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und das bringt uns was?
Autor: sven-hh 21.07.22 - 14:29
Also klar, technisch... hey, tolle Leistung.
Aber was bringt uns das eigentlich?
Wir haben nicht mal unser eigenes Planetensystem bewohnbar gemacht, geschweige denn die Probleme auf der Erde unter kontrolle....aber wir schnüffeln schon ewig weit im Weltall herum Oo -
Re: und das bringt uns was?
Autor: Citadelle 21.07.22 - 14:33
warst du noch nie neugierig ?
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Re: und das bringt uns was?
Autor: cuthbert34 21.07.22 - 15:07
sven-hh schrieb:
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> Also klar, technisch... hey, tolle Leistung.
> Aber was bringt uns das eigentlich?
> Wir haben nicht mal unser eigenes Planetensystem bewohnbar gemacht,
> geschweige denn die Probleme auf der Erde unter kontrolle....aber wir
> schnüffeln schon ewig weit im Weltall herum Oo
Ja, deine Argumente haben etwas, aber andererseits können wir ja auch mehr als eine Sache tun. Wir sprechen hier von Beobachtungen, die primär auf Bereiche außerhalb von unserer eigenen Galaxie abzielen. Ja, auch um soweit in die Vergangenheit zu schauen, um Theorien zu bestätigen oder neue abzuleiten.
Was die Kolonialisierung angeht, so gibt es ja Pläne und ich halte es durchaus für realisitisch, dass in der 2. Hälfte dieses Jahrhunderts ein Mensch auf dem Mars stehen kann.
Wie alles, beginnt auch das mit dem 1. Schritt und da komme ich auf deine Argumente. Wenn wir immer alles als unnötig abtun, machen wir nie den 1. Schritt. Es kann sein, dass das eigentliche Ergebnis vom JWT erst in vielen Jahren die Forschung wirklich beeinflusst. Aber hätten wir es jetzt nicht in den Weltraum gebracht und würden jetzt keine Daten sammeln, dann könnte die nächste Generation der Forschenden auch nicht davon profitieren und so kannst du das immer weiter spannen. Wir legen heute fest, wo die Menschheit in 10, 20, 30 und auch 100 Jahren Erkenntnisstand stehen wird. In einem ganz kleinen Teil, bestimmt unser Handeln heute auch, wo die Menschheit in 500 Jahren stehen wird. Aber klar, je weiter du in die Zukunft schaust, desto kleiner ist der Einfluss der heute lebenden Generationen. Dennoch, unterschätze das nicht. In meinen Augen machen wir noch viel zu wenig ;-p -
Re: und das bringt uns was?
Autor: B0SS4K 21.07.22 - 16:49
Es ist ja nicht schlecht zu forschen, aber bei einer so "heiklen" Zeit in der gesprochen wird, dass in den nächsten 10 Jahren die Erde kaputt ist, wenn Sie noch 1,5C wärmer wird, ist schon ein Punkt den man hinterfragen kann.
Zum einen werden da Milliarden ausgegeben und zum anderen ein Haufen Tests gemacht (Raketen in den Himmel schießen) die die Umwelt noch mehr belastet. Mit dem Geld hätte man wiederum besseres anstellen können.
Da wird es nicht schaden sowas auf Eis zu legen, zumindest bis die aktuelle Krise auf der Erde eingedämmt wurde. -
Re: und das bringt uns was?
Autor: red17x 21.07.22 - 17:11
Dann kommt eine neue Krise und nochmal eine weitere Krise und schwups sind wir im Mittelalter angelangt weil wir nicht mehr Forschen und die Kinder von morgen nicht mehr wissen was das eigentlich ist. Nur wenn wir Forschung durchgehen über alle Krisen hinweg betreiben wird es auch in 100Jahren noch jemand geben der Forschen kann. Gerade in Krisen macht die Menschheit Riesen Sprünge weil dann auf einmal der Druck dahinter groß genug ist sich mit noch viel mehr Ressourcen dem Problem zu widmen. Hätte jemand vor Tausenden Jahren nicht man zu Himmel geschaut und sich gefragt was da leuchtet würden wir heute nicht hier stehen. Denn dadurch hat sich jemand Gedanken gemacht wie man das da oben besser beobachten konnte und dann kamen sie vermutlich auf die Idee von einem Fernglas dass plötzlich für die Schiffahrt wichtig war um Sandbänke und Riffe zu erkennen usw. Der erste Schritt ist immer der Unscheinbarste und „belangloseste“ dafür aber vermutlich irgendwann der Endscheidende Schritt. Zeitlich etwas durcheinander aber ich glaube es geht hervor worauf ich hinaus will.
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Re: und das bringt uns was?
Autor: TheUnichi 22.07.22 - 01:15
sven-hh schrieb:
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> Also klar, technisch... hey, tolle Leistung.
> Aber was bringt uns das eigentlich?
> Wir haben nicht mal unser eigenes Planetensystem bewohnbar gemacht,
> geschweige denn die Probleme auf der Erde unter kontrolle....aber wir
> schnüffeln schon ewig weit im Weltall herum Oo
Joa, die Leute die die Probleme der Welt lösen und die Leute, die Raketen bauen, sind ein und dieselbe Gruppe Menschen.
Wir haben ja auch maximal 20 Menschen oder so, wie soll man sich da noch um die wichtigen Sachen kümmern wenn die da jetzt einfach Teleskope bauen und sich irgendwie das All angucken und so.
Und du, wieso liest du hier Foren, geh jetzt die Probleme der Erde lösen, los. Ist doch deine Aufgabe! -
Re: und das bringt uns was?
Autor: dumdideidum 22.07.22 - 04:00
So schnell geht die Erde nicht kaputt, sie war schon deutlich wärmer und auch deutlich kälter als heute. Das mag sich auf die Lebensbedingungen der aktuellen Lebewesen ggf. negativ auswirken, nicht aber zwangsläufig auf den Planeten als solchen.
Selbst der Meteorit, der die Erde einst maßgeblich verändert hat, hat wieder für neues Leben gesorgt und den Planeten mit einer Jahrhunderte langen Eiszeit abgekühlt.
B0SS4K schrieb:
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> Es ist ja nicht schlecht zu forschen, aber bei einer so "heiklen" Zeit in
> der gesprochen wird, dass in den nächsten 10 Jahren die Erde kaputt ist,
> wenn Sie noch 1,5C wärmer wird, ist schon ein Punkt den man hinterfragen
> kann.
> Zum einen werden da Milliarden ausgegeben und zum anderen ein Haufen Tests
> gemacht (Raketen in den Himmel schießen) die die Umwelt noch mehr belastet.
> Mit dem Geld hätte man wiederum besseres anstellen können.
> Da wird es nicht schaden sowas auf Eis zu legen, zumindest bis die aktuelle
> Krise auf der Erde eingedämmt wurde. -
Re: und das bringt uns was?
Autor: Allandor 22.07.22 - 11:42
dumdideidum schrieb:
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> So schnell geht die Erde nicht kaputt, sie war schon deutlich wärmer und
> auch deutlich kälter als heute. Das mag sich auf die Lebensbedingungen der
> aktuellen Lebewesen ggf. negativ auswirken, nicht aber zwangsläufig auf den
> Planeten als solchen.
>
> Selbst der Meteorit, der die Erde einst maßgeblich verändert hat, hat
> wieder für neues Leben gesorgt und den Planeten mit einer Jahrhunderte
> langen Eiszeit abgekühlt.
Das ist zwar durchaus korrekt, die Erde wird sich früher oder später wieder erholen. Die Frage ist halt nur ob mit oder ohne uns. Aus persönlichem Eigennutz, wäre ich eher für ersteres ;)



