ca. 50 % Trefferquote und mit 2 Klicks sind false positive wieder hergestellt. Wie weit man die abschalten kann ist mir nicht bekannt, ich konnte bislang dann alles machen; daher kein Bedarf dies zu recherchieren. Laut Microsoft jedoch sehr einfach zu deaktivieren.

    >- Teilweise war noch von einer Blockade die Rede, unsignierte Software ausführen zu können.
    Gibt es nicht. Wäre auch nicht durchsetzbar. Sowas kann/macht jedoch Apple.

  6. Re: lxle - Linux mit 98-Touch?| Warum XP-Fan?

    Autor: Rhino Cracker 02.11.21 - 13:55

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Bin gespannt, ob Du das überhaupt noch liest.
    > Selbstverständlich, ich habe doch nicht zum Spaß gefragt. Eine angemessene
    > Antwort wird schon schwerer.
    Ich dachte nur, weil ich so lange für die Antwort gebraucht habe :)


    > >- Systemsteuerung wurde umsortiert (Gerätemanager ist nicht mehr direkt
    > erreichbar).
    > Umsortiert... nungut. Bei W10 geht das so: Windowstaste -> "dev" -> enter.
    > Schon ist der (englisch) Device Manager offen. Zusätzlich habe ich eine
    > Verknüpfung auf dem Desktop.
    Stimmt, das wurde deutlich verbessert. Die Verknüpfung hatte ich unter XP dann auch (nachdem ich herausgefunden hatte, wie das geht. Ist ja nicht straight forward, in den Windows-System-Ordnern nach devices.msc zu suchen und darin den Gerätemanager zu finden.^^)
    Bleibt leider noch die "kaputte" Suchleiste, die den Fokus beim Tippen verliert.
    Den Teil hatte ich by the way auf den Wechsel 98 --> XP bezogen, XP --> 10 kam erst weiter unten :)

    > >- Fenster (Systemsteuerungsfenster und Ordnerfenster) brauchen mehr Platz
    > Bei mir sind jedenfalls ca. 90% Nutzfläche.
    >
    > >- Es passen weniger Icons auf den Desktop (von 10x10 auf 9*8)
    > STRG + Mausrad mal probieren. Kann jeder skalieren wie er will. Bei mir
    > (1440p Monitor) sind es ...ää... 35x14, also ~5x mehr als die 10x10.
    Stimmt, der Desktop kann skaliert werden. Auf 1:1 Icon:Display-Skalierung muss man dann aber verzichten. Ist bei Vektor-Icons nicht schlimm, macht "alte" Icons aber unscharf. Bei mir sinds bei kleinstem Zoom 11x8 Icons, die in einen 1024x768-Ausschnitt passen.
    Ich meine, das war am Anfang von Win7 weniger.

    Bei den Ordner-Fenstern meine ich folgendes:
    - Stelle die Fenster mal auf "Mittelgroße Symbole" (entspricht der "normalen" Symbolansicht unter 98 und XP
    - Zieh Dir ein Fenster so zurecht, dass 6x5 Icons drauf passen
    - Schaue wie viele dieser Fenster Du parallel (ohne Überlappung) auf einen Bildschirm kriegst
    - Mach das Selbe unter WinXP
    - Mach das Selbe unter Win98
    Letzteres habe ich nicht mehr zur Hand, deshalb kann ich keine Vergleichs-Screenshots machen.

    > >- Das System ist um den Faktor ~7 langsamer (350MHz Pentium 2 mit Win98
    > öffnet Ordner gleich schnell wie 2600MHz Pentium 4 mit WinXP)
    > Bei mir sind Ordner nach vielleicht 0,2s offen, inkl. Thumbnails von z.B.
    > 100 Bildern.
    Bei mir geht das mit heutiger Hardware auch schnell. Das Problem, auf das ich hinaus will: Man braucht halt auch die "heutige" Hardware, um in etwa gleich schnell zu bleiben. Die Hardware wird immer schneller, das kommt beim Nutzer aber nicht an, wenn die Software immer mehr frisst.

    > >- Die Systemsteuerung ist ohne die Fenster-Seitenleiste nicht mehr
    > vernünftig bedienbar
    > Meinst du die neuen "Settings" statt die alte Systemsteuerung? Letztere ist
    > seit XP oder Vista quasi unverändert in der Bedienung. In jedem Fall frage
    > ich mich aber, wie oft man da drin rumfuhrwerken muss, dass ein 20%
    > größeres Fenster dermaßen stört?
    Nein, ich meine wirklich die Systemsteuerung. z.B. auf die Netzwerkverbindungen kommt man nur noch (ohne Suchfunktionen/Desktop-Icons) über Systemsteuerung --> Netzwerk --> Netzwerk- und Freigabecenter --> Adaptereinstellungen ändern. Letzteres ist ein Link in der Seitenleiste links. Blendet man die aus, kommt man nicht mehr drauf. Deshalb muss man diese im Gegensatz zu 98 und XP (die auch noch komplett ohne diese bedienbar waren) drin lassen.

    Ich finde, wenn man 3x2 Ordnerfenster nebeneinander auf einen 1024x768-Desktop bekommt, oder nur 2x2 auf einen 1920x1080-Desktop, macht das schon einen Unterschied...

    > >- Die Ordnerfenster merken sich ihre Position nicht mehr.
    > Kann ich nicht nachvollziehen (kannte/nutzte ich nie), wäre aber ein
    > Verlust.
    Habe ich halt exzessiv bei meiner Dateisystem-Bedienung benutzt. Ist einer der Hauptgründe, warum ich heute deutlich langsamer arbeite.

    > >- Ich habe keine Lust, mir von MS oder irgend jemandem vorschreiben zu
    > lassen, ein neuen OS zu kaufen
    > Schreibt auch niemand vor, nur können sie es nicht ewig supporten, es
    > kostet halt Geld.
    Mir wäre es lieber gewesen, sie hätten die Unter-der-Haube-Änderungen an XP als Update gemacht und die Bedienung so gelassen wie sie ist (evtl. optionaler alternativer Desktop, aber Original-Explorer etc. hätten erhalten bleiben müssen).

    > >- Updates lassen sich (zumindest in Win10) nicht mehr unterbinden
    > Nicht mit der Home Version, ja. Wo es so auch richtig ist. Der 0815 Nutzer
    > muss leider bevormundet werden, weil er mit der Technologie schlicht nicht
    > verantwortungsvoll umgehen kann/will und so z.B. Teil von einem Botnetz
    > wird, von Betrügern abgezogen wird, usw. usf.
    Finde ich trotzdem niemals okay, einen Nutzer zu bevormunden. Es ist sein PC, da hat er das Hoheitsrecht - alles andere ist Apple. :D
    Die Meisten Fehler meiner Bekannten wurden erst durch Updates hervorgerufen. Ich finde, es gibt nichts nervigeres, als sagen zu müssen "ich hab wirklich nichts dran gemacht, es ging von Heute auf Morgen nicht mehr".
    Wie kann man es denn bei Win10 Pro unterbinden? Habe noch nichts Wirksamen gefunden. Außer die Partition klein genug zu machen, dass nur Windows und nicht die dicken Updates drauf passen. Dann frisst sie sich regelmäßig voll, fängt an zu updaten und bricht dann ab weil zu wenig Speicherplatz.

    > >- AntiVirus ist zwangsweise installiert (und liefert nur false positives
    > und löscht diese)
    > Meinst du die "Virus and Threat protection"? Die hat bei mir ca. 50 %
    > Trefferquote und mit 2 Klicks sind false positive wieder hergestellt. Wie
    > weit man die abschalten kann ist mir nicht bekannt, ich konnte bislang dann
    > alles machen; daher kein Bedarf dies zu recherchieren. Laut Microsoft
    > jedoch sehr einfach zu deaktivieren.
    Den Windows Defender meine ich.
    Nach ca. einem Monat in einem Bericht zu lesen "20 Dateien wurden gelöscht" und alles waren Fehlergebnisse, finde ich jedenfalls nicht so toll. Andere Antiviren fragen da erstmal bei einem Fund.

    Wegen Stabilität: Bei mir sind XP, 7 und 10 gleichermaßen stabil. Vista hatte ähnlich oft einen Explorer-Absturz wie 98 einen Bluescreen.
    Unter XP und 10 habe ich Bluescreens durch vermeintlich schlecht entwickelte Hardware: Ich stecke einen Klinge-Stecker in die Sound- oder TV-Karte, es kommt zu einem Kurzschluss zwischen 2 Kontakten oder auch dem Gehäuse und der PC ist aus/eingefroren/Bluescreen ^^
    Das XP konnte ich als Alltags-Desktop-System gut 1-2 Wochen ohne Reboot nutzen, dann hat zunehmend weniger funktioniert.
    Das 10 muss ich alle 3-4 Tage neu starten, weil die Maus-Software spinnt (wechselt die anwendungsspezifischen Profile nicht mehr automatisch).
    Ich habe allerdings noch eine Art Home-Server basierend auf einem normalen XP Prof., das läuft in der Regel ein Jahr durch, bis der Treiber der verbauten Onboard-GPU einen BSOD wirft.
    Solche Laufzeiten bekomme ich mit Win10 nicht hin, weil es irgendwann automatisch neu startet.
    Die entsprechenden Funktionen habe ich schon oft versucht zu deaktivieren (TaskPlaner als SystemTask starten, um Zugriff zu erhalten), sie kommen aber ähnlich wie ein hartnäckiger Virus immer wieder...

    Konkret habe ich da aber gar nicht versucht, es dauerhaft an zu lassen, sondern schlichtweg die Wake-on-WakeUp-Timer Funktion freizuschalten, um vor TV-Aufnahmen zu reaktivieren, ohne dass der PC dann jede Nacht von selbst an geht. Es war schlichtweg nicht möglich, da war alle 2 Tage wieder ein neuer Update-Timer drin, der den PC um 3 Uhr nachts aktiviert hat und dann durchlaufen lassen hat (Standby on Idle wurde nicht getriggert).
    Ich habe mich dann halt damit abgefunden, dass ich diese Optionen zusammen mit Win10 entweder nicht mehr nutzen kann, oder ein externes Gerät benötige, das die Stromzufuhr zum PC zuverlässig steuert und zusammen mit einer TV-Aufnahme mitprogrammiert wird. (Skript schreiben, das den TaskPlaner durch scannt, nach geplanten TV-Karten-Aufnahmensucht und einen Anschalt-Timer in dem externen Gerät programmiert. Dann RasPi, Funksteckdosenschalter, Pi-Funk-Modul. Macht dann ~50¤ Hardware nur weil MS unfähig ist, meinen PC in Ruhe zu lassen und nur dann an zu machen, wenn ich es konkret so einstelle...)

  7. Re: lxle - Linux mit 98-Touch?| Warum XP-Fan?

    Autor: Eheran 02.11.21 - 22:42

    >Man braucht halt auch die "heutige" Hardware, um in etwa gleich schnell zu bleiben.
    Mein Laptop von 2009 war mit W10 schneller als mit 7 oder 8.

    >Die Hardware wird immer schneller, das kommt beim Nutzer aber nicht an, wenn die Software immer mehr frisst.
    Ich bin deutlich produktiver als früher. Selbst wenn die Fenster sich gleich schnell öffnen, also nicht schneller, ist alles andere deutlich effizienter. Dazu gehört auch die Übersicht links in Ordner-Fenstern.

    >z.B. auf die Netzwerkverbindungen kommt man nur noch (ohne Suchfunktionen/Desktop-Icons) über Systemsteuerung --> Netzwerk --> Netzwerk- und Freigabecenter --> Adaptereinstellungen ändern.

    Windowstaste -> "Netw" eingeben --> View Network Connections (oder deutsche Alternative)

    >Ich finde, wenn man 3x2 Ordnerfenster nebeneinander auf einen 1024x768-Desktop bekommt, oder nur 2x2 auf einen 1920x1080-Desktop, macht das schon einen Unterschied...
    Okay? Bei meiner üblichen Fenstergröße passen auf meinen 1440p Monitor hier gerade mal 2 nebeneinander. Dafür habe ich im Fenster entsprechende Übersicht. Wenn du von 5 Ordern gleichzeitig Sachen hin- und her schiebst/Vergleichst/..., dann würde es mich trotzdem noch massiv wundern, wenn du wirklich nur 2/3 der Fenster öffnen kannst bei 2,6x mehr Pixeln, also letztlich 4x weniger Nutzfläche hast. Gerne mal einen Screenshot machen, vielleicht stehe ich auf dem Schlauch.

    >Finde ich trotzdem niemals okay, einen Nutzer zu bevormunden.
    Wo ist denn die Grenze? ABS im Auto? Kollisionswarner? Automatisches Bremsen bei drohender Kollision? Automatisches Hilferufen nach Kollision? Hier werden andere gefährdet, da Rechenleistung + Internetanschluss von Kriminellen gekapert werden können.

    >Andere Antiviren fragen da erstmal bei einem Fund.
    Bei mir wird grundsätzlich angezeigt, dass was passiert. Ohne dass ich es hätte einstellen müssen o.ä. Ist der Windows Defender nicht freiwillig zu (de-)installieren?

    >Die entsprechenden Funktionen habe ich schon oft versucht zu deaktivieren (TaskPlaner als SystemTask starten, um Zugriff zu erhalten), sie kommen aber ähnlich wie ein hartnäckiger Virus immer wieder...
    Ich weiß grad nicht mehr, was ich dagegen machen musste, aber automatische Neustarts sind nervig (insb. wenn Messungen laufen!) und wurden daher abgeschaltet. Bei den Laptops von Arbeits ist dies ebenfalls deaktiviert, also sicherlich per Gruppenrichtlinie irgendwas.

    >Es war schlichtweg nicht möglich, da war alle 2 Tage wieder ein neuer Update-Timer drin, der den PC um 3 Uhr nachts aktiviert hat und dann durchlaufen lassen hat (Standby on Idle wurde nicht getriggert).
    Sowas habe ich auch schon erlebt, der Rechner war einfach an. Ist aber schon einige Zeit her.

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