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Wasch mich aber mach mich nicht nass.

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  1. Re: Wasch mich aber mach mich nicht nass.

    Autor: smonkey 29.10.19 - 20:57

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und ein zweiter wichtiger Aspekt ist aus meiner Sicht der Wert der
    > Rohstoffe in den Akkus. Das wird ebensowenig thematisiert. Wenn wir über
    > Recycling von Billigplastik sprechen ist klar, dass wir das nicht so
    > einfach wieder einsammeln können, sondern komplexe Systeme benötigen, um
    > den Rohstoff wieder in den Kreislauf zurück zu führen. Akkus dagegen
    > enthalten so viel wertvolle Ressourcen, dass das Einsammeln freiwillig
    > passieren wird.

    "Die enthalten zwar wertvolle Rohstoffe [...]"
    "Die Hersteller versprechen sich vom Recycling einerseits ein Geschäft [...]"
    "Aus den Akkus lassen sich unter anderem wertvolle Elemente wie Kobalt und Nickel wiedergewinnen."
    "Mit einer weitgehenden Wiederverwertung – Fachleute erwarten langfristig über 90 Prozent – ließe sich auch der Abbau der Rohstoffe stark reduzieren. "

    Und das nur aus den ersten Absätzen.

  2. Re: Wasch mich aber mach mich nicht nass.

    Autor: smonkey 29.10.19 - 21:35

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hatte ich ja schon geschrieben oben: Second Life! Die Batterien werden in
    > der Mehrzahl eben nicht nach ihrem "Autoleben" ins Recycling gehen, sondern
    > als stationäre Speicher eine längere Zeit als im Auto "weiterleben", denn
    > solche stationären Speicher sind viel wichtiger für unsere
    > Industriegesellschaft, als mancher heute noch denkt.

    Wie gesagt, der Artikel hatte die Wiederverwertung zum Thema. Second Life ist ein anderes Thema, ein Thema zu dem z.B. Analysten von Roland Berger oder Lux Research explizit abraten.

  3. Re: Wasch mich aber mach mich nicht nass.

    Autor: smonkey 30.10.19 - 09:21

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Diskussion "Kinderarbeit ja oder nein" ist sinnbefreit. Von ein paar
    > Psychopathen abgesehen, schickt niemand gerne seine Kinder zum Arbeiten,
    > sondern es ist für diese Familien idR ein überlebensnotwendiges Übel. Das
    > einzig Sinnvolle, das dagegen getan werden kann, dass Kinder in den Minen
    > arbeiten, ist es, den Familien ein Überleben zu ermöglichen, das nicht von
    > Kinderarbeit abhängig ist. Und das erreicht man weder mit einem reinen
    > Verbot, noch mit einem Produkteboykott. Das haben mittlerweile auch die
    > meisten NGOs begriffen.

    Es geht nicht "nur" um Kinderarbeit. In den illegalen, aber tolerierten Kleinminen geht es um illegale, lebensgefährliche Arbeit und um massive Ausbeutung, keinerlei Sicherheitsausrüstung oder Schutzkleidung. Natürlich nutzt es nichts, den Menschen auch noch diese Einnahmequelle zu verwehren, dass ist doch eine Plattitüde. Wir reden hier auch nicht von einem Boykott, sondern wir reden von einem massiven Anstieg des Bedarf. Und wir reden hier von einer Wertschöpfung die so intransparent ist, dass man annehmen muss dass in annähernd jedem Akku auch ein Anteil Kobalt aus Kinderhänden steckt. Wer also ein BEV aus ökologisch-ethischen Gründen fährt, sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass die Rohstoffe für die Akkus eben auch unter solchen Bedingungen geschöpft werden.

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