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Eigentümerrechte?

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  1. Eigentümerrechte?

    Autor: coombriax 22.12.15 - 10:28

    Technisch gesehen kann der Eigentümer doch seine eingenen 4 Wände Videoüberwachen, wie er möchte.

    Und der Eigentümer bleibt ja auch der Eigentümer.

    Ein "Hotel" ist die Wohnung ja auch nicht, sondern wird nur "geshared"...

    Ich wüsste nicht, was da gegen Videoüberwachung spricht?
    Ich würde es vermutlich auch so machen, schließlich verschwinden selbst aus Hotels ganze Fernseher, Telefone, Einrichtungsgegenstände oder Handtücher?!?

  2. Re: Eigentümerrechte?

    Autor: Schiwi 22.12.15 - 11:48

    Vermieter dürfen auch keine Kameras in die Wohnungen einbauen, obwohl ihnen das Haus gehört.

  3. Re: Eigentümerrechte?

    Autor: knaxx 22.12.15 - 11:52

    coombriax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wüsste nicht, was da gegen Videoüberwachung spricht?

    Wie wäre es denn mal mit Persönlichkeitsrechten der beobachteten Leute?

    Sofern da keine eindeutige Einverständniserklärung vorliegt, dürften die Persönlichkeitsrechte deine Eigentumsrechte ausstechen. (Da es hier auch um Nacktaufnahmen geht stehen die Chancen ganz gut, dass das sogar von einem US Gericht so gesehen wird)
    Immerhin kannst du ja bei der Übergabe und Rücknahme den Zustand der Wohnung penibel protokollieren - ganz ohne Überwachungstechnik.
    Wenn du so mißtrauisch bist, dass dir das nicht reicht, dann solltest du dir ein anderes Geschäftsmodell überlegen ;-)

    °l°(,,,,);

  4. Re: Eigentümerrechte?

    Autor: berritorre 22.12.15 - 13:40

    Zu einem gewissen Grad kann ich verstehen, dass Eigentümer gerne überwachen würden. Aber in diesem Fall wiegt die Privatsphäre stärker. Ich bin sogar der Meinung, dass auch Freunde und Bekannte darüber informiert werden müssten, wenn ich im Haus filme. Ob das nun so im Gesetz steht oder nicht. Ich bin der Meinung, das gehört zum guten Ton.

    Wenn ich jetzt meine Wohnung an andere vermiete (und nichts anderes ist Airbnb, denn da findet man kaum noch echte "Roomshare"-Angebote, das sind alles verkappte Ferienwohnungen, Pensionen oder Hotelzimmer), dann überlasse ich denen für diese Zeit meine 4 Wände und Überwachung ist ein NoGo. Wenn ich denen nicht traue, dann vermietet man es halt nicht.

    Auch die Angst, dass die Wohnung Schauplatz eines Pornos ist, ist nachvollziehbar. Ist aber der Angst der Mieter unfreiwillig in einem Porno mitzuspielen hinten anzustellen. Die Wohnung lässt sich relativ leicht umgestalten. Ist doch eher halb so schlimm. Aber wenn intime Videos von einer Person im Internet auftauchen, das wird man so schnell nicht wieder los. Also wiegt für mich die Privatsphäre der Mieter in diesem Fall wesentlich schwerer als der Wunsch der Vermieter nach Überwachung der eigenen 4 Wände. Wer nämlich diese eigenen 4 Wände (in den meisten Fällen sind sie es ja gar nicht, siehe oben) vermietet, der hat sich ja frei dazu entschieden, fremde Leute in diese 4 Wände zu lassen. Was da dann passiert muss ihm erstmal egal sein. Sollte die Wohnung dann zerstört worden sein, dann muss man halt im Nachhinein klagen. Das ist eben das Risiko bei diesem Geschäft. Wer das nicht abkann, muss sein Geld halt anders verdienen. Geht Hotels ja auch nicht anders.

  5. Re: Eigentümerrechte?

    Autor: Bassa 23.12.15 - 09:11

    Du hast als Eigentümer auch nicht das Recht, einfach in die Wohnung zu platzen, wenn sie vermietet ist.

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