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Grenzen von DSL-Technik?
Autor: spambox 22.10.15 - 10:01
DSL, das ist ja im Grunde ein dünnes Kabel mit 2 gerade so isolierten Adern.
Telekomtechniker nennen das zum Spaß "Klingeldraht".
Ende der 1990er als DSL auf den Markt kam, wurde ein Limit von 2 MBit propagiert.
Dann waren es doch 6....dann 16.....dann....32....dann 50, 100....usw.
Gibt es bei diesem Medium (dem Kabel, zw. Hausverteiler und TAE-Dose) eine Grenze, bedingt durch seine Eigenschaften?
#sb -
Re: Grenzen von DSL-Technik?
Autor: Th3Br1x 22.10.15 - 10:17
Eine Grenze ist fast immer da.
Das kann aber noch dauern, bis die gefunden wird. mit XG.fast (der "3. Generation" von G.fast) sind sogar bis zu 10Gbit/s (derzeit nur auf 30m Distanz) möglich.
Man muss halt bedenken: Es geht mittlerweile auch nurnoch um das Kupfer, das vom Verteiler zum haus führt. Bei VDSL liegt ja schon Glasfaser bis zum Verteiler, deshalb sind auch immer größere Bandbreiten möglich, eben weil ein Großteil des Netzes schon aus Glasfaser besteht (leider noch kein FTTH).
Dadurch tritt weniger "Verlust" auf, da Kupfer nur noch einen kleinen Teil der Strecke ausmacht, weshalb auch die Frequenz erhöht wird, um dann mit Vectoring das Rauschen zu minimieren.



