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"Spodumen [...] mit hohem Gehalt an Lithiumoxid"

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  1. "Spodumen [...] mit hohem Gehalt an Lithiumoxid"

    Autor: Eheran 17.10.19 - 09:32

    >Spodumen, ein Vertreter aus einer Klasse von Aluminium-Silikat-Mineralen mit hohem Gehalt an Lithiumoxid.

    Um Missverständnisse zu verhindern:
    Das Mineral enthält kein Lithiumoxid an sich. Man gibt bei Mineralien den umgerechneten Gehalt der Oxide an, um es vergleichbar zu machen. Selbiges bei Düngern, die enthalten auch nicht die angegebenen Oxide, sondern irgendwelche Verbindungen. Also nur weil P2O5 drauf steht, ist nicht P2O5 drin - P2O5 würde mit dem Wasser augenblicklich in einer heftigen Reaktion zu Phosphorsäure reagieren.
    Ebenso enthalten Tränen Kochsalz, da würde man auch nicht sagen "enthält x% Chlor".

  2. Re: "Spodumen [...] mit hohem Gehalt an Lithiumoxid"

    Autor: treysis 28.10.19 - 16:15

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Spodumen, ein Vertreter aus einer Klasse von Aluminium-Silikat-Mineralen
    > mit hohem Gehalt an Lithiumoxid.
    >
    > Um Missverständnisse zu verhindern:
    > Das Mineral enthält kein Lithiumoxid an sich. Man gibt bei Mineralien den
    > umgerechneten Gehalt der Oxide an, um es vergleichbar zu machen. Selbiges
    > bei Düngern, die enthalten auch nicht die angegebenen Oxide, sondern
    > irgendwelche Verbindungen. Also nur weil P2O5 drauf steht, ist nicht P2O5
    > drin - P2O5 würde mit dem Wasser augenblicklich in einer heftigen Reaktion
    > zu Phosphorsäure reagieren.
    > Ebenso enthalten Tränen Kochsalz, da würde man auch nicht sagen "enthält x%
    > Chlor".

    Kommt darauf an. Teilweise werden auch wirklich nur die Elementgehalte angegeben. Allerdings ist speziell in der Mineralogie auch die Oxidationsstufe wichtig, und die kann man eben dann durch Sauerstoffverbindungen "übersichtlicher" ausdrücken. Außerdem braucht man die Mineralformel, und diese muss 100% ergeben. Da man Sauerstoff aber mit den üblichen Verfahren nicht messen kann, wird dieses Defizit eben durch die Notation als Oxide ausgeglichen. Vereinfacht gesagt und jetzt bezogen auf Silikatminerale.

    Bei der Gehaltsangabe einer Lagerstätte würde man hingegen eher zu den Elementgehalten tendieren, da die Oxidationszahl dort weniger relevant ist, stattdessen werden Durschnittsgehalte des Erzes mit angegeben. Da heißt es dann bspw. 20 Mt @ 0,2 % Li, also 20 Millionen Tonnen Erz mit einem Durchschnittsgehalt von 0,2 % Li.

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