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Fehlerhafte USB-Stick Hardware und Schlampige Software.

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  1. Fehlerhafte USB-Stick Hardware und Schlampige Software.

    Autor: CarstenHerbst 02.04.17 - 01:15

    Also zunächst einmal war es nicht möglich über RTL die Privaten freizuschalten (dies ging aber über Pro 7).
    Schlimmer jedoch ist das der Stick es scheinbar nicht vernünftig hinnbekommt die Sendungen zu entschlüsseln. ALLE Verschlüsselten Programme ruckeln oder haben zeitweise Standbilder von ca 0,5 bis 1 Sekunde (speziell dann wenn sich viel auf dem Bildschirm bewegen sollte) und das bei 100% Signalstärke und 100% Signalquallität.
    Die Freien, unverschlüsselten Sender wie ZDF oder ARD Laufen hinngegen ohne einbußen.
    Regel recht aus der Steinzeit ist die Software die offensichtlich mit "Heißer Nadel" gestrickt wurde und deshalb KEINE Hardware decoding unterstützt sondern ALLES über die Haupt CPU darstellt. Das ist vermutlich ein grund warum es trotz I5 Cpu ruckelt.
    Die Bedienung nur mit der Maus und ist gerade noch ok, aber ein vernünftiges Overlay menue währe mit Tastatur oder Remote besser gewesen.

    Wenn diese Mängel nicht währen dann währe das neue DVB-T sogar eine sehr schöne sache schon wegen der ganzen neuen Kanäle wie z.b. DMAX oder N24 / N-TV in HD aber so wie das jetzt ist kann von einem TV vergnügen nicht die Rede sein (Zumindest nicht bei den Privaten) sondern eher von TV Frust.

    Falls das einer von Treenet.tv lesen sollte : Leute Aktiviert die Hardware Decodierung (schon wegen der Akku Schonung) und prüft mal euren Stick auf Hardware unzulänglichkeiten - Wenn der Designfehler hat soltet ihr den schnellstens austauschen und zurückrufen - so ist das jedenfalls Grausam.

    Ich habe meinen Stick mit 4 PC´s und einem Macbook Pro getestet, und ÜBERALL war das Ruckeln der Privaten bei TOP Signalpegeln vorhanden.

    Die Hardware die ich zum Testen benutzt habe :

    1. Microsoft Surface Pro 3
    2. Lenovo Thinkpad T520 Intel Core i5
    3. Lenovo Notebook mit i5 und GForce 940M und 8 GB Ram
    4. Lenovo Thinkstation E30 Quadcore Intel Xeon CPU @ 3,30 Ghz und Gforce 970 GTX
    5. Apple MacBook Pro Intel Core i7 CPU 8GB Ram 2TB hdd.

    ALLE Geräte hatten Ruckler und Standbildpausen, da kann mir keiner Erzählen das es an meinen Systemen liegen würde.

    Wenn ein Firmware Update des Sticks den Fehler behebt, gut. Aber irgendwie habe ich den Eindruck das TV am Notebook von euch fast komplett vergessen wurde und das überhastet in Panik auf die Schnelle zusammengedängelt wurd und das Betatesting wie so oft dem Zahlenden Kunden überlassen wird - Ein gelungener Start sieht echt anders aus.

    Ich will DVB-T2 keinesfalls schlecht machen, Wenns Laufen würde währe das echt TOP, aber auf die Mängel MUSS man auch hinnweisen dürfen !

  2. Re: Fehlerhafte USB-Stick Hardware und Schlampige Software.

    Autor: geeky 02.04.17 - 02:02

    Mit http://bluesky23.yukishigure.com/en/DXVAChecker.html kann man übrigens recht gut prüfen, ob der jeweilige Grafikkartentreiber HEVC-Hardwaredecoding mitbringt

  3. Re: Fehlerhafte USB-Stick Hardware und Schlampige Software.

    Autor: CarstenHerbst 02.04.17 - 02:36

    Danke für den Link, aber wenn es eine 940M z.b. nicht haben sollte frage ich wie welche denn sonst ?
    Abgesehen davon bin ich überzeugt das es nicht Aktiviert wurde.
    Was mich aber am meisten Stört ist die Ruckelorgie bei Verschlüsselten Programmen. und wenn das nicht innerhalb des testmonats gelöst wird werde ich definitiv KEIN abbo abschliessen. (ich wohne überigens in hannover und habe SICHTKONTAKT zum telemax ! Besser von der Verbindung währe nur noch eine Kabelverbindung !)

  4. Re: Fehlerhafte USB-Stick Hardware und Schlampige Software.

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 02.04.17 - 20:09

    CarstenHerbst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Microsoft Surface Pro 3
    > 2. Lenovo Thinkpad T520 Intel Core i5
    > 3. Lenovo Notebook mit i5 und GForce 940M und
    > 8 GB Ram
    > 4. Lenovo Thinkstation E30 Quadcore Intel Xeon
    > CPU @ 3,30 Ghz und Gforce 970 GTX
    > 5. Apple MacBook Pro Intel Core i7 CPU 8GB Ram 2TB hdd.

    Aus dieser Liste lässt sich ohne weitere Recherche nicht ableiten, ob überhaupt eines der Geräte HVEC über Hardware dekodieren kann.

    Das Microsoft Surface Pro 3 beispielsweise verwendet augenscheinlich Intel-CPUs der 4. Generation (Haswell), die HVEC nicht hardwareseitig dekodieren können, aber rein von der CPU-Leistung dazu in der Lage sein sollten. Das spricht dafür, dass die Software tatsächlich miserabel programmiert wurde.

    Grundsätzlich ist HVEC / H.265 zwar anspruchsvoller als H.264, lässt sich jedoch meinen persönlichen Tests zufolge sogar von einem Haswell-ULV-Pentium mit zwei Kernen @ 1.7 Ghz bzw. von einem Athlon 5350 mit vier Kernen @ 2.1 Ghz softwareseitig jeweils in 1080p ohne Ruckler dekodieren. Allerdings auch nicht mit jedem HVEC-Decoder und auch nicht mit jeder Wiedergabe-Software.

    Um es abzukürzen: Wenn die Hardwareunterstützung fehlt, *muss* die Software so performant wie nur irgendwie möglich arbeiten. Dass die bei DVB-Sticks mitgelieferte Software oftmals nicht in diese Kategorie fällt, war schon bei DVB-T bis zu dessen Ende der Fall, zuletzt aufgrund der starken Hardware aber nicht mehr von Belang. Womöglich geht das Spiel nun mit DVB-T2 von vorne los ...

  5. Re: Fehlerhafte USB-Stick Hardware und Schlampige Software.

    Autor: CarstenHerbst 03.04.17 - 00:16

    Nun ist es aber so das die im Notebook verbaute GF 940M HEVC sogar bis 4K auflösung decodieren kann und die 970 GTX kann das auch !

    Mit dem Link von Geeky überigens auch überprüft !

  6. Re: Fehlerhafte USB-Stick Hardware und Schlampige Software.

    Autor: sneaker 03.04.17 - 02:04

    CarstenHerbst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nun ist es aber so das die im Notebook verbaute GF 940M HEVC sogar bis 4K
    > auflösung decodieren kann und die 970 GTX kann das auch !
    >
    > Mit dem Link von Geeky überigens auch überprüft !
    Das ist etwas komplizierter. Der Treiber kann HEVC/DXVA anbieten, die eigentliche Dekodierung aber als langsame Software auf CPU/GPU laufen lassen. Einen "richtigen" Hardwaredekoder haben 940M und 970 nicht.
    "Richtigen" HEVC-Dekoder haben nur die 960, 950, 750 SE (GM206) und Pascal (GK10x).
    [en.wikipedia.org]

  7. Re: Fehlerhafte USB-Stick Hardware und Schlampige Software.

    Autor: CarstenHerbst 03.04.17 - 05:20

    Das alles mag richtig sein....
    Bleibt noch eine Frage offen : Warum sind die Öffentlich-Rechtlichen ohne jedes Ruckeln (ist ja auch HEVC) und die Privaten eben nicht ? Da die entschlüsselung über den Stick läuft kommt mir der verdacht das der Stick bereits einen Designfehler hat !

  8. Re: Fehlerhafte USB-Stick Hardware und Schlampige Software.

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 03.04.17 - 11:22

    CarstenHerbst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das alles mag richtig sein....
    > Bleibt noch eine Frage offen : Warum sind die Öffentlich-
    > Rechtlichen ohne jedes Ruckeln (ist ja auch HEVC) und
    > die Privaten eben nicht ? Da die entschlüsselung über
    > den Stick läuft kommt mir der verdacht das der Stick
    > bereits einen Designfehler hat !

    Wie ich oben schon schrieb. Deine Vermutung, dass die mit dem Stick gelieferte Software (noch) so einige Macken hat, dürfte richtig sein.

    Alle von dir aufgezählten Geräte sollten HVEC dekodieren können, ob nun über Hard- oder Software ist erst einmal egal. Um so mehr, wenn das Ganze tatsächlich vom Stick selbst hardwareseitig erledigt werden sollte, was ich aber angesichts der auf der Freenet-Website genannten Hardwareanforderungen fast bezweifeln möchte - würde nämlich der Stick den Stream (komplett) dekodieren, wäre so ziemlich jede CPU der letzten 10 Jahre ausreichend.

    Ich behaupte, der Stick überlässt das dem jeweiligen Rechner, was du überprüfen kannst, indem du bei der Wiedergabe der funktionierenden Öffentlich-Rechtlichen schaust, wie hoch die CPU-Auslastung ist. Alles über 30% wäre ein Indikator dafür, dass der Stick keinen eigenen Decoder mitbringt.

    Was der Stick vermutlich selbst macht, ist die Entschlüsselung der Privaten. Und das macht er offenbar schlecht. :-/

  9. Re: Fehlerhafte USB-Stick Hardware und Schlampige Software.

    Autor: sneaker 04.04.17 - 00:00

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle von dir aufgezählten Geräte sollten HVEC dekodieren können, ob nun
    > über Hard- oder Software ist erst einmal egal. Um so mehr, wenn das Ganze
    > tatsächlich vom Stick selbst hardwareseitig erledigt werden sollte, was ich
    > aber angesichts der auf der Freenet-Website genannten Hardwareanforderungen
    > fast bezweifeln möchte - würde nämlich der Stick den Stream (komplett)
    > dekodieren, wäre so ziemlich jede CPU der letzten 10 Jahre ausreichend.
    Ja, das ist unwahrscheinlich. USB 2.0 hätte auch gar nicht genügend Bandbreite für unkomprimierte 1080p50.

    > Ich behaupte, der Stick überlässt das dem jeweiligen Rechner, was du
    > überprüfen kannst, indem du bei der Wiedergabe der funktionierenden
    > Öffentlich-Rechtlichen schaust, wie hoch die CPU-Auslastung ist. Alles über
    > 30% wäre ein Indikator dafür, dass der Stick keinen eigenen Decoder
    > mitbringt.
    Genau das wäre kein guter Test, solange die Dekodierung nicht über ASIC erfolgt (GM206, GP10x). Denn dann führt der Treiber möglicherweise einen Teil der Dekodierung auf der CPU aus.

  10. Re: Fehlerhafte USB-Stick Hardware und Schlampige Software.

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 04.04.17 - 11:45

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, das ist unwahrscheinlich. USB 2.0 hätte auch gar
    > nicht genügend Bandbreite für unkomprimierte 1080p50.

    Stimmt, ich war noch fälschlich davon ausgegangen, der Stick würde über USB 3.x angebunden bzw. anschließbar. Damit hat sich da Thema natürlich erst recht erledigt.

    > Genau das wäre kein guter Test, solange die
    > Dekodierung nicht über ASIC erfolgt (GM206, GP10x).
    > Denn dann führt der Treiber möglicherweise einen
    > Teil der Dekodierung auf der CPU aus.

    Der Vorschlag erhebt keinen Anspruch auf Präzision, sondern soll nur einen ungefähren Richtwert liefern. ;-)

    Kurz: Schaust du HVEC und die CPU langweilt sich, erledigt es mit ziemlicher Sicherheit die GPU bzw. ein separater Chip bei Mobilgeräten.
    Hat die CPU sichtbar zu tun, arbeitet sie logischerweise mit. Ob sie die volle Dekodierung leisten muss oder nur einen Teil, kann man natürlich aus der Auslastung nur ableiten, wenn man die jeweilig tätige CPU im Leistungsspektrum einordnet und Vergleichswerte hat.
    Für ein grobes "Hardware kann oder kann nicht HVEC" reicht es aber.

    Wollte man die Sache noch etwas verkomplizieren, hinge es noch davon ab, ob und wie gut die jeweilige Wiedergabesoftware die entsprechenden Filter implementiert und der Treiber der GPU korrekt anspricht. Der (an sich nicht zu Unrecht) viel gepriesene VLC hängt beispielsweise dem MPC-HC derzeit um Längen hinterher, was H.265 angeht.

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