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  5. › 4K UHD HDR: Das ZDF hat das Internet…

Viel Mimimi und Unwissenheit

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  1. Viel Mimimi und Unwissenheit

    Autor: Hoerli 12.12.17 - 16:23

    Ich habe mir den Beitrag sowie die Komentare durchgelesen.
    Dort steht viel Mimimimmiimimi.

    Kurz etwas über mich:
    - Gucke kein TV mehr, da ehr nur schrott kommt
    - Bin noch recht Jung
    - Wohne am Arsch der Welt, der seit 4 Monaten (glücklicherweise) FTTH hat
    - Nutzt YouTube und besorgt sich Filme aus dem Netz
    - Steht auf gute Qualität
    - Hasse die GEZ und würde sie am liebsten Abschaffen


    Was aber der Autor nicht beachtet hat, ist das Problem Internet und Qualität.
    Das ZDF will die 4K-Inhalte über das mies ausgebaute Internet in Deutschland übertragen. Nicht jeder hat dabei min. eine 16k DSL für den Stream gerade übrig. Ich bis vor kurzem auch nicht.
    Über Sat oder Kabel wäre dies absolut kein Problem gewesen und so gut wie jeder in DE / A / CH kann das empfangen.
    Man muss zwar ein spereraten Kanal dazu schalten, aber den findet man dann im Sendersuchlauf.
    Ich hab mir solch ein 4K-Stream ganze 20sec angetan. Dann hat der Stream nur noch gepuffert und das bei einer 200k Leitung. WoW.
    Mir tun jetzt alle Leid, die immer noch keine gute Internetanbindung haben :(

    Der nächste Punkt ist die Qualität und die ist mies!
    Das ZDF streamt doch tatsächlich ein 2160p Bild mit 50FPS mit ganzen 4Mbit/s aus.
    WTF?!
    Zwar h265 Codec, welcher das Bild doch etwas aufbessert, aber das ist viel zu wenig!
    Ich hätte lieber 20Mbit oder mehr erhofft.
    Über eine Sat-Schüssel kann man auch 20Mbit/s schieben.
    Daher sah das Bild auch nicht so toll aus, wenn die Bilder etwas hektischer wurden.
    Ich habe selbst Tests gemacht mit eigenen Videos und diese mit h264 gerendert und anschließend mit h265. Das ganze bei gleicher Auflösung (2160p) und gleicher Datenrate ~20Mbit/s und mit ~10Mbit/s.
    Ja h265 macht die Sachte echt gut, aber nur noch bedingt mit 10Mbit/s.

    Wo ich aber dem Leuten hier recht geben muss (stand beim ein oder anderen Komentar dabei), ist die freischaltung von 4K-Inhalten für alle - auch für die mit 1080p-Monitoren.
    Dort sieht ein 2160p-Inhalt durchaus besser aus.
    Zwar wird runter skaliert, aber die Datenrate ist höher. Das macht den unterschied.

    Wo ich dem Autor auch recht geben muss, ist die Verwendung von HbbTV. Das ist einfach nur eine Schrott-Funktion, die ich nicht brauche.
    Hätten sie auch die Inhalte für alle Geräte wie FireTV, Chromecast, Smartphones oder PC freigegeben, wäre es viel besser gewesen und man hätte mehrere Leute erreicht.
    => Okay, die Sendungen kann man von der ZDF-Seite nun herunterladen, aber das machts auch nicht besser.


    ZDF hat viel falsch gemacht und nutzt das Internet nicht richtig.
    Die haben ja nicht mal 1080p-Angebote und das im Jahre 2017.
    Die ARD ist nicht viel besser.
    In Sachen Qualität können sie bei Netflix & Co. abgucken, aber nicht alles. Perfekt sind die auch nicht.
    Daher verzichte ich auf die Öffis.

  2. Re: Viel Mimimi und Unwissenheit

    Autor: ZDF-Zuseher 12.12.17 - 17:38

    Ich bin auch kein ZDF-Zuschauer im Durchschnittsalter von 63 Jahren, sondern erst im September 23 Jahre alt geworden.

    Der Kommentar ist schön und ausführlich formuliert.

    Aber muss man denn auf öffentlich-rechtliche Qualitätsinhalte gleich verzichten??
    Ich rede nicht einer noch besseren, ultimativen Bildqualität, die eigentlich im Nirgendwo endet, denken wir vielleicht mal 10 Jahre oder 15 Jahre voraus, sondern von der inhatlichen Qualität und dem Informations- und Bildungsauftrag!

    Ich verstehe trotzdem nicht, rein logisch, wie ein Full-HD Fernseher, 4K-Inhalte besser darstelln kannals das Maximale, nämlich FULL HD, wenn er nativ nur 1920*1080 Pixel unterstützt. Wir jeden jetzt nicht von mögliche Verbesserungen beim PC-Monitor oder Grafikkarten, sondern eben beim typischen Empfang eines Fernsehsenders.

    Das stimmt, ZDF sendet wie alle ÖR-Sender in 720p. Dafür hat man sich vor einigen Jahren ausschließlich vor allem bei der ARD entschlossen, was glaube ich auch, aus einer Empfehlung der EBU (Europäische Rundfunkunion) hervorgegangen ist. Man hat in erster Linie argumentiert, dass vor allem bei Sportübertragungen die Bilder in Progressiv-Auflösung deutlich flüssiger aussehen (z.B. Winterspiele, WM-Übertragungen,...)

    Aber vor noch 5-7 Jahren waren progressive Auflösungen eigtl. nur mit 720p möglich, da zu der Zeit viele Fernsehgeräte noch kein 1080p unterstützt haben, sondern nur 1080i. Ich denke da nur an die Anfangszeiten von Flachbildschirmen, als viele Geräte mit Mogelpackungen als "HD Ready" noch verkauft wurden.

    Ich glaube nicht, dass die ARD oder hier eben ZDF alle 5 Jahre überhaupt finanzielle Spielräume haben, um dauernd neue Trends in der Technik zu finanzieren bzw. Geld dafür auszugeben.

    Man bedenke doch nur einmal hier angemerkt, wie lange die PAL-Auflösung gar über Jahrzehnte gehalten hat bei den Sendern und auch Verbrauchern .....

  3. Re: Viel Mimimi und Unwissenheit

    Autor: /mecki78 13.12.17 - 17:06

    Hoerli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was aber der Autor nicht beachtet hat, ist das Problem Internet und
    > Qualität.

    Und was du nicht verstehst ist, dass auch bei HbbTV dieses Problem genauso vorhanden ist. Wenn also das Internet aus der Sicht des ZDFs schnell genug ist, um UHD über HbbTV auszuspielen, warum sollte es dann zu langsam sein um genau den gleichen Inhalt über die Mediathek auszuspielen? Entweder ist das Internet in beiden Fällen schnell genug oder in beiden Fällen zu langsam, aber das spielt hier überhaupt keine Rolle, weil in diesem Beitrag ging es nur um die Frage, warum UHD Inhalte nur über HbbTV abrufbar sind.

    /Mecki

  4. Re: Viel Mimimi und Unwissenheit

    Autor: Hoerli 08.01.18 - 13:13

    @ZDF-Zuseher
    Ja die ARD und ZDF waren einer der ersten Sender mit 720p, was damals richtig toll war. Diesen Schritt hatte ich nie bedauert.
    Jedoch möchte ich aber auch jetzt, das sie den nächsten Schritt korrekt planen und kein 08/15-Pixelmatsch da hin werfen.
    Man zahlt genug Rundfunkgebühren in Jahr. Da sollten ein paar Euro für "Qualität" übrig bleiben.

    @/mecki78 wir leben in Deutschland, oder auch #Neuland. Nicht jeder hat ein vernünftigen DSL-Anschluss zuhause und das ZDF scheinbar nicht mal vernünftige Server.
    Da wäre mit SAT oder Kabel durchaus lieber.
    Eventuell wäre Peer2Peer eine gute alternative, aber dann würde manche sich wieder über den Upload aufregen.
    Daher UHD normal über SAT und Kabel und ggf. Internet übertragen, aber nicht nur alleine über das Internet.
    Andere Sender schaffen das auch und die sind privat.

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