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Gefährlich

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  1. Gefährlich

    Autor: mnementh 14.03.17 - 11:13

    Das kann schnell von Machthabern ausgenutzt werden. Protokolle sollten diese und jene Inhalte unterdrücken weil sie menschenrechtsverachtend sind... nun kann keine Maschine das bisher entscheiden. Also macht das ein Gremium. Ein Gremium aber wiederum spiegelt Machtinteressen wieder (je nach Zusammensetzung). Gerade mit dieser Initiative kann das instrumentalisiert werden zur Unterdrückung, nicht leicht oder offensichtlich, aber es kann und wird passieren. Zumindest kann so ein Gremium einseitig arbeiten, Verletzungen der eigenen Seite übersehen aber welche der anderen Seite ankreiden.

    Soziale Probleme mit Technologie lösen ist selten gut.

  2. Re: Gefährlich

    Autor: Muhaha 14.03.17 - 13:20

    mnementh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kann schnell von Machthabern ausgenutzt werden. Protokolle sollten
    > diese und jene Inhalte unterdrücken weil sie menschenrechtsverachtend
    > sind... nun kann keine Maschine das bisher entscheiden. Also macht das ein
    > Gremium. Ein Gremium aber wiederum spiegelt Machtinteressen wieder (je nach
    > Zusammensetzung). Gerade mit dieser Initiative kann das instrumentalisiert
    > werden zur Unterdrückung, nicht leicht oder offensichtlich, aber es kann
    > und wird passieren. Zumindest kann so ein Gremium einseitig arbeiten,
    > Verletzungen der eigenen Seite übersehen aber welche der anderen Seite
    > ankreiden.

    Hast Du den Artikel gelesen? Hier werden Entwickler dazu aufgefordert Protokolle so zu bauen, dass nach Möglichkeit Meinungsfreiheit gewährleistet wird, um GERADE SOLCHE Filtermaßnahmen zu erschweren oder gar ganz zu verhindern.

  3. Re: Gefährlich

    Autor: LRU 14.03.17 - 18:03

    Sehe ich auch sehr kritisch.
    So lange das technische Problem nicht direkt im Zusammenhang mit ethischen Fragen steht, wie z. B. bei Waffen oder einer Unfallsituation bei autonomen Fahrzeugen, sollte die Lösung neutral und unabhängig von irgendwelchen Wertevorstellungen erfolgen.
    Nur so ist meiner Meinung nach eine effiziente, dem Problem angemessene und auch diskriminierungsfreie Lösung möglich.

    @Muhaha die Frage ist doch, WER fordert die Entwickler letztendlich dazu auf WIE und nach WELCHEN Kriterien die Protokolle zu gestalten sind.
    So lange es nur um die rein technische Lösung eines Problemes geht, wird es so gelöst, wie es das Problem verlangt.
    So bald Werte, Moral usw. zur Grundlage der technischen Lösung gemacht werden, kann und wird von allen Seiten aus Einfluss genommen werden von verschiedensten Institutionen und Interessen.
    Und egal wie man es dann macht, wird es immer Leute geben, die sich auf den Schlips getreten fühlen, weil diese und jene Werte noch nicht oder falsch oder richtig oder weiß der Kuckuck was mit berücksichtigt wurden.

    Insofern gebe ich dem TE recht. Soziale Probleme und technische Problemstellungen sind 2 verschiedene Paar Schuhe und sollten nicht vermengt werden.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.03.17 18:07 durch LRU.

  4. Re: Gefährlich

    Autor: chefin 15.03.17 - 08:16

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mnementh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das kann schnell von Machthabern ausgenutzt werden. Protokolle sollten
    > > diese und jene Inhalte unterdrücken weil sie menschenrechtsverachtend
    > > sind... nun kann keine Maschine das bisher entscheiden. Also macht das
    > ein
    > > Gremium. Ein Gremium aber wiederum spiegelt Machtinteressen wieder (je
    > nach
    > > Zusammensetzung). Gerade mit dieser Initiative kann das
    > instrumentalisiert
    > > werden zur Unterdrückung, nicht leicht oder offensichtlich, aber es kann
    > > und wird passieren. Zumindest kann so ein Gremium einseitig arbeiten,
    > > Verletzungen der eigenen Seite übersehen aber welche der anderen Seite
    > > ankreiden.
    >
    > Hast Du den Artikel gelesen? Hier werden Entwickler dazu aufgefordert
    > Protokolle so zu bauen, dass nach Möglichkeit Meinungsfreiheit
    > gewährleistet wird, um GERADE SOLCHE Filtermaßnahmen zu erschweren oder gar
    > ganz zu verhindern.

    Aber genau das ist doch momentan der Fall. TCP unterscheidet nicht nach Inhalten. Du kannst KiPo-Bilder verschicken, kein Router oder Switch interessiert sich dafür oder tut was dagegen. Selbst die Möglichkeit ein Flugzeug abstürzen zu lassen, wird ohne nachzudenken zugelassen.

    Also das kanns dann wohl nicht, weis, weil man sich nicht über die Einführung von etwas diskuttieren muss das bereits existiert. Aber im Menschenrecht steht auch, das du das Recht hast nicht beleidigt zu werden sowie das recht auf körperliche Unversehrtheit. Heist, es dürfen keine Pakete transportiert werden, die zb ein Flugzeug zum Absturz bringen.

    Zu Deutsch: es muss eine Filterstruktur her, die schon im Protokoll implementiert wird und dann für alle gilt. Jedes Gerät muss aktiv dazu beitragen, das gefiltert wird. Nur dann ist es umsetzbar.

    Deine Schlussfolgerung ist also falsch.

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