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Schade, dass Betriebsräte erlaubt sind ...

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  1. Schade, dass Betriebsräte erlaubt sind ...

    Autor: norodondt 05.01.21 - 07:54

    ... wem der Job nicht passt, soll halt woanders arbeiten. Zustände aus Zeiten der Industrialisierung sind rum - damals waren Gewerkschaften wichtig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.01.21 07:54 durch norodondt.

  2. Re: Schade, dass Betriebsräte erlaubt sind ...

    Autor: McAngel 05.01.21 - 08:40

    Dann hast du die Funktionsweise eines Betriebsrates nicht verstanden.
    Ich als Firmenunternehmer begrüße einen Betriebsrat, wenn ich über 50 Mitarbeiter hätte.
    Dann muss ich nur mit einer kleinen Gruppe sprechen, um alle zu informieren.
    Insbesondere wenn es um harte Entscheidungen geht, wie Lohnkürzungen und Entlassungen.

    Betriebsräte haben sogar die eigenen Unternehmen gerettet, weil nicht alle Firmenlenker so gut sind, wie sie meinen.

    Leider sind die großen Konzerne wie Ver.di oder IG-Metall nicht mehr die Gewerkschaften, die was positives Bewirken. Beschäftigen diese doch selber Mitarbeiter unter dem Mindestlohn.
    Auch bei denen gilt Profitmaximierung. Ansonsten sind Betriebsräte zu empfehlen.

  3. Re: Schade, dass Betriebsräte erlaubt sind ...

    Autor: 486dx4-160 05.01.21 - 08:49

    norodondt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wem der Job nicht passt, soll halt woanders arbeiten. Zustände aus
    > Zeiten der Industrialisierung sind rum - damals waren Gewerkschaften
    > wichtig.

    Wenn du mal mit der Schule fertig bist und arbeiten gehst wirst du in allen Punkten das Gegenteil feststellen.
    Aber gut getrollt!

  4. Re: Schade, dass Betriebsräte erlaubt sind ...

    Autor: Phrogger 05.01.21 - 11:52

    norodondt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wem der Job nicht passt, soll halt woanders arbeiten.
    Wer es nicht schaft, ein Unternehmen zu führen, ohne die Mitarbeiter fair zu behandeln, soll halt ein anderes Unternehmen gründen.

    > Zustände aus
    > Zeiten der Industrialisierung sind rum
    Beschäftige dich Mal, was so alles auf der Welt, auch bei uns (z.B. Amazon-Lager) passiert. Woher ich weiß, dass du dich damit nicht beschäftigt hast? Dein vorheriger Satz hat dich verraten.

    > damals waren Gewerkschaften wichtig.
    ... wie sie es auch heute sind!

    Ich glaube, du hast versehentlich auf "Beitrag absenden" gedrückt, bevor du ihn zu Ende verfasst hast.

  5. Re: Schade, dass Betriebsräte erlaubt sind ...

    Autor: Oktavian 05.01.21 - 12:36

    > Insbesondere wenn es um harte Entscheidungen geht, wie Lohnkürzungen und
    > Entlassungen.

    Tja, und genau hier kann einem der Betriebsrat mächtig ins Knie schießen. Als Führungskraft/Firmenchef weiß man sehr genau, wo und wen man entlässt, wenn man betriebsbedingt kündigen muss. Man weiß, welche Abteilungen besonders bluten müssen, welche ungeschoren davon kommen. Man kennt seine Minderleister und man kennt die Top-Performer.

    Mit dem Betriebsrat dauert so ein Prozess erst einmal deutlich länger. Wenn solche Kündigungen notwendig sind, weiß das die Belegschaft schnell, man weiß nur nicht, wen es trifft. Das ist Gift fürs Betriebsklima. Schon Machiavelli wusste, Grausamkeiten muss man alle auf einmal begehen. Schnell und unfassend, und danach ist auch Ruhe und alle können sich auf den Wiederaufbau konzentrieren.

    Schlimmer ist noch, wenn der BR auch beim Inhalt der Kündigungen mitreden will und einen Sozialplan verlangt. Dann kündigt man eben nciht mehr die Minderleister sondern ziemlich quer durch, häufig sogar die besonders guten und motivierten. Viel Spaß danach...

  6. Re: Schade, dass Betriebsräte erlaubt sind ...

    Autor: Oktavian 05.01.21 - 12:40

    > Wenn du mal mit der Schule fertig bist und arbeiten gehst wirst du in allen
    > Punkten das Gegenteil feststellen.

    Äh, nee. Ich bin auch kein Freund von Betriebsräten obwohl ich schon seit 25 Jahren arbeite. Ich habe viele Kunden, die BRs haben, ich habe selbst in Unternehmen mit und ohne BR gearbeitet.

    Bestenfalls ist ein BR unauffällig. Das ist meist in kleinen Unternehmen der Fall, sagen wir mal bis 50 Mitarbeiter. Je größer das Unternehmen aber wird, desto schwerfälliger wird der BR, versucht sich gern an der großen Politik, Gewerkschaftinteressen spielen mit rein. Oft gibt es dann im Unternehmen auch noch verschiedene Fraktionen, die sich im BR herrlich bekämpfen. Der BR beschäftigt sich dann gerne mit internen Machtspielen.

    Ach ja, und ich als Angestellter bezahle die auch noch dafür mit meiner Arbeit. Super.

    Am angenehmsten ist die Arbeit immer in mittelständischen, inhabergeführten Unternehmen ohne BR.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.01.21 12:42 durch Oktavian.

  7. Re: Schade, dass Betriebsräte erlaubt sind ...

    Autor: StaTiC2206 05.01.21 - 14:54

    norodondt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... wem der Job nicht passt, soll halt woanders arbeiten. Zustände aus
    > Zeiten der Industrialisierung sind rum - damals waren Gewerkschaften
    > wichtig.

    hast du ne Ahnung. Vor allem in IT Unternehmen kommt Ausbeutung gar nicht mal so selten vor. Da geht es nur um Zahlen und Profitmaximierung, der Mensch ist ein Verbrauchsgut, ist er abgebrannt wird er ausgetauscht. Ich habe in mehreren solcher Unternehmen gearbeitet, da waren schlechte Bezahlung, nicht vorhandene Aufstiegschancen und keine Weiterbildung noch das geringste Übel. Ein alter Arbeitskollege erzählte mir, dass in einem dieser Unternehmen während des Lockdowns sogar Risikogruppen in überfüllte Großraumbüros mussten und kein Homeoffice machen durften! Überstunden waren dort auch die Regel und diese konnten nicht abgefeiert werden, weil diese am Ende der Woche einfach gelöscht wurden. Und vor allem Kontrolle Kontrolle Kontrolle jede einzelne Minute musste protokoliert werden. Also wenn in solchen Unternehmen kein Betriebsrat mehr als notwendig ist, weiß ich auch nicht.

  8. Re: Schade, dass Betriebsräte erlaubt sind ...

    Autor: norodondt 05.01.21 - 18:14

    Huch, ich schreibe eine - offenkundig provokative - Meinung und du konterst mit der Absicht, mir eine Diffamierung oder Beleigung auf's Auge zu drücken?

    Du bist der Hit auf jeder Party, oder?

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