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Cloud ist und bleibt einfach unsicher

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  1. Cloud ist und bleibt einfach unsicher

    Autor: hellfire79 25.01.20 - 09:30

    Ich hoffe das kommt irgendwann noch in den Köpfen der Leute an. Eine (nicht privat selbst betriebene) Cloud ist mit Abstand das dümmste um sensible Daten zu speichern.

    Fefe hat's Mal auf den Punkt gebracht und Cloud mit Ransomware gleichgesetzt.
    Nix anderes ist das!

  2. Re: Cloud ist und bleibt einfach unsicher

    Autor: Thomas 25.01.20 - 17:07

    hellfire79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hoffe das kommt irgendwann noch in den Köpfen der Leute an. Eine (nicht
    > privat selbst betriebene) Cloud ist mit Abstand das dümmste um sensible
    > Daten zu speichern.

    Als ob irgendwer, ob es nun eine Firma ist oder gar Privatpersonen eine „Cloud“ (im IaaS-Sinne) sicherer betreiben könnte als AWS (oder von mir aus auch Azure oder GCP). Den Aufwand und die Kompetenz, die dazu nötig ist, bekommen nicht einmal mehr Großkonzerne gestemmt, daher geht der Trend aus guten Gründen in Richtung Private Cloud.

    > Fefe hat's Mal auf den Punkt gebracht und Cloud mit Ransomware
    > gleichgesetzt.
    > Nix anderes ist das!

    Fefe ist ja auch ein ziemlicher Polemiker, den kann man in vielen Bereichen nicht ernst nehmen.

    —Thomas

  3. Re: Cloud ist und bleibt einfach unsicher

    Autor: goto10 26.01.20 - 13:39

    Thomas schrieb:

    > Als ob irgendwer, ob es nun eine Firma ist oder gar Privatpersonen eine
    > „Cloud“ (im IaaS-Sinne) sicherer betreiben könnte als AWS (oder
    > von mir aus auch Azure oder GCP). Den Aufwand und die Kompetenz, die dazu
    > nötig ist, bekommen nicht einmal mehr Großkonzerne gestemmt, daher geht der
    > Trend aus guten Gründen in Richtung Private Cloud.

    Das eine private Personen und kleine Unternehmen nicht 24h auf ihre "Wolke" aufpassen können und somit direkt Sicherheitsupdates einzuspielen glaube ich dir sofort. Aber Großkonzerne könnten es schon, aber sie wollen es meistens gar nicht. Auch Google, Amazon und Co. können nur mit Wasser kochen und sind keine Zauberer.

    Was für wen besser ist, ist auch eine Risiko Abschätzung in zweierlei Hinsicht: mögliches Hacking und mögliche Spionage von Dritten. Bei Amazon ist nichts mehr privat, diverse Fremde haben schließlich Zugriff.

  4. Re: Cloud ist und bleibt einfach unsicher

    Autor: Thomas 26.01.20 - 15:44

    goto10 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thomas schrieb:
    >
    > > Als ob irgendwer, ob es nun eine Firma ist oder gar Privatpersonen eine
    > > „Cloud“ (im IaaS-Sinne) sicherer betreiben könnte als AWS
    > (oder
    > > von mir aus auch Azure oder GCP). Den Aufwand und die Kompetenz, die
    > dazu
    > > nötig ist, bekommen nicht einmal mehr Großkonzerne gestemmt, daher geht
    > der
    > > Trend aus guten Gründen in Richtung Private Cloud.
    >
    > Das eine private Personen und kleine Unternehmen nicht 24h auf ihre "Wolke"
    > aufpassen können und somit direkt Sicherheitsupdates einzuspielen glaube
    > ich dir sofort. Aber Großkonzerne könnten es schon, aber sie wollen es
    > meistens gar nicht. Auch Google, Amazon und Co. können nur mit Wasser
    > kochen und sind keine Zauberer.

    AWS, Google und Microsoft haben zig Milliarden in die Entwicklung der entsprechenden Cloud-Angebote gesteckt, das kann bis auf ganz wenige Ausnahmen auch kein anderer Großkonzern mehr stemmen. Bei AWS arbeiten seit rund 15 Jahren zehntausende Entwickler daran die entsprechenden Angebote zu entwickeln und zu betreiben, das ist ein technologischer Vorsprung, der kaum aufholbar ist. Man sieht es ja sehr schön an Google, wie abgeschlagen die gegenüber AWS sind, trotz ihrer finanziellen und personellen Möglichkeiten.

    Informiere dich zum Beispiel mal über die IT-Infrastruktur bei Banken, also da wo Sicherheit im allerhöchsten Maße gefordert ist und auch genügend finanzielle Mittel bereit stehen müssten. Das Fazit kann da nur lauten: Die können es einfach nicht.

    > Was für wen besser ist, ist auch eine Risiko Abschätzung in zweierlei
    > Hinsicht: mögliches Hacking und mögliche Spionage von Dritten. Bei Amazon
    > ist nichts mehr privat, diverse Fremde haben schließlich Zugriff.

    AWS-Mitarbeiter haben keinen Zugriff auf die Daten oder z.B. die Virtuellen Maschinen der Kunden, das ist ein Trugschluß.

    --Thomas

  5. Re: Cloud ist und bleibt einfach unsicher

    Autor: Mixermachine 27.01.20 - 07:38

    hellfire79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hoffe das kommt irgendwann noch in den Köpfen der Leute an. Eine (nicht
    > privat selbst betriebene) Cloud ist mit Abstand das dümmste um sensible
    > Daten zu speichern.
    >
    > Fefe hat's Mal auf den Punkt gebracht und Cloud mit Ransomware
    > gleichgesetzt.
    > Nix anderes ist das!


    Du betreibst also deinen Server selbst?
    Steht der Zuhause bei dir?

    Sonst bist du ebenfalls anfällig für einen solchen Leak.
    Deine VM hat genauso einen Wartungszugang und angebundene Shares.
    Was für eine Wahl hat ein Unternehmen, was seinen Kunden Bandbreite zur Verfügung stellen muss?

    Professionell betriebene Lösungen wie AWS, Azure und Google Cloud sind relativ sicher.
    Die ganzen Leaks kommen hauptsächlich von den Spezialisten, die Shares komplett ungeschützt ins Netz hängen.

    Getter, Setter, Hashcode und Equals manuell testen in Java?
    Einfach automatisieren: https://github.com/Mixermachine/base-test

  6. Re: Cloud ist und bleibt einfach unsicher

    Autor: JohnDo_ 27.01.20 - 11:03

    Ich meine mich an eine Statistik zu errinnern, die besagt hat, dass Clouds sogar meist sicherer sind. Ich erinner mich allerdings nur daran, dass dort gesagt wurde, dass auf eine Cloud weniger Angriffe liefen.

    Außerdem, wer sagt, dass Banken genug finanzielle Mittel haben? Haben sie nicht um sowas zu stämmen und wenn, dann würde das Geld nicht in die IT gesteckt... Traurige Wahrheit

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