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So oft gewechselt und immer noch nur Support?

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  1. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: demon driver 21.10.19 - 22:48

    LtSmash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Siehe z.B. Statistisches Bundesamt Datenreport 2018 - Kapitel 7 S.267 (Tabelle 3)

    Bitte was soll die Tabelle, die ich mir aus lauter Wohlwohlen eben doch nochmal herausgesucht habe, gleich zeigen?

  2. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: supportmax 21.10.19 - 22:55

    Ich bin jetzt seit 20 Jahren im Support bei einem internationalen Softwarehaus und kenne diese Reaktion: 'Support echt mein Beileid'. Auch öfter mal von Kollegen aus anderen Abteilungen - bis sie dann verstehen, dass wir oft die Probleme lösen die sie verursacht haben. Wenn sie dann erleben wie wir memory dumps analysieren im Quellcode Ursachenforschung betreiben und mit den Entwicklern zusammenarbeiten ändert sich die Perspektive etwas 🙂

    Natürlich ist das nicht mit IT Support im Landratsamt vergleichbar.

    Nach 20 Jahren bin ich nicht mehr so empfindlich aber ein bisschen ärgert mich die Geringschätzung immer noch.

    P. S. Ohne Personalverwaltung habe ich die 100k schon ziemlich lang überschritten.

  3. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: LtSmash 21.10.19 - 23:05

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LtSmash schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Siehe z.B. Statistisches Bundesamt Datenreport 2018 - Kapitel 7 S.267
    > (Tabelle 3)
    >
    > Bitte was soll die Tabelle, die ich mir aus lauter Wohlwohlen eben doch
    > nochmal herausgesucht habe, gleich zeigen?

    Ich habe zwar das Gefühl du willst eher sticheln als es wirklich wissen, aber ich gebe wir recht das die Aussage die ich aus der Tabelle ziehen will nicht direkt ersichtlich ist. Und ich will den guten Willen, sich auch mit der Gegenseite zu beschäftigen würdigen.

    Hier die Argumentation die ich damit darlegen will. Soziale Mobilität existiert (wenn auch teilweise abnehmend). Wenn eine Karriereplanung und gezielte Verbesserung der eigenen Position nicht möglich ist. Oder umgekehrt, wenn eine Karriere von einer betuchten Familie und Erbe abhängt so sollte die soziale Mobilität nach oben nicht so deutlich ausfallen.

    Zugegeben hier müsste die Argumentation um den Beweis erweitert werden, dass dies nicht gänzlich am Faktor Glück hängt. Den Beweis muss ich leider aufgrund der fortgeschritten Zeit schuldig bleiben.

    Mein Wunschziel ist nur eine faktenbasiertere Debatte. Da kannst du gerne auch widersprechen, das wäre mir sogar sehr recht da ich nicht zwingend recht haben will sondern durch eine Argumentation näher an etwas ,das man "Wahrheit" nennen könnte, zu kommen

  4. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: LtSmash 21.10.19 - 23:16

    supportmax schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin jetzt seit 20 Jahren im Support bei einem internationalen
    > Softwarehaus und kenne diese Reaktion: 'Support echt mein Beileid'. Auch
    > öfter mal von Kollegen aus anderen Abteilungen - bis sie dann verstehen,
    > dass wir oft die Probleme lösen die sie verursacht haben. Wenn sie dann
    > erleben wie wir memory dumps analysieren im Quellcode Ursachenforschung
    > betreiben und mit den Entwicklern zusammenarbeiten ändert sich die
    > Perspektive etwas 🙂
    >
    > Natürlich ist das nicht mit IT Support im Landratsamt vergleichbar.
    >
    > Nach 20 Jahren bin ich nicht mehr so empfindlich aber ein bisschen ärgert
    > mich die Geringschätzung immer noch.
    >
    > P. S. Ohne Personalverwaltung habe ich die 100k schon ziemlich lang
    > überschritten.

    Auch eine Spezialisierung in Form eines tieferen Fachwissens (auch und gerade im Support!) ist ja auch eine Form der Karriereplanung.
    Vor tiefem Fachwissen kann man den Hut genauso ziehen wie vor großer Verantwortung etc.
    Da ich selbst eher technisch orientiert bin und weiß wie tief jedes Teilgebiet der IT sein kann, habe ich da unglaublichen Respekt vor echtem Fachwissen.

    Gerade im Support gibt es aber hartnäckige Vorurteile im Supportbereich. Ich denke das kommt von schlechten Erfahrungen in den unteren leveln des Supports,in denen häufig erstmal Checklisten und Routinefragen abgeklappert werden müssen,welche technisch versiertere Nutzer (gefühlt) öfter als unnötig erachten.

    Frei nach dem Motto, "ich weiß das da ein Problem am Proxy ist,aber die wollen,dass ich keinen PC neu starte und schaue ob das Problem noch da ist. Die haben keine Ahnung!" sehr überspitzt dargestellt.

  5. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: tomatentee 21.10.19 - 23:40

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hotohori schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei "Karriereplanung" hab ich aufgehört zu lesen.
    >
    > So ziemlich jeder dürfte - oder sollte zumindest - eine grobe Vorstellung
    > und einen Plan davon haben wo er beruflich hin will.
    >
    Hä? Wieso das?
    Ich hab als Softwaretester angefangen, dann Testmanagement, Automatisierung. Dann ein paar Jahre als Entwickler (Java, Python) gearbeitet. Dieses Projekt dann als Architekt erst auf AWS, später auf Docker/Kubernetes umgebaut. Mittlerweile arbeite ich als Leiter eines kleinen Entwicklungsteams.

    Hab ich das so geplant? Sicher nicht, ich hätte nie gedacht, dass ich in solche Positionen kommen würde, geschweige denn darin gut wäre. Aber ehrlich gesagt: Unter den Blinden ist der einäugige König. Klar hat jemand der seit 20 Jahren Infrastruktur macht mehr Erfahrung und Wissen.
    Ich kann nem gestandenen Architekten nix erzählen. Diese Leute trifft man aber (leider) ziemlich selten (ich arbeite extrem gern mit Leuten, die besser sind als ich und denen ich hier und da mal in die Karten gucken kann).
    Dafür hab ich nen extrem breites Wissen, viel gesehen und bin nicht in alten Denkmustern verhaftet. Außerdem bin ich da wenn’s brennt, ob ich jetzt 10 12 oder 14h im Büro bin und Teste, Koordiniere, Server aufsetze oder selbst Kleinkram code. Wenn ich was verbockt hab, Bügel ich’s wieder aus und steh dazu. Das wissen Kunden und Kollegen meist zu schätzen.

  6. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: Hotohori 22.10.19 - 05:41

    +1

    Genau darum ging es mir.

  7. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: Hotohori 22.10.19 - 05:43

    Das stimmt natürlich.

  8. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: blaub4r 22.10.19 - 06:26

    Xennor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > elknipso schrieb:
    > >
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    > > > demon driver schrieb:
    > > >
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    > > > > elknipso schrieb:
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    > > > > > demon driver schrieb:
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    > > > > > > elknipso schrieb:
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    > > > > > > > Karriere
    > > > > > > > Möglichkeiten die einem offen stehen
    > > > > > > > selbst einen sehr großen Anteil
    > > > > > > > Eigeninitiative
    > > > > > > > Fleiß
    > > > > > >
    > > > > > > Arbeitest du im Jobcenter?
    > > > > >
    > > > > > Nein. Und Du, immer der Meinung dass die Welt schlecht und
    > ungerecht
    > > > zu
    > > > > Dir
    > > > > > ist :)?
    > > > >
    > > > > Wie kommst du darauf? Wieso ich und mir? Ich habe einen guten, nicht
    > > > > übermäßig, aber ordentlich bezahlten Job und bin zufrieden. Ich
    > > versuche
    > > > > aber die Welt um mich herum so zu sehen, wie sie ist, und nicht, wie
    > > sie
    > > > > Ideologen und Traumtänzer sich und anderen zu erklären versuchen.
    > > >
    > > > OK, lassen wir die kleinen Sticheleien und bleiben ernst, ich habe das
    > > > nämlich durchaus ernst gemeint.
    > > > Ich persönlich habe die Erfahrung bisher in meinem Leben gemacht, dass
    > > man
    > > > mit Fleiß und - vor allen Dingen - dem Willen und Eigeninitiative sehr
    > > viel
    > > > erreichen kann in seinem Leben.
    > > >
    > > > Wenn man sich natürlich hinstellt und sagt "das wird doch sowieso
    > nichts
    > > > also versuch ich es gar nicht erst" kommt man nicht weit im Leben.
    > >
    > > Ernst? Gerne, bitte: "Ich persönlich habe die Erfahrung bisher in meinem
    > > Leben gemacht" - anecdotal evidence, hilft niemandem. "Wenn man sich
    > > natürlich hinstellt und sagt 'das wird doch sowieso nichts also versuch
    > ich
    > > es gar nicht erst'" war zu keinem Zeitpunkt Thema oder gar Empfehlung
    > hier
    > > im Thread. Wem "Fleiß", "Wille", "Eigeninitiative" (gerade das –
    > was
    > > das für ein ideologisches Dreckswort ist, darüber könnte ich seitenweise
    > > schreiben) vermeintlich oder tatsächlich geholfen haben, schön für ihn,
    > nur
    > > heißt das gar nichts. Stattdessen verarscht ein solcher Spruch alle, die
    > > vielleicht zehnmal soviel davon an den Tag gelegt haben wie du, und
    > denen
    > > es trotzdem nicht geholfen hat, zumal in weniger gefragten Branchen,
    > weil
    > > eben noch mehr dazugehört – insbesondere nämlich das große vierte:
    > > "Glück".
    >
    > Wenn man mit zehnmal soviel davon nichts erreicht hat, hat das nichts mit
    > "Glück" bzw. kein Glück zu tun, sondern man ist vielleicht einfach scheiße
    > in dem was man tut. So viel Frust in deinem Post. Man könnte meinen du hast
    > irgendein nutzloses Studium gemacht und niemand kann was mit dir anfangen.
    > Weil du nach 10 Bewerbungen immer noch keinen 60k Job angeboten bekommen
    > hast, musst du einfach kein Glück haben.
    > Was hast du gegen Eigeninitiative? Mir hat das bislang tatsächlich einiges
    > gebracht. Führungskräfte erkannten den "Willen" sich einzubringen und sahen
    > dadurch auch Fertigkeiten, welche der eigentliche Beruf teilweise nicht
    > erfordert. Inzwischen machen ich was anderes als das wofür ich eingestellt
    > wurde. Hauptsächlich aus o.g. Gründen. Kollegen, welche keinen Willen zum
    > "Aufstieg" gezeigt haben, sitzen heute noch der selben Stelle und sind
    > frustriert.

    Du bist einer der Schuldigen warum es heute solche Probleme im Einzelhandel gibt.

    Wenig Arbeit aber 20k ¤ im Monat verdienen bei 4 Stunden täglich.

    Manchmal macht Arbeit einfach süß egal ob man damit reich wird oder nur 2 Stunden arbeitet.

  9. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: elknipso 22.10.19 - 06:45

    muhzilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich: promoviert, ersten Job in der freien Wirtschaft danach angetreten, in
    > der Firma dann nach oben entwickelt. Geplante Karriere: auf jeden Fall
    > studieren, guten Master machen. Plan nahm Form an und mündete in der Chance
    > zu promovieren. Danach fester Entschluss: Forschung verlassen. Im
    > Unternehmen dann gezielt auf Position hin gearbeitet und nach drei Jahren
    > erreicht. Natürlich ist sowas zu gewissen Teilen planbar. Es gibt keine
    > Garantie aber man hat es zu weiten Teilen in der eigenen Hand
    >
    > Meine Freundin musste nach dem Master deutlich länger auf den guten Job
    > warten und hat es mit Callcenter überbrückt. Aber trotzdem den Plan gehabt
    > da raus zu kommen und was besseres zu machen. Und probiert und probiert und
    > probiert bis zum Erfolg.
    >
    > Aber diesen Biss hat halt nicht jeder und nicht jeder WILL Karriere machen.
    > Und das ist genau so in Ordnung, wenn man zufrieden ist.

    Exakt das meinte ich auch. Sich eben Gedanken machen und seine Ziele verfolgen.

    Ich habe Kollegen die jammern jeden Tag wie scheisse doch alles ist und wie schlecht es ihnen gefällt. Dann sagt man zu ihnen, dass sie doch einfach gehen sollen und sich was anderes suchen. In dem Bereich werden aktuell überall Leute woanders gesucht. Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass das dann natürlich auch nicht gemacht wird, lieber wird jeden Tag weiter gejammert.

  10. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: elknipso 22.10.19 - 06:46

    berritorre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sowas dürfte bei den meisten Chefs nach hinten losgehen.

    Das geht mit 100% Garantie bei jedem Vorstellungsgespräch nach hinten los wenn Du so einen raus haust :).

  11. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: elknipso 22.10.19 - 06:50

    tomatentee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elknipso schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hotohori schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Bei "Karriereplanung" hab ich aufgehört zu lesen.
    > >
    > >
    > > So ziemlich jeder dürfte - oder sollte zumindest - eine grobe
    > Vorstellung
    > > und einen Plan davon haben wo er beruflich hin will.
    > >
    > Hä? Wieso das?
    > Ich hab als Softwaretester angefangen, dann Testmanagement,
    > Automatisierung. Dann ein paar Jahre als Entwickler (Java, Python)
    > gearbeitet. Dieses Projekt dann als Architekt erst auf AWS, später auf
    > Docker/Kubernetes umgebaut. Mittlerweile arbeite ich als Leiter eines
    > kleinen Entwicklungsteams.
    >
    > Hab ich das so geplant? Sicher nicht, ich hätte nie gedacht, dass ich in
    > solche Positionen kommen würde, geschweige denn darin gut wäre. Aber
    > ehrlich gesagt: Unter den Blinden ist der einäugige König. Klar hat jemand
    > der seit 20 Jahren Infrastruktur macht mehr Erfahrung und Wissen.
    > Ich kann nem gestandenen Architekten nix erzählen. Diese Leute trifft man
    > aber (leider) ziemlich selten (ich arbeite extrem gern mit Leuten, die
    > besser sind als ich und denen ich hier und da mal in die Karten gucken
    > kann).
    > Dafür hab ich nen extrem breites Wissen, viel gesehen und bin nicht in
    > alten Denkmustern verhaftet. Außerdem bin ich da wenn’s brennt, ob
    > ich jetzt 10 12 oder 14h im Büro bin und Teste, Koordiniere, Server
    > aufsetze oder selbst Kleinkram code. Wenn ich was verbockt hab, Bügel
    > ich’s wieder aus und steh dazu. Das wissen Kunden und Kollegen meist
    > zu schätzen.

    Im Prinzip meinen wir das selbe :).
    Ich habe mich natürlich auch nicht hingesetzt und meinen beruflichen Werdegang so geplant wie er im Detail gekommen ist. Das hätte ich bei mir in der Tat vorher so auch nicht gedacht, welche Möglichkeiten sich da aufgetan haben.

    Aber die richtige Einstellung, Eigeninitiative und der Wille sind wichtig.

    Im Gegensatz dazu: Ich habe Kollegen die sitzen seit 10 Jahren schon an der Hotline. Jammern jeden Tag wie schlecht doch alles ist und wie gern sie weg wollen, aber sie tun nichts dafür. Weder dafür ihre Karriere zu verbessern, noch sich was zu suchen das ihnen offensichtlich besser gefallen würde.

  12. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: elknipso 22.10.19 - 06:59

    Xennor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man mit zehnmal soviel davon nichts erreicht hat, hat das nichts mit
    > "Glück" bzw. kein Glück zu tun, sondern man ist vielleicht einfach scheiße
    > in dem was man tut. So viel Frust in deinem Post. Man könnte meinen du hast
    > irgendein nutzloses Studium gemacht und niemand kann was mit dir anfangen.
    > Weil du nach 10 Bewerbungen immer noch keinen 60k Job angeboten bekommen
    > hast, musst du einfach kein Glück haben.
    > Was hast du gegen Eigeninitiative? Mir hat das bislang tatsächlich einiges
    > gebracht. Führungskräfte erkannten den "Willen" sich einzubringen und sahen
    > dadurch auch Fertigkeiten, welche der eigentliche Beruf teilweise nicht
    > erfordert. Inzwischen machen ich was anderes als das wofür ich eingestellt
    > wurde. Hauptsächlich aus o.g. Gründen. Kollegen, welche keinen Willen zum
    > "Aufstieg" gezeigt haben, sitzen heute noch der selben Stelle und sind
    > frustriert.

    Exakt so ist es.
    Ich habe heute auch ein Tätigkeitsfeld von dem ich früher nicht gedacht hätte, dass ich mal so weit aufsteige.
    Ich bin überzeugt davon, dass dies zu einem sehr großen Anteil auf eine entsprechende Einstellung, Eigeninitiative und dem entsprechenden Willen zurückzuführen ist.

    Natürlich muss auch zumindest mal die fachliche Basis irgendwo passen, aber wenn man einfach nur ganz streng nach Vorschrift jeden Tag seinen Job macht braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn man viele interessante Chancen verpasst.

  13. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: elknipso 22.10.19 - 07:02

    blaub4r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du bist einer der Schuldigen warum es heute solche Probleme im Einzelhandel
    > gibt.
    >
    > Wenig Arbeit aber 20k ¤ im Monat verdienen bei 4 Stunden täglich.
    >
    > Manchmal macht Arbeit einfach süß egal ob man damit reich wird oder nur 2
    > Stunden arbeitet.

    Er hat doch durchaus Recht mit dem was er schreibt. Ambitionen zu haben hat noch niemandem geschadet.

    Und gerade beim Thema Einzelhandel. Der hat in weiten Teilen so große Probleme weil die Leute ausgebeutet werden. Oder anders formuliert, Du kannst nicht erwarten, wenn Du jemanden zum Mindestlohn oder knapp darüber in einen Laden stellst, dass dieser besonders motiviert seinen Job macht.

  14. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: Truster 22.10.19 - 07:30

    Stimmt, hab ich heute gleich ausprobiert. Jetzt wurde ich eingestellt. So ein Mist :D



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.10.19 07:30 durch Truster.

  15. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: quineloe 22.10.19 - 07:35

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > Nein. Das eine hat mit dem anderen auch nichts zu tun.

    Das hat sich Spahn sicher auch gedacht, als er völlig zu Recht von eben diesen Leuten die er damit beleidigt hat geshitstormed wurde.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  16. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: allegoric 22.10.19 - 07:52

    Karriere hat nichts mit Glück zu tun. Wenn man natürlich Können und Bereitschaft zum Handeln als Glück versteht, dann muss aber auch ich passen :-D. Logisch, es gibt nicht DEN Job in jeder Ecke da draußen und nicht jedem liegt alles und nicht jeder kann alles erreichen. Aber auch ich bin der Meinung, je mehr man in die Waagschale wirft, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man auch zum GEPLANTEN Ziel kommt. Das entspricht entweder einer gewissen Zufriedenheitsstufe durch die ausgeführte Tätigkeit oder dem geplanten Einkommen oder einer Kombination aus beidem. Ich sehe oft genug Leute, die sich auf andere Stellen bewerben, aber einfach nicht genug Biss haben, sich der Herausforderung beim Scheitern noch einmal zu stellen und an ihren Fehlern zu arbeiten. Genauso bringt es nichts, am letzten Ende des Landes zu versuchen, top Stellen zu bekommen. Das wird nichts bringen. Wer aber weiter weg vom Schuss leben will, der muss das halt akzeptieren (und kann trotzdem glücklich sein). Viel Geld macht noch niemanden zufrieden ;-). Aber für denjenigen, den es wichtig ist, macht es zumindest zufriedener ;-).

  17. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: demon driver 22.10.19 - 09:06

    LtSmash schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > demon driver schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > LtSmash schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > demon driver schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
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    > > > -----
    > > > > LtSmash schrieb:
    > > > >
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > >
    > > > > -----
    > > > > [...]
    > > > > > Der Thread und die Antwort waren alleine genug um mich im Golem
    > > Forum
    > > > zu
    > > > > > registrieren statt weiter wie bisher zu lurken. Sorry, aber die
    > > > > > Argumentation ist einfach nur schwach.
    > > > >
    > > > > "Argumentation ist schwach" ist auch kein besonders starkes
    > Argument.
    > > > Aber
    > > > > mit ein bisschen mehr Eigenleistung und Initiative wirst auch du
    > > > sicherlich
    > > > > noch ein nützliches Mitglied der kapitalistischen
    > > > > Erwerbsarbeitsgesellschaft, zum Wohle der Kapitalbesitzer und des
    > > > > Bruttoinlandsprodukts Golem-Foren ;-)
    > > > >
    > > > > > Die andere Seite als Anekdote hinzustellen nur um die eigene
    > > (Einzel-)
    > > > > > Erfahrung dann zur Mehrheitsansicht zu erklären [...]
    > > > >
    > > > > An der Stelle können wir abbrechen, meine Individual-Erfahrung war
    > und
    > > > ist
    > > > > hier an keiner Stelle Thema, außer schon mal irgendwo anders hier im
    > > > Forum,
    > > > > um genau das klarzustellen, weil das schon mal jemand fälschlich
    > > > angenommen
    > > > > hatte.
    > > >
    > > > Gerne als abweichende Meinung akzeptiert, sofern man auch die
    > Gegenseite
    > > > nicht nur als vom Kapitalismus Gehirngewaschen sieht und auch deren
    > > > Standpunkt als valide ansieht.
    > > > Ich will dir ja deine Meinung auch nicht absprechen, nur wären
    > > > Zahlen,Daten, Fakten schön wenn du anderen das Fehlen ebendieser
    > > > ankreidest.
    > >
    > > Als Zahlen und Fakten sind die des Arbeitsmarkts ausreichend. In fast
    > allen
    > > Berufen mehr Bewerber als Stellen.
    >
    > Kann man das ggf. weiter erläutern? Mir leuchtet da der Kausalzusammenhang
    > zwischen Bewerber/Stelle und Effektivität einer Karriereplanung auf anhieb
    > nicht ein.
    >
    > Was nicht heißen soll,dass dort keiner besteht, aber ich sehe ihn so nicht.

    Wenn es mehr Bewerber als Stellen gibt, kann schon mal nicht jeder überhaupt eine kriegen, geschweige denn eine aus Karrieresicht "gute", egal wieviel er plant, sich anstrengt, "Eigeninitiative" zeigt, whatever.

    Näheres hat, besser als ich's auf die Schnelle gestern noch geschafft habe hätte, ein Kollege hier geschrieben.

  18. Ich ich ich!

    Autor: demon driver 22.10.19 - 09:13

    elknipso schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe heute auch ein Tätigkeitsfeld von dem ich früher nicht gedacht
    > hätte, dass ich mal so weit aufsteige.
    > Ich bin überzeugt davon, dass dies zu einem sehr großen Anteil auf eine
    > entsprechende Einstellung, Eigeninitiative und dem entsprechenden Willen
    > zurückzuführen ist [...]

    Klar, Glück kann dabei überhaupt keine Rolle gespielt haben, alles eigene "Leistung", und jeder, der's nicht schafft, ist deswegen ein willensschwacher, initiativloser, fauler Versager.

    Kapital und Leistungssgesellschaft brauchen Leute wie dich! Du hast bestimmt noch eine viel ruhmreichere Karriere vor dir als das Bisherige.

  19. Re: So oft gewechselt und immer noch nur Support?

    Autor: demon driver 22.10.19 - 09:15

    allegoric schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Karriere hat nichts mit Glück zu tun [...]

    Vieles von dem, was ich weggelassen habe, ist ja durchaus vernünftig und richtig, aber zum Obigen hab ich hier nochmal was geschrieben, und mehr gibt's dazu eigentlich nicht zu sagen.

  20. Ach, und übrigens...

    Autor: demon driver 22.10.19 - 09:56

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elknipso schrieb:
    > ----------------------------------------------------------------------------
    > > Ich habe heute auch ein Tätigkeitsfeld von dem ich früher nicht gedacht
    > > hätte, dass ich mal so weit aufsteige

    Das ist doch exakt ein weiterer Beleg für meine ursprüngliche Aussage, dass Karriere nicht planbar ist.

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Videostreaming
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Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte
  2. Netflix Staffel-2-Trailer zeigt Cyberpunk-Welt von Altered Carbon
  3. Videostreaming Netflix musste Night of the Living Dead entfernen

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

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  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

  1. Palladium: Teure Edelmetallpreise führen zu Katalysator-Diebstählen
    Palladium
    Teure Edelmetallpreise führen zu Katalysator-Diebstählen

    Die Preise von Rhodium und Palladium sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Katalysatoren, die diese Metalle enthalten, sind dadurch begehrtes Diebesgut geworden.

  2. Sharing: Unu-Elektroroller gehen in den Verleih
    Sharing
    Unu-Elektroroller gehen in den Verleih

    Der Berliner Elektroroller Unu soll bald auch im Sharing-Modell erhältlich sein. Mit einer App soll das nächstgelegene Elektrozweirad gefunden, reserviert und gesperrt werden können.

  3. Digitalsteuer: G20-Staaten wollen Einigung auf Steuerreform bis Ende 2020
    Digitalsteuer
    G20-Staaten wollen Einigung auf Steuerreform bis Ende 2020

    Nach Frankreich hat inzwischen auch Spanien eine nationale Digitalsteuer eingeführt. Bundesfinanzminister Scholz setzt dagegen trotz Widerstands der USA auf eine weltweite Reform des Steuersystems. Bis Ende 2020 soll es eine Einigung geben.


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