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Marktmacht hin oder her ....

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  1. Marktmacht hin oder her ....

    Autor: CallyBre 07.07.17 - 09:40

    ...aber eine Regulierung sollte entweder alle betreffen oder keinen. Denn im Grunde ist wie auch hier schon oft gesagt Apple oder MS kein deut besser.

    Und ob wer Marktmacht hat oder nicht ist da absolut unbedeutend.

  2. Re: Marktmacht hin oder her ....

    Autor: Trollversteher 07.07.17 - 10:11

    >...aber eine Regulierung sollte entweder alle betreffen oder keinen. Denn im Grunde ist >wie auch hier schon oft gesagt Apple oder MS kein deut besser.

    Unsinn. Apple ist weit entfernt von einem Quasi-Monopol, deren Marktanteil ist ziemlich bescheiden, verglichen mit Android. Und MS hatte damals mit dem IE mit *exakt* den gleichen Vorwürfen wegen Marktmissbrauchs zu rechnen.

    >Und ob wer Marktmacht hat oder nicht ist da absolut unbedeutend.

    Was für ein Unsinn - Du hast den Sinn von Anti-Monopol- und Wettbewerbs-Bestimmungen ja verstanden. "wer Marktmacht hat oder nicht" ist von *zentraler* Bedeutung für jede Art von Kartellrechtsverfahren.

  3. Re: Marktmacht hin oder her ....

    Autor: Anonymer Nutzer 07.07.17 - 10:26

    > Und ob wer Marktmacht hat oder nicht ist da absolut unbedeutend.

    Wenn's danach geht, müsste jede Firma der Welt mit Strafen belegt werden, denn sie alle streben höhere Umsätze, Gewinne und Marktanteile an, und somit auch Dominanz. Oder hören die alle automatisch bei einer gedachten Grenze auf und stagnieren dann so vor sich hin? Nein.
    Man muss also schon unterscheiden, ob es eine den Markt beherrschende Stellung gibt und das Unternehmen darüber hinaus auch bestrebt ist, diese Stellung zu nutzen, um Konkurrenz zu unterdrücken. Z.B., indem der Nutzer weitere Produkte "untergeschoben" bekommt, sodass dieser Alternativen evtl. gar nicht berücksichtigt oder sogar nicht berücksichtigen kann.

    Die "zwangsweise" vorinstallierten Google-Dienste und -Apps sind da ein Anzeichen für den Versuch Googles, nach dem erfolgreichen Durchsetzen von Android als Quasi-Standard-Betriebssystem für Mobiltelefone, diese erreichte Stellung als "Einfalltor" für den eigentlichen Umsatzbringer, nämlich die datengenerierenden Dienste, zu nutzen.

  4. Re: Marktmacht hin oder her ....

    Autor: Trollversteher 07.07.17 - 10:41

    >Wenn's danach geht, müsste jede Firma der Welt mit Strafen belegt werden, denn sie alle streben höhere Umsätze, Gewinne und Marktanteile an, und somit auch Dominanz. Oder hören die alle automatisch bei einer gedachten Grenze auf und stagnieren dann so vor sich hin? Nein.

    Und genau dafür ist die Kartellgesetzgebung da - darauf achten, dass keine marktzerstörerischen Strukturen entstehen, in denen ein Unternehmen eine Macht bekommt, gegen die die Konkurrenz keine Chance hat, sich mit legalen Mechanismen des Marktes dagegen zu wehren.

    >Man muss also schon unterscheiden, ob es eine den Markt beherrschende Stellung gibt und das Unternehmen darüber hinaus auch bestrebt ist, diese Stellung zu nutzen, um Konkurrenz zu unterdrücken. Z.B., indem der Nutzer weitere Produkte "untergeschoben" bekommt, sodass dieser Alternativen evtl. gar nicht berücksichtigt oder sogar nicht berücksichtigen kann.

    Und genau das passiert ja hier...

    >Die "zwangsweise" vorinstallierten Google-Dienste und -Apps sind da ein Anzeichen für den Versuch Googles, nach dem erfolgreichen Durchsetzen von Android als Quasi-Standard-Betriebssystem für Mobiltelefone, diese erreichte Stellung als "Einfalltor" für den eigentlichen Umsatzbringer, nämlich die datengenerierenden Dienste, zu nutzen.

    Eben.

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