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  5. › 5,25"-Disketten: Zerkratzt…

Spannender Artikel, danke!

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  1. Spannender Artikel, danke!

    Autor: dr.house 05.07.21 - 20:41

    Mit dem Enthusiasmus und Detailgrad würde mich mal ein Test interessieren, wie oft man einen Datenträger (z.B. HDD) überschreiben muss, damit er nicht mehr wiederherstellbar ist.

  2. Re: Spannender Artikel, danke!

    Autor: Johannes321 06.07.21 - 11:39

    Nicht so oft wie man denkt, 2mal mit Zufallsdaten sollte gut ausreichen.

    Warum?

    Floppies nutzen das Trägermaterial extrem schlecht aus. Das liegt an der Technik aus den 80ern, mehr war damals signaltechnisch einfach nicht drin. Es fängt schon damit an, dass jede Spur die gleiche Anzahl von Sektoren hat; dabei sind die Spuren in den Außenbereichen deutlich länger als innen.
    Mich juckt es schon seit Jahren in den Fingern mal mit heutiger Signaltechnik auf eine Floppy einzuprügeln um zu sehen, wie viele Megabytes man da drauf bekäme. Leider bisher keine Zeit gefunden.

    Umgekehrt sind HDDs tatsächlich in der Nähe dessen, was man signaltechnisch machen kann. Durch die besseren CRC Verfahren (vor allem längere CRCs) kann man auch deutlich näher an's Maximum gehen ohne gleich unlesbare Sektoren zu produzieren.

    Das verkompliziert auch das Equipment. Während man bei der Floppy mit einem günstigen DSO dabei ist, "kann" die Elektronik in der HDD wesentlich mehr als ein DSO bezogen auf ihren Einsatzzweck.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.07.21 11:41 durch Johannes321.

  3. Re: Spannender Artikel, danke!

    Autor: Profi_in_allem 07.07.21 - 05:52

    Johannes321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht so oft wie man denkt, 2mal mit Zufallsdaten sollte gut ausreichen.
    >
    > Warum?
    >
    > Floppies nutzen das Trägermaterial extrem schlecht aus. Das liegt an der
    > Technik aus den 80ern, mehr war damals signaltechnisch einfach nicht drin.
    > Es fängt schon damit an, dass jede Spur die gleiche Anzahl von Sektoren
    > hat; dabei sind die Spuren in den Außenbereichen deutlich länger als innen.
    >
    > Mich juckt es schon seit Jahren in den Fingern mal mit heutiger
    > Signaltechnik auf eine Floppy einzuprügeln um zu sehen, wie viele Megabytes
    > man da drauf bekäme. Leider bisher keine Zeit gefunden.
    >
    > Umgekehrt sind HDDs tatsächlich in der Nähe dessen, was man signaltechnisch
    > machen kann. Durch die besseren CRC Verfahren (vor allem längere CRCs) kann
    > man auch deutlich näher an's Maximum gehen ohne gleich unlesbare Sektoren
    > zu produzieren.
    >
    > Das verkompliziert auch das Equipment. Während man bei der Floppy mit einem
    > günstigen DSO dabei ist, "kann" die Elektronik in der HDD wesentlich mehr
    > als ein DSO bezogen auf ihren Einsatzzweck.

    Bei Disketten war bei 1,44 MiB Schluss. Du wirst da auch mit neuester Technologie, die es sowieso nicht gibt da Disketten tot sind, nicht mehr drauf kriegen. Eine HDD arbeitet unter Vakuum und hat damals schon mehr Speicherplatz geboten.

    Da ich IT-Profi bin und überaus intelligent, zählt meine Meinung mehr als alle anderen. Dies begründe ich ganz einfach, meine Meinung ist immer gut durchdacht, ich habe also einen Denkvorsprung vor allen anderen. Ich bitte dies bei etwaigen Antworten auf meine Posts zu bedenken, ich habe und hatte bisher immer Recht. Wer also anderer Meinung ist wie ich, sollte vorher bedenken, dass er höchstwahrscheinlich im Unrecht ist.

  4. Re: Spannender Artikel, danke!

    Autor: pica 07.07.21 - 08:59

    Es gab dann noch 3,5" ED mit 36 Sektoren und entsprechend 2.88MiB.

    Ach ja dann gab es noch die ZIP (bis 750MB) und LS (bis 240MB) :-)

    Gruß,
    pica

  5. Re: Spannender Artikel, danke!

    Autor: 486dx4-160 07.07.21 - 09:31

    Profi_in_allem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Bei Disketten war bei 1,44 MiB Schluss. Du wirst da auch mit neuester
    > Technologie, die es sowieso nicht gibt da Disketten tot sind, nicht mehr
    > drauf kriegen. Eine HDD arbeitet unter Vakuum und hat damals schon mehr
    > Speicherplatz geboten.

    Nein, war nicht. 1,44 MByte war das Standard-Format von DOS mit dem 3,5-Zoll-HD-Disketten vorformatiert waren. Andere Betriebssysteme bekamen mehr oder weniger Daten unter. Spezifiziert waren 3,5-Zoll-HD-Disketten mit 2 MByte Bruttokapazität.
    Mit Programmen wie 2M oder Vgacopy konnte man Disketten (3,5 und 5 1/4-Zoll) bis 1,8 MByte formatieren. Damit die unter DOS lesbar waren gab's ein TSR.
    Selbst Microsoft und IBM lieferten ihre Software gelegentlich auf Disketten, die mit 1,6 bzw. 1,7 MByte formatiert wurden.

    Und dann gab's noch 3,5-Zoll-ED-Disketten, die in entsprechenden ED-Laufwerken (gab's von IBM in diversen PCs und in einigen Unix-Workstations) bis zu 3,5 MByte fassten.

    In den späten 90ern wie Imations LS120 verwendeten einen Laser zur Kopfpositionierung und brachten 32 MByte auf normalen HD(!)-Disketten unter.

    Festplatten arbeiten nicht mit Vakuum sondern mit normaler Umgebungsluft oder neuerdings mit Helium.

  6. Re: Spannender Artikel, danke!

    Autor: Johannes321 07.07.21 - 11:17

    Profi_in_allem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Bei Disketten war bei 1,44 MiB Schluss. Du wirst da auch mit neuester
    > Technologie, die es sowieso nicht gibt da Disketten tot sind, nicht mehr
    > drauf kriegen. Eine HDD arbeitet unter Vakuum und hat damals schon mehr
    > Speicherplatz geboten.

    Du verstehst nicht - mir juckt es in den Fingern die Signalaufbereitung und Erzeugung im Diskettenlaufwerk selbst zu machen. Nix mit DOS Sektorierung und primitiver MFM sondern z.B. QAM auf mehreren Frequenzbändern. Und auch wenn das Laufwerk mit konstanter Geschwindigkeit arbeitet ist die Grenzfrequenz in den äußeren Spuren höher, da lassen sich also auch mehr Daten unterbringen.

    Rate mal wie dein DSL Modem MBits/s durch eine alte Telefonleitung quetscht.

    Zur besseren Absicherung gegen Fehler könnte man auch Spuren mit einem kontinuierlichen Datenstrom beschreiben bei dem man die Bits über die ganze Spur verteilt. Ändert man einen "Sektor" muss zwar die ganze Spur neu geschrieben werden, aber bei Floppies muss der Kopf eh die ganze Spur abfahren um einen Sektor zu erreichen.

    Und noch was bzgl. 1.44MB: Es war früher schon möglich, Disketten mit 36(38?) statt 32 Sektoren/Spur zu formatieren. Das beherrschen auch so ziemlich alle Diskettenlaufwerke und ergibt dann z.B. 1.72MB statt 1.44MB.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.07.21 11:19 durch Johannes321.

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