1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Arbeit im Amt: Wichtig ist ein Talent…

Besonders gerne sieht man im Amt

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: mhstar 21.10.19 - 19:17

    - wenn jemand (möglichst jung) daherkommt
    - sofort das ganze Amt umdrehen möchte
    - gleich bei der Kündigung ist, wenn's nicht nach der eigenen Pfeife geht.

    Auf so jemanden kann man sich verlassen. Kein Risiko, gar nix.

  2. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: tonictrinker 21.10.19 - 21:45

    Nuja, wenn das Amt es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf ewig seinen Papierwust zu verwalten und das so bleiben soll...

  3. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: ip_toux 21.10.19 - 22:06

    Naja, hat nicht zwingend etwas damit zu tun. Kenne genügend Kollegen die dir ab und zu mal "das mache ich schon 20 Jahre so" an die Birne hauen. Diese sind einfach resistent gegen Veränderungen.

  4. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: Fettoni 21.10.19 - 22:21

    Mindestens genauso gut sind die "Erfahrenen", die meinen ihre langjährige Dienstzeit wäre eine Errungenschaft und ein Neuankömmling hätte sowieso erstmal kein Recht, sich konstruktiv einzubringen. Am besten man hört garnicht erst zu, dann kommt man nicht in die unangenehme Situation, evtl. mal was neues lernen zu müssen, oder tatsächlich mal was zu leisten, statt sich nur auf seine langjährige Berufserfahrung zu berufen.

    Etwas Selbstreflexion täte einigen sicher ganz gut.

  5. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: Megusta 21.10.19 - 22:36

    Fettoni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mindestens genauso gut sind die "Erfahrenen", die meinen ihre langjährige
    > Dienstzeit wäre eine Errungenschaft und ein Neuankömmling hätte sowieso
    > erstmal kein Recht, sich konstruktiv einzubringen. Am besten man hört
    > garnicht erst zu, dann kommt man nicht in die unangenehme Situation, evtl.
    > mal was neues lernen zu müssen, oder tatsächlich mal was zu leisten, statt
    > sich nur auf seine langjährige Berufserfahrung zu berufen.
    >
    > Etwas Selbstreflexion täte einigen sicher ganz gut.

    So ist es leider, die Leute kennen ihre Abläufe, diese können sie auch mit geschlossenen Augen durchführen. Da kann man doch kein Ticketsystem einführen.

    Ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass "bedingungsloses Einkommen" nicht funktionieren wird.

  6. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: demon driver 21.10.19 - 23:36

    Megusta schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fettoni schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mindestens genauso gut sind die "Erfahrenen", die meinen ihre
    > langjährige
    > > Dienstzeit wäre eine Errungenschaft und ein Neuankömmling hätte sowieso
    > > erstmal kein Recht, sich konstruktiv einzubringen. Am besten man hört
    > > garnicht erst zu, dann kommt man nicht in die unangenehme Situation,
    > evtl.
    > > mal was neues lernen zu müssen, oder tatsächlich mal was zu leisten,
    > statt
    > > sich nur auf seine langjährige Berufserfahrung zu berufen.
    > >
    > > Etwas Selbstreflexion täte einigen sicher ganz gut.
    >
    > So ist es leider, die Leute kennen ihre Abläufe, diese können sie auch mit
    > geschlossenen Augen durchführen. Da kann man doch kein Ticketsystem
    > einführen.

    Jetzt mal abgesehen davon, dass die zwei vorangegangen Posts ein absolut geiles Beispiel dafür sind, wie die Überschätzung persönlicher Erfahrungen, die nun mal nichts als statistisch irrelevante und fürs Ganze wertlose Einzelbeobachtungen sind, in der Verallgemeinerung sofort zu Vorurteilen werden – für beides mag es Beispiele geben, aber sobald eins von beiden in einem Betrieb oder einer Behörde zum Problem wird, liegt es *immer* am Versagen der Organisation, mithin im Management bzw. bei den Vorgesetzten. Die Alten dürfen nicht die Möglichkeit haben, notwendige Modernisierungen zu blockieren, und junge Heißsporne müssen genauso davon abgehalten werden, gewachsene, funktionierende Strukturen vorschnell über den Haufen zu werfen. Nicht alle Betriebe und nicht alle Behlörden lassen solche Fehler zu.

    > Ist auch ein gutes Beispiel dafür, dass "bedingungsloses Einkommen" nicht
    > funktionieren wird.

    Den Zusammenhang musst du uns jetzt aber mal erklären.

  7. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: thinksimple 22.10.19 - 08:07

    tonictrinker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nuja, wenn das Amt es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf ewig seinen
    > Papierwust zu verwalten und das so bleiben soll...


    Leider gibt's dies oft genug auch in der Privstwirtschaft. Und teilweise ist es dort noch schlimmer.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  8. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: ganjawizard 22.10.19 - 08:53

    mhstar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - wenn jemand (möglichst jung) daherkommt
    > - sofort das ganze Amt umdrehen möchte
    > - gleich bei der Kündigung ist, wenn's nicht nach der eigenen Pfeife geht.
    >
    > Auf so jemanden kann man sich verlassen. Kein Risiko, gar nix.


    Um ehrlich zu sein, braucht das Amt das mehr denn je, denn die Unternehmen aus der freien Wirtschaft haben das Amt schon lange abgehängt und ist an Produktivität kaum zu übertreffen. Klar sollte man alles mit Vorsicht genießen und alles sollte formell und geprüft von statten gehen, aber das große Problem der Ämter ist das Motto der Mitarbeiter, "mach ichs net heut, mach ichs nächste woche."
    Mann kann natürlich mit Argumenten kommen wie, freie Wirtschaft ist schnell, aber nicht so sicher wie das bundesnetz. Aber dafür steckt dort mehr know how und geld drin, weil der bund lieber das geld für die beratung als für die Mitarbeiter ausgibt.

  9. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: Allandor 22.10.19 - 09:22

    Fettoni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mindestens genauso gut sind die "Erfahrenen", die meinen ihre langjährige
    > Dienstzeit wäre eine Errungenschaft und ein Neuankömmling hätte sowieso
    > erstmal kein Recht, sich konstruktiv einzubringen. Am besten man hört
    > garnicht erst zu, dann kommt man nicht in die unangenehme Situation, evtl.
    > mal was neues lernen zu müssen, oder tatsächlich mal was zu leisten, statt
    > sich nur auf seine langjährige Berufserfahrung zu berufen.
    >
    > Etwas Selbstreflexion täte einigen sicher ganz gut.
    Nicht falsch verstehen, bei Ämter muss sich jede Menge ändern aber das Problem (auch in der Wirtschaft) sind häufig Änderungen die kaum einer braucht und man die prozesse im Nachhinein so stark anpassen muss weil der Neuzugang viele Dinge nicht beachtet hat, die im normalen Berufsleben einfach nicht so laufen.
    Muss natürlich nicht immer so sein, aber hab es jetzt schon mehrfach erlebt das die Grad so hippen Konstrukte richtige Nachteile mit sich bringen, von denen die entsprechenden Architekten nichts hören wollen. Das man dadurch wieder Sachen verschleppt die man irgendwann dann doch außerhalb des Prozesses erledigen muss interessiert dann keinen mehr, weil die entsprechenden Leute dann doch wieder woanders sind.

    Man muss halt immer ne gute Mischung aus Erfahrung und Innovation finden, sonst klappt es einfach nicht. Gut Grad bei unseren Ämtern wäre ein wenig mehr Innovation schon zu erhoffen.

  10. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: John2k 22.10.19 - 09:37

    Allandor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht falsch verstehen, bei Ämter muss sich jede Menge ändern aber das
    > Problem (auch in der Wirtschaft) sind häufig Änderungen die kaum einer
    > braucht und man die prozesse im Nachhinein so stark anpassen muss weil der
    > Neuzugang viele Dinge nicht beachtet hat, die im normalen Berufsleben
    > einfach nicht so laufen.

    Ämter gehören mal gewaltig entschlackt und digitalisiert.

    Idiotie aus unserem Einwohnermeldeamt:

    Für ein Neugeborenes Kind müssen reichlich Unterlagen mitgebracht werden, obwohl für das vorige Kind bereits alle Dokumente vorlagen.
    Gebrtsurkunden müssen mühevoll beschafft werden, obwohl der zuständige Mitarbeiter diese Sprache überhaupt nicht lesen kann und nicht einmal den Zeichensatz kennt.
    Beglaubigte Urkunden (auch übersetzte) werden nicht akzeptiert und müssen im Original vorgelegt werden, welches der Mitarbeiter weder lesen noch verstehen kann.

    Weiter Idiotie:

    Mit der Ausgabe des Familienbuchs damals, teilte man mit, dass man keinerlei "Vorunterlagen" mehr benötigt. Ist ja bereits auf vorhandenen Untelragen ausgestellt worden.
    Kein Amt akzeptiert das und fordert stets immer alle Vordokumente.

    Für die AUsstellung eines Ausweises werden "Vordokumente" benötigt. Auch diesen muss man erneut für einen weiteren Ausweis mitbringen. Der ablaufende Ausweis reicht nicht aus.

    Schon traurig, wenn die Behörden ihren eigenen ausgestellten Dokumenten nicht glauben. Das gehört abgeschafft.

    Natürlich muss für alles Geld bezahlt werden. Das sind Leistungen, die vom Staat eingefordert werden und dieser soll die auch gefälligst aus Steuermitteln decken.

  11. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: demon driver 22.10.19 - 09:52

    ganjawizard schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um ehrlich zu sein, braucht das Amt das mehr denn je, denn die Unternehmen
    > aus der freien Wirtschaft haben das Amt schon lange abgehängt und ist an
    > Produktivität kaum zu übertreffen [...]

    Du hast, fürchte ich, Sinn und Zweck des öffentlichen Dienstes nicht ganz verstanden. Das gilt allerdings auch für immer größere Teile der Politik, die die öffentlichen Dienste immer mehr verbetriebswirtschaftlichen wollen. Was dabei herauskommt, sieht man derzeit beispielhaft an der katastrophalen Situation des Gesundheitswesens im Allgemeinen und besonders der Krankenhäuser. Sinn und Ziel des öffentlichen Diensts ist gerade nicht die Maximierung von "Produktivität", sondern solche Aufgaben ordentlich und zuverlässig zu erledigen, die aus ihrer Natur heraus, wenn sie funktionieren sollen, ohne Tricks und staatliche Finanzierung oder mindestens erhebliche Zuschüsse (wie eben bei Krankenhäusern oder auch bei der Deutschen Bahn) aus sich heraus keinen Profit generieren können.

    Die Idee dabei war ursprünglich mal, dass öffentlichen Bediensteten strengere Wohlverhaltenspflichten auferlegt werden, dafür erhielten sie eine höhere Existenzsicherheit und eine sichere Rente (wobei sich das nochmal zwischen "einfachen" Beschäftigten im öffentlichen Dienst und Beamten abstuft, die wohl eigentlich ausschließlich für "hoheitliche Aufgaben", was immer das genau heißen soll, vorgesehen sind), je nach Einsatzgebiet und Qualifikation unter Umständen auch geringere, teilweise deutlich geringere Einkommen, dafür aber wiederum weniger Leistungs- und Zeitdruck. Eigentlich ein fairer Deal, oder nicht?

    Nach allem, was ich vom öffentlichen Dienst so mitbekomme, scheint das bloß nicht mehr so richtig zu funktionieren. In manchen Bereichen leidet, wie in den krasseren Beispielen hier, teilweise die Dienstleistung unter erheblicher Modernisierungsverweigerung und die Leute haben zu wenig zu tun, andererseits gibt es anscheinend auch Bereiche mit immer mehr Arbeitsverdichtung, besonders in der IT ist es, wie auch hier im Forum zu lesen war, wohl nicht überall so wie im Artikel, und der öffentliche Dienst bekommt oft gar nicht die Leute, die er eigentlich bräuchte, und die paar, die er immerhin hat, müssen den Laden irgendwie schmeißen.

    Ist also alles nicht so einfach ;-)

  12. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: yoboo 22.10.19 - 10:03

    ...jeder ITler weiss: Erfüllt man nicht die Anforderungen für einen Prozess, dauert dieser entsprechend etwas länger... Vielleicht mal die Begriffe Beglaubigung, Apostille und Legalisation nachschlagen...
    Und ein kleiner Hinweis: Auch beim Digitalisieren müssen ein Original, die Kopie, die übersetzte Kopie erst einmal beglaubigt sein - und eine Überbeglaubigung bestehen.

    Dass man seinen neuen Ausweis außerdem nicht mit seinem aktuellen Ausweis beantragen könnte, das ist Blödsinn... Das funktioniert nur dann nicht, wenn man mal wieder verpennt hat, seinen Ausweis zu verlängern und der Ausweis bereits abgelaufen ist...

    Edit: Typo.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.19 10:05 durch yoboo.

  13. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: ibsi 22.10.19 - 10:35

    yoboo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass man seinen neuen Ausweis außerdem nicht mit seinem aktuellen Ausweis
    > beantragen könnte, das ist Blödsinn... Das funktioniert nur dann nicht,
    > wenn man mal wieder verpennt hat, seinen Ausweis zu verlängern und der
    > Ausweis bereits abgelaufen ist...
    Und das ist für Dich LOGISCH? Wieso ist ein 2 Tage abgelaufener Ausweis ungültig, aber eine Geburtsurkunde, die im Normalfall aus einem simplen, teilweise Handgeschriebenen Zettel + Stempel besteht ist gültig, obwohl die Geburtsurkunde Jahrzehnte alt ist.

    Das ist doch totaler Schwachsinn

  14. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: yoboo 22.10.19 - 10:45

    ...weil die Daten eines seit zwei Tagen abgelaufenen Ausweises nicht mehr zu überprüfen sind.
    Diskutiere mal mit einem AD-Client, das Kennwort wäre doch nur zwei Tage abgelaufen.
    Was fällt auf...?

    Eine Geburtsurkunde ist zudem überprüfbar - die liegt nämlich im Duplikat im Register und kann von dem Menschen hinterm Schreibtisch abgeglichen werden...

    Wenn man zu schwach im Sinn ist das Ablaufdatum seines Personalausweises im Kopf zu haben und den rechtzeitig zu verlängern, sollte man nicht dem Menschen hinterm Schreibtisch die Schuld geben...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.19 10:51 durch yoboo.

  15. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: unterhosendieb 22.10.19 - 10:56

    yoboo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...weil die Daten eines zwei Tage alten Ausweises nicht mehr zu überprüfen
    > sind.
    > Diskutiere mal mit einem AD-Client, das Kennwort wäre doch nur zwei Tage
    > abgelaufen.
    > Was fällt auf...?
    >
    > Eine Geburtsurkunde ist zudem überprüfbar - die liegt nämlich im Duplikat
    > im Register und kann von dem Menschen hinterm Schreibtisch abgeglichen
    > werden...
    >
    > Wenn man zu schwach im Sinn ist das Ablaufdatum seines Personalausweises im
    > Kopf zu haben und den rechtzeitig zu verlängern, sollte man nicht dem
    > Menschen hinterm Schreibtisch die Schuld geben...

    Zumal so ein Ausweis ganz andere Pflichten und Anforderungen hat, als die olle Geburtsurkunde. Der Ausweis ist nunmal wie der Reisepass zum Identitätsnachweis gedacht. Schließlich soll der Polizist in der Verkehrskontrolle oder der Zollbeamte am Flughafen innerhalb kürzester Zeit deine Identität kontrollieren können. Damit die hinterlegten Daten halbwegs aktuell und gepflegt sind, ist ein genaues Ablaufdatum mit gesicherten Fristen und Bußgeldern genau richtig...sonst würde es einige Bundesbürger bis heute nicht verstehen.

  16. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: scrumdideldu 22.10.19 - 11:34

    yoboo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Geburtsurkunde ist zudem überprüfbar - die liegt nämlich im Duplikat
    > im Register und kann von dem Menschen hinterm Schreibtisch abgeglichen
    > werden...
    Und ein Ausweis liegt nicht im Computer des Amtes vor?

    Mal abgesehen davon: Ich hatte bisher kein Problem mit einem abgelaufenen Ausweis einen neuen zu beantragen. Das ging bei mir letztes Jahr im November völlig unkritisch (Perso seit 4 Wochen abgelaufen).

  17. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: Sharra 22.10.19 - 12:29

    Die Jungen haben aber meist den besseren Blick, sowohl auf die aktuelle Technik, modernere Prozesse, und sind nicht betriebsblind.
    Demgegenüber stehen dann überalterte Strukturen aus der (digitalen) Steinzeit, und die Fraktion "Hamma immer so gemacht", die grundsätzlich jeden Vorschlag als persönlichen Angriff werten.

    Es ist doch kein Wunder, dass die Ämter einfach keine Leute finden. Wenn die Bezahlung der Arbeit angemessen ist, wird man von den "Alten" untergebuttert, und kann/darf nichts tun.
    Und dort, wo man in halbwegs modernen Strukturen arbeiten kann, hinkt die Bezahlung 10 Jahre hinterher.
    Aber Schuld ist die Wirtschaft.... Nein, ist sie nicht. Sie bietet nur einfach attraktivere Möglichkeiten, und das ist nicht immer nur ein höheres Gehalt. Die Behörden dagegen sind, für eine Zeit, in der sich quasi jedes Jahr etwas ändert, einfach zu träge.

  18. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: minnime 22.10.19 - 14:28

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für die AUsstellung eines Ausweises werden "Vordokumente" benötigt. Auch
    > diesen muss man erneut für einen weiteren Ausweis mitbringen. Der
    > ablaufende Ausweis reicht nicht aus.
    >
    > Schon traurig, wenn die Behörden ihren eigenen ausgestellten Dokumenten
    > nicht glauben. Das gehört abgeschafft.

    Die Geburtsurkunde muss immer dann vorgelegt werden wenn man den Ausweis bei einem anderen Amt verlängern oder neu beantragen will als bei dem das ihn ausgestellt hat.

  19. Re: Besonders gerne sieht man im Amt

    Autor: minnime 22.10.19 - 14:59

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Jungen haben aber meist den besseren Blick, sowohl auf die aktuelle
    > Technik, modernere Prozesse, und sind nicht betriebsblind.

    Das Gegenteil ist der Fall, die jungen sind häufig betriebsblind. Zumindest die ganz jungen, die fisch von der Uni kommen haben noch gar keine Ahnung von den Prozessen im Betrieb und erkennen manche Anforderungen gar nicht.

    Mir ist das auch schon so ergangen. Ich habe eine Sache gefunden die ich doof fand und einen Verbesserungsvorschlag gemacht und gegen den Widerstand älterer den Rest überzeugt. Inzwischen musst eich feststellen, dass meine Lösung genauso schlecht ist wie die alte, nur anders.

    Die jungen kennen aber tatsächlich die neuere bessere Technik. Wenn die neue Technik Vorteile bietet, dann wird das nach meiner bisherigen Erfahrung auch gerne angenommen. Es müssen sich natürlich beide Seiten aufeinander einlassen und häufig sind es eher die Jungen, die nicht auf die Alten hören.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Sindelfingen
  2. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel
  3. Arconic Fastening Systems / Fairchild Fasteners Europe - Camloc GmbH, Kelkheim (Taunus)
  4. wenglor sensoric GmbH, Eching bei München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,49€
  2. (u. a. Far Cry 5 für 14,99€, Far Cry New Dawn für 17,99€, Far Cry für 3,99€)
  3. (-79%) 21,00€
  4. (-80%) 7,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Galaxy-S20-Serie im Hands-on: Samsung will im Kameravergleich an die Spitze
Galaxy-S20-Serie im Hands-on
Samsung will im Kameravergleich an die Spitze

Mit der neuen Galaxy-S20-Serie verbaut Samsung erstmals seine eigenen Isocell-Kamerasensoren mit hoher Auflösung, auch im Zoombereich eifert der Hersteller der chinesischen Konkurrenz nach. Wer die beste Kamera will, muss allerdings zum sehr großen und vor allem wohl teuren Ultra-Modell greifen.
Ein Hands on von Tobias Költzsch, Peter Steinlechner und Martin Wolf

  1. Micro-LED-Bildschirm Samsung erweitert The Wall auf 583 Zoll
  2. Nach 10 kommt 20 Erste Details zum Nachfolger des Galaxy S10
  3. Vorinstallierte App Samsung-Smartphones schicken Daten an chinesische Firma

Unitymedia: Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS
Unitymedia
Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia stellt sein Netz derzeit auf Docsis 3.1 um. Für Kunden kann das viel Arbeit beim Austausch ihrer Fritzbox bedeuten, wie ein Fallbeispiel zeigt.
Von Günther Born

  1. Hessen Vodafone bietet 1 GBit/s in 70 Städten und kleineren Orten
  2. Technetix Docsis 4.0 mit 10G im Kabelnetz wird Wirklichkeit
  3. Docsis 3.1 Magenta Telekom bringt Gigabit im Kabelnetz

Threadripper 3990X im Test: AMDs 64-kerniger Hammer
Threadripper 3990X im Test
AMDs 64-kerniger Hammer

Für 4.000 Euro ist der Ryzen Threadripper 3990X ein Spezialwerkzeug: Die 64-kernige CPU eignet sich exzellent für Rendering oder Video-Encoding, zumindest bei genügend RAM - wir benötigten teils 128 GByte.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen Mobile 4000 (Renoir) Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
  2. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  3. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks

  1. Elenion Technologies: Nokia übernimmt US-Experten für Siliziumphotonik
    Elenion Technologies
    Nokia übernimmt US-Experten für Siliziumphotonik

    Nokia kauft ein New Yorker Unternehmen, das im Bereich Siliziumphotonik aktiv ist. Die Produkte sind für 5G-, Cloud- und Rechenzentrumsnetzwerke einsetzbar, es geht um die tiefere Integration bei der Umwandlung von Licht zu elektrischen Signalen.

  2. Spielestreaming: Google Stadia funktioniert auch mit Smartphones von Samsung
    Spielestreaming
    Google Stadia funktioniert auch mit Smartphones von Samsung

    Der Spielestreamingdienst Stadia von Google unterstützt künftig auch einige Smartphones von Razer und Asus, vor allem aber viele neuere Geräte von Samsung - inklusive der gerade erst vorgestellten Galaxy-S20-Reihe.

  3. EU-Kommission: Zehn Datenräume für die digitale Zukunft Europas
    EU-Kommission
    Zehn Datenräume für die digitale Zukunft Europas

    Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen will mit einer neuen Digitalstrategie europäische Daten besser nutzbar machen. Wie die vollmundigen Ankündigungen konkret umgesetzt werden, ist aber noch offen.


  1. 19:08

  2. 17:21

  3. 16:54

  4. 16:07

  5. 15:43

  6. 15:23

  7. 15:00

  8. 14:45