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  5. › Arbeit im Amt: Wichtig ist ein Talent…

wo ist das Problem?

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  1. wo ist das Problem?

    Autor: theuserbl 21.10.19 - 18:17

    Die Arbeitszeit totschlagen zu müssen, ist doch super.
    Du durftest Dich während Deiner Arbeitszeit fortbilden.
    Du hättest auch während Deiner Arbeitszeit an einem OpenSource-Projekt arbeiten können.
    Das ist wie Freizeit, die man jedoch an einem bestimmten Ort verbringen muß.
    Ich weiß nicht, wo da das Problem sein soll.

    Man muß nur sehen, daß man dann seine Zeit (ob Freizeit oder Arbeitszeit) sinnvoll nutzt.

    Der gute Herr Einstein hatte ja auch mal in einem Amt gearbeitet (Patentamt), wo er viel Zeit für andere Dinge hatte. Und wie wir wissen, hatte er diese Zeit wirklich sinnvoll genutzt.

    Aber scheinbar gibt es auch Leute, die gerne vom Arbeitgeber unter Druck gesetzt werden. Die völlig utopische Vorgaben gesetzt bekommen wollen und so.
    Ja, ich hatte auch schon mal von Leuten gehört, daß sie einschlafen würden, wenn sie nicht immer unter Hochspannung stehen. Scheinbar brauchen manche Leute soetwas.

    Grüße
    theuserbl

  2. Re: wo ist das Problem?

    Autor: tonictrinker 21.10.19 - 21:48

    > Man muß nur sehen, daß man dann seine Zeit (ob Freizeit oder Arbeitszeit) sinnvoll nutzt.

    Beides ist nicht das Gleiche. Im Übrigen möchte man ja sich ja nicht permanent irgendwas aus den Fingern saugen, denn es soll am Ende ja Sinn haben und nicht in der Ecke landen, weil einem nix mehr einfällt. Wie viele Jahre soll den sowas gehen?

    Das Ding mit Einstein ist auch nicht schlecht.

    Wie verläuft denn Dein Tag im Amt, fühlst Du Dich angegriffen?

  3. Re: wo ist das Problem?

    Autor: Adra 22.10.19 - 06:22

    Das hat was mit der eigenen Kreativität zu tun, Leerzeiten gut zu nutzen, auf eigene Ideen zu kommen und vor allem sich ausfüllend eigenständig zu beschäftigen. Zu allem Überfluss wird man dafür sogar bezahlt! Vielleicht kann man keine Waldspaziergänge beim Sitzen auf dem Amt machen, dafür aber zum Beispiel Bücher lesen, Programmieren, am Computer spielen, Computerspiele programmieren, Socken stricken, mit den Kollegen Skat spielen, Podcasts hören, Fotoalben sortieren, Kuckucksuhren reparieren, Tastaturen sauber machen, ein ausgiebiges Frühstück zu sich nehmen, Filme schauen, Geschichten schreiben, Zeichnungen anfertigen, mathematische Probleme lösen, über den Sinn des Lebens nachdenken...

  4. Re: wo ist das Problem?

    Autor: ibsi 22.10.19 - 22:04

    Ja, das dachte ich mir auch. Es scheint ja ok zu sein für die Kollegen wenn man was macht, jedenfalls habe ich hier bisher nichts gesehen wo das einer sagt.

    Ich würde meine Arbeit schon gegen 4-6 Std freie Zeit zum programmieren tauschen. Den Rest kann man dann ja auch für die Firma machen. Scheint ja laut der Beschreibungen so zu passen.
    Zwischendurch mal ein Ticket machen, zum entspannen oder optimieren, und dann wieder eigenen Kram machen :D

  5. Re: wo ist das Problem?

    Autor: kellemann 23.10.19 - 08:53

    Was willst du denn 30-35 Jahre lang aus Hobby programmieren, wenn man das nicht irgendwo produktiv einsetzen kann?

    Eine sehr seltsame rangehensweise. Ich kann mich auch mal ein paar Tage beschäftigen, aber auf Dauer?

    Das ist doch immer das Problem, wenn man keinen realen anwendungsfall hat, dann macht programmieren auch nur bis zu einen gewissen Stand Sinn und Spaß. Man kommt halt einfach nie in die produktive Phase damit.

    Ich finde allgemein es gibt nichts schlimmeres als Langeweile im Büro. Da habe ich auch keine Lust mich ewig beschäftigen zu müssen, da ärgert es mich dann eher, dass ich nicht ab Garten und Haus arbeiten kann usw.
    Ganz davon ab, dass die Zeit gefühlt stehenbleibt wenn man nichts zu tun hat.

  6. Re: wo ist das Problem?

    Autor: Michael H. 23.10.19 - 09:39

    Ich hatte das Problem mal in anderer Form.
    Ich habe in einer größeren Firma gearbeitet, bei der anscheinend alles sehr träge vorwärts ging.
    Wurde dann für ein Projekt engagiert, dass für 2+ Jahre ausgelegt war, bis dieses behoben sein sollte.

    Naja... ich bin ein Mensch. Ich arbeite lösungsorientiert und finde auch Lösungen.
    Problem war halt, dass ich binnen 3 Monate das Projekt als abgeschlossen erklärte und auch alles so lief wie vom AG gewünscht. Sogar noch mehr... ich habe noch ein paar andere Dinge erheblich verbessert.

    Das Problem war danach nur, dass ich mir danach Arbeit aus den Fingern saugen durfte.
    Entsprechend hab ich noch abteilungsexterne Prozesse weitestgehend optimiert.

    Nach ca. einem Jahr war jedoch davon auch nichts mehr übrig und die GF stellte dann in Frage, warum es meine Stelle überhaupt gibt. Entsprechend wurde ich zeitweise, bis die Dame im Mutterschutz wieder zurückkam in eine andere Abteilung versetzt mit neuem Arbeitsvertrag da andere Abteilung und dann sobald diese zurückkam, komischerweise nicht verlängert.

    Hätte ich mir bei meinem ersten Projekt mehr Zeit gelassen und das ganze auf 2 Jahre aufgedröselt, hätte ich entspannte zwei Jahre bei voller Bezahlung gehabt mit viel Däumchendreherei.

    So hatte sich die GF auch ins Fäustchen gelacht, da die geplante unbefristete Stelle somit eingespart werden konnte. Warum auch, wenns ich Depp in einem Bruchteil der Zeit schaffe und dann auch noch andere Arbeiten, die Teils via Exceltabellen in jeweils 2 Wochen pro Monat von der Finanzabteilung erledigt wurden, durch einfachste Optimierungen auf 3 Werktage im Monat reduziert wurden in Form von einer einfachen Datenaufbereitung usw.

  7. Re: wo ist das Problem?

    Autor: ibsi 23.10.19 - 10:03

    kellemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was willst du denn 30-35 Jahre lang aus Hobby programmieren, wenn man das
    > nicht irgendwo produktiv einsetzen kann?
    Kann man doch. Entweder baut man was für die Firma oder man bildet sich weiter oder baut sich irgendwas auf.

    >
    > Eine sehr seltsame rangehensweise. Ich kann mich auch mal ein paar Tage
    > beschäftigen, aber auf Dauer?
    Auf Dauer ... kA, aber zur not nutzt man die Zeit und macht sich selbständig *lach*

    >
    > Das ist doch immer das Problem, wenn man keinen realen anwendungsfall hat,
    > dann macht programmieren auch nur bis zu einen gewissen Stand Sinn und
    > Spaß. Man kommt halt einfach nie in die produktive Phase damit.
    Würde ich nicht sagen

    >
    > Ich finde allgemein es gibt nichts schlimmeres als Langeweile im Büro.
    Anderes Thema. Geht ja darum sich NICHT zu langweilen

    > Da
    > habe ich auch keine Lust mich ewig beschäftigen zu müssen, da ärgert es
    > mich dann eher, dass ich nicht ab Garten und Haus arbeiten kann usw.
    Aber es ist ja nicht verschwendete Zeit, ist Arbeit (die Du selbst gestaltest)

    > Ganz davon ab, dass die Zeit gefühlt stehenbleibt wenn man nichts zu tun
    > hat.

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