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Das ist doch staatlich, das muss doch funktionieren!

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Das ist doch staatlich, das muss doch funktionieren!

    Autor: Pecker 11.07.19 - 10:58

    Viele schreien ja immer, infrastruktur gehört in staatliche Hand. Wenn ich mir anschaue, was Space X da als privates Unternehmen in kurzer Zeit auf die Beine stellt und wie die auch versuchen, kosten zu sparen, da kann die ESA wohl bald einpacken, obwohl die eingie Jahrzehnte Vorsprung haben.
    Die Zeiten haben sich wohl geändert, was früher noch super in Staatshand funktioniert hat, ist heute wohl nicht mehr so einfach.

  2. Re: Das ist doch staatlich, das muss doch funktionieren!

    Autor: M.P. 11.07.19 - 11:09

    1) Ohne die Anschubfinanzierung durch Aufträge der öffentlichen Hand gäbe es auch Space X nicht.
    2) Die Ariane Group ist ein Unternehmen mit privatwirtschaftlicher Rechtsform ...
    3) Wo der Staat mehr Einfluss hat kann man vielleicht daran ersehen, welches Unternehmen mehr ausländisches Personal beschäftigt (Im Falle von Arianespace also nicht EU-Bürger) ...

  3. Seitdem

    Autor: franzropen 11.07.19 - 12:10

    Staaten immer mehr nach privatwirtschafftlichen Methoden geführt und gemessen werden, geht mehr schief.
    Bestes Beispiel ist die Bahn

  4. Re: Das ist doch staatlich, das muss doch funktionieren!

    Autor: PaBa 11.07.19 - 14:27

    Ist doch OK, wenn staatliche Aufträge an die Unternehmen vergeben werden. Ist ja nicht so, als würde Ariane keine staatlichen Aufträge erhalten. Irgendwie muss der Militär-Kram doch in die Luft. Jedoch werden bei Ariane auch privatwirtschaftliche Starts von der EU bezuschusst, das passier bei SpaceX IMHO nicht.

    Und wenn ich mir bei Ariane und Airbus angucke, wie Teile sinnlos durch die Welt geflogen werden, damit der Anteil der Bezuschussung der Gesellschaft dann doch wieder im eigenen Land in Form von Arbeitsplätzen landet, dann wird mir ganz komisch. Da kann man besser die Werke auf der grünen Wiese nebeneinander bauen und von dem gesparten Geld im jeweiligen Land Transferleistungen bezahlen.

    Natürlich hat SPaceX staatliche Mittel und Know-How-Transfer von der Nasa erhalten, aber warum sollte besonders letzteres nicht erfolgen? Das Wissen der Nasa ist von Seuergeldern der US-Bürger bezahlt, warum sollte nicht jedes US-Unternehmen auf dieses Wissen zurückgreifen dürfen?

  5. Re: Das ist doch staatlich, das muss doch funktionieren!

    Autor: dbettac 11.07.19 - 15:15

    Als ob die diversen staatlichen Raumfahrtagenturen der ganzen Welt keine großartige Erfolge vorzuweisen hätten.
    Als ob SpaceX nicht staatlich subventioniert wäre.

  6. Re: Seitdem

    Autor: dbettac 11.07.19 - 15:17

    Oder die Energieversorger. Oder die Wasserversorger. Oder die Fluglinien. Oder die Brief- und Paketzusteller. Oder die Telekommunikation.
    Gibt es eigentlich Bereiche, in denen private Infrastruktur Vorteile gebracht hat? Außer für die Aktionäre, natürlich?

  7. Re: Das ist doch staatlich, das muss doch funktionieren!

    Autor: oxybenzol 11.07.19 - 17:53

    dbettac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als ob die diversen staatlichen Raumfahrtagenturen der ganzen Welt keine
    > großartige Erfolge vorzuweisen hätten.
    > Als ob SpaceX nicht staatlich subventioniert wäre.

    Nicht in dem Maße wie ArianeSpace. SpaceX hat knapp $300Mio vom COTS-Programm bekommen, für die Entwicklung einer Transportkapsel.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Commercial_Orbital_Transportation_Services

    ArianeSpace bekommt von der ESA 3,2 Mrd. für die Entwicklung der Ariane6.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article184568950/Raumfahrt-Europas-neue-Ariane-6-Rakete-schon-vor-dem-Erstflug-veraltet.html

  8. Re: Seitdem

    Autor: Kay_Ahnung 11.07.19 - 20:45

    dbettac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder die Energieversorger. Oder die Wasserversorger. Oder die Fluglinien.
    > Oder die Brief- und Paketzusteller. Oder die Telekommunikation.
    > Gibt es eigentlich Bereiche, in denen private Infrastruktur Vorteile
    > gebracht hat? Außer für die Aktionäre, natürlich?

    Bahn = 100% Staatsbesitz also keine Aktionäre
    Das zu 100 % bundeseigene Unternehmen...
    https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bahn

    Wasserversorger = meist 100% Staatsbesitz
    Beispiele:
    Stadtwerke München: Eigentümerin ist die Landeshauptstadt München
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtwerke_M%C3%BCnchen
    Berlin: Die Berliner Stadtwerke GmbH ist ein kommunales Elektrizitätsversorgungsunternehmen, das sich zu 100 % im Eigentum der Berliner Wasserbetriebe befindet, welche ihrerseits vollständig dem Land Berlin gehören
    https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Stadtwerke
    bei anderen ist das ähnlich

    Beim Strom sind 55% des Preises Steuern und Abgaben also kann man da nicht wirklich der Privatisierung die Schuld geben.

    Bei der Deutschen Post weiß ich nicht so ganz was du meinst?

    Bei der Telekomunikation ist das Problem das die Telekom teilweise Monopolistenrechte genießt bzw. Staatlichen schutz hat. Hier sieht man allerdings langsam eine Verbesserung z.B. dadurch das immer mehr Stadtwerke selber ein Glasfasernetz bauen.

    Also bei den meisten deiner Beispiele gibt es keine wirkliche Privatisierung da die Unternehmen entweder dem Staat zu 100% gehören oder er zumindest stark eingreift und die Unternehmen so nicht wirklich einem freien Wettbewerb unterliegen.

  9. Re: Das ist doch staatlich, das muss doch funktionieren!

    Autor: Electrolurch 13.07.19 - 12:06

    Na Space X verlangt für Starts von Agentur und Militärnutzlast von US Kunden auch 30% mehr und finanziert damit die anderen Starts, ist also auch kein freier Wettbewerb, zumal das US Militär verpflichtet ist mit US Trägern zu starten.

  10. Re: Das ist doch staatlich, das muss doch funktionieren!

    Autor: Kay_Ahnung 13.07.19 - 15:53

    Electrolurch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na Space X verlangt für Starts von Agentur und Militärnutzlast von US
    > Kunden auch 30% mehr und finanziert damit die anderen Starts, ist also auch
    > kein freier Wettbewerb, zumal das US Militär verpflichtet ist mit US
    > Trägern zu starten.

    Das stimmt nicht so ganz, SpaceX ist auch mit den Regierungspreisen meist noch deutlich unter den Konkurrenzpreisen und außerdem finanziert SpaceX von diesem Geld auch noch die Entwicklung und den Bau des größten Satellitennetzwerkes (Starlink) sowie die Entwicklung der Falcon Heavy, der BFR und des Starships und eines eigenen Weltraumbahnhofs. Natürlich ist SpaceX von der Regierung in gewissem sinne abhängig von der Regierung, aber das sind weniger Subventionen als einfach die bezahlung von Aufträgen. SpaceX musste sogar klagen um überhaupt manche Aufträge zu bekommen. Ariane Space wird noch sehr viel mehr subventioniert. Außerdem sind die Regierungsaufträge für SpaceX auch teurer da die Regierung (vor allem das Militär) spezielle Anforderungen hat.

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