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  5. › 30 IT-Konzerne betroffen: Frankreich…

Wieviel Steuern zahlen die Käseproduzenten in den USA?

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  1. Wieviel Steuern zahlen die Käseproduzenten in den USA?

    Autor: schap23 04.03.19 - 17:55

    Das Problem ist, daß die Internetkonzerne zwar Niederlassungen in aller Welt haben, aber, wenn man Ausdrücke aus der alten Industrie verwendet, produzieren sie in den USA. Umgekehrt wird dann wahrscheinlich die USA sich auch beschweren, daß der französische Käseproduzent in den USA zu wenig Steuern zahlen wollte. Am Ende ist man dann wieder bei Trump und den unfairen Handelspraktiken, denen man mit Zöllen etc. zu Leibe rücken muß.

  2. Re: Wieviel Steuern zahlen die Käseproduzenten in den USA?

    Autor: conker 04.03.19 - 20:15

    Das Problem ist tatsächlich, dass man nicht mit den "Ausdrücke[n] aus der alten Industrie" arbeiten kann.
    Es wurde zwar in Land X entwickelt, eingesetzt/kopiert wird es dann aber weltweit, mit nahezu null Ressourceneinsatz (Von lokalen Servern vor Ort mal abgesehen).

    Eine Art reine Konsumsteuer wäre bei solchen Digitalen Angeboten (ob nun Güter oder Dienstleistung) eventuell sinnvoll (wenn sie richtig gemacht ist).
    Damit der internationale Konzern nicht alles ins Ausland verlagern kann.
    Aber prinzipiell haben wir ja schon sowas mit der Mehrwertssteuer.

  3. Re: Wieviel Steuern zahlen die Käseproduzenten in den USA?

    Autor: mvg 04.03.19 - 23:23

    conker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Eine Art reine Konsumsteuer wäre bei solchen Digitalen Angeboten (ob nun
    > Güter oder Dienstleistung) eventuell sinnvoll (wenn sie richtig gemacht
    > ist).
    > Damit der internationale Konzern nicht alles ins Ausland verlagern kann.
    > Aber prinzipiell haben wir ja schon sowas mit der Mehrwertssteuer.


    Oder wie wäre es mit einer anderen Lösung anstatt sich immer absurdere Steuerideen auszudenken um Löcher im alten absurden System zu stopfen: Alle Steuern und Zwangsabgaben abschaffen, alle bezahlen das was sie nutzen direkt (Straßen, Schulen, Unis, Infarstruktur) und denen die wirklich auch ohne die Steuerlast nicht klar kommen hilft man dann direkt mit freiwilligen Spenden und Studienkrediten. Einzige Ausnahme sind Militär und Polizei weil man ein Land geschlossen verteidigen muss und keinen "Wettbewerb" der Sicherheitsfirmen haben will.

    Das wäre doch ein viel konsistenteres System als willkürliche Zwangsmaßnahmen mit gigantischem ineffizienten Verwaltungsaufwand und es wäre viel schwieriger sich mit

  4. Re: Wieviel Steuern zahlen die Käseproduzenten in den USA?

    Autor: Heitzer 05.03.19 - 08:06

    Das ist so ziemlich die bescheutste Idee die ich jemals gehört habe.

  5. Re: Wieviel Steuern zahlen die Käseproduzenten in den USA?

    Autor: conker 05.03.19 - 12:59

    mvg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > conker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Eine Art reine Konsumsteuer wäre bei solchen Digitalen Angeboten (ob nun
    > > Güter oder Dienstleistung) eventuell sinnvoll (wenn sie richtig gemacht
    > > ist).
    > > Damit der internationale Konzern nicht alles ins Ausland verlagern kann.
    > > Aber prinzipiell haben wir ja schon sowas mit der Mehrwertssteuer.
    >
    > Oder wie wäre es mit einer anderen Lösung anstatt sich immer absurdere
    > Steuerideen auszudenken um Löcher im alten absurden System zu stopfen: Alle
    > Steuern und Zwangsabgaben abschaffen, alle bezahlen das was sie nutzen
    > direkt (Straßen, Schulen, Unis, Infarstruktur) und denen die wirklich auch
    > ohne die Steuerlast nicht klar kommen hilft man dann direkt mit
    > freiwilligen Spenden und Studienkrediten. Einzige Ausnahme sind Militär und
    > Polizei weil man ein Land geschlossen verteidigen muss und keinen
    > "Wettbewerb" der Sicherheitsfirmen haben will.
    >
    > Das wäre doch ein viel konsistenteres System als willkürliche
    > Zwangsmaßnahmen mit gigantischem ineffizienten Verwaltungsaufwand und es
    > wäre viel schwieriger sich mit

    Hey, da rennst du bei mir offene Türen ein. Ich bin mit dem aktuellen System auch nicht wirklich zufrieden. Ich hatte es in dem anderen Thread angedeutet, was imho das Kernproblem ist:
    > Gut, man muss auch dazu sagen, dass in der Demokratie der Mob immer so wählt, dass der das Geld der anderen kriegt (bzw. Teilgruppen) ...

    Entsprechend gebe ich dir Recht. Der Markt kann nur sinnvoll funktionieren, wenn auch tatsächlich so viel kostet, wie es wert ist und benötigt wird, und nicht vom Staat 10 mal quer subventioniert.
    Langfristig bin ich definitiv für ein solches System.

    Dafür muss halt der Staat massiv zurechtgestutzt werden. Kurzfristig wäre es trotzdem durchaus eine Lösung, (internationale) Firmen lokal zu besteuern, damit sie das Geld nicht Offshore verstecken, die ganze Infrastruktur nutzen, aber nichts dafür zurückgeben.

    Heitzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist so ziemlich die bescheutste Idee die ich jemals gehört habe.

    Wäre auch nett, wenn man Argumente für diese Position bringen würde.

    Aber das wird wohl wieder auf die Diskussion hinauslaufen, die einen wollen mehr Staat, die anderen wollen deutlich weniger / keinen Staat (bzw. ich sehe einen Minimalstaat als vernünftiges Zwischenziel).

    Ich bin langsam der Meinung, das sind einfach zwei grundlegend verschiedene Denkweisen und solche Menschen können nicht langfristig in einem Staat leben - insbesondere in einer Demokratie führt das doch zu täglichen Streiteren um die politische Macht.
    Die einzige Lösung, die ich aktuell sehe ist, diese Menschen von einenader abzutrennen. Idealerweise sollten sie in zwei verschiedenen Staaten leben.
    Der eine in seinem Nanny Staat, der alles für ihn regelt,
    der andere mit voller Eigenverantwortung und Autonomie in seinem Minimalstaat.

    (Dann kämen wir aber direkt zum nächsten Streiktpunkt: Wer soll dann umziehen (und mit welcher Begründung) und wohin ?)

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