1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › AOMedia: Webfirmen wollen…

6,5 Millionen US-Dollar?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. 6,5 Millionen US-Dollar?

    Autor: triplekiller 02.09.15 - 17:11

    Für was? Nur mal so gefragt. Das MPEG LA ist doch nur ein Gebäude mit ein paar Büromitarbeitern und einer Nachtwache ab Zehn Uhr. Warum bekommen die soviel Geld? Ich mein der Codec ist doch schon da! Wozu noch weiter investieren? Doch nicht in die Forschung, wenn der Codec schon da ist? Geht es hier schonwieder um Patente?

  2. Re: 6,5 Millionen US-Dollar?

    Autor: sneaker 02.09.15 - 20:26

    Das ist wie bei der GEZ bzw. neu Beitragsservice: die MPEG LA sammelt das Geld nur. Nach Abzug der Verwaltungskosten geht es an die Patentinhaber (Apple, Microsoft, Fraunhofer etc.)
    Also ja: es geht um Patente.

  3. Re: 6,5 Millionen US-Dollar?

    Autor: Seitan-Sushi-Fan 03.09.15 - 00:28

    Naja, im Gegensatz zur GEZ ist die MPEG LA aber keine gesetzliche Vorgabe, sondern schlicht ein Dienstleister, zu dem die Patente-Halter freiwillig gehen.
    Die MPEG LA sagt in den Lizenzierungsdokumenten ganz klar: Man muss nicht zu denen gehen. Man kann auch zu den beteiligten Patente-Haltern einzeln gehen und sich mit denen einigen.
    Ob man dann aber bessere Deals als bei einem Pool mit Flatrate kriegt, ist aber fraglich.

  4. Re: 6,5 Millionen US-Dollar?

    Autor: /mecki78 09.02.17 - 16:52

    triplekiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für was? Nur mal so gefragt. Das MPEG LA ist doch nur ein Gebäude mit ein
    > paar Büromitarbeitern und einer Nachtwache ab Zehn Uhr. Warum bekommen die
    > soviel Geld?

    Weil sie das an die ganzen Patentinhaber verteilen, deren Patenten in MPEG Standards genutzt werden und die ihre Patenten freiwillig dem Patentpool der MPEG LA gegeben haben, damit jemand, der diesen MPEG Standard nutzten will eben nicht mit 250 Patentinhabern verhandeln muss, sondern einfach nur der MPEG LA die vereinbarten Lizenzgebühren zahlt und die verteilt das dann intern an die 250 Patentinhaber nach einem vorher vereinbarten Schlüssel.

    > Ich mein der Codec ist doch schon da!

    Genau. Und wenn du mir in den nächsten 3 Wochen einen Tisch baust und ich den dann abholen komme, dann zahle ich dir auch nur das, was das Holz gekostet hat, weil "Ich meine der Tisch ist doch schon da!" Ist ja nicht mein Problem, dass du 3 Wochen Arbeit damit hattest.

    Ich finde es immer wieder sehr seltsam, dass jeden Menschen bei physischen Gütern sofort klar ist, dass hier oft viel Arbeit in der Produktion dieser Güter steckt, Arbeit die man im Vorfeld investieren musste und deren Bezahlung man sich jetzt im Nachhinein durch den Verkauf des Produktes wieder zurück holen muss und die weitaus mehr Kosten verursacht hat als die Rohstoffe, die man dabei gebraucht hat.

    Aber bei Dingen, die man nicht anfassen kann, da scheinen manche Menschen das auf einmal nicht mehr zu verstehen, dabei steckt dort oft viel mehr Arbeit drinnen. Im Prinzip ist es die gleiche Situation, nur dass diesmal die Rohstoffkosten hier bei 0% und die Arbeitskosten bei 100% lagen. Und natürlich kann man diese erst nachher wieder rein holen, wenn man ein fertiges Produkt liefern kann.

    /Mecki

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. itsc GmbH, Hannover
  2. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Friedberg
  3. operational services GmbH & Co. KG, München
  4. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,07€
  2. 51,99€
  3. 39,99€
  4. (-73%) 15,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mi Note 10 im Kamera-Test: Der Herausforderer
Mi Note 10 im Kamera-Test
Der Herausforderer

Im ersten Hands on hat Xiaomis Fünf-Kamera-Smartphone Mi Note 10 bereits einen guten ersten Eindruck gemacht, jetzt ist der Vergleich mit anderen Smartphones dran. Dabei zeigt sich, dass es einen neuen, ernstzunehmenden Konkurrenten unter den besten Smartphone-Kameras gibt.
Von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Sicherheitslücke Forscherin kann smarte Futterstationen von Xiaomi übernehmen
  2. Mi 9 Lite Xiaomi bringt Smartphone mit Dreifachkamera für 300 Euro
  3. Mi Smart Band 4 Xiaomis neues Fitness-Armband kostet 35 Euro

In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
In eigener Sache
Aktiv werden für Golem.de

Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

  1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

  1. FTTH: Deutsche Glasfaser und Htp beginnen gemeinsamen Netzausbau
    FTTH
    Deutsche Glasfaser und Htp beginnen gemeinsamen Netzausbau

    Der gemeinsame Ausbau von Deutsche Glasfaser und Htp ließ sich verkaufen. Auch die Anwohner haben sich an der Vorvermarktung beteiligt.

  2. Workstation-Grafikkarte: AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
    Workstation-Grafikkarte
    AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss

    Bisher gab es die RDNA-Technik alias Navi nur für Spieler-Grafikkarten, das ändert sich mit der Radeon Pro W5700: Die ist Workstations gedacht und hat viele Displayports, darunter eine USB-C-Buchse.

  3. Modehändler: Zalando-Beschäftigte lehnen Bewertungssoftware Zonar ab
    Modehändler
    Zalando-Beschäftigte lehnen Bewertungssoftware Zonar ab

    Mit einer Zalando-Personalsoftware sollen sich Beschäftigte gegenseitig bewerten. "Eigentlich sind es Stasi-Methoden", meint ein Mitarbeiter. Doch die Firma verteidigt die Software.


  1. 18:54

  2. 18:52

  3. 18:23

  4. 18:21

  5. 16:54

  6. 16:17

  7. 16:02

  8. 15:38