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Überforderte Subunternehmer = Schuld der Telekom!

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  1. Überforderte Subunternehmer = Schuld der Telekom!

    Autor: Vanger 27.02.15 - 11:35

    Dass die Subunternehmer überfordert sind kommt nicht von ungefähr. Schwarze Schafe müssen aussortiert werden, der absolute Großteil der Subunternehmer ist aber auch schlicht deshalb überfordert, weil die Telekom lächerliche Preise zahlen möchte. Würde die Telekom mehr Geld in die Hand nehmen könnten die Subunternehmer auch neues Personal einstellen. Aber so ist das eben, wenn man nicht hin zur Telekom wechselt, hat die auch kein Interesse daran das Verfahren kundenfreundlich zu gestalten. 75.000 ¤ Strafe von der BNetzA sind doch vollkommen lächerlich im Vergleich dazu, was die Telekom durch Service auf Sparflamme sparen kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.15 11:35 durch Vanger.

  2. Re: Überforderte Subunternehmer = Schuld der Telekom!

    Autor: Sharkuu 27.02.15 - 12:04

    als wenn qualifizierteres personal eingestellt werden würde, wenn die telekom mehr bezahlen würde...

    die müssen endlich verpflichtet werden, eigenes, qualifiziertes personal für sowas zu verwenden! somit würden sämtliche probleme auch direkt auf die telekom und sonstige anbieter zurückfallen, der "gute" name würde noch mehr verfallen und strafen können effektiver ausgesprochen werden. dann wären die vielleicht auch mal hinterher, das solche aussagen nicht kommen. solange das nicht passiert, wird sich nicht viel ändern

  3. Re: Überforderte Subunternehmer = Schuld der Telekom!

    Autor: Vanger 27.02.15 - 12:13

    Das Problem ist nicht unqualifiziertes Personal sondern schlicht zu wenig Personal...

    Die sind nicht zu doof dafür, die haben einfach nur einen Bruchteil der Zeit zur Verfügung die sie eigentlich bräuchten. Auch noch so qualifiziertes Personal kann sich nicht vierteilen...

  4. Re: Überforderte Subunternehmer = Schuld der Telekom!

    Autor: subangestellt 27.02.15 - 23:10

    Stimmt.
    Beispiel gefällig?

    1. Auftrag Entstörung 8:00 (Kunde wünscht 8:00 Uhr)
    --> Fahrzeit ca. 15 min zum Hauptverteiler, zusätzlich 10 min. zum Straßenverteiler.
    --> Prüfung Kd.-Anschluß (Telefondose, Router, Hausanschluss, Endleitung)
    --> evtl. weiter Arbeiten bis zur Erledigung

    2. Auftrag 8:00 - max 9:00, jedoch 40 km enfernt

    3. Auftrag wieder 40 km zurück da anderer "Wunschtermin"

    4. Auftrag 40 km nächste Richtung, da erst ab 12 Uhr möglich (Wunschtermin)

    usw ... usw...

    Fazit:
    Der Kunde will nicht mehr König sein, sondern in vielen Fällen Diktator

  5. Re: Überforderte Subunternehmer = Schuld der Telekom!

    Autor: Avarion 28.02.15 - 12:01

    Wieso ist das Schuld der Telekom?

    Das Subunternehmen erklärt sich bereit zu diesen Preisen zu arbeiten. Warum gehen sie auf den Preis ein wenn sie da keine gute Arbeit leisten können?

    Wenn die Telekom niemanden zu diesen Preisen bekommen würden dann würde sie entweder eigene Leute schicken oder mehr Geld bieten.

  6. Re: Überforderte Subunternehmer = Schuld der Telekom!

    Autor: Vanger 28.02.15 - 13:46

    Da hat einer noch nicht ganz verstanden was Kapitalismus bedeutet. Nein, dann passiert genau das, was passiert: Man schiebt den schwarzen Peter einfach weiter zu den Angestellten - sprich: verkürzt die Soll-Zeiten für das Personal. Bis die Zeiten nicht mehr einzuhalten sind. Also genau die jetzige Situation.

  7. Re: Überforderte Subunternehmer = Schuld der Telekom!

    Autor: subangestellt 01.03.15 - 12:19

    Weil es IMMER jemanden gibt der denkt noch billiger sein zu können, und die Telekom dies gerne annimmt.

  8. Re: Überforderte Subunternehmer = Schuld der Telekom!

    Autor: cetarix 30.06.17 - 20:00

    Hallo liebe Leute,

    nunmehr arbeite ich fast 20 Jahre in verschiedenen Subunternehmen der Telekom! Wie ich dies bislang durchziehen konnte ist mir selbst ein Rätsel! Klar, die Telekom versucht so viel als möglich an Subunternehmen "outzusourcen". Dabei wird unterm Strich der einzelne Techniker im Subunternehmen völlig willkürlich mit Einrichtungs- und Störungsaufträgen überdisponiert, dass dies an den meisten Tagen noch nicht mal ansatzweise zu bewerkstelligen ist!
    Klar, alle internen Telekom-Mitarbeiter erledigen ihren gewohnten Arbeitsalltag, kassieren sicher ein gutes Monatseinkommen, arbeiten ihre 7,5 Std pro Tag ab, wissen aber leider oft nicht, was sie den kleinen, unwissenden nicht qualifizierten Techniker eines Subunternehmes zugemutet haben!
    Die Schuld liegt nicht unbedingt bei diesen Mitarbeitern der Telekom!
    Ich habe vor etwa 1 1/2 Jahren ein sog. Festvergabegebiet der Telekom übernommen. Vor dieser Übernahme fuhren 2-2,5 Servicetechniker der Telekom dieses besagte Festvergabegebiet ab. Ich gehe davon aus, dass diese Techniker zeitig bei Ihren Familien und Kindern zu Hause waren.
    Nun fahre ich aber alleine dieses Gebiet!!! Es ist mehrere tausend km/2 groß und ich werde teils mit über 20 Kundenanfahrten konfrontiert! Sorry - unmöglich dies zu bewerkstelligen! Dann kommt noch hinzu, dass tagesgleiche Aufträge "nachgeschoben werden" - ergo noch unmöglicher. Wir sind noch nicht am Ende:
    Dann musst du bei Telekomkunden vor Ort anbieten, dass du noch kostenpflichtig Endgeräte, Router, Kabelverlegungen usw. anbietest.
    Dann musst du einen sog. Service-Check mit dem Kunden durchführen. Das ist ein hammerdickes Kartonformular (Umwelt lassen wir mal außen vor) ausfüllen, welches du dem Kunden überreichen musst. Was dieser Blödsinn soll, weiß wahrscheinlich auch bei der Telekom niemand!
    Dann sollst Du dem Kunden Computerhilfe vermarkten. Einschulung dafür gabs für uns natürlich nur indirekt über Email bzw. Schulungsportal, welches leider keine hohe schulische Aussagekraft und Qualität hat. (Was "Computerhilfe" zukünfig als Sicherung des eigenen Arbeitsplatzes beitragen kann ist ebenfalls schleierhaft!)
    Neuerdings MUSST man jeden Kunden anrufen, denn der Chef der Telekom hat suggeriert, dass es keine geplatzten Termine bei Telekomkunden mehr geben darf. Und, und, und.... Und dies bei den genannten 20+ Kundenanfahrten täglich (Ja, es gibt auch Ausnahmetage - leider zu selten)!
    Jeder rational denkende Mensch wird mich hoffentlich verstehen, dass dies reine Fiktion ist! Ist aber oft Alltag - leider sehr oft!
    Natürlich wird man zwischenzeitlich auch von Telekom-Mitarbeitern (welche wohl nichts dafür können, dass du überdisponiert wurdest) angerufen und es wird freundlich nachgefragt, wann du beim Kunden xyz bist, wo du noch gar keine Ahnung hast, wann du dort sein kannst, geschweige denn, der Kunde akzepiert, dass es 20 bis 21 Uhr werden könnte, oder auch gar nicht mehr!
    Hast Du in diesem Job 12-13 Stunden runter bist Du fix und fertig! Es gibt keine Gewerkschaft oder sonst jemanden der dich schützt - Nein - Du bist einfach das (sorry für mein direktes Deusch) das größte Arschloch, welches im Subunternehm der Telekom arbeitet!
    Selbstverständlich werden sich einige fragen, warum ich diesen Job noch mache. Ich sage es Euch - ich bescheiße einfach den Kunden mit irgendwelchen Aussagen, weil der Kunde hat ja ehe keine Ahnung! Ihr wisst, ich habe keine Zeit und muss wirklich dringend weiter! Würde ich nicht bei dieser Masse an Aufträgen den Kunden bescheißen, wäre ich auch locker 16 oder 18 Stunden unterwegs! Sorry, ich bin kein minderwertigerer Mensch als ein direkt bei der Telekom angestellter Mensch - auch ich werde rechtzeitig zu Hause bei Frau und Kindern sein. Komme, was wolle...
    So, jetzt war das Ventil aber mal offen - das war auch nötig! Die Telekomführung möchte im Umgang mit ihren Kunden Qualität seitens des Außendienstpersonals, verbockt es aber selbst damit, dass anscheinend nur Quantität zählt! Die eine Hand weiß hier leider nicht, was die andere macht. Leider!
    Lieber Telekomkunde - glaubst Du ich verstehe die Telekom? NEIN - natürlich nicht. Ich habe in diesen knapp 20 Jahren genügend Telekomeigene Mitarbeiter kennengelernt - glaubt mir, es gibt sehr sehr viele, also die meisten, die dies auch nicht verstehen, warum dass so ist! Weil eben die eine Hand nicht weiß, was die andere macht!
    Schönen Gruß an die oberen 10.000 der Telekom: Ihr habt es nicht hinbekommen und seit noch immer auf dem Stand Post/Fernmeldeamt im Monopolstatus! Hauptsache Eure Taschen sind prall gefüllt!

    Ich für meinen Teil kehre nun bald der Telekom den Rücken (für immer!), denn ich kann selbst "Computerhilfe" vermarkten - und zwar sehr viel professioneller;-)

    Gruß cetarix

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