1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › 3D-Druck: US-Behörde lässt Pille aus…

Wozu?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wozu?

    Autor: Anonymer Nutzer 16.08.15 - 18:00

    Genauso gut kann man das mit der klassischen Pillenpresse machen. Jede bessere Apotheke macht dir das.

  2. Re: Wozu?

    Autor: Kleine Schildkröte 16.08.15 - 19:03

    Nicht in dem Maße und immer dran Denken, die großen Pharmaschritte sind gemacht. Das heiße Ding heißt jetzt (und seit ca 10 Jahren) Individualisierung. Das wird der nächste Goldstandard.

  3. Re: Wozu?

    Autor: Single Density 17.08.15 - 10:13

    Meiner Meinung nach hat das durchaus Potential. Zum einen wäre denkbar, Präparatkombinationen zu pressen, die individuell auf den Patienten abgestimmt sind (Personalized Medicine) . Statt 5 Pillen morgens, 3 Mittags und 7 abends kann man da sicher eine Erleichterung für die Patienten schaffen - und das noch mit angepasster Dosierung.
    Zum anderen bei Tabletten, die nicht "im Batch auf Vorrat" produziert werden. Man muß bedenken, dass die Herstellanlagen (Mischer, Pressen etc) nicht immer nur für ein Präparat benutzt werden sondern nach der Herstellung von z.B. x Mio Pillen von Präparat A muss aufwändig gereinigt und und und werden, um dann Präparat B herzustellen. Mit Druckern werden dann evtl. auch mal "auf die Schnelle" "Kleinserien" möglich.
    Für die Herstellung von Cheapware wie Acetylsalicylsäure etc wird sich sich das sicher nicht lohnen, zumal das Zeug eh ewig hält :-)

  4. Re: Wozu?

    Autor: dreamtide11 17.08.15 - 17:09

    Single Density schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach hat das durchaus Potential. Zum einen wäre denkbar,
    > Präparatkombinationen zu pressen, die individuell auf den Patienten
    > abgestimmt sind......

    Ich stelle mir das nicht so einfach vor. Ich habe, vor Recht langer Zeit zugegebenermaßen, mal kurzfristig als Externer bei einem großen, deutschen Pharamariesen gearbeitet. Da hatte ich dann auch mal Gelegenheit über das Thema der Pillenherstellung zu fragen :).
    Ich war doch platt, was da alles an Forschung in nur den Bereich der Herstellung geht.

    Das fängt damit an, dass Füllstoffe gefunden werden müssen, die bei einem extrem hohen Prozentsatz der Bevölkerung keine Allergiereaktion auslöst (das allein war schon dickes Thema), dann geht es um die Auflösungszeiten. Es kann angesagt sein, dass die Wirksubstanz quasi sofort freigesetzt sein muss. Es kann sein, dass die Pille sich erst im Darm auflösen darf. Es kann sein, dass sie eine Tagesdepotwirkung haben muss und sich entsprechend langsam auflöst.
    Also kurz, da steckt viel Forschung, Wissen und auch nötiges drin, um das man sich als Patient in der Apotheke gar keinen Kopp macht.

    Als ich dann las, dass Pillen aus dem 3D-Drucker kommen sollen, wo bestenfalls der Füllstoff ein tauglicher ist, der Rest der oben angesprochenen Punkte, aber nicht berücksichtigt sein kann (und es gibt ja noch mehr Dinge rund um die 'Pille'), habe ich mir auch direkt gesagt, dass es so zumindest nur in einem sehr eingeschränkten Spektrum gehen kann.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator (w/m/d)
    Caesar & Loretz GmbH, Hilden
  2. Prozessmanager (w/m/d) Digitalisierung
    Stadt Erlangen, Erlangen
  3. Referent_in Datenschutz
    Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e.V., Köln
  4. Go-to-Market Experte "New Work Produkte" (m/w/d)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau, Sankt Gallen (Schweiz)

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 599€
  2. (u. a. Ryzen 7 5800X für 469€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de