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Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

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  1. Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: /mecki78 23.02.10 - 14:45

    Apple oder deren Produkte mag man mögen oder es bleiben lassen. Mir egal.

    Aber ich frage mich generell, ob wir nicht Hardware und Inhalt gesetzlich trennen sollten. Ja, mir ist klar, dass das Auswirkungen auf unzählige Industriezweige und Produkte hätte. Aber ich frage mich, ob man nicht ein Gesetz braucht, dass besagt:

    1. Hardware-Hersteller jeglicher Art dürfen nicht einschränken, welche Software auf ihren Geräten läuft. Die Hardware muss immer auch ohne jegliche Software käuflich erhältlich sein! Ausnahme: ein(e) BIOS/Firmare, die das Gerät hochfährt. Diese dürfen sie festlegen und auch Alternativen verbieten/verhindern. Sie müssen einen (dokumentierten!!!) Mechanismus anbieten, der es erlaubt initial Software (z.B. Betriebsystem) auf die Geräte aufzuspielen. Sie sind aber nicht verpflichtet die Hardware an sich weiter zu dokumentieren (das steht ihnen auch weiterhin frei), bzw. sie können eine Dokumentation nur unter bestimmten Vertragsbedingungen oder gegen Zahlung frei geben.

    2. Betriebsystem-Hersteller dürfen nicht bestimmen, welche Software auf ihren Betriebsystemen läuft. Sie dürfen ihre Betriebsysteme auf eine bestimmte Hardware beschränken (kein OS Hersteller muss alle existierende Hardware der Welt unterstützen), aber sie müssen es dem Nutzer erlauben beliebige Software einzuspielen (auch hier über einen gut dokumentierten Standardprozess). Betriebsystem Feature zu dokumentieren ist wie auch in Punkt (1) optional bzw. die Dokumentation kann an Verträge oder Zahlungen gebunden sein.

    3. Es ist erlaubt dass ein Gerät nach Punkt 1 mit einem System nach Punkt 2 vorinstalliert ausgeliefert wird (optional, da es nach Punkt 1 auch ganz ohne Software erworben werden kann!) als eine Art "Paket". Es muss aber möglich sein, dass System nach Punkt 2 vom Gerät herunter zu werfen oder durch ein anderes auszutauschen nach dem Prozess der in Punkt 1 gefordert wurde.

    Die Konsequenzen sind minimal für PC Hersteller, weil da ist es eigentlich auch heute schon oft so. Sie sind gravierender für Handyhersteller und extrem gravierend für Spielekonsolen-/Set-Top-Boxen-/TV-Receiver-/DVD-Recorder-Hersteller usw., dessen bin ich mir durchaus bewusst.

    Aber vielleicht brauchen wir langfristig so ein Gesetz.

    Für Apple heißt das:

    1. Es gibt ein iPhone auch ohne iPhone OS zu kaufen mit einer Möglichkeit ein alternatives System drauf zu spielen. Zwar muss Apple ihre Hardware nicht dokumentieren, aber das sind Standardkomponenten, die sind bekannt, da kriegt man ganz schnell ein Linux drauf zum laufen (ein paar müsste man reverse egineeren, bzw. vielleicht bekommt man ja die Spec vom Hersteller, der Apple wiederum beliefert, wenn er die herausgeben darf).

    2. iPhone OS darf nicht bestimmen welche Software darauf läuft. Ich kann jegliche App aus jeglicher Quelle meiner Wahl drauf installieren. Apple braucht es nicht zu dokumentieren, aber haben sie ja schon (iPhone SDK).

    3. Wenn ich ein iPhone mit iPhone OS vorinstalliert gekauft habe, kann ich das runterwefen und durch ein anderes System ersetzen, wenn ich mag.

    /Mecki

  2. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: Internetmuffel 23.02.10 - 15:02

    Ich finde den Vorschlag ganz gelungen, aber versuche dies mal den Deutschen Politikern, welche ja bekanntlich in Sachen Internet und Zensur schon gewisse Fehlschläge geleistet haben, die Vorzüge (für den Konsumenten) deines Vorschlages zu erklären. Viel erfolg. :-)

  3. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: Internetmuffel 23.02.10 - 15:02

    Ich finde den Vorschlag ganz gelungen, aber versuche dies mal den Deutschen Politikern, welche ja bekanntlich in Sachen Internet und Zensur schon gewisse Fehlschläge geleistet haben, die Vorzüge (für den Konsumenten) deines Vorschlages zu erklären. Viel erfolg. :-)

  4. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: IhrName9999 23.02.10 - 15:04

    > 1. Hardware-Hersteller jeglicher Art dürfen nicht einschränken, welche
    > Software auf ihren Geräten läuft

    Ist bereits im Grundgesetz.


    > Die Hardware muss immer auch ohne
    > jegliche Software käuflich erhältlich sein!

    Nicht vereinbar mit dem Grundgesetz - was der Hersteller anbietet ist seine Sache.

    >Sie müssen einen (dokumentierten!!!) Mechanismus anbieten

    Nicht vereinbar mit dem Grundgesetz, der Hersteller kann Bauen was er will.

    > 2. Betriebsystem-Hersteller dürfen nicht bestimmen, welche Software auf
    > ihren Betriebsystemen läuft.

    Ist bereits im Grundgesetz

    > 3. Es ist erlaubt dass ein Gerät nach Punkt 1 mit einem System nach Punkt 2
    > vorinstalliert ausgeliefert wird

    Ist bereits im Grundgesetz

    > Aber vielleicht brauchen wir langfristig so ein Gesetz.

    Aber vielleicht haben wir das schon seit mehr als 50 Jahren. Willkommen in der Realität, du hast viel zu entdecken.

  5. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: IhrName9999 23.02.10 - 15:05

    Internetmuffel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde den Vorschlag ganz gelungen, aber versuche dies mal den Deutschen
    > Politikern, welche ja bekanntlich in Sachen Internet und Zensur schon
    > gewisse Fehlschläge geleistet haben, die Vorzüge (für den Konsumenten)
    > deines Vorschlages zu erklären. Viel erfolg. :-)

    das Grundgesetz erklären? Die werden dich auslachen und dir verklickern dass sie es Besser kennen als du.

  6. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: software per 23.02.10 - 19:20

    Für solche Ideen wird man hier auch schon mal beleidigt, als kiffer hingestellt oder als kommunist beschimpft.

    Es gibt teilweise BGH-Urteile zu bestimmten Dingen wie Zwangskopplung von Software+Rechner.
    Es gibt vielleicht auch EU-GH-Urteile oder irgendwo irgendwelche Verordnungen.

    Bei Apple würde es reichen, wenn es mehr als einen Appstore geben dürfen müsste.
    Die Stores müssen dann jeweils Jugendschutzmaßnahmen einrichten.

    Wenn Apple Software zensieren kann, kann man nicht garantieren, das die nächste SAP-Version oder Elster-Version damit läuft. Also sind solche Iphones nicht betrieblich als Kosten absetzbar.
    Auch nicht als Werbungskosten für Studium usw.

    Über Steuer hat man Al Capone bekommen, mit Iphone ginge das auch.

  7. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: samy1234 23.02.10 - 19:22

    software per schrieb:
    ------------------------------------------------------------------ommunist beschimpft.
    >
    > Es gibt teilweise BGH-Urteile zu bestimmten Dingen wie Zwangskopplung von
    > Software+Rechner.

    []Du hast nicht verstanden um was da wirklich ging...

  8. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: iFly 23.02.10 - 23:02

    software per schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für solche Ideen wird man hier auch schon mal beleidigt, als kiffer
    > hingestellt oder als kommunist beschimpft.
    hihi, entschuldige, aber das wundert mich nicht wirklich.
    > Es gibt teilweise BGH-Urteile zu bestimmten Dingen wie Zwangskopplung von
    > Software+Rechner.
    > Es gibt vielleicht auch EU-GH-Urteile oder irgendwo irgendwelche
    > Verordnungen.
    Irgendwo gibt es sicher irgendwas.

    Entkoppeln ist immer gut. Dann sitzt der unbedarfte PC-Benutzer vor seinem neuen Notebook und hat keine Ahnung, was er machen soll. Treiber fuer die Hardware sind natuerlich auch noch nicht vorhanden, weil ja kein OS da ist. Also. Wie kriegt der die extra gekaufte Installations-DVD mit dem super-entbuendelten OS in das brandneue Laufwerk?
    > Bei Apple würde es reichen, wenn es mehr als einen Appstore geben dürfen
    > müsste.
    > Die Stores müssen dann jeweils Jugendschutzmaßnahmen einrichten.
    Es muss mehrere Appstores geben? Wozu? Mir reicht eines. Die Preise sind ok, die Apps meist auch.
    Meinetwegen sollen die anderen Anbieter eigene Stores aufmachen, dann koennt Ihr Euch zur Abwechslung mal ueber die aufregen.
    >
    > Wenn Apple Software zensieren kann, kann man nicht garantieren, das die
    > nächste SAP-Version oder Elster-Version damit läuft. Also sind solche
    > Iphones nicht betrieblich als Kosten absetzbar.
    > Auch nicht als Werbungskosten für Studium usw.
    Das waere echt schlimm, wenn man das iPhone nicht steuerschonend verwenden kann, oder?

    "Zensieren" koennen uebrigens nur Staaten.

    Das sieht dann so aus, dass ein Brief von einem Angehoerigen lauter schwarze Balken hat und man bloss die Anrede und die Unterschrift lesen kann.

    Oder dass man bestimmte Internetseiten nicht ansurfen kann (egal, mit welchem Browser), weil der Staat findet, dass die Buerger dort nur auf bloede Ideen kommen.

    Oder dass man selber was miterlebt hat und alle Zeitungen schreiben dasselbe darueber, aber es ist nicht das, was man gesehen hat. Obwohl, dieses letzte Beispiel kann auch einfach durch gegenseitiges Abschreiben erklaert werden. Die Presse zensiert sich eh schon selber durch Recherche-Faulheit.

  9. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: SJ55 24.02.10 - 01:03

    Schreckliche Vorstellung. Wer zum Beispiel würde sich ein iPhone kaufen um Android drauf zu laden? Ist doch dumm. Nicht immer heulen! Kauft das was da ist oder greift auf eine Alternative zurück. So schwer ist das doch nun wirklich nicht. ;)

  10. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: cassandra apache foundation 24.02.10 - 01:13

    Na dann nenn mal eine Alternative zu Windows Mobile wenn Du Outlook in der Firma benutzt.

  11. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: IhrName9999 24.02.10 - 09:24

    > []Du hast nicht verstanden um was da wirklich ging...

    Genau - er hat es NICHT NICHT erkannt.

  12. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: /mecki78 24.02.10 - 13:21

    IhrName9999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >> 1. Hardware-Hersteller jeglicher Art dürfen nicht einschränken, welche
    >> Software auf ihren Geräten läuft
    >
    > Ist bereits im Grundgesetz.

    Erstens: Wo bitte steht das im Grundgesetz?
    Zweitens: Wenn das dort steht, warum muss sich dann Apple nicht daran halten? Denn Apple verbietet irgendwas außer iPhone OS auf den iPhones laufen zu lassen.

    >> Die Hardware muss immer auch ohne
    >> jegliche Software käuflich erhältlich sein!
    >
    > Nicht vereinbar mit dem Grundgesetz

    Verstößt bitte gegen welchen Artikel?

    > - was der Hersteller anbietet ist seine
    > Sache.

    Sagt wer? Was der Hersteller anbietet hat sich nach geltenden Recht zu richten.

    >> Sie müssen einen (dokumentierten!!!) Mechanismus anbieten
    >
    > Nicht vereinbar mit dem Grundgesetz, der Hersteller kann Bauen was er
    > will.

    Auch hier: Er "darf" nur das bauen, was ihm das Gesetz erlaubt und wenn das Gesetz hier regeln aufstellt, dann sind diese auch zu bevolgen.

    >> 2. Betriebsystem-Hersteller dürfen nicht bestimmen, welche Software auf
    >> ihren Betriebsystemen läuft.
    >
    > Ist bereits im Grundgesetz

    Erstens: Wo?
    Zweitens: Und warum gilt das schon wieder nicht für Apple, die ganz klar verhindern und verbieten, dass irgendwas installiert wird, was nicht über deren App Store kommt, über den sie die alleinige Kontrolle haben?

    >> 3. Es ist erlaubt dass ein Gerät nach Punkt 1 mit einem System nach Punkt
    >> 2 vorinstalliert ausgeliefert wird
    >
    > Ist bereits im Grundgesetz

    Auch hier, wo soll das sein? Es steht nur nichts gegenteiliges im Grundgesetz und hier gilt der Rechtsgrundsatz: "Nulla poena sine lege", was frei übersetzt bedeutet "Wenn es nicht verboten ist, dann ist es erlaubt".

    > Aber vielleicht haben wir das schon seit mehr als 50 Jahren.

    Das wäre mir neu. Wenn wir so ein Gesetz hätten, dann stünde es mir frei das iPhone ohne iPhone OS zu kaufen... was ich bitte wo kann? Und es stünde mir frei meine Apps auch von woanders als Apple's Store zu beziehen, was ich bitte wo kann?

    /Mecki

  13. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: /mecki78 24.02.10 - 13:26

    iFly schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Entkoppeln ist immer gut. Dann sitzt der unbedarfte PC-Benutzer vor seinem
    > neuen Notebook und hat keine Ahnung, was er machen soll.

    Warum hat er dann bitte die Version ohne vorinstalliertes System gekauft? Ihm stand es doch frei die Version mit System zu kaufen, wo alles installiert und konfiguriert ist und out-of-the-box funktioniert.

    > Wie kriegt der die extra gekaufte Installations-DVD mit dem
    > super-entbuendelten OS in das brandneue Laufwerk?

    Wenn er nicht weiß wie das geht, dann sollte er vielleicht die Finger von der Hardware ohne OS lassen... nur so ne Idee. Aber die, die wissen wie das geht, müssen nicht auf Tricks oder Hacks zurückgreifen, sondern können ganz legal eine Hardwareversion ohne Software kaufen und dann da die Software ihrer Wahl drauf spielen.

    > Es muss mehrere Appstores geben? Wozu?

    Damit ich auf meinem iPhone auch einen anderen Browser als Safari laufen lassen kann, damit ich VoIP Apps drauf installieren kann, wenn ich will, damit ich auch eine Hardcore-Porno App drauf packen kann, wenn es mir Spaß bringt?

    /Mecki

  14. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: Weg mit unnützen Gesetzen 24.02.10 - 14:25

    Naja, also gibt es demnächst z.B. Bankomaten, auf denen jedes x-Beliebiges OS laufen soll? Ist Sicherheitskritisch (IMHO).

    Wie sieht es mit Autos aus? Darf ich dann in einem BMW mit iDrive (oder wie auch immer das Teil heisst) durch den z.B. Skoda-Pendaten ersetzen dürfen? Was sollte das bringen?

    Warum müssen wir für jeden Hundschiss ein Gesetz haben?
    Wenn ich eine Firmenpolitik für nicht gut befinde, dann unterstütze ich diese Firma schlicht und ergreifend nicht, indem ich die Produkte nicht kaufe. Wozu also ein weiteres unsinniges Gesetz?

    Wie schon geschrieben - wer nicht mit den "Umständen" eines Produktes zufrieden ist, braucht es doch nicht zu kaufen, oder? Wird irgendjemand gezwungen ein Produkt zu benutzen, das er nicht haben will? Egal ob Handy, Auto, PC, SAT-Receiver, etc....

    Und: NEIN, ich bin weder Jünger noch Fanboy - ich benutze nur meinen Verstand.

  15. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: iFly 24.02.10 - 16:29

    /mecki78 schrieb:
    > Warum hat er dann bitte die Version ohne vorinstalliertes System gekauft?
    > Ihm stand es doch frei die Version mit System zu kaufen, wo alles
    > installiert und konfiguriert ist und out-of-the-box funktioniert.
    ok, ich hab Dich missverstanden. Du meinst mit "Entkoppeln" bloss, dass Apple HW und SW trennen muss.

    > Damit ich auf meinem iPhone auch einen anderen Browser als Safari laufen
    > lassen kann, damit ich VoIP Apps drauf installieren kann, wenn ich will,
    > damit ich auch eine Hardcore-Porno App drauf packen kann, wenn es mir Spaß
    > bringt?
    nein, Du musst Dir kein iPhone kaufen. Nimm doch stattdessen ein Android oder was auch immer - inzwischen gibt es schon viele Angebote.

    Ich hab gehört, Google hat ein reichhaltiges Angebot an Pornos für Mobiltelefone ;-)

  16. Re: Hardware, OS und Software per Gesetz entbündeln?

    Autor: IhrName9999 26.02.10 - 08:54

    > Erstens: Wo bitte steht das im Grundgesetz?

    Artikel 1, Absatz 1.

    > Zweitens: Wenn das dort steht, warum muss sich dann Apple nicht daran
    > halten?

    Müssen sie.

    >Denn Apple verbietet irgendwas außer iPhone OS auf den iPhones
    > laufen zu lassen.

    Nicht in Deutschland.

    > Verstößt bitte gegen welchen Artikel?

    Artikel 1, Absatz 1.

    > > - was der Hersteller anbietet ist seine
    > > Sache.
    >
    > Sagt wer? Was der Hersteller anbietet hat sich nach geltenden Recht zu
    > richten.

    Ja Und? Was hat das damit zu tun? Nichts.

    > >> Sie müssen einen (dokumentierten!!!) Mechanismus anbieten
    > >
    > > Nicht vereinbar mit dem Grundgesetz, der Hersteller kann Bauen was er
    > > will.
    >
    > Auch hier: Er "darf" nur das bauen, was ihm das Gesetz erlaubt und wenn das
    > Gesetz hier regeln aufstellt, dann sind diese auch zu bevolgen.

    Schon wieder : Na Und? Was hat das damit zu tun?

    > >> 2. Betriebsystem-Hersteller dürfen nicht bestimmen, welche Software auf
    > >> ihren Betriebsystemen läuft.
    > >
    > > Ist bereits im Grundgesetz
    >
    > Erstens: Wo?

    Artikel 1, Absatz 1.

    > Zweitens: Und warum gilt das schon wieder nicht für Apple, die ganz klar
    > verhindern und verbieten, dass irgendwas installiert wird, was nicht über
    > deren App Store kommt, über den sie die alleinige Kontrolle haben?

    Es gilt auch für Apple. Ob der Hersteller DRM-Mechanismen einsetzt oder nicht ist sein Ding - das ist dann das Problem der Community. Was er im Appstore anbietet ist SOWIESO sein Ding, das ist schliesslich ein privater Service der explizit vertraglich gebucht wird. Geh mal zu den EA-Leuten und sag Ihnen dass sie ab sofort auch Spiele anderer Hersteller über EADM vertreiben sollen - die Jungs lachen dich aus und deren Juristenabteilung gibt dir eine Kopie des Grundgesetzes mit.

    > Das wäre mir neu. Wenn wir so ein Gesetz hätten, dann stünde es mir frei
    > das iPhone ohne iPhone OS zu kaufen...

    Ist es auch, willkommen in der Realität. Symbian OS und Konsorten - alles wunderbar machbar in Deutschland ... na DU musst aber lange geschlafen haben.

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