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Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

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  1. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: yeti123 11.11.13 - 12:54

    TTX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fand es nur komisch das du PayTV Sender gegen private Sender
    > vergleichen möchtest, auch noch in Sachen "Werbung", das ergibt keinen
    > Sinn. Du solltest gleiches mit gleichem vergleichen :P
    >
    > Auf eine Diskussion lasse ich mich erst gar nicht ein, ich weiß was ich von
    > diesen Sendern halte und für was ich bereit bin zu zahlen ;-).

    lustig, denn ich schließe PayTV explizit in meinem Vergleich aus:
    > nenn mir einen sender (pay tv ausgenommen), auf dem du einen film ohne
    > werbeunterbrechung sehen kannst.

  2. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: wmayer 11.11.13 - 12:55

    Die Frage ist auch, warum Bremen das überhaupt benötigt.

  3. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: yeti123 11.11.13 - 13:04

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage ist auch, warum Bremen das überhaupt benötigt.

    Bitte mal einen zwei Kommentare zurückgehen und die Beteiligungen beachten. Oder gleich auf Wikipedia durchlesen. Radio Bremen ist nicht nur für Bremen zuständig.

  4. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: sprawler 11.11.13 - 13:05

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stimmt, wenn man es schafft als Radio Bremen satte 42,6 Millionen Euro im
    > Jahr zu verbraten ist das schon fast eine Kunst.

    Bremen.

    Mehr muss man dazu nicht sagen

  5. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: Drizzt 11.11.13 - 13:27

    Und genau das ist dein denkfehler, weil öffentlich rechtliches Pay-TV IST!

  6. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: nelux 11.11.13 - 13:39

    yeti123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und dann nennt mir vergleichbare angebote.
    ARD/ZDF/etc. sind kein Angebot. Entweder du zahlst und guckst, oder du zahlst und guckst nicht. Das ergibt für mich keinen Sinn.
    Und wenn Sendungen mit aktuellem Thema nicht gebracht werden um die Quoten einer banalen Show im positiven Bereich zu halten, hört es langsam auf. Die wenigen Rosinen, die ich mir herauspicken kann, überwiegen nicht, und dafür will ich einfach nicht zahlen.

    yeti123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > nenn mir einen sender (pay tv ausgenommen), auf dem du einen film ohne
    > werbeunterbrechung sehen kannst. oder eine andere sendung.
    > das argument mit der werbung ist nichtmal schlecht, sondern einfach nur
    > dumm.
    Alles klar, ich aber finde es dumm, wenn man Dinge einfach hinnimmt, nur weil man einen Film ungestört gucken kann (wäre ja schade, Leute wie dich, zu verärgern). Es gibt schließlich absolut keinen Grund für Werbung. ARD/ZDF/etc. sind nicht dazu da Geld zu generieren, wie beispielsweise PayTV Anbieter.

  7. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: wmayer 11.11.13 - 14:09

    Ich hab das gelesen, trotzdem ist es eben die Frage - wieso?
    Als ob die ARD die 1% nicht selber leisten könnte. Ein Bremen TV ist zudem auch nötig?
    Selbiges gilt für die anderen Spartensender, die in den Gebühren sowieso auch nochmal extra berücksichtigt sind.

  8. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: yeti123 11.11.13 - 14:16

    nelux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > yeti123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > und dann nennt mir vergleichbare angebote.
    > ARD/ZDF/etc. sind kein Angebot. Entweder du zahlst und guckst, oder du
    > zahlst und guckst nicht. Das ergibt für mich keinen Sinn.
    > Und wenn Sendungen mit aktuellem Thema nicht gebracht werden um die Quoten
    > einer banalen Show im positiven Bereich zu halten, hört es langsam auf. Die
    > wenigen Rosinen, die ich mir herauspicken kann, überwiegen nicht, und dafür
    > will ich einfach nicht zahlen.
    >
    > yeti123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > nenn mir einen sender (pay tv ausgenommen), auf dem du einen film ohne
    > > werbeunterbrechung sehen kannst. oder eine andere sendung.
    > > das argument mit der werbung ist nichtmal schlecht, sondern einfach nur
    > > dumm.
    > Alles klar, ich aber finde es dumm, wenn man Dinge einfach hinnimmt, nur
    > weil man einen Film ungestört gucken kann (wäre ja schade, Leute wie dich,
    > zu verärgern). Es gibt schließlich absolut keinen Grund für Werbung.
    > ARD/ZDF/etc. sind nicht dazu da Geld zu generieren, wie beispielsweise
    > PayTV Anbieter.

    ich denke, dass die öffentlich rechtlichen nichts aktuelles zugunsten von wetten dass o.ä. zurückhalten oder nicht senden. gerade das erste und das zweite sind die einzigen, die sich unheimlich viel zeit für aktuelle themen nehmen. und ja, ich muss mich leider wiederholen und dir zustimmen, die unterhaltung ist oft beschämend banal. das ist ein punkt, an dem die öffentlich dringend arbeiten müssen. einige versuche wurden ja gestartet (jauch u.ä.) sind aber gründlich schief gegangen. das ist aber nunmal das wesen der unterhaltung. sie ist schwer in einklang zu bringen mit wirklich relevantem (denndoch gibt es da natürlich auch gelungene formate: neues aus der anstalt, nahezu das gesamte kabarett der radiosender...)
    es gibt einen grund für werbung, den ich auch schon genannt habe: sie senken den beitrag, der durch die gebühren erhoben wird. wie gesagt, wenn die werbung komplett verschwinden soll, müssen 2 euro mehr im monat gezahlt werden.

    > Alles klar, ich aber finde es dumm, wenn man Dinge einfach hinnimmt
    guck mal. hinnehmen bedeutet doch, nichts dagegen zu unternehmen. aber genau das machen wir doch alle hier. wir gehen den ersten schritt: wir diskutieren die rechtfertigung der gebühren. das ist doch alles andere als einfach hinnehmen. wie die nächsten schritte aussehen, wird sich dann zeigen, wenn sich genug finden, die organisierten protest üben. da sind wir noch nicht, aber da wird es hingehen, wenn man sich die meinungen der leute in den etlichen foren anguckt.

  9. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: yeti123 11.11.13 - 14:26

    wmayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab das gelesen, trotzdem ist es eben die Frage - wieso?
    > Als ob die ARD die 1% nicht selber leisten könnte. Ein Bremen TV ist zudem
    > auch nötig?
    > Selbiges gilt für die anderen Spartensender, die in den Gebühren sowieso
    > auch nochmal extra berücksichtigt sind.

    nur mal ein beispiel anhand des bremer tatorts: http://www.stern.de/kultur/film/tv-quoten-bremer-tatort-haengt-konkurrenz-ab-1975824.html
    und der tatort ist eigentlich nicht dafür bekannt, eine quotenhure zu sein.
    das prinzip dieser beteiligungen ist nunmal: jeder trägt zum programm etwas bei. anders funktioniert eine gemeinschaftsproduktion nicht. und die öffentlich rechtlichen leben genau davon! nähme man die landesrundfunkanstalten aus den beteiligungen raus, würde was passieren? genau. es gäbe kein programm mehr.

  10. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: nelux 11.11.13 - 14:48

    yeti123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich denke, dass die öffentlich rechtlichen nichts aktuelles zugunsten von
    > wetten dass o.ä. zurückhalten oder nicht senden. gerade das erste und das
    > zweite sind die einzigen, die sich unheimlich viel zeit für aktuelle themen
    > nehmen.
    Ich denke da anders. Beispiel: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/ard-programmdirektor-verhindert-brennpunkt-zur-spaeh-affaere/

    yeti123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und ja, ich muss mich leider wiederholen und dir zustimmen, die
    > unterhaltung ist oft beschämend banal. das ist ein punkt, an dem die
    > öffentlich dringend arbeiten müssen. einige versuche wurden ja gestartet
    > (jauch u.ä.) sind aber gründlich schief gegangen. das ist aber nunmal das
    > wesen der unterhaltung. sie ist schwer in einklang zu bringen mit wirklich
    > relevantem (denndoch gibt es da natürlich auch gelungene formate: neues aus
    > der anstalt, nahezu das gesamte kabarett der radiosender...)
    > es gibt einen grund für werbung, den ich auch schon genannt habe: sie
    > senken den beitrag, der durch die gebühren erhoben wird. wie gesagt, wenn
    > die werbung komplett verschwinden soll, müssen 2 euro mehr im monat gezahlt
    > werden.
    Im Raum stehen aktuell 500 Millionen Euro, die man über hat...

    yeti123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > guck mal. hinnehmen bedeutet doch, nichts dagegen zu unternehmen. aber
    > genau das machen wir doch alle hier. wir gehen den ersten schritt: wir
    > diskutieren die rechtfertigung der gebühren. das ist doch alles andere als
    > einfach hinnehmen. wie die nächsten schritte aussehen, wird sich dann
    > zeigen, wenn sich genug finden, die organisierten protest üben. da sind wir
    > noch nicht, aber da wird es hingehen, wenn man sich die meinungen der leute
    > in den etlichen foren anguckt.
    Besser spät als nie.

  11. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: peterkleibert 11.11.13 - 14:51

    >DU bist nicht der einzige, der guckt. über moderatorengehälter darf man gerne
    >nachdenken, die sind teilweise dreist. den rest kann man aber nicht wegargumentieren.
    Deine Argumentation is irgendwie gaga.
    Ich kann die Tagesschau nicht ohne Soaps haben? Ich kann Randsportarten nicht ohne 10 verschiedene Talkshows haben?

    Das ist doch einfach Blödsinn. Nimmt man alles aus den Hauptkanälen, was entweder in direkter Konkurrenz zu den Privaten steht (grosse Sportereignisse, Spielfilme und Werbung), nimmt dann noch alles Raus, was nicht dem Bildungsauftrag entspricht (Soaps, Pseudo-Dokus und Eigenwerbung), dann kann man gut und gerne 2-3 Sender zusammenstreichen. Zudem würde dann Platz für die wahren Perlen aus den Drittprogrammen.

    Was das alles an Kosten sparen würde! Mal davon abgesehen an den Doppelspurigkeiten von ARD, ZDF und co. Was da nicht alles Aufräumbedarf herrscht. Aber es gibt ja gar kein Interesse am Geldsparen, die Sender haben ihren Frieden, können alle paar Jahre mehr Geld fordern. Die überwachenden Instanzen, decken das ganze, weil Sie ja von dem überwacht werden, den sie überwachen sollten. etc.
    Das ganze ist ein Selbstläufer geworden, dessen ursprüngliche Existenzberechtigung schon lange nicht mehr gedeckt ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.11.13 14:57 durch peterkleibert.

  12. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: a user 11.11.13 - 15:09

    RunningTux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender haben den Auftrag uns zu bilden,
    > zu informieren und zu unterhalten.
    was sie alles nicht machen und obendrein auch noch werbung ausstrahlen (frühabendprogramm auf ard und zdf)
    > Dafür gibt es verschiedenste Kanäle.
    > Gerade im Zeitalter des digitalen Fernsehens sind mit zdf neo und
    > einfestival Sender hinzugestoßen, die auch für die noch nicht vergreiste
    > Generation geeignet sind. Doch das alles kostet Geld, wie auch die Rechte
    > an Skyfall, welche vom ZDF erworben worden sind.
    aber nicht einmal ANSATZWEISE so viel, wie sie einnehmen. ich glaub euch sind die größenordnugnen überhaupt nichz bewusst. ard könnte mit seinem anteil an den gebühren eines einzigen jahres allein die gesammte prosieben sat1-group kaufen und ihre durch die kirchgruppe damals verursachten schulden gleich mittilgen.

    wie man solange den menschen diesen riesen betrug auch noch glaubhaft aufschwatzen kann ist mir ein rätsel.

    > Alles dies kann nicht mit einer Gebührensenkung finanziert werden.

  13. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: muhzilla 11.11.13 - 15:24

    Das ist doch alles Gewäsch. Wir brauchen eine klare Definition des Begriffes "Grundversorgung" und alles, was da nicht rein passt, gibt es nicht, fertig aus. Wer dann Sport will oder Kinderfernsehen, der soll das auch bezahlen, ich will es nicht, also will ich es auch nicht bezahlen.

    Genau so eine klare Definition ist aber vollkommen unerwünscht, weil die ÖRs befürchten, dass sie sich nicht mehr finanzieren können.

  14. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: wmayer 11.11.13 - 15:24

    Wäre mir auch lieber.

  15. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: Seelbreaker 11.11.13 - 16:16

    muhzilla schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist doch alles Gewäsch. Wir brauchen eine klare Definition des
    > Begriffes "Grundversorgung" und alles, was da nicht rein passt, gibt es
    > nicht, fertig aus. Wer dann Sport will oder Kinderfernsehen, der soll das
    > auch bezahlen, ich will es nicht, also will ich es auch nicht bezahlen.
    >
    > Genau so eine klare Definition ist aber vollkommen unerwünscht, weil die
    > ÖRs befürchten, dass sie sich nicht mehr finanzieren können.

    Wie wärs mit nem dummen billigen Receiver und verschlüsselten Signal als Grundversorgung?! Dann kann jeder den Scheiss anschauen, der auch bereit ist dafür zu zahlen!

  16. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: tingelchen 11.11.13 - 16:18

    Ein paar schöne Sendungen hast du dir da heraus gesucht. Und jetzt nimm diese, multipliziere sie noch mit 4 (andere haben sicher eine andere Liste von "Perlen") und dann sag mir, wie viele Sender benötigt man um diese Anzahl an Sendungen zu senden?

    Als nächstes sollte man sich mal darüber Gedanken machen ob es überhaupt Sinnvoll ist so viele Sendestationen zu betreiben. Alleine mit der Schließung der Unmengen von Sendestationen könnte man im Jahr Millionen einsparen. Ohne auch nur ein Quäntchen von deinen Perlen zu verlieren.

    Welchen Sinn hat es, wenn mehrere ÖR's die gleichen Nachrichten aufsagen? Wie wäre es mit einem Nachrichtensender. Der den lieben langen Tag nichts anderes Sendet, außer Nachrichten?
    Benötigt man über 20 Sender nur um terra x zu senden? Oder die anderen Doku Sendungen. Sicher würde hier ein Sender reichen, der nichts anderes als Dokus sendet. Zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Tagen. So haben dann mehr davon.
    Warum bedarf es über 20 Sender um Kindersendungen zu senden? Es reicht auch ein Sender, der nur Zeug für Kinder sendet.
    Ja, und wenn es denn sein muss, packen wir noch einen 4ten Sender für allgemeines Zeug drauf. Damit die Leute auch ihre Soaps, Musikantenstadel und anderen Schrott sehen können.

    Und was haben wir? Hui... 4 Sender... 4 Gottverdamte Sender. Alleine mit dieser Strukturierung könnte man locker 2 Mrd. im Jahr einsparen. Ohne auch nur eine einzige Sendung streichen zu müssen.


    Das gleiche Spiel gibt es auch bei den Radiosendern. Wieviele haben wir? Du meinst grob 80 Sender? Was zum Geier? Wieso brauchen wir über 80 Radiosender?

  17. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: redwolf 11.11.13 - 18:08

    Schau erstmal wieviel ZDF Intendanten verdienen. Dann überleg dir die Aussage nochmal.

  18. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: kaffepause 11.11.13 - 18:33

    Für die Gebühren kann ich mir 20-30 Blu-rays im Jahr kaufen und so oft schauen wie ich will und vor allem genau das was ich will.

  19. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: kitingChris 11.11.13 - 21:12

    RunningTux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender haben den Auftrag uns zu bilden,
    > zu informieren und zu unterhalten. Dafür gibt es verschiedenste Kanäle.
    > Gerade im Zeitalter des digitalen Fernsehens sind mit zdf neo und
    > einfestival Sender hinzugestoßen, die auch für die noch nicht vergreiste
    > Generation geeignet sind. Doch das alles kostet Geld, wie auch die Rechte
    > an Skyfall, welche vom ZDF erworben worden sind.
    > Alles dies kann nicht mit einer Gebührensenkung finanziert werden.

    Ich hoffe wirklich dass dein Beitrag absolut ironisch gemeint war... :P

  20. Re: Gebührensenkung wäre ein fatales Signal

    Autor: GodsBoss 11.11.13 - 21:17

    > > Will ich ja gar nicht. Ich will, dass diejenigen dafür zahlen, die
    > meinen,
    > > dass Wetten Dass... Musikantenstadl, Verbotene Liebe, Kochsendungen
    > aller
    > > Art, Tatort und andere Spielfilmproduktionen, Sportlizenzen für Olympia
    > und
    > > Fußball und Moderatoren mit Millionengehältern Grundversorgung sei. Wer
    > das
    > > so sieht, okay, aber ich will für den Luxus anderer nicht bezahlen. Auf
    > > deutsch: Mir ist deine "Qualität" scheiß egal, was ich gucke, ließe sich
    > > mit Bruchteilen finanzieren, die ich gerne bereit wäre zu investieren.
    > Aber
    > > so nicht!
    >
    > du bist sicher nicht der einzige, mit dieser meinung. und dann haben wir
    > schon eine große bandbreite an gefordertem angebot. die einen wollen sport,
    > die anderen lieber wetten dass. einige wollen politik, andere
    > kinderangebot. und GENAU DAS wird mit den gebühren bewerkstelligt. DU bist
    > nicht der einzige, der guckt. über moderatorengehälter darf man gerne
    > nachdenken, die sind teilweise dreist. den rest kann man aber nicht
    > wegargumentieren.

    Dass irgendwer immer irgendwas will, sollte wohl selbstverständlich sein, die Frage ist aber doch, was sollte ein öffentlich finanziertes Fernsehen liefern! Bildung? Information? Da dürften wohl die wenigsten etwas gegen haben. Mich interessieren Briefmarken nicht, eine Dokumentation über Briefmarken würde ich trotzdem befürworten.

    Aber Unterhaltung ist Spaß und der hat gefälligst privat bezahlt zu werden. Gerade die beliebten Unterhaltungssendungen könnten problemlos in einer Art Pay-TV laufen, Zahler gibt es offenbar genug.

    Um nur mal ein paar Zahlen zu nennen (direkt von daserste.de, also aus erster Hand):
    - "Tatort" und "Polizeinotruf 110" kosten ca. 15500 Euro / Minute, dauern 90 Minuten, es gibt 43-48 Folgen pro Jahr: ca. 62 Mio. Euro
    - Den FilmMittwoch gibt es ca. 40-44 Mal im Jahr, ebenfalls ca. 15500 Euro / Minute, 90 Minuten Dauer, sind wir bei ca. 60 Mio. Euro
    - Der Fernsehfilm am Donnerstag kommt 20 mal im Jahr, ebenfalls 90 Minuten, kostet 17500 Euro / Minute, macht ca. 31 Mio. Euro
    - Freitagsfilm sind auch 90 Minuten und 17500 Euro / Minute, gibt aber 36 jährlich, ergibt 56 Mio. Euro.

    Dazu werden zweistellige (oder insgesamt dreistellige?) Beträge für Fußballübertragungsrechte rausgeblasen.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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