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Selbstbedienung als Service

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  1. Selbstbedienung als Service

    Autor: nohoschi 26.10.21 - 16:26

    Vorab: Ich gönne jedem seine Apple Watch, 5G und NFC mit dem Handy, PayPal und FinTech dahinter und was ich sonst noch nicht auf dem Radar habe.


    Zunächst mal kann REWE die Kunden und Ihr Kaufverhalten besser überwachen, da bargeldlose Zahlungen ausgeschlossen sind. Die Kosten für die Kasse sind externalisiert und auf den Kunden abgeladen worden, soll der sich gefälligst ein Smartphone mit App zulegen und konfigurieren. Und so wird uns die Vernichtung von Arbeisplätzen als Bequeme Verbesserung aufgeschwatzt.

    So kann man Paragraph 14 Bankengesetz wenigsten unterlaufen. Alleiniges gesetzliches Zahlungmittel sind Banknoten auf Euro lautend.
    https://www.gesetze-im-internet.de/bbankg/__14.html

    Und? REWE sich so die unliebsame, sozial randständige Kundschaft fern halten. Mit Smartphone, App, Verifizierung und Konsorten ist man die problematischere Schicht los. Wie bitte?

    https://www.inquirer.com/business/new-jersey-cashless-store-ban-amazon-philadelphia-20190318.html

    Das gleicht unserem BBankG 14, nur führen die das neu ein! Wenn man bedenkt dass die Politik nur verzögert auf Fehlentwicklung reagiert, kann man sich wohl ausmalen wie Obdachlose und "kreditunwürdige" Personen durch das Raster fallen.


    Aber an den Kassen muss man immer so warten. Ist das soooo kritisch? Und falls ja, warum wird dann nicht mehr Personal eingesetzt? Lidl findet offenbar genug Zeit jeden Kunden zur "Lidl-App" zu drängen. DM macht mit mit der Payback-Karte. Alles nur zu unserem wohl? Wir haben doch gerade durchgesetzt, dass "sowas" bei Ladesäulen unterbunden wird (EC-Cash Pflicht ab 2023).


    Was tun? Bankkarten sind flach, haben ein minimales OS, haben keine Batterie und relativ widerstandsfähig. Anständige Banken und Sparkassen haben euch das vor Jahren ausgegeben. Bargeld ist nochmal resistenter, man muss aber vorher einplanen, genügend mitzunehmen. Wer möchte kann mit der mehreren hundert Euro teuren Smartwatch, dahinter Apple oder Google, eventuell ein Fintech oder PayPal, dann Mastercard, VISA oder Amexco und am Ende die Bank in den Bezahlprozess für die Butterbrezel einbeziehen. Es ist erstaunlich, wie viele Beteiligte informiert werden :)


    PS: Konzept wäre hier gescheitert. Vor zwei Wochen hat es den Funkturm der DTAG vor Ort zerlegt. Und so hatten 20.000 Einwohner kein Netz mehr. Kein 5G? Och! Aber 4G. Ne. Ja aber 2G...leider nein. DSL und Kabel waren zum Glück nicht betroffen. Das holt einen aber mal auf den Boden der Tatsachen. Habe ich Bargeld dabei?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.10.21 16:46 durch nohoschi.

  2. Re: Selbstbedienung als Service

    Autor: most 26.10.21 - 16:30

    Ich kann keine Verlängerung der Kassenwartezeiten mit den neuen Zahlungsmethoden feststellen. Die Kleingeldomis werden weniger, die Karten- und Appzahler erfahrener und die Dauer ist vor allem von der Anzahl der geöffneten Kassen abhängig

    Die Abschaffung des Bargelds mag problematisch sein, aber mit Zeitersparnis würde ich nicht argumentieren.

  3. Re: Selbstbedienung als Service

    Autor: Pecker 26.10.21 - 16:40

    nohoschi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zunächst mal kann REWE die Kunden und Ihr Kaufverhalten jetzt nochmal
    > besser überwachen, da bargeldlose Zahlungen ausgeschlossen sind. Die Kosten
    > für die Kasse sind externalisiert und auf den Kunden abgeladen worden, soll
    > der sich gefälligst ein Smartphone mit App zulegen und konfigurieren. Und
    > dann kann man "unliebsame" Kundschaft auch noch ausschließen, die ganzen
    > sozial randständigen. Und so wird und die Vernichtung von Arbeisplätzen als
    > Bequeme Verbesserung aufgeschwatzt.

    Für mich ändert sich bzgl. "Überwachung" nichts. Ob da jetzt ein armer Mitarbeiter Waren über einen Scanner zieht (was ein toller Job) und ich hinterher mit Karte zahle, es sind dennoch alle Daten erfasst. Mir sowas von egal.

    > So kann man Paragraph 14 Bankengesetz wenigsten unterlaufen, alleiniges
    > gesetzliches Zahlungmittel sind Banknoten auf Euro lautend.
    > www.gesetze-im-internet.de

    Und wo ist das Problem? Ach klar, im Geldwäscheparadies Deutschland zahlt man bar.

    > Mal Echtweltprobleme. Wartezeiten an der Kasse beim Lidl werden immer
    > länger, seit dem sie jeden Kunden zur Lidl-App nötigen. Reichen die anderen
    > Überwachungssystem von Payback und Deutschlandkart nicht? Wieso trackt ihr
    > nicht einfach direkt anhand der Kontonummer?

    Natürlich tracken die einen über die Kontonummer, ist doch auch total egal. Profitipp an Aluhutträger. JEDEN! Artikel einzeln einkaufen zu immer anderen Uhrzeiten, so ist eine Überwachung unmöglich.

    > Ich gönne jedem seine Apple Watch, 5G und NFC mit dem Handy. Es ist
    > unvernünftig aber okay, wenn ihr Apple, PayPal, VISA und einem FinTech bei
    > einem einzigen Bezahlvorgang die Butterbrezel unter die Nase reiben wollt.

    Wieso ist es unvernünftig von der Datensammelei die eh stattfindet zumindest ein Stück vom Kuchen zurückzubekommen? Ob ich jetzt mit meiner Girokarte oder meiner Kreditkarte mit Payback bezahle ändert am Datensammeln nichts.

    > Dem Rest von uns mag das erspart bleiben, wer auch nur bei einer halbwegs
    > anständigen Bank oder Sparkasse ist hat vor Jahren eine NFC Karte bekommen.

    Es gibt keine anständigen Banken mehr. Die versuchen alle einen über den Tisch zu ziehen.

    > Ist flach, braucht kein Batterie, OS ist klein und nur die halbe Welt
    > erfährt davon.

    Kann mir gestohlen (früher sogar kopiert) und missbraucht werden. Wird bei einem Handy, welches verschlüsselt wird schon sehr viel schwieriger.

    > PS: Konzept wäre hier schon krachend gescheitert. Vor zwei Wochen hat es
    > den Funkturm der DTAG vor Ort zerlegt. Anscheinend gelangt es der Telekom
    > nicht die Ursache zu finden und am Ende haben sie angeblich alles
    > ausgewechselt. Zwei Wochen lang (fast) kein Mobilfunk für 20.000 Einwohner.
    > DSL und Kabel waren zum Glück nicht betroffen, aber so ein Flacher 20er
    > Schein ist dann ein beruhigendes Gefühl.

    Was hat denn Mobilfunk mit bezahlen übers Handy zum tun? Das geht offline.

  4. Re: Selbstbedienung als Service

    Autor: nohoschi 26.10.21 - 16:55

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und die Dauer ist vor allem von der Anzahl der
    > geöffneten Kassen abhängig

    Meine Rede :)

    > Die Abschaffung des Bargelds mag problematisch sein, aber mit Zeitersparnis
    > würde ich nicht argumentieren.

    Denke ich auch nicht. Das ist meist sowieso der kürzeste Zeitabschnitt beim Einkaufen.

  5. Re: Selbstbedienung als Service

    Autor: aLpenbog 26.10.21 - 16:56

    Ich bin zwar generell ein Bargeldfreund aber auch hier ist z.B. das unliebsame Kleingeld wieder so ein Punkt. Ich habe Zuhause kiloweise Kupfergeld. Ich freue mich, wenn ich Bar zahle jedes mal, wenn da jemand vorm Markt sitzt, den ich das Zeug zustecken kann.

    Was die technische Möglichkeit der Überwachung angeht ist doch schon mehr als genug da. Wenn ich den Leuten bzgl. solchen Services nicht traue, warum sollte ich das heute. Überall Kameras, mein Smartphone telefoniert mit dem Funkturm und jeder Zweite hat ein Smartphone mit Kamera in der Hand, mein Einkauf wird auch erfasst.

    Wenn ich will kann ich da nun auch mein Gesicht aus der Kamera vor der Kasse mit meinen Einkauf verknüpfen.

    Generell wird sowas aber gemacht um Geld zu verdienen, soll mich also nicht stören, wenn der Markt sich auf meine Interessen optimiert. Er kriegt mehr Geld, ich verliere weniger Zeit, alle sind glücklich. Solange man mir nicht den Briefkasten oder das Mailfach zuspammt ist alles in Ordnung.

  6. Re: Selbstbedienung als Service

    Autor: nohoschi 26.10.21 - 17:07

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wo ist das Problem? Ach klar, im Geldwäscheparadies Deutschland zahlt
    > man bar.

    Dein Einkauf im Supermarkt hat was mit Geldwäsche zu tun? Eher kein Problem.

    Hast du neuerdings ein Haus für 500.000 Bar gekauft oder per Cum-Ex Steuern eingefordert? Eher ein Problem.

    > Wieso ist es unvernünftig von der Datensammelei die eh stattfindet
    > zumindest ein Stück vom Kuchen zurückzubekommen?

    Du bekommst was von wem? Die Artikel währen ohne "Rabattsysteme" günstiger, nicht teuerer.

    > Es gibt keine anständigen Banken mehr. Die versuchen alle einen über den
    > Tisch zu ziehen.

    Die muss niemand verteidien. So wie niemand große IT-Konzerne verteidigen muss. Ich weiß nicht, was der Einwurf soll.

    > Was hat denn Mobilfunk mit bezahlen übers Handy zum tun? Das geht offline.

    Da hast du wohl recht. In der Tat bin ich mir nicht sicher ob die Clientseite immer online sein muss, bei den Karten übernimmt das ja das Terminal. Und hat eventuell einen Pufferbetrag gespeichert, falls das Terminal offline ist. Ob und wie lange kann man mit NFC-Apps zahlen, ohne Netz?

  7. Re: Selbstbedienung als Service

    Autor: ello 26.10.21 - 17:35

    Unser Supermarkt bietet für den Selbst-Checkout Barzahlungsautomaten an die Scheine und Münzen nehmen, Wechselgeld geben und auch noch schnell funktionieren.

  8. Re: Selbstbedienung als Service

    Autor: Pecker 26.10.21 - 17:51

    nohoschi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pecker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wo ist das Problem? Ach klar, im Geldwäscheparadies Deutschland
    > zahlt
    > > man bar.
    >
    > Dein Einkauf im Supermarkt hat was mit Geldwäsche zu tun? Eher kein
    > Problem.
    >
    > Hast du neuerdings ein Haus für 500.000 Bar gekauft oder per Cum-Ex Steuern
    > eingefordert? Eher ein Problem.

    Whataboutism oder?

    > > Wieso ist es unvernünftig von der Datensammelei die eh stattfindet
    > > zumindest ein Stück vom Kuchen zurückzubekommen?
    >
    > Du bekommst was von wem? Die Artikel währen ohne "Rabattsysteme" günstiger,
    > nicht teuerer.

    Äh, ja und? Ich zahle bei Aldi und Lidl den ausgezeichneten Preis. Mit oder ohne Rabattsystem. Nur bekomme ich eben ein paar Euro zurück, wenn ich mit Kreditkarte bezahle als Payback. Mit Kreditkarte zu bezahlen, tut mir nicht weh, unterm Strich spare ich ein paar Euro.

    > > Es gibt keine anständigen Banken mehr. Die versuchen alle einen über den
    > > Tisch zu ziehen.
    >
    > Die muss niemand verteidien. So wie niemand große IT-Konzerne verteidigen
    > muss. Ich weiß nicht, was der Einwurf soll.

    Der Einwurf soll, dass egal welches Zahlungsmittel du nutzt dahinter immer ein Konzern oder ein Bank steht, die nur das Beste von dir Wollen. Dein Geld. Manche sind aber gieriger als andere. Und am gierigsten sind ausgerechnet die von dir genannten "seriösen" Banken.

    > > Was hat denn Mobilfunk mit bezahlen übers Handy zum tun? Das geht
    > offline.
    >
    > Da hast du wohl recht. In der Tat bin ich mir nicht sicher ob die
    > Clientseite immer online sein muss, bei den Karten übernimmt das ja das
    > Terminal. Und hat eventuell einen Pufferbetrag gespeichert, falls das
    > Terminal offline ist. Ob und wie lange kann man mit NFC-Apps zahlen, ohne
    > Netz?

    Eben, hast keine Ahnung davon, aber die Meinung raushauen.

  9. Re: Selbstbedienung als Service

    Autor: Extrawurst 26.10.21 - 18:39

    nohoschi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorab: Ich gönne jedem seine Apple Watch, 5G und NFC mit dem Handy, PayPal
    > und FinTech dahinter und was ich sonst noch nicht auf dem Radar habe.
    >
    > Zunächst mal kann REWE die Kunden und Ihr Kaufverhalten besser überwachen,
    > da bargeldlose Zahlungen ausgeschlossen sind.

    Du meinst wohl Zahlungen *mit* Bargeld.

    > Die Kosten für die Kasse sind
    > externalisiert und auf den Kunden abgeladen worden, soll der sich
    > gefälligst ein Smartphone mit App zulegen und konfigurieren.

    Und der Kunde kauft sich die App per Kauf oder am besten auch noch per Abo? Oder muss nicht eher REWE die Anwendung programmieren und pflegen? Klar, immer noch billiger, als hinter jeder Kasse nen Mitarbeiter zu setzen. Aber von einer "Externalisierung der Kosten" zu sprechen, ist inhaltlich falsch.

    >
    > So kann man Paragraph 14 Bankengesetz wenigsten unterlaufen. Alleiniges
    > gesetzliches Zahlungmittel sind Banknoten auf Euro lautend.

    Ah, wieder so ein Hobbyjurist mit seinen Halbwahrheiten.
    In Deutschland gibt es Vertragsfreiheit. Du kannst problemlos einen Laden eröffnen, und dann nur Kreditkarten akzeptieren. Du kannst sogar sagen, dass du nur die Kreditkarten eines bestimmten Anbieters akzeptierst. Wie sinnig das ist, sei dahingestellt - aber es ist dein gutes Recht.
    Das gute Recht von Jedermann.

    Andernfalls wäre Online-Shopping auch wesentlich umständlicher, wenn man überall erst mal einen Briefumschlag mit Geld hinschicken müsste. Aber du kannst ja bei deinem nächsten Amazon-Kauf ja gern mal versuchen, drauf zu bestehen mit dem "alleinigen gesetzlichen Zahlungsmittel" zu bestehen.

    Mit der Vertragsfreiheit wird das Bankengesetz nicht unterlaufen. Das ist kompletter Nonsens, weil dieses Gesetz nicht vorschreibt, auf welche Weise jede private Transaktion zu verlaufen hat. Es besagt nur, welche Banknoten gültig sind - und wie Banken damit umzugehen haben.

    >
    > Und? REWE sich so die unliebsame, sozial randständige Kundschaft fern
    > halten. Mit Smartphone, App, Verifizierung und Konsorten ist man die
    > problematischere Schicht los. Wie bitte?
    >

    Als ob heutzutage nicht jeder Hartz4ler samt deren Kind mit nem Handy rumrennt.
    Nicht wenige sogar mit iPhone. So mal hier nicht mal hohe Ansprüche alá NFC gestellt werden, es muss ja nur die App drauf laufen. Da tuts auch ein 100¤ Billighandy.

    > Das gleicht unserem BBankG 14, nur führen die das neu ein! Wenn man bedenkt
    > dass die Politik nur verzögert auf Fehlentwicklung reagiert, kann man sich
    > wohl ausmalen wie Obdachlose und "kreditunwürdige" Personen durch das
    > Raster fallen.

    Entweder du kannst dir den Joghurt leisten, oder nicht. Wie kreditwürdig du bist, interessiert bei REWE absolut niemanden, solange du an der Kasse deinen Einkauf bezahlst.

    Und wer obdachlos ist, kann sich den Einkauf wohl sowieso nicht leisten, ob er nun nicht in den Laden kommt, weil er kein Smartfön hat, oder an der Kasse abgewimmelt wird, weil er sich nix leisten kann, kommt aufs gleiche raus.

    Mal ganz davon abgesehen, dass ich diese "Argumentations-Taktik" des Skandalisierens sowieso nicht leiden kann. Erinnert mich immer wieder an den South-Park-Clip "denkt den keiner an die Kinder".

    >
    > Aber an den Kassen muss man immer so warten. Ist das soooo kritisch?

    Das wird ja dann der freie Markt entscheiden. Angebot & Nachfrage. Wird das kassenlose Konzept nur von einer Randgruppe genutzt, wird es eventuell wieder eingestellt oder bleibt auf Einzelfälle beschränkt. Wird es in der Breite angenommen, wird es sich halt durchsetzen.

    Und wird diese Entwicklung missbraucht, um Menschen zu diskriminieren oder nur noch das eigene Zahlungssystem zu erlauben, greift halt zur Not der Gesetzgeber ein. Aber er greift eben auch nur dann ein, *wenn* es passiert. Wenn der Gesetzgeber vorab alles lenken würde, dann hätten wir keine soziale Marktwirtschaft, sondern Staatskapitalismus alá China.

    >
    >
    > Was tun? Bankkarten sind flach, haben ein minimales OS, haben keine
    > Batterie und relativ widerstandsfähig.

    Und hier ein ultimativer Geheimtipp: Das eine schließt das andere nicht aus. Es gibt zwar Online-Banken, die wirklich *nur* eine virtuelle Karte bereitstellen, aber üblich ist das nicht. Man kann seine Bankkarten in die digitale Wallet packen, ohne dass dabei die physischen in Rauch auf gehen oder man gesetzlich dazu gezwungen wird, nur noch Apple Pay zu nutzen.

    Generell verstehe ich diese "entweder-oder"-Argumentation nicht, als ob man sich im Leben für eine Variante entscheiden müsste, und dann für ewig an diese Entscheidung gebunden wäre.

  10. Re: Selbstbedienung als Service

    Autor: ConstantinPrime 27.10.21 - 08:36

    Da hast du recht, als Deutscher in heutigen Zeiten noch die eigene Meinung sagen... ekalhaft!

  11. Re: Selbstbedienung als Service

    Autor: chefin 27.10.21 - 11:46

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin zwar generell ein Bargeldfreund aber auch hier ist z.B. das
    > unliebsame Kleingeld wieder so ein Punkt. Ich habe Zuhause kiloweise
    > Kupfergeld. Ich freue mich, wenn ich Bar zahle jedes mal, wenn da jemand
    > vorm Markt sitzt, den ich das Zeug zustecken kann.
    >
    > Was die technische Möglichkeit der Überwachung angeht ist doch schon mehr
    > als genug da. Wenn ich den Leuten bzgl. solchen Services nicht traue, warum
    > sollte ich das heute. Überall Kameras, mein Smartphone telefoniert mit dem
    > Funkturm und jeder Zweite hat ein Smartphone mit Kamera in der Hand, mein
    > Einkauf wird auch erfasst.
    >
    > Wenn ich will kann ich da nun auch mein Gesicht aus der Kamera vor der
    > Kasse mit meinen Einkauf verknüpfen.
    >
    > Generell wird sowas aber gemacht um Geld zu verdienen, soll mich also nicht
    > stören, wenn der Markt sich auf meine Interessen optimiert. Er kriegt mehr
    > Geld, ich verliere weniger Zeit, alle sind glücklich. Solange man mir nicht
    > den Briefkasten oder das Mailfach zuspammt ist alles in Ordnung.

    Und wer genau hat dich gezwungen dort einzukaufen?

  12. Re: Selbstbedienung als Service

    Autor: forenuser 28.10.21 - 10:14

    nohoschi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    (...)
    > So kann man Paragraph 14 Bankengesetz wenigsten unterlaufen. Alleiniges
    > gesetzliches Zahlungmittel sind Banknoten auf Euro lautend.
    > www.gesetze-im-internet.de
    (...)

    Du willst damit sagen, dass Du alle deine finanziellen Ein- und Ausgänge bar abwickelst? Gehalt? Miete? KFZ-Rate? Was-auch-immer?

    --
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    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

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