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  5. › App Store: EU-Kommission kritisiert…

Google einen deutlichen Schritt weiter?

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  1. Google einen deutlichen Schritt weiter?

    Autor: Cohaagen 18.07.14 - 18:30

    "Google sei mit seinen Änderungen beim Play Store hier einen deutlichen Schritt weiter."

    Das ist ja wohl ein Witz. Wenn ich z.B. die Webseite von "Clash of Clans" bei Google Play aufrufe, sehe ich den winzigen Hinweis "Bietet In-App-Käufe an"... keinerlei weitere Infos, welcher Art und welche Höhe diese In-App-Käufe sind: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.supercell.clashofclans&hl=de

    Über die Google-Play-App auf dem Smartphone genau so... keinerlei Möglichkeiten, sich vor der Installation über die Art und Höhe der In-App-Käufe zu informieren.

    Ruft man die iOS-Webseite des gleichen Spiels auf, werden die Top-In-Käufe (z.B. die "Juwelentruhe für 89,99 ¤) direkt in der iTunes-Vorschau ausgewiesen, allerdings muss man minimal herunterschrollen: https://itunes.apple.com/de/app/clash-of-clans/id529479190?mt=8

    Direkt in iTunes entfällt sogar das Scrollen, da sind die potenziellen Zusatzkosten noch besser platziert: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/3mkr-j0-8411.png

    Über den AppStore direkt auf dem iOS-Gerät scrollt man mit einem Wisch nach unten und klappt die Rubrik "In-App-Käufe zeigen" auf, um detaillierte Infos zu erhalten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.07.14 18:30 durch Cohaagen.

  2. Re: Google einen deutlichen Schritt weiter?

    Autor: plutoniumsulfat 18.07.14 - 19:46

    die wollen doch alle verdienen.

    Fair wäre zum Beispiel ein Button Demo, statt installieren oder kaufen.

  3. Re: Google einen deutlichen Schritt weiter?

    Autor: McCoother 18.07.14 - 19:48

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die wollen doch alle verdienen.
    >
    > Fair wäre zum Beispiel ein Button Demo, statt installieren oder kaufen.


    Ja aber einer hat ne klassische Demo, ein anderer lässt sich Zusatzfunktionen bezahlen und die meisten F2P Spiele kann man ja wirklich kostenlos spielen, es dauert alles halt nur deutlich länger. Also wie viele Buttons und Kategorien soll es geben?

  4. Re: Google einen deutlichen Schritt weiter?

    Autor: Driss 18.07.14 - 21:44

    Wie willst du den inApp Käufe testen ?
    Wenn du bei CoC Juwelen kaufst, und die ausgibst woher weißt du dann ob sie sich gelohnt haben ?

  5. Re: Google einen deutlichen Schritt weiter?

    Autor: plutoniumsulfat 19.07.14 - 01:10

    Es gibt doch im Moment nur kostenlos oder kostet was?

  6. Re: Google einen deutlichen Schritt weiter?

    Autor: violator 19.07.14 - 13:16

    Cohaagen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Google sei mit seinen Änderungen beim Play Store hier einen deutlichen
    > Schritt weiter."
    >
    > Das ist ja wohl ein Witz. Wenn ich z.B. die Webseite von "Clash of Clans"
    > bei Google Play aufrufe, sehe ich den winzigen Hinweis "Bietet In-App-Käufe
    > an"...

    Es geht darum, dass Spiele mit In-App-Käufen gar nicht mehr erst in der Kostenlos-Sektion aufgelistet werden.

  7. Ja, sind sie.

    Autor: Differenzdiskriminator 20.07.14 - 10:12

    Hättest du nicht nach der Überschrift aufgehört zu lesen, um hier im Forum dich auszuheulen, wüsstest du auch warum.

  8. Re: Ja, sind sie.

    Autor: Netspy 20.07.14 - 12:28

    Im Text steht aber auch nicht, warum Google weiter sein soll. Google hat zwar einiges versprochen, jedoch wohl noch nicht umgesetzt und daher ist Apple momentan immer noch deutlich transparenter und weiter. Kostenlose Spiele mit In-App-Käufen nicht mehr als »kostenlos« zu bezeichnen, halte ich sowieso für den falschen Weg.

  9. Re: Ja, sind sie.

    Autor: Differenzdiskriminator 21.07.14 - 08:35

    Weil Google eben versprochen hat, endlich Apps im In-App-Käufen nicht mehr als "kostenlos" zu bezeichnen.

    Das wird den Entwicklern gar nicht schmecken. Und die Preise für solche In-App-Goodies sind gelinde gesagt eine Unverschämtheit.

  10. Re: Ja, sind sie.

    Autor: Netspy 21.07.14 - 08:40

    Wie überall bringen solche Pauschalisierungen rein gar nichts. Ich nutze eine ganze Menge Apps, die kostenlos sind und durchaus nützliche aber nicht zwingend notwendige Zusatzfunktionen über In-App-Käufe anbieten. Ob die Preise dann unverschämt sind, muss jeder selbst für sich entscheiden aber ich habe im Allgemeinen kein Problem damit, einem Entwickler auch mal ein paar Cent oder Euro für seine Arbeit zu geben.

  11. Re: Ja, sind sie.

    Autor: Differenzdiskriminator 21.07.14 - 09:09

    Netspy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie überall bringen solche Pauschalisierungen rein gar nichts.
    Der Standardfall heute ist leider für Spiele:

    "Kostenlos" und die In-App-Käufe reichen von ein paar Euro bis hin zu fast 100. Empfohlen wird meistens etwas im Bereich um die 20¤.

    20¤. Für ein Mobilegame. Und selbst diese 20¤ sind ein Witz angesichts des ganzen Zeugs, was man kaufen kann.

    Nicht ohne Grund kriegen die Publisher dafür viel Häme ab (siehe Dungeon Keeper).

    > ich habe im Allgemeinen kein Problem damit, einem Entwickler auch mal ein
    > paar Cent oder Euro für seine Arbeit zu geben.
    Kein Problem. Wie bisher die App kostenlos, die Extra-Feature eben über einen Premiumkey.

    Wo ist das Problem?

  12. Re: Ja, sind sie.

    Autor: Netspy 21.07.14 - 09:37

    Differenzdiskriminator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Der Standardfall heute ist leider für Spiele:

    Spiele sind aber nicht alles und bei solchen Sachen entscheidet immer noch der Verbraucher.

    > "Kostenlos" und die In-App-Käufe reichen von ein paar Euro bis hin zu fast
    > 100. Empfohlen wird meistens etwas im Bereich um die 20¤.

    Niemand wird gezwungen, das Geld auszugeben und Kinder können – zumindest bei Apple, vermutlich aber auch bei Google – davor geschützt werden.

    > 20¤. Für ein Mobilegame. Und selbst diese 20¤ sind ein Witz angesichts des
    > ganzen Zeugs, was man kaufen kann.

    Viele der „Mobilgames“ sind mittlerweile so aufwendig gemacht, dass ich vom Prinzip auch mit 20 Euro kein Problem habe, wenn mir das Spiel gefällt.

    > Nicht ohne Grund kriegen die Publisher dafür viel Häme ab (siehe Dungeon
    > Keeper).

    Das Problem sind ja eher einige Ausnahmen, die dieses Prinzip gewaltig übertreiben. Die Kritik und eher schlechten Verkaufszahlen zeigen den Entwicklern ja aber auch, dass es so nicht geht und sich der Kunde nicht endlos melken lässt.

    > Wo ist das Problem?

    Das Problem ist die angestrebte Überregulierung der Verbraucherschützer und das sinnloses hinterherwatschen von Google. Alle kostenloses Titel mit In-App-Käufen als kostenpflichtig auszuweisen ist mMn. definitiv nicht der richtige Weg. Besser finde ich es da, wie bei Apple auf solche In-App-Käufe von Anfang an klar hinzuweisen und den Kunden vor Überraschungen zu bewahren. Außerdem könnte die App-Kontrolle ruhig mal auch den einen oder anderen großen Titel wie bspw. Dungeon Keeper abweisen, wenn sie sich kostenlos mehr oder weniger gar nicht nutzen/spielen lassen.

  13. Re: Ja, sind sie.

    Autor: Differenzdiskriminator 21.07.14 - 09:58

    Netspy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Spiele sind aber nicht alles und bei solchen Sachen entscheidet immer noch
    > der Verbraucher.
    Aber eben auch Teil der Stores und eines der Probleme. Ausklammern kannst du sie nicht.

    Und ein Supermarkt, der an ein Produkt "0 ¤" dran schreibt und dann an der Kasse 10¤ verlangt, der hätte aber sowas von schnell ne Abmahnung kassiert...

    > Niemand wird gezwungen, das Geld auszugeben und Kinder können –
    > zumindest bei Apple, vermutlich aber auch bei Google – davor
    > geschützt werden.
    Natürlich wirst du durch das Spiel dadurch gezwungen:

    https://www.golem.de/news/andrew-wilson-ea-chef-nennt-dungeon-keeper-eine-schande-1406-107491.html

    > Viele der „Mobilgames“ sind mittlerweile so aufwendig gemacht,
    > dass ich vom Prinzip auch mit 20 Euro kein Problem habe, wenn mir das Spiel
    > gefällt.
    Soviel zum Thema der Verbraucher regelt das :-)

    > Das Problem sind ja eher einige Ausnahmen, die dieses Prinzip gewaltig
    > übertreiben. Die Kritik und eher schlechten Verkaufszahlen zeigen den
    > Entwicklern ja aber auch, dass es so nicht geht und sich der Kunde nicht
    > endlos melken lässt.
    Sind es tatsächlich Ausnahmen, oder nicht eher die Regeln? Eigentlich ist es überall identisch, egal ob das Spiel nun Clash of Clans, Springfield, Dungeon Keeper o.Ä.

    Und das sind nun mal die häufig gespielten Spiele, natürlich mit dem Versuch den Spieler möglichst lange bei der Stande zu halten und möglichst zu In-App-Käufen zu "motivieren."

    > Das Problem ist die angestrebte Überregulierung der Verbraucherschützer und
    > das sinnloses hinterherwatschen von Google. Alle kostenloses Titel mit
    > In-App-Käufen als kostenpflichtig auszuweisen ist mMn. definitiv nicht der
    > richtige Weg. Besser finde ich es da, wie bei Apple auf solche In-App-Käufe
    > von Anfang an klar hinzuweisen und den Kunden vor Überraschungen zu
    > bewahren. Außerdem könnte die App-Kontrolle ruhig mal auch den einen oder
    > anderen großen Titel wie bspw. Dungeon Keeper abweisen, wenn sie sich
    > kostenlos mehr oder weniger gar nicht nutzen/spielen lassen.
    Schön, nur macht es keiner.

    Also regeln es jetzt die Verbraucherschützer. Apple hätte ja auch sinnvolle Vorschläge unterbreiten können, so wie es Google getan.

    Wollte Apple natürlich nicht. Klar, die verdienen 30% an jedem In-App-Kauf. Jetzt kassieren sie eben die Quittung.

    Wie gesagt, Möglichkeiten für Entwickler gibt es immer noch kostenlose Apps zu liefern, auch mit Kauf-Optionen.

  14. Re: Ja, sind sie.

    Autor: Netspy 21.07.14 - 10:46

    Differenzdiskriminator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Aber eben auch Teil der Stores und eines der Probleme. Ausklammern kannst
    > du sie nicht.

    Niemand will sie ausklammern aber man sollte sich dann um das konkrete Problem kümmern und nicht alles über einen Kamm scheren.

    > Und ein Supermarkt, der an ein Produkt "0 ¤" dran schreibt und dann an der
    > Kasse 10¤ verlangt, der hätte aber sowas von schnell ne Abmahnung
    > kassiert...

    Falscher Vergleich.

    > Natürlich wirst du durch das Spiel dadurch gezwungen:

    … und man hat den Fehler auch eingesehen, weil die Kunden das eben nicht so einfach hinnehmen. Steht auch so in dem verlinkten Artikel.

    > Soviel zum Thema der Verbraucher regelt das :-)

    Ja, ich hatte schon immer die komische Angewohnheit, für das was ich nutze, auch zu zahlen. Und wenn das ein umfangreiches Spiel ist, dann würde ich auch 20 Euro zahlen.

    > Sind es tatsächlich Ausnahmen, oder nicht eher die Regeln? Eigentlich ist
    > es überall identisch, egal ob das Spiel nun Clash of Clans, Springfield,
    > Dungeon Keeper o.Ä.

    Ja, sind wohl eher Ausnahmen, auch wenn die Namen bekannter sind, als die restlichen 99,9 % der kostenlos angebotenen Apps.

    > Und das sind nun mal die häufig gespielten Spiele, natürlich mit dem
    > Versuch den Spieler möglichst lange bei der Stande zu halten und möglichst
    > zu In-App-Käufen zu "motivieren."

    Ja und, so lange der Gegenwert stimmt und die Kunden eben lieber die Wahl haben wollen, ob sie entweder lange spielen um Punkte, Sterne oder was auch immer sammeln zu müssen, Werbung akzeptieren müssen oder eben den leichten Weg über einen In-App-Kauf gehen, dann ist das doch ok.

    Apps entwickeln sich nicht von alleine und die Entwickler müssen nun mal das Geld wieder reinbekommen. Außerdem hat der Kunde die aktuelle Situation selbst mit zu verantworten, da ja offenbar die Freemium-Spiele besser ankommen als Vollpreistitel.

    > Also regeln es jetzt die Verbraucherschützer. Apple hätte ja auch sinnvolle
    > Vorschläge unterbreiten können, so wie es Google getan.

    Apple hat nicht nur irgendwas unterbreitet, die haben sogar gehandelt und eben von klaren Hinweisen auf In-App-Käufe bis zu einem sehr guten Schutz von Kindern vor unabsichtlichen Käufen schon eine ganze Menge sinnvolles umgesetzt. Da ist Google noch weit von entfernt.

    Mich stört es auch generell nicht, wenn Verbraucherschützer Druck auf Apple, Google und Co. ausüben. Die brauchen durchaus immer mal einen Tritt in den Hintern aber es sollte alles sinnvoll und auch wirklich verbraucherfreundlich sein und das sehe ich aktuell nicht so.

    > Wollte Apple natürlich nicht. Klar, die verdienen 30% an jedem In-App-Kauf.
    > Jetzt kassieren sie eben die Quittung.

    Ach, und Google spendet seine 30 % vom Umsatz oder wie jetzt? Die Quittung kassieren eigentlich die Kunden und Entwickler, wenn die Stores noch unübersichtlicher werden.

    > Wie gesagt, Möglichkeiten für Entwickler gibt es immer noch kostenlose Apps
    > zu liefern, auch mit Kauf-Optionen.

    Schon klar, nur bringt es mMn. eben nichts, diese pauschal auch unter kostenpflichtige Apps zu packen.

  15. Re: Ja, sind sie.

    Autor: Differenzdiskriminator 21.07.14 - 11:07

    Netspy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand will sie ausklammern aber man sollte sich dann um das konkrete
    > Problem kümmern und nicht alles über einen Kamm scheren.
    Darum geht es ja. Apple tut es nicht (oder nicht ausreichend) und nun werden sie dazu gezwungen.

    Ganz einfach.

    > Falscher Vergleich.
    Genau richtig.

    Es wird ja noch lustiger: Der Entwickler, der faire 5¤ für sein Spiel aufruft als Vollpreis, wird gegenüber den In-App-Käufen benachteiligt, denn die können "kostenlos" drauf schreiben. Und genau darum geht es.

    > … und man hat den Fehler auch eingesehen, weil die Kunden das eben
    > nicht so einfach hinnehmen. Steht auch so in dem verlinkten Artikel.
    Hat man? Bei meinem Dungeon Keeper hat sich null verändert, alles noch wie immer. Gleichen lächerlichen Preise, sonst auch alles gleich geblieben.

    > Ja, ich hatte schon immer die komische Angewohnheit, für das was ich nutze,
    > auch zu zahlen. Und wenn das ein umfangreiches Spiel ist, dann würde ich
    > auch 20 Euro zahlen.
    Könntest du so ein Spiel mal konkret benennen?

    > Ja, sind wohl eher Ausnahmen, auch wenn die Namen bekannter sind, als die
    > restlichen 99,9 % der kostenlos angebotenen Apps.
    Nur dass die restlichen 99,9% zusammen weniger Downloads haben, als die drei bekannten jeweils einzeln.

    Ich möchte mit dir nicht über die 99,9% Ausnahmen reden, sondern um die 0,01% Bekannten, die 90% des Marktes ausmachen.

    > Ja und, so lange der Gegenwert stimmt und die Kunden eben lieber die Wahl
    > haben wollen, ob sie entweder lange spielen um Punkte, Sterne oder was auch
    > immer sammeln zu müssen, Werbung akzeptieren müssen oder eben den leichten
    > Weg über einen In-App-Kauf gehen, dann ist das doch ok.
    Völlig ok, nur soll/darf dann eben nicht "kostenlos" drüber stehen.

    So einfach ist das.

    > Apps entwickeln sich nicht von alleine und die Entwickler müssen nun mal
    > das Geld wieder reinbekommen. Außerdem hat der Kunde die aktuelle Situation
    > selbst mit zu verantworten, da ja offenbar die Freemium-Spiele besser
    > ankommen als Vollpreistitel.
    Logisch, weil es Etikettenschwindel ist. So wie der Supermarkt. Es steht kostenlos drauf, der Spieler wird angefixt und dann abkassiert.

    > Apple hat nicht nur irgendwas unterbreitet, die haben sogar gehandelt und
    > eben von klaren Hinweisen auf In-App-Käufe bis zu einem sehr guten Schutz
    > von Kindern vor unabsichtlichen Käufen schon eine ganze Menge sinnvolles
    > umgesetzt. Da ist Google noch weit von entfernt.
    Es bringt nichts, wenn du jetzt anfängst die Fakten zu ignorieren und lieber irgendwelchen Blödsinn erzählst. Natürlich hat Google bereits die gleiche Maßnahmen eingeleitet und hat sogar schon das Wort "kostenlos" entfernt.

    Hat dies Apple getan? Nein. Hat Apple schon weitere Vorschläge gemacht? Nein.

    Und jetzt bekommen sie eben die Quittung für ihr nichts tun.

    > Mich stört es auch generell nicht, wenn Verbraucherschützer Druck auf
    > Apple, Google und Co. ausüben. Die brauchen durchaus immer mal einen Tritt
    > in den Hintern aber es sollte alles sinnvoll und auch wirklich
    > verbraucherfreundlich sein und das sehe ich aktuell nicht so.
    Und was wäre wirklich verbraucherfreundlich?

    Weiterhin Spiele, die "kostenlos" heißen und dann 89,99¤ In-App wollen?

    > Ach, und Google spendet seine 30 % vom Umsatz oder wie jetzt? Die Quittung
    > kassieren eigentlich die Kunden und Entwickler, wenn die Stores noch
    > unübersichtlicher werden.
    Sie werden unübersichtlicher, nur weil eine App, die Geld kostet auch so beworben wird? Warum das?

    > Schon klar, nur bringt es mMn. eben nichts, diese pauschal auch unter
    > kostenpflichtige Apps zu packen.
    Warum nicht? So ist es klar für jeden ersichtlich, dass die App Geld kostet.

  16. Re: Ja, sind sie.

    Autor: Netspy 21.07.14 - 11:57

    Irgendwie bringst du hier wirklich alles durcheinander, was man durcheinander bringen kann. Kurz zu den Fakten: Im iOS-Store sind In-App-Käufe schon lange ganz klar auf der ersten Seite in und allen Einzelheiten ersichtlich.

    Beispiel: Real Racing 3 für iOS

    Bei Google war AFAIK bis vor kurzem noch gar nicht erwähnt, welche Kosten da später auf den Nutzer zukommen können. Jetzt steht es wenigsten klein da: »Bietet In-App-Käufe an«. Was genau das ist und wie viel es kostet, kann man soweit ich das sehe vor Installieren nicht rausfinden:

    Beispiel: Real Racing 3 für Android

    Ansonsten finden sich keine Hinweise auf zusätzliche Kosten. Wenn du es jetzt als supi Fortschritt empfindest, dass da zwar kein »gratis« oder »kostenlos« mehr steht aber ansonsten nicht darauf hingewiesen wird, dann kann ich dir auch nicht helfen.

    Du magst es zwar als Blödsinn empfinden, dass Google jetzt langsam auch mal das umsetzt, was Apple schon länger bietet aber deshalb ist das noch nicht gleich so.

    Es bleibt dabei, Apple hat zwar durchaus noch Luft nach oben und kann noch einiges verbessern, jedoch sind sie durchaus transparent in der Preisgestaltung und gestatten es schon länger Eltern ganz genau zu steuern, was ihre Kinder kaufen oder nicht kaufen können. Und wenn Eltern Ihren Kindern In-App-Käufe erlauben und diese auch das Kennwort für den Account haben, dann sollten dies sich lieber an die eigene Nase fassen und nicht Apple dafür verantwortlich machen.

  17. Re: Ja, sind sie.

    Autor: Differenzdiskriminator 21.07.14 - 13:54

    Netspy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie bringst du hier wirklich alles durcheinander, was man
    > durcheinander bringen kann.
    Sorry, komm nicht mit so einem Unfug, wenn es nicht stimmt, nur weil dir die Argumente ausgehen.

    > Kurz zu den Fakten: Im iOS-Store sind In-App-Käufe schon lange ganz klar auf der
    > ersten Seite in und allen Einzelheiten ersichtlich.
    >
    > Beispiel: Real Racing 3 für iOS
    Und jetzt schauen wir uns mal die Fakten an:

    - Links in den Informationen steht, sogar in Fettschrift, "Gratis"
    - Die In-App-Käufe werden in dieser Einstellung nicht angezeigt, erst ein Klick auf "Mehr" zeigt diesen Fakt in der Beschreibung oder ein Herunterscrollen.

    Per Default und auf erstem Blick daher erstmal nur "Gratis".

    > Bei Google war AFAIK bis vor kurzem noch gar nicht erwähnt, welche Kosten
    > da später auf den Nutzer zukommen können. Jetzt steht es wenigsten klein
    > da: »Bietet In-App-Käufe an«. Was genau das ist und wie viel es kostet,
    > kann man soweit ich das sehe vor Installieren nicht rausfinden:
    >
    > Beispiel: Real Racing 3 für Android
    Nein, das siehst du auch vorher nicht.

    Aber:

    a) Steht In-App-Käufe in Fettschrift direkt unter dem Installieren-Button
    b) Wird das Vorhandensein der In-App-Käufe nochmal in der Bestätigung der benötigten Rechte angezeigt
    c) Steht nirgendwo "Gratis" oder "Kostenlos"

    Der Unterschied zwischen "Gratis" und "Bietet In-App-Käufe an" ist dir klar, oder?

    > Ansonsten finden sich keine Hinweise auf zusätzliche Kosten. Wenn du es
    > jetzt als supi Fortschritt empfindest, dass da zwar kein »gratis« oder
    > »kostenlos« mehr steht aber ansonsten nicht darauf hingewiesen wird, dann
    > kann ich dir auch nicht helfen.
    Natürlich ist es ein Fortschritt, wenn eine kostenpflichtige App nicht mehr als kostenlos bezeichnet wird.

    Fändest du es toll, wenn im Supermarkt überall "0 ¤" dran stehen würde und erst an der Kasse wüsstest du, was die einzelnen Produkte kosten? Wie bescheuert wäre das?

    > Du magst es zwar als Blödsinn empfinden, dass Google jetzt langsam auch mal
    > das umsetzt, was Apple schon länger bietet aber deshalb ist das noch nicht
    > gleich so.
    Bitte? Wo muss Google irgendwas umsetzen, was Apple schon lange hat? *WAS* hat Apple denn, was Google nicht hat, außer der möglichen Optionen an In-App-Käufe, die möglichst tief versteckt wird?

    > Es bleibt dabei, Apple hat zwar durchaus noch Luft nach oben und kann noch
    > einiges verbessern, jedoch sind sie durchaus transparent in der
    > Preisgestaltung und gestatten es schon länger Eltern ganz genau zu steuern,
    > was ihre Kinder kaufen oder nicht kaufen können. Und wenn Eltern Ihren
    > Kindern In-App-Käufe erlauben und diese auch das Kennwort für den Account
    > haben, dann sollten dies sich lieber an die eigene Nase fassen und nicht
    > Apple dafür verantwortlich machen.
    Tja, hätte Apple eben nicht bei jeder Passwortabfrage im AppStore ein 30-Minuten-Fenster haben sollen, nachdem die Kinder dann problemlos ohne Passwort einkaufen konnten. So ist das Leben, dafür geht es ihnen eben (berechtigt) an den Kragen.

    Der Default bei Google war immer schon, dass eben für jeden Kauf ein Passwort verlangt wird. Das war bei Apple eben anders.

    Wenn du dir da jetzt aus irgendeiner lächerlichen Kleinigkeit (der Anzeige der möglichen In-App-Käufe) da einen Vorsprung für Apple herbei phantasieren möchtest -das hat leider mit Realität nix zu tun.

  18. Re: Ja, sind sie.

    Autor: Netspy 21.07.14 - 14:12

    Du machst dich gerade arg lächerlich. Die In-App-Käufe sind bei Apple aber so was von eindeutig ersichtlich und scrollen muss man bspw. in iTunes gar nicht:

    [www.dropbox.com]

    Aber wenn du dich an dem Unterschied zwischen »Gratis« und »Installieren« so aufziehst, es dich aber rein gar nicht nicht stört, wenn man bei Google gar keine Preise sieht, dann kann ich dir auch nicht helfen. Für mich persönlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass man schon vor der Installation mögliche Kosten abschätzen kann und das bietet mir Apple, Google dagegen nicht. Aber jedem das Seine und nun beendet ich diese Diskussion.

  19. Re: Ja, sind sie.

    Autor: Differenzdiskriminator 21.07.14 - 15:34

    Netspy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du machst dich gerade arg lächerlich. Die In-App-Käufe sind bei Apple aber
    > so was von eindeutig ersichtlich und scrollen muss man bspw. in iTunes gar
    > nicht:
    Dann verlink doch nicht etwas, das nicht zeigt, was du zeigen möchtest.

    Hier gern DEIN EIGENER Link in meinem Browser:
    http://www.imghack.se/207418

    Wo steht dort konkret etwas über In-App-Käufe

    Und ich glaube kaum, dass mein Monitor mit 1200 Pixeln Höhe wenig Raum für Text hat.

    > Aber wenn du dich an dem Unterschied zwischen »Gratis« und »Installieren«
    > so aufziehst, es dich aber rein gar nicht nicht stört, wenn man bei Google
    > gar keine Preise sieht, dann kann ich dir auch nicht helfen.
    [ ] Du hast gelesen, was ich geschrieben habe.
    [ ] Du hast verstanden, was ich geschrieben habe.
    [x] Du willst nur trollen.

    Wenn du nicht verstehen WILLST, dass ein Spiel mit In-App-Käufen mitnichten "GRATIS" oder auch kostenlos ist, dann macht eine Diskussion mit dir offensichtlich keinen Sinn.

    Und genau dies behauptet Apple, siehe mein Screenshot. Von In-App-Käufen ist nirgends die Rede. Auch im AppStore steht exakt dies, da ist auch von "gratis" die Rede.

    > Für mich persönlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass man schon vor der
    > Installation mögliche Kosten abschätzen kann und das bietet mir Apple,
    > Google dagegen nicht. Aber jedem das Seine und nun beendet ich diese
    > Diskussion.
    Das ist auch besser so, nachdem deine Argumente verpufft sind und du selbst deine "Argumentation" vor die Wand gefahren hast.

    Tut mir leid für dich, dass deine Religion hier völlig zu Recht Prügel kassiert. So ist das Leben. Mitleid habe ich trotzdem, ausnahmsweise. Du hast dich ja immerhin bemüht.

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    Facebook warnt eigene Mitarbeiter erst nach zwei Wochen

    Nach dem Diebstahl von Festplatten mit unverschlüsselten Gehaltsabrechnungen und persönlichen Daten hat sich Facebook laut einem Medienbericht offenbar sehr viel Zeit gelassen, die betroffenen Mitarbeiter zu informieren.


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