1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › 5G-Auktion: Bundesnetzagentur erhöht…

Und wer bezahlt's?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Und wer bezahlt's?

    Autor: eingemaischt 05.06.19 - 19:35

    Denkt dran: Wenn die Netzbetreiber 8 Milliarden Euro dafür zahlen, sind das durchschnittlich 100 ¤ / Bundesbürger.

    Das müssen die Betreiber auch wieder reinbekommen. Bei 4 Jahren (bevor die nächste Auktion kommt) sind das 2¤ / Bürger / Monat. Durchschnittlich - also auch alle die reingezählt, die Prepaid ohne Daten haben.

    Nur falls jemand wieder fragt, warum die Preise in Deutschland so hoch sind...

  2. Und wer bekommt das Geld?

    Autor: bastie 05.06.19 - 21:09

    eingemaischt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denkt dran: Wenn die Netzbetreiber 8 Milliarden Euro dafür zahlen, sind das
    > durchschnittlich 100 ¤ / Bundesbürger.

    Das hast du gut gerechnet. Ich habe aber gehört, dass sie das Geld nicht verbrennen, sondern an den Staat geben.
    Also denk dran: Wenn jemand 8 Milliarden Euro in die Staatskasse zahlt, sind das durchschnittlich 100 ¤ / Bundesbürger.

  3. Re: Und wer bezahlt's?

    Autor: Oktavian 05.06.19 - 21:40

    > Denkt dran: Wenn die Netzbetreiber 8 Milliarden Euro dafür zahlen, sind das
    > durchschnittlich 100 ¤ / Bundesbürger.

    Richtig, die Frequenzen dürfen 20 Jahre genutzt werden, also sind das ca. 41 Cent pro Monat. Kaum etwas könnte mich weniger interessieren.

    > Das müssen die Betreiber auch wieder reinbekommen. Bei 4 Jahren (bevor die
    > nächste Auktion kommt) sind das 2¤ / Bürger / Monat. Durchschnittlich -
    > also auch alle die reingezählt, die Prepaid ohne Daten haben.

    Auch das könnte mich kaum weniger interessieren. Wenn ich überlege, für welchen Scheiß ich hier und da 2 EUR ausgebe. Gerade eben hat die Kellnerin im Cafe schon mehr Trinkgeld bekommen.

    > Nur falls jemand wieder fragt, warum die Preise in Deutschland so hoch
    > sind...

    *Schulterzuck* ja und?

  4. Re: Und wer bezahlt's?

    Autor: PerilOS 05.06.19 - 21:45

    eingemaischt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur falls jemand wieder fragt, warum die Preise in Deutschland so hoch
    > sind...


    Die Preise in Deutschland sind so hoch, weil sich Preise nach der Kaufkraft eines Landes richten.
    Musste halt nach Rumänien ziehen oder so, da ist die Kaufkraft deutlich niedriger. Dann kannst du auch für ein paar Kröten einen Vertrag machen.

  5. Re: Und wer bezahlt's?

    Autor: Anonymer Nutzer 05.06.19 - 22:29

    fragt sich wofür hat man dann hoier gearbeitet und nich für rumenien? der internationale kapitalmarkt ist nicht das was man familiär nennen könnte sondern gnadenlos!

  6. Re: Und wer bezahlt's?

    Autor: 486dx4-160 05.06.19 - 23:13

    eingemaischt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denkt dran: Wenn die Netzbetreiber 8 Milliarden Euro dafür zahlen, sind das
    > durchschnittlich 100 ¤ / Bundesbürger.
    >
    > Das müssen die Betreiber auch wieder reinbekommen. Bei 4 Jahren (bevor die
    > nächste Auktion kommt) sind das 2¤ / Bürger / Monat. Durchschnittlich -
    > also auch alle die reingezählt, die Prepaid ohne Daten haben.
    >
    > Nur falls jemand wieder fragt, warum die Preise in Deutschland so hoch
    > sind...

    Meinst du das ernst?
    Falls ja:

    1. Das Geld der Netzbetreiber ist nicht weg, ganz im Gegenteil. Das gehört jetzt nicht mehr irgendwelchen Anteilseignern sondern den Bürgern.

    2. In einer Marktwirtschaft müssen knappe Güter verkauft werden, und zwar zum Marktpreis. Ob das volkswirtschaftlich sinnvoll ist ist egal. Genauso wie es marktwirtschaftlich gut ist, jeden der Anbieter ein eigenes teures 5G-Netz bauen zu lassen wo eigentlich eines reichen würde, dafür Versorgungslücken zu lassen und ein Vielfaches dessen auszugeben, was ein einziges 5G-Netz ohne Versorgungslücken kosten würde, das z.B. der Staat bauen und dann den Betrieb an Private vergeben könnte.

    3. Die Preise in Deutschland sind so hoch, weil die Kunden die Preise zahlen. In einer Marktwirtschaft wird der Preis auf dem Markt gebildet. Angebot und Nachfrage. Erzeugerpreise spielen da überhaupt keine Rolle. Wenn der Erzeugerpreis eines Anbieters höher als der Marktpreis ist, dann steigt nicht der Marktpreis sondern der Anbieter geht pleite.

    Beispiel: In Österreich verdienen die Leute mehr als in Deutschland, der Netzausbau ist teurer, und trotzdem sind die Mobilfunktarife erheblich billiger als hier.

  7. Re: Und wer bezahlt's?

    Autor: tomatentee 05.06.19 - 23:18

    486dx4-160
    >
    > Beispiel: In Österreich verdienen die Leute mehr als in Deutschland
    >
    Wie kommst du denn auf die steile These?
    https://www.gehaltsvergleich.com/news/laendervergleich-oesterreich-gehalt-arbeit-wirtschaft

  8. Re: Und wer bekommt das Geld?

    Autor: tribal-sunrise 06.06.19 - 01:14

    Dir ist aber auch klar dass das Geld nicht ‚für den guten Zweck‘ in der Staatskasse landet (also nicht für Rente, Umwelt o.ä. ausgegeben wird), sondern über die Subventionen im Netzausbau wieder an die Netzbetreiber zurückfließt? Die dürfen die Kosten dann sogar noch von der Steuer absetzen. Im Grunde Blödsinn hoch 10 denn man könnte die Frequenzen auch genausogut verschenken und den Betrieb mit sinnvollen Auflagen versehen. Das würde diesen wochenlangen Aufwand der Versteigerung sparen (hat mal jemand gerechnet was das den Steuerzahler kostet?) und das Ergebnis könnte (sinnvoll durchdacht) dasselbe bzw. sogar besser sein.

  9. Re: Und wer bezahlt's?

    Autor: Squirrelchen 06.06.19 - 02:05

    tomatentee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 486dx4-160
    > >
    > > Beispiel: In Österreich verdienen die Leute mehr als in Deutschland
    > >
    > Wie kommst du denn auf die steile These?
    > www.gehaltsvergleich.com

    Inwiefern wiederlegt der benannte Link jetzt seine Aussage?

    ------------------
    Ich könnte Ausnussen vor Nussigkeit!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  10. Re: Und wer bezahlt's?

    Autor: tribal-sunrise 06.06.19 - 02:14

    Zitat: ‚Das Durchschnittseinkommen der Österreicher (3.406,25 ¤) wiederum liegt im Schnitt 5% unter dem deutschen (3.572 ¤). Das Lohnniveau kann also die leicht höheren Alltagskosten für Miete, Konsumgüter, Dienstleistungen etc. nicht ausgleichen. Im Gegenteil: Statistisch gesehen und kaufkraftbereinigt steht den Österreichern in Summe etwa 10% weniger Geld zur freien Verfügung.‘

  11. Re: Und wer bezahlt's?

    Autor: KloinerBlaier 06.06.19 - 08:27

    Man sollte für solche Vergleiche immer das Medianeinkommen heranziehen. Dieses ist vorallem in den letzten jahren bei ungleicher Gehaltsentwicklung der verschiedenen Schichten deutlich aussagekräftiger geworden.

    Das Medianeinkommen lag in Österreich 2017 bei 27545¤ brutto pro Jahr.
    Netto lag das Medianeinkommen durchschnittlich bei 20821¤. jeweils ohne Lehrlinge.

    In Deutschland sind verlässliche Zahlen schwieriger zu finden. Die österreichen Zahlen stammen direkt vom dortigen Statistikamt.

    Habe als Netto-Medianeinkommen in Deutschland zahlen zwischen 1615¤ und 1666¤ pro Monat gefunden. Macht also 19680¤ pro Monat als Netto-Medianeinkommen. Ich finde jedoch keine Informationen, ob da noch auch die Azubis drin sind.

    Man sieht also anhand der Zahlen - ohne jetzt direkt die Lebenshaltungskosten gegenüberzustellen - dass Österreicher im Mittel besser verdienen. Deutschland ist meiner Meinung nach nicht so 'reich' wie es immer dargestellt wird. In Österreich oder Frankreich beispielsweise sind die Durchschnittseinkommen niedriger als in Deutschland, das Medianeinkommen aber ungefähr gleich.

  12. Re: Und wer bezahlt's?

    Autor: Oktavian 06.06.19 - 08:54

    > fragt sich wofür hat man dann hoier gearbeitet und nich für rumenien?

    Weil das Durchschnittseinkommen kaufkraftbereinigt in Rumänien bei 25,150 KKP-Dollar liegt, in Deutschland hingegen bei 51.760 KKP-Dollar.

    Man verdient hier effektiv (also was man damit anfangen kann) mehr als das doppelte.

  13. Re: Und wer bezahlt's?

    Autor: Anonymer Nutzer 06.06.19 - 09:53

    knapp 20k pro monat sinds bestimmt nicht, und wenn ich dengleichen warenkorb dagegen setzte stimmt das auch nicht unbedingt ... ist wie kartoffeln mit weißbroten vergleichen ...

  14. Re: Und wer bezahlt's?

    Autor: tribal-sunrise 09.06.19 - 00:03

    Gibt wie immer viele Betrachtachtungsweisen. Schlussendlich zählt aber vor allem wie viel Geld die Leute am Ende ‚nutzbar‘ in der Tasche übrig haben wenn sie ihre Miete bezahlt und den Kühlschrank voll haben. Und das dürfte sich am Ende dann nicht mehr viel schenken ...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Campus Nord, Karlsruhe
  2. PDV-Systeme GmbH, Dachau
  3. Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Dortmund
  4. IOSS - Intelligente optische Sensoren und Systeme GmbH, Radolfzell

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  3. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Starlink: SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd
Starlink
SpaceX steht zwischen Flaute und Rekordjagd

Die nächsten 60 Starlink-Satelliten stehen zum Start bereit, nachdem in diesem Jahr ungewöhnlich wenige Raketen gestartet sind - nicht nur von SpaceX. Die Flaute hat SpaceX selbst verursacht und einen Paradigmenwechsel in der Raumfahrt eingeläutet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt SpaceX testet Notfalltriebwerke des Crew Dragon
  2. Starship Mit viel Glück nur 6 Monate bis zum ersten Flug ins All
  3. SpaceX Das Starship nimmt Form an

Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test
Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  2. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte
  3. Streaming Disney+ startet am 31. März 2020 in Deutschland

  1. Nuvia: Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
    Nuvia
    Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup

    Geballte Kompetenz: Drei ehemalige sehr hochrangige Apple- und Google-Ingenieure haben Nuvia geschaffen. Das Startup will einen Datacenter-Chip entwickeln; das Geld kommt unter anderem von Dell.

  2. Investitionen: VW steckt noch mehr Geld in Elektromobilität
    Investitionen
    VW steckt noch mehr Geld in Elektromobilität

    Volkswagen will den Etat für Hybridisierung, Elektromobilität und Digitalisierung noch weiter aufstocken. In den nächsten vier Jahren sollen knapp 60 Milliarden und damit gut 40 Prozent aller Investitionen in diesen Bereich fließen.

  3. Google: Neue Chrome-Funktion führt zu Verlust von Tab-Inhalt
    Google
    Neue Chrome-Funktion führt zu Verlust von Tab-Inhalt

    Eine Funktion zur Verbesserung der Ressourcennutzung hat bei zahlreichen Chrome-Nutzern dazu geführt, dass Tabs unverhofft geleert wurden. Betroffen sind Nutzer, bei denen Chrome unter Windows auf einem Server läuft - also besonders Unternehmen, die teilweise stundenlang nicht arbeiten konnten.


  1. 16:28

  2. 15:32

  3. 15:27

  4. 14:32

  5. 14:09

  6. 13:06

  7. 12:37

  8. 21:45