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Besser mal Koch-Ausbildung ändern

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  1. Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 13.03.18 - 16:03

    Soweit ich weiß lernt ein Koch in seiner Ausbildung nix über gesunde Gerichte. Soll halt nur schmecken und gut aussehen. Meiner Meinung nach befindet sich der Durschnittskoch noch im 19. Jh oder früher.

    Mein Eindruck:
    Üblich sind vor fett triefende Gerichte im normalen Gasthaus. Alles muss mit flüssiger Butter überdeckt sein.
    Im gehobenen bekommt man nen leeren Teller mit nem kleinen Haufen in der Mitte.
    I.d.R. muss es immer mit Fleisch/Fisch sein. Vegetarier/Veganer müssen Salat essen und bekommen nix warmes.
    Wenn es mal was warmes gibt, dann nur mit Fleischaustauschstoffen, wie Pilze (gleich konsistenz), Tofu, Käse oder Eier. Hauptsache es schmeckt immer nach Tier.

    Wär also mal was wenn man die Ausbildung mal ändern würde. Manche Lebensmittel sollte man ja auch gemeinsam essen, damit sie ihre Wirkung entfalten/verstärken. Andere wiederum nicht.

  2. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: FalschesEnde 13.03.18 - 20:34

    Ernstgemeinte Frage: was sind "gesunde" Gerichte?

    Darauf gibt es keine seriöse Antwort, denn das weiß auch die Wissenschaft nicht. Auch nicht der Ernährungsberater Deines Vertrauens. Das ist nichts anderes als Schlangenöl.

    Ja, es gibt ein paar grobe Richtlinien, aber die lernen die angehenden Köche auch.

    Allgemein fällt mir auf, dass "gesunde" Lebensmittel gerne in völlig unvernünftiger Menge konsumiert werden. Es ist z. B. auch nicht gesund wenn sich auf dem Teller 100ml Olivenöl befinden, welches dann noch mit Brot aufgesaugt und konsumiert wird. Spricht man Leute darauf an, dass sie gerade 100ml FETT (!!!) verspachtelt haben, dann kommt in "Warum? Ist doch Olivenöl! Ist doch gesund!". Kann man gerne in italienischen Restaurants beobachten. Oder es wird gefühlt ein Kilo Obst verputzt. Der ganze Zucker (ja, FRUCHTzucker ist auch ZUCKER, ist dem Körper wurscht wie man es nennt), wird geflissentlich ignoriert. Die gleichen Leute bekommen aber einen Herzinfarkt samt Schlaganfall wenn man sich ein schönes gebratenes Hühnchen samt Kartoffelsalat einpfeift. Weil das ja so FETT und UNGESUND ist. Aha, jaja... genau...

    Wenn der Gipfel des kulinarischen Hochgenusses aus einem frittierten 1 qm Schweineschnitzel aus billigstem Fleisch, übergossen mit einer Pseudo-Sahnesoße samt Dosenchampignons samt miesen TK-Pommes für 7,- EUR besteht... hey... "echten" Köchen macht sowas auch keinen Spaß.

    Ich geb Dir aber in einem recht: Köche sollten in ihrer Ausbildung gezwungen (!) werden, auch rein vegetarische und vegane Gerichte zuzubereiten und zu essen bzw. alternative vegetarische / vegane Zubereitungen zu lernen. Das geht tatsächlich auch ohne Chichi und Schleifchen, auch ganz traditionell deutsch. Bin zwar weder Vegetarier noch Veganer, aber meine Freundin. Von daher weiß ich, dass man z. B. Semmelknödel auch ohne Milch und Eier machen kann, und das die Dinger schmecken, und man nicht daran stirbt ;-) Ob die dafür verwendete Pflanzenmilch jetzt so viel gesünder ist als die Kuhmilch... IMHO nö (siehe oben).

  3. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: ArcherV 13.03.18 - 21:21

    DreiChinesenMitDemKontrabass schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soweit ich weiß lernt ein Koch in seiner Ausbildung nix über gesunde
    > Gerichte. Soll halt nur schmecken und gut aussehen. Meiner Meinung nach
    > befindet sich der Durschnittskoch noch im 19. Jh oder früher.
    >
    > Mein Eindruck:
    > Üblich sind vor fett triefende Gerichte im normalen Gasthaus. Alles muss
    > mit flüssiger Butter überdeckt sein.
    > Im gehobenen bekommt man nen leeren Teller mit nem kleinen Haufen in der
    > Mitte.
    > I.d.R. muss es immer mit Fleisch/Fisch sein. Vegetarier/Veganer müssen
    > Salat essen und bekommen nix warmes.
    > Wenn es mal was warmes gibt, dann nur mit Fleischaustauschstoffen, wie
    > Pilze (gleich konsistenz), Tofu, Käse oder Eier. Hauptsache es schmeckt
    > immer nach Tier.
    >
    > Wär also mal was wenn man die Ausbildung mal ändern würde. Manche
    > Lebensmittel sollte man ja auch gemeinsam essen, damit sie ihre Wirkung
    > entfalten/verstärken. Andere wiederum nicht.

    Und wieder der Mythos das Fett und Fleisch ungesund sind und dick machen..

  4. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: AussieGrit 13.03.18 - 21:27

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DreiChinesenMitDemKontrabass schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Soweit ich weiß lernt ein Koch in seiner Ausbildung nix über gesunde
    > > Gerichte. Soll halt nur schmecken und gut aussehen. Meiner Meinung nach
    > > befindet sich der Durschnittskoch noch im 19. Jh oder früher.
    > >
    > > Mein Eindruck:
    > > Üblich sind vor fett triefende Gerichte im normalen Gasthaus. Alles muss
    > > mit flüssiger Butter überdeckt sein.
    > > Im gehobenen bekommt man nen leeren Teller mit nem kleinen Haufen in der
    > > Mitte.
    > > I.d.R. muss es immer mit Fleisch/Fisch sein. Vegetarier/Veganer müssen
    > > Salat essen und bekommen nix warmes.
    > > Wenn es mal was warmes gibt, dann nur mit Fleischaustauschstoffen, wie
    > > Pilze (gleich konsistenz), Tofu, Käse oder Eier. Hauptsache es schmeckt
    > > immer nach Tier.
    > >
    > > Wär also mal was wenn man die Ausbildung mal ändern würde. Manche
    > > Lebensmittel sollte man ja auch gemeinsam essen, damit sie ihre Wirkung
    > > entfalten/verstärken. Andere wiederum nicht.
    >
    > Und wieder der Mythos das Fett und Fleisch ungesund sind und dick machen..

    Die Menge macht das Gift. Auch Wasser kann dich umbringen, wenn du zu viel davon isst. Also alles in Maßen, nicht in Massen.
    Und bei dem Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch- und Milchprodukten in Deutschland ist es definitiv Gift.

  5. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: ArcherV 13.03.18 - 21:31

    AussieGrit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Menge macht das Gift. Auch Wasser kann dich umbringen, wenn du zu viel
    > davon isst. Also alles in Maßen, nicht in Massen.
    > Und bei dem Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch- und Milchprodukten in
    > Deutschland ist es definitiv Gift.

    Naja gut wenn du so argumentierst kann dich alles umbringen :)

  6. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: DreiChinesenMitDemKontrabass 13.03.18 - 22:34

    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ernstgemeinte Frage: was sind "gesunde" Gerichte?
    >
    > Darauf gibt es keine seriöse Antwort, denn das weiß auch die Wissenschaft
    > nicht. Auch nicht der Ernährungsberater Deines Vertrauens. Das ist nichts
    > anderes als Schlangenöl.
    Die genau Definition ist sicher schwierig, sagen wir etwas, dass regelmäßig konsumiert (mit Abwechslung) zu einer Verbesserung der Lebensqualität (im Alter) führt und dieses nicht verkürtzt, sonder ggf. sogar verlängert. Mit jeden Tag zwei Flaschen Whisky hat man zwar ein tolles Lebensgefühl aber nicht sehr lange. Das zählt also nicht.
    Manche inhaltsstoffe können besser verdaut werden, wenn sie zusammen mit anderen konsumiert werden. Andere gehen schlechter, wenn man davor gerade etwas bestimmes anderes gegessen hat usw.
    Z.B. sollte man viele der üblichen Nachspeisen eher vor dem Hauptgang essen, als danach, da kürzere Verdauzeit.

    ...auch auf weitere Zitate bezogen:

    ArcherV schrieb:
    > Und wieder der Mythos das Fett und Fleisch ungesund sind und dick machen..

    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allgemein fällt mir auf, dass "gesunde" Lebensmittel gerne in völlig
    > unvernünftiger Menge konsumiert werden.

    Diese völlig unvernüftigen Mengen hat man auch in fast jeder Gaststätte.
    Angenommen man ist gezwungen (warum auch immer) jeden Tag in eine Gaststätte zu gehen und dort zu essen. Da man höflich ist, isst immer alles auf.
    Gegeben diesen Umständen, wird man Probleme im Alter haben oder kann nicht immer warm essen, sondern muss Salat essen und wird nicht satt. Der Fleisch und Fettanteil der Nahrung da ist einfach viel zu groß.
    Oft sind ja selbst im Salat noch Fleischstücke mit drinn.

    "gesunde" Gerichte wäre der Fall, wenn man dort jeden Tag essen gehen könnte ohne schlimmes im Alter befürchten zu müssen. Und das bitte auch warm.
    Das sollte ein neuer Koch lernen.


    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob die dafür verwendete
    > Pflanzenmilch jetzt so viel gesünder ist als die Kuhmilch... IMHO nö (siehe
    > oben).
    Bin auch kein Fan von Austauschstoffen. Brauch man auch nicht, gibt 1000e Gerichte ohne solche (zb. in indische Küche).
    Sojamilch vielleicht nicht, der Rest (Mandel, Reis, ..), solang da nicht allzuviel anderes drin ist, werden es nicht schwer haben besser zu sein(ist ja fast nur wasser).
    Die normale Milch im Supermarkt ist auch nicht viel weniger verarbeitet. Wird gefiltert, homogenisiert und abgekocht. Btw.: das tolle Calcium in der Milch bringt teils nix, da auch ein Stoff drin ist, der Calcium benötig. Kann also sogar negativ auf die Calciumbillanz wirken. Btw2: Da sind auch Hormone drin, die zur Abhängigkeit führen können. Gibt Menschen die süchtig auf Milch sind und Entzugserscheinungen haben. Weniger als bei Alkohol aber vorhanden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.03.18 22:52 durch DreiChinesenMitDemKontrabass.

  7. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: p4m 14.03.18 - 06:25

    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Köche sollten in ihrer Ausbildung
    > gezwungen (!) werden, auch rein vegetarische und vegane Gerichte
    > zuzubereiten und zu essen bzw. alternative vegetarische / vegane
    > Zubereitungen zu lernen.

    Nö. Wenn sich ja jemand weiterbilden mag, kann er das gerne tun, aber verpflichtend auf jedes mögliche medizinische Problem oder jede ideologische Verblendung eines potentiellen Gastes einzugehen, das kann nicht Aufgabe der Ausbildung sein.

    Allergene werden ja auf der Karte auch angegeben, damit sich der Gast anders entscheiden kann, nicht damit ihm eine Sonderportion ohne entsprechendes Allergen zubereitet wird.

    > Bin zwar weder Vegetarier noch
    > Veganer, aber meine Freundin.

    Das erklärt dann also die Forderung.

    > Von daher weiß ich, dass man z. B.
    > Semmelknödel auch ohne Milch und Eier machen kann, und das die Dinger
    > schmecken, und man nicht daran stirbt

    Das ist traurig, dass Du den geschmackliche Unterschied zwischen richtigen Semmelknödeln - deren Rezept ein Koch lernt - und einer halbherzigen Substitutsvariante anscheinend klein reden möchtest.

    Es gibt doch sicherlich etliche vegane Rezepte, die nicht versuchen ein Fleischgericht zu imitieren oder ein klassisches Rezept nehmen und die Hälfte der Zutaten ersetzen. Warum nicht im eigenen, zugegeben limitierten Mikrokosmos mit den zur Verfügung stehenden Zutaten kreativ werden? Der Versuch Bekanntes zu "veganisieren" scheitert erfahrungsgemäß an Geschmack und Konsistenz.

    Nachtrag:

    Da Du beklagst, dass die Auswahl an veganen Speisen in Restaurants Dir nicht vielfältig genug ist: Speisekarten vorher im Internet ansehen, ggf. ist sogar auch ein Umzug eine Option, wenn es derart wichtig ist. Sonst bleibt natürlich das Gespräch mit de Partner, dass das Verhalten die Abendplanung nicht grade vereinfacht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.18 06:30 durch p4m.

  8. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: ArcherV 14.03.18 - 07:05

    p4m schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FalschesEnde schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Köche sollten in ihrer Ausbildung
    > > gezwungen (!) werden, auch rein vegetarische und vegane Gerichte
    > > zuzubereiten und zu essen bzw. alternative vegetarische / vegane
    > > Zubereitungen zu lernen.
    >
    > Nö. Wenn sich ja jemand weiterbilden mag, kann er das gerne tun, aber
    > verpflichtend auf jedes mögliche medizinische Problem oder jede
    > ideologische Verblendung eines potentiellen Gastes einzugehen, das kann
    > nicht Aufgabe der Ausbildung sein.
    >
    > Allergene werden ja auf der Karte auch angegeben, damit sich der Gast
    > anders entscheiden kann, nicht damit ihm eine Sonderportion ohne
    > entsprechendes Allergen zubereitet wird.
    >
    > > Bin zwar weder Vegetarier noch
    > > Veganer, aber meine Freundin.
    >
    > Das erklärt dann also die Forderung.
    >
    > > Von daher weiß ich, dass man z. B.
    > > Semmelknödel auch ohne Milch und Eier machen kann, und das die Dinger
    > > schmecken, und man nicht daran stirbt
    >
    > Das ist traurig, dass Du den geschmackliche Unterschied zwischen richtigen
    > Semmelknödeln - deren Rezept ein Koch lernt - und einer halbherzigen
    > Substitutsvariante anscheinend klein reden möchtest.
    >
    > Es gibt doch sicherlich etliche vegane Rezepte, die nicht versuchen ein
    > Fleischgericht zu imitieren oder ein klassisches Rezept nehmen und die
    > Hälfte der Zutaten ersetzen. Warum nicht im eigenen, zugegeben limitierten
    > Mikrokosmos mit den zur Verfügung stehenden Zutaten kreativ werden? Der
    > Versuch Bekanntes zu "veganisieren" scheitert erfahrungsgemäß an Geschmack
    > und Konsistenz.
    >
    > Nachtrag:
    >
    > Da Du beklagst, dass die Auswahl an veganen Speisen in Restaurants Dir
    > nicht vielfältig genug ist: Speisekarten vorher im Internet ansehen, ggf.
    > ist sogar auch ein Umzug eine Option, wenn es derart wichtig ist. Sonst
    > bleibt natürlich das Gespräch mit de Partner, dass das Verhalten die
    > Abendplanung nicht grade vereinfacht.


    Zu Mal eine vegane Lebensweise auch nicht gerade gesund ist.

  9. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: mackes 14.03.18 - 09:04

    DreiChinesenMitDemKontrabass schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Eindruck:
    > Üblich sind vor fett triefende Gerichte im normalen Gasthaus. Alles muss
    > mit flüssiger Butter überdeckt sein.

    Ernst gemeinte Frage: Wo wohnst du? Im tiefsten Süddeutschland, noch dazu im ländlichen Raum, mag das von dir beschriebene üblich sein, weil die Küche dort einfach so ist, aber in deutschen Großstädten sieht es nach meiner Erfahrung ganz anders aus. In Berlin oder Frankfurt stehen Veganer jedenfalls nicht vor solchen Problemen.

  10. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: AussieGrit 14.03.18 - 09:23

    ArcherV schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Zu Mal eine vegane Lebensweise auch nicht gerade gesund ist.

    Schwachsinn. Vegan ist mindestens genauso gesund wie ein Mischköstlerernährung mit WENIG Fleisch und um ein Vielfaches gesünder als die deutsche Durchschnittsernährung.

  11. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: ArcherV 14.03.18 - 09:39

    AussieGrit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schwachsinn. Vegan ist mindestens genauso gesund wie ein
    > Mischköstlerernährung mit WENIG Fleisch und um ein Vielfaches gesünder als
    > die deutsche Durchschnittsernährung.


    Schwachsinn. Der Mensch ist kein Pflanzenfresser.

  12. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: Anonymouse 14.03.18 - 12:03

    p4m schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FalschesEnde schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Köche sollten in ihrer Ausbildung
    > > gezwungen (!) werden, auch rein vegetarische und vegane Gerichte
    > > zuzubereiten und zu essen bzw. alternative vegetarische / vegane
    > > Zubereitungen zu lernen.
    >
    > Nö. Wenn sich ja jemand weiterbilden mag, kann er das gerne tun, aber
    > verpflichtend auf jedes mögliche medizinische Problem oder jede
    > ideologische Verblendung eines potentiellen Gastes einzugehen, das kann
    > nicht Aufgabe der Ausbildung sein.
    >
    > Allergene werden ja auf der Karte auch angegeben, damit sich der Gast
    > anders entscheiden kann, nicht damit ihm eine Sonderportion ohne
    > entsprechendes Allergen zubereitet wird.
    >
    > > Bin zwar weder Vegetarier noch
    > > Veganer, aber meine Freundin.
    >
    > Das erklärt dann also die Forderung.
    >
    > > Von daher weiß ich, dass man z. B.
    > > Semmelknödel auch ohne Milch und Eier machen kann, und das die Dinger
    > > schmecken, und man nicht daran stirbt
    >
    > Das ist traurig, dass Du den geschmackliche Unterschied zwischen richtigen
    > Semmelknödeln - deren Rezept ein Koch lernt - und einer halbherzigen
    > Substitutsvariante anscheinend klein reden möchtest.
    >
    > Es gibt doch sicherlich etliche vegane Rezepte, die nicht versuchen ein
    > Fleischgericht zu imitieren oder ein klassisches Rezept nehmen und die
    > Hälfte der Zutaten ersetzen. Warum nicht im eigenen, zugegeben limitierten
    > Mikrokosmos mit den zur Verfügung stehenden Zutaten kreativ werden? Der
    > Versuch Bekanntes zu "veganisieren" scheitert erfahrungsgemäß an Geschmack
    > und Konsistenz.
    >
    > Nachtrag:
    >
    > Da Du beklagst, dass die Auswahl an veganen Speisen in Restaurants Dir
    > nicht vielfältig genug ist: Speisekarten vorher im Internet ansehen, ggf.
    > ist sogar auch ein Umzug eine Option, wenn es derart wichtig ist. Sonst
    > bleibt natürlich das Gespräch mit de Partner, dass das Verhalten die
    > Abendplanung nicht grade vereinfacht.


    Hast du vegetarische/vegane Gerichte eigentlich schon mal probiert?
    Und warum man so dagegen sein muss, dass man vegetarische Alternativen zu Fleischgerichten sucht, habe ich bisher auch noch nicht verstanden.

  13. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: ibsi 14.03.18 - 14:26

    Richtig, denn der Mensch ist ein (fast) Allesesser ;)

  14. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: 0xDEADC0DE 14.03.18 - 15:43

    FalschesEnde schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ernstgemeinte Frage: was sind "gesunde" Gerichte?
    >
    > Darauf gibt es keine seriöse Antwort, denn das weiß auch die Wissenschaft
    > nicht. Auch nicht der Ernährungsberater Deines Vertrauens. Das ist nichts
    > anderes als Schlangenöl.

    Natürlich gibt es sie, der Mensch benötigt bestimmte Inhaltsstoffe und Mengen davon, nur hat das noch niemand tatsächlich genau ermitteln können.

    Geht auch gar nicht, weil das von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Es gibt viele kranke Menschen, die somit einen anderen Bedarf haben. Autoimmunerkrankungen haben z. B. viele, sie sehen auch gesund aus, außer sie nehmen z. B. Kortison. Dann werden sie optisch aufgequollen und gelten dann als fett. Obwohl sie sogar weniger essen, als andere.

    Es gibt allerdings so viele verschiedene Faktoren, die man bewerten müsste, dass man wohl nie herausfinden wird, was für eine Person auf lange Sicht gesund ist und was nicht.

    Eines kann man aber auf jeden Fall: Das Gewicht und Mangelerscheinungen im Auge behalten, sogar Bluttests machen. Aber auch das ist kompliziert und wird nicht von allen "Experten" gleich gesehen. Vitamin D ist z. B. so ein Zankapfel.

  15. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: freddypad 14.03.18 - 15:45

    AussieGrit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ArcherV schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Zu Mal eine vegane Lebensweise auch nicht gerade gesund ist.
    >
    > Schwachsinn. Vegan ist mindestens genauso gesund wie ein
    > Mischköstlerernährung mit WENIG Fleisch und um ein Vielfaches gesünder als
    > die deutsche Durchschnittsernährung.


    Ich kenne einige Veganer. Alle haben gemeinsam:
    - viel zu dürrer Körperbau. Hat nichts mehr mit schlank zu tun! Dürr, abgemagert, vollkommen ungesund aussehend.
    - sehen mindestens 10 Jahre älter aus, als sie tatsächlich sind und werden auch von Menschen in ihrem Umfeld oft deutlich älter geschätzt.
    - Viel schneller alternde Haut (Falten, Furchen, bei manchen fast schon grau wirkender Teint).
    - laufend mit irgendwelchen Zipperlein erkrankt, also Immunsystem im Keller.

    Soviel zum Thema "gesunde" vegane Ernährung.
    Worauf ich mich noch einlassen kann: vielleicht machen all diese Menschen einfach nur etwas falsch. Ich glaube, vegane Ernährung ist durchaus auch gesund möglich, aber dazu muss man seinen Speiseplan schon deutlich intensiver durchplanen, als dies "Alles-Esser" tun müssen. Ansonsten passiert eben ganz schnell das, was ich oben beschrieb.
    Der Mensch ist eigentlich darauf ausgelegt, sowohl Pflanzen als auch Tiere zu verspeisen. Vegane Ernährung ist also nicht "natürlich" in dem Sinne, sondern eine bewusste Entscheidung mancher Menschen.

  16. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: Anonymer Nutzer 14.03.18 - 16:07

    freddypad schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AussieGrit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ArcherV schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > >
    > > > Zu Mal eine vegane Lebensweise auch nicht gerade gesund ist.
    > >
    > > Schwachsinn. Vegan ist mindestens genauso gesund wie ein
    > > Mischköstlerernährung mit WENIG Fleisch und um ein Vielfaches gesünder
    > als
    > > die deutsche Durchschnittsernährung.
    >
    > Ich kenne einige Veganer. Alle haben gemeinsam:
    > - viel zu dürrer Körperbau. Hat nichts mehr mit schlank zu tun! Dürr,
    > abgemagert, vollkommen ungesund aussehend.
    > - sehen mindestens 10 Jahre älter aus, als sie tatsächlich sind und werden
    > auch von Menschen in ihrem Umfeld oft deutlich älter geschätzt.
    > - Viel schneller alternde Haut (Falten, Furchen, bei manchen fast schon
    > grau wirkender Teint).
    > - laufend mit irgendwelchen Zipperlein erkrankt, also Immunsystem im
    > Keller.
    >
    > Soviel zum Thema "gesunde" vegane Ernährung.
    > Worauf ich mich noch einlassen kann: vielleicht machen all diese Menschen
    > einfach nur etwas falsch. Ich glaube, vegane Ernährung ist durchaus auch
    > gesund möglich, aber dazu muss man seinen Speiseplan schon deutlich
    > intensiver durchplanen, als dies "Alles-Esser" tun müssen. Ansonsten
    > passiert eben ganz schnell das, was ich oben beschrieb.
    > Der Mensch ist eigentlich darauf ausgelegt, sowohl Pflanzen als auch Tiere
    > zu verspeisen. Vegane Ernährung ist also nicht "natürlich" in dem Sinne,
    > sondern eine bewusste Entscheidung mancher Menschen.

    Kann das voll und ganz unterschreiben. Man kommt einfach nicht um die Zuführung von Proteinen herum. Und leider sind die 29 der 30 Protein reichsten Nahrungsmittel tierischen Ursprungs. Das einzig vegane in der Liste ist halt Soya, aber Soya schmeckt nun mal scheiße :D

  17. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: Garius 14.03.18 - 21:10

    Klär ihn doch kurz auf oder verlink ihm was. So ein Satz einfach hingeklatscht, wirkt wie Profilierung...

  18. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: Garius 14.03.18 - 21:13

    p4m schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Von daher weiß ich, dass man z. B.
    > > Semmelknödel auch ohne Milch und Eier machen kann, und das die Dinger
    > > schmecken, und man nicht daran stirbt
    >
    > Das ist traurig, dass Du den geschmackliche Unterschied zwischen richtigen
    > Semmelknödeln - deren Rezept ein Koch lernt - und einer halbherzigen
    > Substitutsvariante anscheinend klein reden möchtest.
    >
    Tut er gar nicht. Er sagt nur, man kann sie auch ohne Milch und Eier machen und das sie trotzdem schmecken. Der Rest scheint Beißreflex deinerseits zu sein.

  19. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: Garius 14.03.18 - 21:21

    ArcherV schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Zu Mal eine vegane Lebensweise auch nicht gerade gesund ist.
    Ach du meine Nase. Euch ist aber schon klar, das man nicht immer einem Extrem folgen muss. Sich mehr vegane Angebote in Restaurants zu wünschen nimmt doch niemanden das Fleisch weg. Warum wird man gleich wie ein verrückter behandelt, sobald man sich nicht drei Mal am Tag mit Wurst und Fleisch ernährt? Und warum gehen alle Fleischesser gleich in die Verteidigungshaltung, sobald jemand sagt, er sei Vegetarier? Ich lebe seit 20 Jahren vegetarisch, habe (derzeit) Übergewicht und habe bis vor drei Jahren noch geraucht. So gesehen dürfte es mich gar nicht geben XD

  20. Re: Besser mal Koch-Ausbildung ändern

    Autor: Garius 14.03.18 - 21:27

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > freddypad schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > AussieGrit schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ArcherV schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > >
    > > > > Zu Mal eine vegane Lebensweise auch nicht gerade gesund ist.
    > > >
    > > > Schwachsinn. Vegan ist mindestens genauso gesund wie ein
    > > > Mischköstlerernährung mit WENIG Fleisch und um ein Vielfaches gesünder
    > > als
    > > > die deutsche Durchschnittsernährung.
    > >
    > >
    > > Ich kenne einige Veganer. Alle haben gemeinsam:
    > > - viel zu dürrer Körperbau. Hat nichts mehr mit schlank zu tun! Dürr,
    > > abgemagert, vollkommen ungesund aussehend.
    > > - sehen mindestens 10 Jahre älter aus, als sie tatsächlich sind und
    > werden
    > > auch von Menschen in ihrem Umfeld oft deutlich älter geschätzt.
    > > - Viel schneller alternde Haut (Falten, Furchen, bei manchen fast schon
    > > grau wirkender Teint).
    > > - laufend mit irgendwelchen Zipperlein erkrankt, also Immunsystem im
    > > Keller.
    > >
    > > Soviel zum Thema "gesunde" vegane Ernährung.
    > > Worauf ich mich noch einlassen kann: vielleicht machen all diese
    > Menschen
    > > einfach nur etwas falsch. Ich glaube, vegane Ernährung ist durchaus auch
    > > gesund möglich, aber dazu muss man seinen Speiseplan schon deutlich
    > > intensiver durchplanen, als dies "Alles-Esser" tun müssen. Ansonsten
    > > passiert eben ganz schnell das, was ich oben beschrieb.
    > > Der Mensch ist eigentlich darauf ausgelegt, sowohl Pflanzen als auch
    > Tiere
    > > zu verspeisen. Vegane Ernährung ist also nicht "natürlich" in dem Sinne,
    > > sondern eine bewusste Entscheidung mancher Menschen.
    >
    > Kann das voll und ganz unterschreiben. Man kommt einfach nicht um die
    > Zuführung von Proteinen herum. Und leider sind die 29 der 30 Protein
    > reichsten Nahrungsmittel tierischen Ursprungs. Das einzig vegane in der
    > Liste ist halt Soya, aber Soya schmeckt nun mal scheiße :D
    Dann nimmt man halt nicht ganz so proteinreiche Lebensmittel hinzu. Man kann's natürlich so schreiben wie du. Wenn man jedoch in Betracht zieht, dass Mitte der neunziger weltweit gut 65% der Proteinzufuhr über pflanzliche Nahrung gedeckt wurde, hört sich alles nicht mehr ganz so fatal an.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.18 21:31 durch Garius.

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