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Kernaussage des Artikels?

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  1. Kernaussage des Artikels?

    Autor: Bashguy 13.06.17 - 14:02

    Ich verstehe den Sinn hinter diesem Artikel nicht so ganz...

    Hier wird, angefangen bei Kabel, über DSL und Mobilfunk bis hin zu 5G alles zusammengewürfelt, obwohl das eine eigentlich nichts mit dem anderen zu tun.

    Wenn einer jetzt ankommt und meint, dass die Telekom wegen 5G jetzt endlich mal anfangen würde Glasfaser zu bauen, dann kann ich nur lächelnd den Kopf schütteln...

  2. Re: Kernaussage des Artikels?

    Autor: Pecker 13.06.17 - 14:15

    Bashguy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe den Sinn hinter diesem Artikel nicht so ganz...
    >
    > Hier wird, angefangen bei Kabel, über DSL und Mobilfunk bis hin zu 5G alles
    > zusammengewürfelt, obwohl das eine eigentlich nichts mit dem anderen zu
    > tun.
    >
    > Wenn einer jetzt ankommt und meint, dass die Telekom wegen 5G jetzt endlich
    > mal anfangen würde Glasfaser zu bauen, dann kann ich nur lächelnd den Kopf
    > schütteln...

    Du hast den Sinn wirklich nicht verstanden. Der Artikel bietet aber auch überhaupt nichts Bahnbrechendes. Alles andere wäre nämlich peinlich von der Telekom.

    Es geht darum, dass die Mobilfunkbasisstationen künftig alle mit Glasfaser angebunden werden sollen. Alles andere wäre aber wie gesagt eine Dicke Überraschung gewesen, weil das heute ja schon mit den 4G Masten so gemacht wird.
    Und die Telekom fängt dann in diesem Bereich also nicht erst an Glasfaser auszubauen, sie tut das schon seit Jahren. Dass die Glasfaser nicht zu deinem Haus kommt, hat damit aber überhaupt nichts zu tun.

  3. Re: Kernaussage des Artikels?

    Autor: M.P. 13.06.17 - 14:25

    Insofern interessant, daß irgendwann die geografische Basisstationsdichte einen ähnlichen Wert erreicht haben wird, wie die Dichte von Festnetzanschlüssen.

    Spektrum ist nicht unbegrenzt verfügbar, folglich muss man irgendwann die Funkzellen verkleinern...

    Wenn man dann weiterhin zu jeder Basisstation einen Glasfaser legt, aber die Privatanschlüsse immer noch mit Vectoring über alte Kupferleitungen anschließt ....

  4. Re: Kernaussage des Artikels?

    Autor: RipClaw 13.06.17 - 14:38

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Insofern interessant, daß irgendwann die geografische Basisstationsdichte
    > einen ähnlichen Wert erreicht haben wird, wie die Dichte von
    > Festnetzanschlüssen.

    Sofern überhaupt so ein dichtes Netz überall ausgebaut wird.

    Ich glaube kaum das beispielsweise in meinem Heimatdorf mit gerade mal 300 Einwohnern eine Funkzelle in die Mitte gestellt wird um den Ort anzubinden.

    Stattdessen wird man vermutlich Frequenzen aus der digitalen Dividende aus dem Bereich zwischen 700 und 900 MHz verwenden um ländliche Gebiete abzudecken. Damit erzielt man zwar eine hoch Reichweite aber dafür ist die Geschwindigkeit entsprechen geringer als in dem angepeilten Frequenzbereich zwischen 30 und 300 GHz.

  5. Re: Kernaussage des Artikels?

    Autor: Yeeeeeeeeha 13.06.17 - 14:38

    Kernaussage: Gar keine.

    Mobilfunkbasisstationen kann man entweder per Richtfunk oder eben per Glasfaser anbinden, beides hat Vor- und Nachteile. Das war schon immer so und wird auch weiterhin so sein.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  6. Re: Kernaussage des Artikels?

    Autor: Bashguy 13.06.17 - 14:58

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bashguy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich verstehe den Sinn hinter diesem Artikel nicht so ganz...
    > >
    > > Hier wird, angefangen bei Kabel, über DSL und Mobilfunk bis hin zu 5G
    > alles
    > > zusammengewürfelt, obwohl das eine eigentlich nichts mit dem anderen zu
    > > tun.
    > >
    > > Wenn einer jetzt ankommt und meint, dass die Telekom wegen 5G jetzt
    > endlich
    > > mal anfangen würde Glasfaser zu bauen, dann kann ich nur lächelnd den
    > Kopf
    > > schütteln...
    >
    > Du hast den Sinn wirklich nicht verstanden. Der Artikel bietet aber auch
    > überhaupt nichts Bahnbrechendes. Alles andere wäre nämlich peinlich von der
    > Telekom.
    >
    > Es geht darum, dass die Mobilfunkbasisstationen künftig alle mit Glasfaser
    > angebunden werden sollen. Alles andere wäre aber wie gesagt eine Dicke
    > Überraschung gewesen, weil das heute ja schon mit den 4G Masten so gemacht
    > wird.
    > Und die Telekom fängt dann in diesem Bereich also nicht erst an Glasfaser
    > auszubauen, sie tut das schon seit Jahren. Dass die Glasfaser nicht zu
    > deinem Haus kommt, hat damit aber überhaupt nichts zu tun.

    Genau das ist mein Punkt!

    Telekom fängt nicht jetzt erst an, sie tun es schon die ganze Zeit!

    5G hat nichts mit FTTH oder DOCSIS zu tun!

  7. Re: Kernaussage des Artikels?

    Autor: bofhl 13.06.17 - 15:20

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Insofern interessant, daß irgendwann die geografische Basisstationsdichte
    > einen ähnlichen Wert erreicht haben wird, wie die Dichte von
    > Festnetzanschlüssen.
    >
    > Spektrum ist nicht unbegrenzt verfügbar, folglich muss man irgendwann die
    > Funkzellen verkleinern...
    >
    > Wenn man dann weiterhin zu jeder Basisstation einen Glasfaser legt, aber
    > die Privatanschlüsse immer noch mit Vectoring über alte Kupferleitungen
    > anschließt ....

    Was genau haben Privatanschlüsse - also Kundenanschlüsse - mit den Anschlüssen der Basisstationen zu tun außer das beides "Anschlüsse" sind?

  8. Re: Kernaussage des Artikels?

    Autor: M.P. 13.06.17 - 15:23

    naja, das Verquirlen geschieht aber auch im Positionspapier der Telekom:

    "Auch in Zukunft werden alternative Anbindungen
    von Mobilfunkstandorten für 5G aus Kostengründen
    relevant bleiben, sofern sie die Anforderungen des jeweils
    spezifischen 5G-Use-Case-Szenarios am betreffenden
    Mobilfunkstandort erfüllen. Dabei können auch die weit
    verbreiteten HFC-Netze durch den anstehenden Einsatz
    der leistungsfähigen DOCSIS-3.1-Technologie einen
    wichtigen Beitrag leisten"

  9. Re: Kernaussage des Artikels?

    Autor: M.P. 13.06.17 - 15:51

    Für beide sind Glasfaserzuführungen das einzig wirklich Zukunftsfähige ...

    Wenn die Telekom auch bei einer engeren Vermaschung ihre Funkzellen (bedeutet ja auch weniger Kunden pro Zelle) alle mit Glasfasern anbindet, und die Glasfaser-Anbindung ihrer Festnetz-Kunden als zu teuer tituliert, stimmt da etwas nicht....

    Inzwischen habe ich aber das verlinkte PDF überflogen, und sooo stringent scheint man das mit der ausschließlichen Anbindung der Basisstationen mit Glasfaser nicht zu sehen:

    "Auch in Zukunft werden alternative Anbindungen
    von Mobilfunkstandorten für 5G aus Kostengründen
    relevant bleiben, sofern sie die Anforderungen des jeweils
    spezifischen 5G-Use-Case-Szenarios am betreffenden
    Mobilfunkstandort erfüllen. Dabei können auch die weit
    verbreiteten HFC-Netze durch den anstehenden Einsatz
    der leistungsfähigen DOCSIS-3.1-Technologie einen
    wichtigen Beitrag leisten. Letztlich müssen auch die über
    alternative Anbindungen gesammelten Datenverkehre in
    ein Glasfasernetz (am Richtfunkstandort, Kabelverzweiger,
    Fiber Node) übergeben werden."

    ....Man gesteht aber zumindest ein....

    "Aus technischer Sicht
    ist eine reine Glasfaseranbindung der Mobilfunkstandorte
    langfristig die effizienteste Wahl."

  10. Re: Kernaussage des Artikels?

    Autor: spezi 13.06.17 - 17:47

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Insofern interessant, daß irgendwann die geografische Basisstationsdichte einen
    > ähnlichen Wert erreicht haben wird, wie die Dichte von Festnetzanschlüssen.

    In bestimmten Gebieten vermutlich, aber ob das generell passieren wird... Andererseits: nicht unwahrscheinlich, dass in 10 oder mehr Jahren die Dichte der Festnetzanschlüsse deutlich abgenommen hat, weil immer mehr Menschen auf reine Mobilfunkanschlüsse umsteigen...

    > Wenn man dann weiterhin zu jeder Basisstation einen Glasfaser legt, aber
    > die Privatanschlüsse immer noch mit Vectoring über alte Kupferleitungen
    > anschließt ....

    Die Entwicklung bleibt ja nicht bei Vectoring stehen.

    Der FTTC-Ausbau läuft ja nur noch ungefähr bis 2019. Spätestens 2020 wird die Telekom kaum noch in FTTC investieren (können). Ab dann wird es die nächste Ausbaustufe geben, und das wird vermutlich überwiegend FTTB sein (G.fast o.ä.), aufbauend auf der FTTC-Infrastruktur, die in den letzten Jahren geschaffen wurde bzw. gerade geschaffen wird.

  11. Re: Kernaussage des Artikels?

    Autor: spezi 13.06.17 - 17:53

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Du hast den Sinn wirklich nicht verstanden. Der Artikel bietet aber auch
    > überhaupt nichts Bahnbrechendes. Alles andere wäre nämlich peinlich von der
    > Telekom.

    Eben. Das ist ein typischer Golem-Artikel zum Thema Glasfaser und Telekom.

    Natürlich setzt die Telekom auch bei LTE auf Glasfaser als bevorzugten Anschuss der Basisstationen. Und natürlich versetzt gerade der viel kritisierte FTTC-Ausbau die Telekom in die relativ komfortable Position, dass sie bei vielen bestehenden und zukünftigen Mobilfunkstandorten Glasfaser praktisch um die Ecke liegen hat. Das ist sicher auch mit ein Ziel dieses Ausbaus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.17 17:54 durch spezi.

  12. Re: Kernaussage des Artikels?

    Autor: M.P. 14.06.17 - 14:47

    Wenn ein Telco in ein Haus FTTB legt, und dem Eigentümer nicht die Wahl zwischen G.Fast und durch den Eigentümer auf eigene Rechnung im Zuge einer Sanierung eingebauter Netzwerk-Infrastruktur lässt, wäre das wieder ein Grund, sich zu ärgern... insbesondere in einem Einfamilienhaus...

    Bei mir liegen in jedes Zimmer des Hauses mindestens zwei CAT7 Leitungen an vollbelegte RJ45 Buchsen ....

    Wobei ich ehrlicherweise wohl mit einigermaßen sauber auf Up und Downstream verteilten 1 GBit/s fürs erste wohl vollauf zufrieden wäre ;-)

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