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  5. › Arin: Mutmaßlicher Betrug um 735.000…

was genau war jetzt dann illegal?

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  1. was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: notuf 17.05.19 - 20:55

    Er hat bis auf den falschen Namen normalen Handel betrieben. Gerade das sollte doch in den USA etwas ganz normales sein. Ich vermute, das wahre Verbrechen war, dass er nicht zum "Club" gehörte.

  2. Re: was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: mmarcel 18.05.19 - 01:48

    Genau die Frage ging mir auch gerade durch den Kopf beim lesen des Artikels. Nicht grad die feine englische Art, aber 20x 20 Jahre ?

  3. Re: was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: count 18.05.19 - 20:09

    Schon mal was vom Tatbestand des Betruges gehört?

  4. Re: was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: notuf 18.05.19 - 22:24

    count schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon mal was vom Tatbestand des Betruges gehört?

    Wo ist der Betrug hier?

  5. Re: was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: Emulex 18.05.19 - 22:32

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > count schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schon mal was vom Tatbestand des Betruges gehört?
    >
    > Wo ist der Betrug hier?

    Es wurden Scheinfirmen unter falschem Namen gegründet und ein Bedarf angemeldet, der weder gebraucht wurde noch gerechtfertigt war. Damit wurde (viel) Geld verdient.

    Es gab einen Kuchen und man hat sich zum Schaden aller andren mehrere Stücke gesichert.

    Was solls denn sonst sein?

  6. Re: was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: notuf 19.05.19 - 07:11

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > notuf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > count schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Schon mal was vom Tatbestand des Betruges gehört?
    > >
    > > Wo ist der Betrug hier?
    >
    > Es wurden Scheinfirmen unter falschem Namen gegründet und ein Bedarf
    > angemeldet, der weder gebraucht wurde noch gerechtfertigt war. Damit wurde
    > (viel) Geld verdient.
    >
    > Es gab einen Kuchen und man hat sich zum Schaden aller andren mehrere
    > Stücke gesichert.
    >
    > Was solls denn sonst sein?

    Eine völlig übliche Vorgehensweise, die überall praktiziert wird.

  7. Re: was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: Emulex 19.05.19 - 08:26

    Zum Beispiel wo?

  8. Re: was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: notuf 19.05.19 - 12:43

    Soll ich dich jetzt darüber aufklären, wie große (und kleine) Unternehmen über ein Firmengeflecht ihre Geschäfte abwickeln, um zumindest Steuern zu sparen? Da kannst schon selber recherchieren.

  9. Re: was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: Emulex 19.05.19 - 12:48

    notuf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soll ich dich jetzt darüber aufklären, wie große (und kleine) Unternehmen
    > über ein Firmengeflecht ihre Geschäfte abwickeln, um zumindest Steuern zu
    > sparen? Da kannst schon selber recherchieren.

    Offensichtlich wolltest du mir antworten.
    Nein Danke, das musst du nicht - weil es einfach nichts mit der Sache zu tun hat.

    Oder warte - vielleicht finden wir einen guten Vergleich.
    Wenn ein Unternehmer in Deutschland unter verschiedenen Namen (da fängt es schon an) mehrere Scheinfirmen gründet und dann Scheinaufträge kreuz und quer durch dieses Firmengeflecht verteilt (das ist bereits illegal), um mit guten Bilanzen eine hohe Bonität, Fördergelder oder ähnliches abzugreifen.
    Dann ist das natürlich strafbar.

  10. Re: was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: M.P. 20.05.19 - 11:16

    Ich denke, er will darauf hinaus, dass fast alle großen Konzerne eine Dachgesellschaft in einem Steuerparadies gegründet habe, die nur aus einem Briefkasten in diesem Steuerparadies und einem beauftragten Rechtsanwalt, der diesen als Teilzeitkraft leert besteht....

    Wenn ein Briefkasten reicht, um Steuern zu sparen, sollte er es doch eigentlich auch tun, um IPv4 Adressen zu erlangen ...

  11. Re: was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: M.P. 20.05.19 - 11:19

    Der umgekehrte Weg, die deutschen Bilanzen der Niederlassungen internationaler Konzerne zur Minderung der Steuerlast ins weniger Positive zu frisieren ist doch durchaus üblich, und wird in der Regel nicht geahndet...

    Auch wenn die Amazon-Ware aus deutschen Lägern kommt, wird die Rechnung an Amazon Luxemburg beglichen ...

  12. Re: was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: KlugKacka 24.05.19 - 13:02

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Beispiel wo?

    Bei jedem Händler. Nur, daß die nicht zig Firmen gründen. Aber auch die kaufen günstig ein dun verkloppen das Zeug teurer.

  13. Re: was genau war jetzt dann illegal?

    Autor: Wiki-Nger 31.07.19 - 14:52

    notuf schrieb:
    > Wo ist der Betrug hier?

    Ich kenne die genaue Gesetzeslage in den USA nicht, aber in D gilt StGB §263 (Betrug):

    (1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    "Absicht, […] einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen": Typisch deutscher Gummiparagraph, aber: Check (seine Anträge widersprechen der ARIN-Satzung, ergo: rechtswidrig; Absicht und Vermögensvorteil sollten klar sein)

    "das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt": Wird im deutschen Recht evtl. schwieriger, da die Registries gemeinnützig sind und für die Vergabe sogar Gebühren kassieren. Hier müsste man vermutlich Drittparteien heranziehen, die rechtsgültige Anträge gestellt haben, die dann in Folge abgelehnt oder verzögert bearbeitet wurden.

    "durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält": müssen wir darüber ernsthaft diskutieren? Unter falschem Namen Firmen gegründet und Geschäftsfelder vorgetäuscht, die gar nicht existieren?

    Der Vergleich mit "normalen Händlern" ist hanebüchen, weil die eben im Normalfall keine falschen Tatsachen vorspiegeln – gut, ob der Whopper wirklich 10x besser schmeckt als das Konkurrenzprodukt (oder was immer auch in der Werbung so behauptet wird) – darüber kann man natürlich streiten… da gibt es traditionell einen gewissen kreativen Spielraum…

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