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Täglich laufen Zehntausende Vermietungen über airbnb ...

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Täglich laufen Zehntausende Vermietungen über airbnb ...

    Autor: gast22 21.12.15 - 21:57

    ... und nun gibt es einen Fall, bei dem eine Kamera gefunden wurde. Lächerlich. Das kann auch in Ferienwohnungen passieren. Eher zu glauben: Der Erfolg von airbnb ist vielen Konkurrenten ein Dorn im Auge.

    Beispiel: In Bern geht das Gerücht in der Presse, dass viele airbnb-Anbieter an Damen des horizontalen Gewerbes vermieten. Klar doch. Klar haben Hotels und deren Interessenvertreter Angst vor Verlusten. Und genau das ist auch anderswo so.

  2. Gut gebrüllt, Troll...

    Autor: Elchinator 21.12.15 - 22:26

    Oder warum springst Du so vergeblich für airbnb in die Bresche?
    Airbnb hat nun einmal ein Geschäftsmodell, das für die im Artikel angesprochenen Probleme allein verantwortlich ist. Bei richtigen Hotels gibt es diese rechtlichen Probleme nicht.
    Also muß man das auch so deutlich sagen. Würde airbnb die Rechte der Kunden ernst nehmen, wären die heimlichen Überwacher schon lebenslang gesperrt. Stattdessen übt man sich im Phrasendreschen.

  3. Re: Gut gebrüllt, Troll...

    Autor: DrWatson 21.12.15 - 22:34

    Elchinator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder warum springst Du so vergeblich für airbnb in die Bresche?

    Warum argumentierst du ad hominem?

    > Airbnb hat nun einmal ein Geschäftsmodell, das für die im Artikel
    > angesprochenen Probleme allein verantwortlich ist. Bei richtigen Hotels
    > gibt es diese rechtlichen Probleme nicht.

    Auch bei Hotels gibt es Probleme mit Überwachung, das kann durch kein Geschäftsmodell ausgeschlossen werden.

  4. Re: Gut gebrüllt, Troll...

    Autor: Elchinator 21.12.15 - 23:11

    Bei Hotels gibt es klare rechtliche Vorgaben zur Überwachung, bei "Pseudo-Privatvermietungen" noch nicht.
    Airbnb ist, wie Uber, eine Verlagerung der Pflichten und Risiken auf Privatleute, während die Gewinne rein kommerziell sind. Ein durch und durch verlogenes Geschäftsmodell, das sich (noch) durch die Gesetzgebung hindurchmogeln kann. Eine Zukunft hat es damit also nicht.

  5. Re: Gut gebrüllt, Troll...

    Autor: thorben 21.12.15 - 23:24

    Dazu kommt noch das Problem, dass durch airbnb dem richtigen Wohnungsmarkt Wohnungen entzogen werden für Leute die wirklich in der Stadt leben wollen.

    Die Idee anfürsich finde ich ganz spannend und toll. Nur die Auswüchse sind mal wieder pervers...

  6. Re: Gut gebrüllt, Troll...

    Autor: DrWatson 21.12.15 - 23:44

    thorben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu kommt noch das Problem, dass durch airbnb dem richtigen Wohnungsmarkt
    > Wohnungen entzogen werden für Leute die wirklich in der Stadt leben wollen.

    Ein Hotel entzieht dem Grundstücksmarlt Grundstücke für Leute die in der Stadt wohnen wollen. Wo ist der Unterschied?

  7. Re: Gut gebrüllt, Troll...

    Autor: DrWatson 21.12.15 - 23:47

    Elchinator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Hotels gibt es klare rechtliche Vorgaben zur Überwachung, bei
    > "Pseudo-Privatvermietungen" noch nicht.

    Quelle?

    > Airbnb ist, wie Uber, eine Verlagerung der Pflichten und Risiken auf
    > Privatleute, während die Gewinne rein kommerziell sind.

    Hotels gehören auch Privatleuten und Gewinne von Hotels sind auch rein kommerziell.


    > Ein durch und durch
    > verlogenes Geschäftsmodell

    Das sind Krokodilstränen von der Hotellobby, die gerade eine Mehrwertsteuersenkung bekommen hat.

  8. Re: Gut gebrüllt, Troll...

    Autor: Spawn182 22.12.15 - 03:13

    Elchinator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Hotels gibt es klare rechtliche Vorgaben zur Überwachung, bei
    > "Pseudo-Privatvermietungen" noch nicht.
    > Airbnb ist, wie Uber, eine Verlagerung der Pflichten und Risiken auf
    > Privatleute, während die Gewinne rein kommerziell sind. Ein durch und durch
    > verlogenes Geschäftsmodell, das sich (noch) durch die Gesetzgebung
    > hindurchmogeln kann. Eine Zukunft hat es damit also nicht.

    +1 Ich hätte es nicht besser sagen können.

    Nur leider hat es eine Zukunft, weil der erst verdummte und dann entmündigte Konsument das cool findet und nicht merken will, wo das hinführt.

  9. Re: Gut gebrüllt, Troll...

    Autor: wasabi 22.12.15 - 08:36

    > Nur leider hat es eine Zukunft, weil der erst verdummte und dann
    > entmündigte Konsument das cool findet und nicht merken will, wo das
    > hinführt.

    So ein quatsch. Was hat das denn mit "entmündigt" und "verdummt" zu tun, wenn Menschen gerne in freiwilligem Austausch in Kontakt treten wollen? Aber für viele ist ja mittlerweile freier Markt "böse", am liebsten sollte der Staat auch regeln, wer mit wem schläft und welche Regeln es dabei zu beachten gilt...

    Ja, dass die Angebote bei AirBnB mittlerweile vielfach kommerziell sind ist leider eine Entwicklung, die man schon bei eBay gesehen hat (gestartet als "privat Flohmarkt", mittlerweile überwiegend eine Händler-Plattform). aber die "klassischen" Angebote gibt es ja dennoch immer noch. Ich habe über AirBnB im letzten Jahr eine nette Unterkunft in Barcelona gehabt. Eine junge Frau, die ein kleines Zimmer mit Gästebett in ihrer Wohnung leer stehen hat, was sie dann eben gelegentlich vermietet. So hatte ich eine zentrale, günstige Unterkunft mit einer einer netten einheimischen Mitbewohnerin, und sie hat etwas Geld dazu verdient und auch immer neue Leute kennengelernt. Eine WinWin-Situation. Ach so, ja, AirBnB hat natürlich auch damit verdient. Auch nicht so wenig. Aber ohne AirBnB hätten wir wohl nicht zueinander gefunden. Es gibt bestimmt auch nicht-kommerziell Betrtieben Couch-Surfing-Plattformen bzw. simple Internetforen dazu. Aber ich glaube, da hätte ich mir das nicht getraut, und es wäre wahrscheinlich auch aufwändiger. Wenn sich dagegen eine altnernative Plattform etabliert, die genauso gut funktioniert - sehr schön, dann nutze ich die vielleicht das nächste Mal. Konkurrenz ist immer gut.

  10. Re: Gut gebrüllt, Troll...

    Autor: deutscher_michel 22.12.15 - 10:24

    Du hast das Problem an der Sache nicht verstanden: Hier haben wir, wie bei uber einen großen US-Konzern der ohne Risiken Gewinne abschöpft und alles "unangenehme" dem Vermieter überlässt.
    Schön dass du eine nette Frau in Spanien kennen gelernt hast...es gibt sicher auch nette Uber Fahrer, das macht es aber nicht besser wie diese Leute ausgenutzt werden..

    Wenn ich sowas schon lese, der Staat soll nich alles Regeln.. dann hätten wir heute noch Leute die für 3,50 ¤ die Stunde Drecksarbeit machen müssten..

  11. ++ so ist es und

    Autor: miauwww 22.12.15 - 10:42

    Elchinator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Hotels gibt es klare rechtliche Vorgaben zur Überwachung, bei
    > "Pseudo-Privatvermietungen" noch nicht.
    > Airbnb ist, wie Uber, eine Verlagerung der Pflichten und Risiken auf
    > Privatleute, während die Gewinne rein kommerziell sind. Ein durch und durch
    > verlogenes Geschäftsmodell, das sich (noch) durch die Gesetzgebung
    > hindurchmogeln kann. Eine Zukunft hat es damit also nicht.

    Und das wurde schon von verschiedenen Seiten wiederholt belegt. ZB in Amsterdam und in NewYork, also typische Staedte mit Wohnungsnot. Nebst Nutzungsentfremdung (illegale hotelartige Nutzung) von Wohnraum gab und gibt es da Steuerhinterziehung und ungeklaerte Versicherungsaspekte. Nunmehr sehen wir also auch Schaendung der Privatsphaere. Ich hoffe nur, dass mehr Leute verstehen, was das fuer Mogelpackungen sind.

  12. Re: Gut gebrüllt, Troll...

    Autor: Phreeze 22.12.15 - 10:48

    eben,vor allem am Strand

  13. Re: Gut gebrüllt, Troll...

    Autor: solarhome 22.12.15 - 11:42

    Elchinator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ... Bei richtigen Hotels
    > gibt es diese rechtlichen Probleme nicht…

    Das ist leider unwahr. Schon mal im Hotel in Tashkent gewesen? Oder in Almaty, Krasnoyarsk? Moskau?
    Airbnb haben wir im Sommer kennengelernt, die halte ich für eine Superplattform, die natürlich auch negativ genutzt werden kann, wie ebay auch. Schwarze Schafe und Betrug gibt es überall. Auch in Hotels.
    Über airbnb hatten wir eine sehr freundliche und liebevoll eingerichtete Privatwohnung in Paris, 95 Euro/Tag. Für eine vierköpfige Familie ist das super. Und dazu kommt, dass wir dort von einem Freund der Familie herzlich aufgenommen wurden. Das erlebt man in keinem Hotel.
    Nun werden wir in einem Haus in der Schweiz zu acht Skiurlaub machen. Auch airbnb. Vielleicht haben die das Haus dort auch ausschliesslich zur Vermietung, kann sein. Der Kontakt jedenfalls ist sehr herzlich und der Preis ist angemessen und nicht so überzogen. Ich glaube, airbnb werde ich öfter nutzen in Zukunft.
    Bisher schon haben wir oft privat gewohnt, z.B. auf Hawaii oder auf den Seychellen, da es dort in den Hotels nahezu unbezahlbar ist. Airbnb eröffnet da neue Möglichkeiten, da man nicht überall jemanden persönlich kennen muss. Etwas Vorsicht und Umsicht ist natürlich, wie ja immer, angeraten.
    Gegen eine Kamera würde ich mich wehren, aber ich habe es ja auch schon erlebt, dass Menschen aus den Hotels alles mitnehmen, was nicht angeschraubt ist. Dass sich Hotels und Pensionen und airbnb-Vermieter versuchen, zu schützen, ist verständlich, das geht aber auch mit einer vernünftigen Übergabe. In Hotels z.B. wird fast immer das Zimmer beim Auschecken überprüft, denn die haben oft schlechte Erfahrungen gemacht.
    Naja, allen eine schöne Weihnachtszeit und schönen Urlaub!
    sh

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