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Neues Geschäftsmodell für Piraten?

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  1. Neues Geschäftsmodell für Piraten?

    Autor: Eheran 15.05.20 - 21:08

    Erpressen und andernfalls das Seekabel irgendwo auf der gigantischen Länge kappen.

  2. Re: Neues Geschäftsmodell für Piraten?

    Autor: HeroFeat 15.05.20 - 21:26

    Man kann messen wo das Kabel beschädigt ist. Und auf dauer wird es nicht bei einem Kabel bleiben. Und dann könnte es durchaus auch sein, das die Länder da durchaus kräftig mithelfen.

    Die gleiche Situation gibt es aber ja aktuell auch schon an anderen Stellen. Bisher scheint es ja zu klappen.

  3. Re: Neues Geschäftsmodell für Piraten?

    Autor: Eheran 15.05.20 - 22:20

    Klar kann man das halbwegs messen. Aber bis das Schiff zur Reparatur da ist usw. usf. hat man Wochen Ausfall und entsprechende Kosten.

    Von Piraten außerhalb der Küste Afrikas habe ich bislang nichts gehört.
    Nach Wiki gibts aber noch ein paar andere Regionen. Und Stichwort "Länder helfen mit":
    >Mitunter arbeiten Piraten mit Informationen offizieller Behörden. So ist zu erklären, dass teilweise Überfälle genau dann stattfinden, wenn Gelder für die Heuerauszahlung an Bord genommen wurden.

  4. Re: Neues Geschäftsmodell für Piraten?

    Autor: LinuxMcBook 16.05.20 - 02:40

    Die Piraten sind zwar relativ schlagkräftig, weil sie Kalaschnikows haben und nichts zu verlieren, aber die sonstige technische Ausstattung beschränkt sich oft auf Schlauchboote, damit kannst du kein Seekabel in hunderten Meter Tiefe mit unbekannter Position zerstören...

  5. Re: Neues Geschäftsmodell für Piraten?

    Autor: NaruHina 16.05.20 - 08:22

    dafür ,üsste man erstmal die position des kabels wssen (man weis zwar ungefähr wo es liegt, aber nicht an welcher stelle)
    außerdem ist es außerhalb der anlandungen garnicht so einfach da unten ranzukommen, da es mehrer ehuntert meter tief ist, pirate haben i.d.r. nicht das know how hierfür, da sind andere gefährdungen für das seekabel wahrscheinlicher.

  6. Re: Neues Geschäftsmodell für Piraten?

    Autor: Pornstar 16.05.20 - 09:57

    Die werden sicherlich begutachten wo das Kabel an Küstennähe liegt. Spätestens in 10 Jahren wird das mit den Piraten wahrscheinlich Realität. Irgendwann gibt es halt nichts mehr zu holen außer man gibt das Piratensein auf See auf und wird Landpirat.

  7. Re: Neues Geschäftsmodell für Piraten?

    Autor: norbertgriese 16.05.20 - 10:12

    Bei einem Frachter Anker fallen lassen reicht. Ein paar Tonnen Eisen Rasant auf den Boden aufschlagen lassen reicht.

    War grad zwischen Ägypten und Libyen im Mittelmeer gleich 2x. Vermutlich wars Absicht.

    Norbert

  8. Re: Neues Geschäftsmodell für Piraten?

    Autor: Eheran 16.05.20 - 11:40

    Die sind schon auch schwerer bewaffnet. RPG / Panzerfaust ist geläufig. Teilweise können sie sogar die Schiffe zum Anhalten zwingen. Das machen die nicht wegen paar AK47.
    >damit kannst du kein Seekabel in hunderten Meter Tiefe mit unbekannter Position zerstören...
    Ein Anker ist dann doch noch im Rahmen der Möglichkeiten. Und sei es der von einem gekaperten Schiff. Ansonsten geht das Kabel auch an vielen Stellen an Land. Spätestens da kann man auch ganz ohne Boot usw. angreifen.

  9. Re: Neues Geschäftsmodell für Piraten?

    Autor: 1e3ste4 17.05.20 - 16:55

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erpressen und andernfalls das Seekabel irgendwo auf der gigantischen Länge
    > kappen.

    Das sind nicht die ersten Seekabel. Warum haben die Piraten das bisher nicht bei anderen gemacht?

  10. Re: Neues Geschäftsmodell für Piraten?

    Autor: Eheran 17.05.20 - 19:30

    Keine Ahnung, kommt vielleicht erst, wenn Internet in Afrika mal so wichtig ist wie hier? Oder gar nicht? Oder schon morgen?

  11. Re: Neues Geschäftsmodell für Piraten?

    Autor: Michael H. 18.05.20 - 13:13

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dafür ,üsste man erstmal die position des kabels wssen (man weis zwar
    > ungefähr wo es liegt, aber nicht an welcher stelle)
    > außerdem ist es außerhalb der anlandungen garnicht so einfach da unten
    > ranzukommen, da es mehrer ehuntert meter tief ist, pirate haben i.d.r.
    > nicht das know how hierfür, da sind andere gefährdungen für das seekabel
    > wahrscheinlicher.

    Außerdem bräuchte man dafür die nötige Ausrüstung. Mehrere 100 Meter tief kommst du nicht mit Taucheranzügen. Und selbst wenn du ein DIY U-Boot hättest, bräuchtest du externes Werkzeug... n paar AK´s und RPG´s sind schnell auf dem Schwarzmarkt für Lau besorgt.

    Aber wir sprechen hier von ein paar hunderttausend bis Millionen Dollar Einlagen für ein entsprechendes Vorhaben.

    Desweiteren kommt bei so einer Tiefe noch der Druckausgleich hinzu. Auch wenn sie nicht tauchen, würde der Druck in ner Suppenschüssel auch bei einigen 100 Metern enorm steigen... und jeder der mal tauchen war, sollte über die Gefahren auf den menschlichen Körper bei zu schnellem Aufsteigen informiert sein, was mit dem Sauerstoff im Blut passiert.

  12. Re: Neues Geschäftsmodell für Piraten?

    Autor: Eheran 18.05.20 - 14:01

    >Außerdem bräuchte man dafür die nötige Ausrüstung. Mehrere 100 Meter tief kommst du nicht mit Taucheranzügen.

    Bevor du jetzt dein Sonderszenario noch weiter spinnst mit Dekrompressionskrankheit, Tiefseemonster und was weiß ich nicht alles:
    Wie wäre es mit dem Anker eines vorher gekaperten Schiffs? Also Schlauchboot + AK wie bislang auch.

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