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Und bei DSL?

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  1. Und bei DSL?

    Autor: DieDy 21.09.17 - 23:40

    Ist ja nett von Golem, dass da bei den Kabelnetzbetreiber nachhakt, obwohl doch nach eigener Angabe "der Kabelkunde dennoch im Durchschnitt zwei- bis dreimal so schnell unterwegs wie Kunden mit klassischem DSL-Anschluss".

    Wäre es da, Golem, nicht mal sinnvoller, beiden DSL-Anbieter nachzufragen, wann sie die Kluft zu den Kabelnetzbetreibern denn gedenken zu schließen?

  2. Re: Und bei DSL?

    Autor: WalterWhite 22.09.17 - 07:51

    Mit VDSL vectoring hast du quasi "deine eigene Leitung" ohne Schwankungen nicht so wie bei den Kabelnetzbetreibern wo es gegen Nachmittag Abend dann abwärts geht.
    Viele verbaute linecards sind schon super Vectoring fähig, das heißt man hat bis zu 200 Mbit Download, Upload ist ja jetzt schon bei DSL besser als bei Kabel Betreibern, was eigentlich fast schon wichtiger ist als irgendwelche Hokuspokus 500 MBit Download die eh nicht abends ankommen :)
    An Neubau Gebäuden wird dann auch schon direkt Glasfaser verlegt soweit ich das jetzt mitbekommen habe, aber 100 bis 200 Mbit sollten wohl für normale User reichen, und die liegen auch 24/7 an!

    Der Bericht hier geht darum dass dieses Kabel Zeug ein Shared Medium ist und an den meisten Stellen abends in den Keller geht, das bringt dann auch nichts wenn hier ein paar Leute im Forum sagen bei ihnen ist es nicht, bei den meisten ist es ja leider so gerade die ehemaligen KD Kunden können wahrscheinlich ein Lied davon singen, und zwar darum:
    https://www.golem.de/news/traffic-shaping-vodafones-kabelnetz-soll-an-backbone-erweiterung-sparen-1701-125572.html



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.17 07:56 durch WalterWhite.

  3. Re: Und bei DSL?

    Autor: bombinho 22.09.17 - 09:55

    WalterWhite schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit VDSL vectoring hast du quasi "deine eigene Leitung" ohne Schwankungen
    > nicht so wie bei den Kabelnetzbetreibern wo es gegen Nachmittag Abend dann
    > abwärts geht.
    Eine schoene Idee aber in der Praxis duerfen sich nach wie vor bei ca. 2/3 der DSL-Kunden bis zu 64 Kunden eine 155MBps-Leitung zum DSLAM teilen. Diese sind dann genau so betroffen, ausser die armen Kunden sind auf 3MBps gedrosselt.
    https://telekomhilft.telekom.de/t5/Telefonie-Internet/Kapazitaetsprobleme-am-Outdoor-DSLAM-seit-Monaten/td-p/224593

    > Viele verbaute linecards sind schon super Vectoring fähig, das heißt man
    > hat bis zu 200 Mbit Download, Upload ist ja jetzt schon bei DSL besser als
    > bei Kabel Betreibern, was eigentlich fast schon wichtiger ist als
    > irgendwelche Hokuspokus 500 MBit Download die eh nicht abends ankommen :)
    Das nuetzt ca. 2/3 der VDSL-Kunden, deren Leitungen so lang sind, dass auf 17a automatisch zurueckgeschaltet wird, was genau?

    > An Neubau Gebäuden wird dann auch schon direkt Glasfaser verlegt soweit ich
    > das jetzt mitbekommen habe, aber 100 bis 200 Mbit sollten wohl für normale
    > User reichen, und die liegen auch 24/7 an!
    Bei 64 NICs muss der DSLAM dann mit 6,4GBps+ angeschloessen sein um den Kunden tatsaechlich 24/7 100MBps zu gewaehrleisten. Fuer 200MBps sind es dann schon 12,8 GBps. Tatsaechlich ist aber 1GBps Realitaet.

    > Der Bericht hier geht darum dass dieses Kabel Zeug ein Shared Medium ist
    Das trifft auch auf den telekomschen Glasfaseranschluss zu ([X]GPON), solltest du den Telekom hilft Link mal aufgerufen haben, dann wirst Du feststellen, dass das auch die DSLAM Anbindung betrifft.

  4. Re: Und bei DSL?

    Autor: HansiHinterseher 22.09.17 - 09:57

    WalterWhite schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mit VDSL vectoring hast du quasi "deine eigene Leitung" ohne Schwankungen

    Ja, seine eigene Leitung bis zum Straßenrand, dann geht es auch da Shared weiter. Man man man, hier erzählen manche einen Quatsch. So als ob er mit xDSL eine Exclusive Leitung zum z.B. golem-Server hätte. So ein Quatsch. Das ganze Internet ist ein Shared-Medium!

    Bei der einen Technologie fängt Shared an der Anschlussdose (Coax), bei der anderen am Straßenrand (xDSL oder Glasfaser) an. Aber irgendwann muss es Shared weiter gehen! Das ist das Grundprinzip des Internets.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 22.09.17 10:00 durch HansiHinterseher.

  5. Re: Und bei DSL?

    Autor: Dwalinn 22.09.17 - 10:19

    Ist doch ganz einfach, die ganzen Dörfer einfach nicht versorgen die den Schnitt runterziehen.... einfach nur noch in der Stadt bauen überall FTTH legen (man hat ja wieder freie Tiefbau Kapazitäten) und schon kann man sagen man ist besser als die Kabelanbieter.

  6. Re: Und bei DSL?

    Autor: sneaker 22.09.17 - 11:35

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine schoene Idee aber in der Praxis duerfen sich nach wie vor bei ca. 2/3
    > der DSL-Kunden bis zu 64 Kunden eine 155MBps-Leitung zum DSLAM teilen.
    2/3 der DSL-Kunden?
    Wohl kaum. GbE wurde ab 2006 mit VDSL eingeführt. Wer VDSL oder AnnexJ hat, hat kein ATM. Und von den verbleibenden Kunden dürften die meisten auch auf GbE sein. ATM ist am Aussterben, wird flächendeckend umgerüstet.

    Nebenbei ist/war das schlimmer, als 64 Kunden an 155 Mpbs. Denn ein DSLAM kann mehr als 64 Kunden haben. Und diese 155 Mbps waren häufig für eine Kaskade von mehreren DSLAMs.


    > Das nuetzt ca. 2/3 der VDSL-Kunden, deren Leitungen so lang sind, dass auf
    > 17a automatisch zurueckgeschaltet wird, was genau?
    Ganz so arg sollte es nicht sein. Städtisch sind über 90% der Verzweigerkabel bis 300m. Halbstädtisch etwa 70%, ländlich bei etwa 55%.
    [www.bundesnetzagentur.de]

  7. Re: Und bei DSL?

    Autor: bombinho 22.09.17 - 12:23

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2/3 der DSL-Kunden?
    > Wohl kaum. GbE wurde ab 2006 mit VDSL eingeführt. Wer VDSL oder AnnexJ hat,
    > hat kein ATM. Und von den verbleibenden Kunden dürften die meisten auch auf
    > GbE sein. ATM ist am Aussterben, wird flächendeckend umgerüstet.
    Leider doch, der letzte Report wies 12922k Breitbandkunden aus, von denen 4250k VDSL oder LWL haben, LWL ist mit 84k nichtmal fuer einen Rundungsfehler gut. Das wird sich ein wenig verbessert haben, aber 2/3 duerfte nach wie vor noch als Rundungswert ausreichen.

    > Nebenbei ist/war das schlimmer, als 64 Kunden an 155 Mpbs. Denn ein DSLAM
    > kann mehr als 64 Kunden haben. Und diese 155 Mbps waren häufig für eine
    > Kaskade von mehreren DSLAMs.
    :(

    > > Das nuetzt ca. 2/3 der VDSL-Kunden, deren Leitungen so lang sind, dass
    > > auf 17a automatisch zurueckgeschaltet wird, was genau?
    > Ganz so arg sollte es nicht sein. Städtisch sind über 90% der
    > Verzweigerkabel bis 300m. Halbstädtisch etwa 70%, ländlich bei etwa 55%.
    > www.bundesnetzagentur.de
    Nunja, das waere schoen, ich werde noch mal meine Quelle raussuchen, ich habe so eine bloede Idee, es war eine Angabe der DTAG.

  8. Re: Und bei DSL?

    Autor: sneaker 22.09.17 - 12:32

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > GbE sein. ATM ist am Aussterben, wird flächendeckend umgerüstet.
    > Leider doch, der letzte Report wies 12922k Breitbandkunden aus, von denen
    > 4250k VDSL oder LWL haben, LWL ist mit 84k nichtmal fuer einen
    > Rundungsfehler gut. Das wird sich ein wenig verbessert haben, aber 2/3
    > duerfte nach wie vor noch als Rundungswert ausreichen.
    Ich kann Dir nicht folgen. Ich sagte: VDSL und AnnexJ ist immer GbE. Der Rest aber meistens auch. Ich weiß nicht, wo Du da etwas anderes rauslesen möchtest.

  9. Re: Und bei DSL?

    Autor: bombinho 23.09.17 - 03:14

    sneaker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann Dir nicht folgen. Ich sagte: VDSL und AnnexJ ist immer GbE. Der
    > Rest aber meistens auch. Ich weiß nicht, wo Du da etwas anderes rauslesen
    > möchtest.

    Interessante Wortwahl: "VDSL _und_ AnnexJ". Bei deinem Optimismus duerfte ja dann die bundesweite Umstellung auf VDSL + AnnexJ vorplanmaessig abgeschlossen werden.

    So ganz nebenbei darf man dann AnnexJ nach den selben Regeln zu den telekomschen Glasfaseranschluessen rechnen wie auch VDSL, speziell, wenn sie an der selben (FTTC) Linecard haengen. Aber da bleiben immer noch ausgewiesene 2/3, welche nicht dazugezaehlt werden?

    Welche Leitungen zaehlen denn nun wirklich als FTTC?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.17 03:22 durch bombinho.

  10. Re: Und bei DSL?

    Autor: Ovaron 23.09.17 - 09:34

    bombinho schrieb:
    -------------------------------------------------------------------
    > Interessante Wortwahl: "VDSL _und_ AnnexJ".

    Was macht die Wortwahl in Deinen Augen so interessant?

    > So ganz nebenbei darf man dann AnnexJ nach
    > den selben Regeln zu den telekomschen Glasfaseranschluessen rechnen wie auch VDSL

    Telekom zählt es als Glasfaseranschluß wenn es über einen Outdoor-DSLAM geht (wie Telekom bei Indoor-DSLAM zählt würde mich interessieren). Das Protokoll, ob Annex B oder Annex J oder VDSL, ist dabei egal.

    > Aber da bleiben immer noch ausgewiesene
    > 2/3

    Nö. Da bleiben immer noch die einzig und alleine von Dir behaupteten und nach wie vor unbewiesenen 2/3.

  11. Re: Und bei DSL?

    Autor: bombinho 23.09.17 - 11:04

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nö. Da bleiben immer noch die einzig und alleine von Dir behaupteten und
    > nach wie vor unbewiesenen 2/3.
    Die Zahlen habe ich bereits genannt und die darfst Du auch gerne in den Telekom Bilanzen selbst nachlesen. Ob das fuer dich Beweis genug ist oder nicht, wenn diese dort auf Seite 52 so finden sind, das darfst Du fuer dich selbst entscheiden.

  12. Re: Und bei DSL?

    Autor: Matty194 23.09.17 - 12:47

    Es sind mittlerweile 5 Millionen Anschlüsse von 13 Millionen.

    Anschlüsse werden auch nicht automatisch auf Outdoor DSLAM umgelegt sondern nur wenn der Kunde das beauftragt.
    D.h. potentiell könnte die Anzahl der tatsächlich FTTC-befähigten Anschlüsse höher sein.

    Zu den 5 Millionen Anschlüsse zählen auch nur die eigenen Kunden. Wholesale/Bitstream Kunden zählen hier nicht dazu.
    Mit diesen werden durch Telekom eigene FTTC/VDSL, Vectoring, Glasfaser Technik 8,2 Millionen Anschlüsse realisiert.

    Von den anfänglich genannten 2/3 ist man da doch schon ein ganz schönes Stück entfernt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.17 13:04 durch Matty194.

  13. Re: Und bei DSL?

    Autor: Matty194 23.09.17 - 13:27

    Und insgesamt hat die Telekom 28 Millionen glasfaserbasierte Anschlüsse, was 4 Millionen mehr sind als vor einem Jahr.

  14. Re: Und bei DSL?

    Autor: Ovaron 23.09.17 - 14:29

    bombinho schrieb:
    ----------------------------------------------------------------
    > Die Zahlen habe ich bereits genannt

    Nein, hast Du nicht.

    Hier nochmal Deine Behauptung:
    > > ca. 2/3 der VDSL-Kunden, deren
    > > Leitungen so lang sind, dass auf 17a
    > > automatisch zurueckgeschaltet wird

    Das ist und bleibt Deine Erfindung. Auf der von Dir als Beleg aufgeführten Seite 52 der Bilanzen steht nichts von Leitungen die so lang sind, dass auf 17a automatisch zurueckgeschaltet wird.

  15. Re: Und bei DSL?

    Autor: DieDy 23.09.17 - 16:30

    Matty194 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und insgesamt hat die Telekom 28 Millionen glasfaserbasierte Anschlüsse,
    > was 4 Millionen mehr sind als vor einem Jahr.
    Wie viele dieser "glasfaserbasierten" Anschlüsse sind tatsächlich Glasfaser, also mindestens bis zum Gebäude (FTTB)?

  16. Re: Und bei DSL?

    Autor: Ovaron 23.09.17 - 16:46

    DieDy schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viele dieser "glasfaserbasierten" Anschlüsse
    > sind tatsächlich Glasfaser

    Spannende Frage.

    > also mindestens bis zum Gebäude (FTTB)?

    FTTB ist doch kein echter Glasfaseranschluß, da bremst doch die Kupferverkabelung im Haus. Oder etwa nicht?

  17. Re: Und bei DSL?

    Autor: bombinho 23.09.17 - 18:06

    Matty194 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zu den 5 Millionen Anschlüsse zählen auch nur die eigenen Kunden.
    > Wholesale/Bitstream Kunden zählen hier nicht dazu.
    > Mit diesen werden durch Telekom eigene FTTC/VDSL, Vectoring, Glasfaser
    > Technik 8,2 Millionen Anschlüsse realisiert.
    Jain, wie wir wissen, waren es nur 135k "glasfaserbasierte" Anschluesse, die den Konkurrenten verloren gingen beim Rauswurf, da wird der Rest wohl ADSL sein und nicht in einem potentiell vectoringfaehigen DSLAM stecken.

    Und Bitstream war bisher nur bedingt verbreitet. Wenn du mal die Zahl darunter angeschaut haettest, dann waeren dir 2555k oder die neuere Zahl aufgefallen.
    Also ca. 1/3 wiedrum.

    > Von den anfänglich genannten 2/3 ist man da doch schon ein ganz schönes
    > Stück entfernt.
    Nur wenn die Telekom in ihren Bilanzen schwindelt.

  18. Re: Und bei DSL?

    Autor: Matty194 23.09.17 - 19:07

    bombinho schrieb:
    > Jain, wie wir wissen, waren es nur 135k "glasfaserbasierte" Anschluesse,
    > die den Konkurrenten verloren gingen beim Rauswurf, da wird der Rest wohl
    > ADSL sein und nicht in einem potentiell vectoringfaehigen DSLAM stecken.

    Was genau willst du hier mitteilen?



    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Matty194 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zu den 5 Millionen Anschlüsse zählen auch nur die eigenen Kunden.
    > > Wholesale/Bitstream Kunden zählen hier nicht dazu.
    > > Mit diesen werden durch Telekom eigene FTTC/VDSL, Vectoring, Glasfaser
    > > Technik 8,2 Millionen Anschlüsse realisiert.
    >
    > Und Bitstream war bisher nur bedingt verbreitet. Wenn du mal die Zahl
    > darunter angeschaut haettest, dann waeren dir 2555k oder die neuere Zahl
    > aufgefallen.
    > Also ca. 1/3 wiedrum.

    Und woher glaubst du habe ich meine 8,2 Millionen? Addiere mal zu 5 Millionen noch weitere 3,2 Millionen. Na?
    Und die 3,2 Millionen sind die Wholsesale/Bitstream Anschlüsse.

    Also habe ich die Zahlen angeschaut? Rate mal. Btw: 2555k kann man als durchaus geläufigere 2,55 (alternativ 2,6) Millionen schreiben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.17 19:12 durch Matty194.

  19. Re: Und bei DSL?

    Autor: bombinho 23.09.17 - 21:07

    Matty194 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und woher glaubst du habe ich meine 8,2 Millionen? Addiere mal zu 5
    > Millionen noch weitere 3,2 Millionen. Na?
    > Und die 3,2 Millionen sind die Wholsesale/Bitstream Anschlüsse.
    >
    > Also habe ich die Zahlen angeschaut? Rate mal. Btw: 2555k kann man als
    > durchaus geläufigere 2,55 (alternativ 2,6) Millionen schreiben.

    Ooops, hast Du selbstverstaendlich, also dieses 1/3 steht damit schon.
    Aber bessert sich, wobei 2018 als Utopie erscheint. Ebenso wie 2019 und 2020.

    Bisher sind die am einfachsten (wirtschaftlichsten) umzusetzenden Anschluesse bearbeitet worden, irgendwann wird die Umsetzung schwieriger, beziehungsweise absehbar nicht umsetzbar. Damit sind IP-Umstellung und flaechendeckendes Angebot von VDSL bestenfalls eine Moehre an der Angel um damit die eigenen Interessen staerker zu praesentieren. Speziell in Anbetracht des weiter anhaltenden Personalabbaus.

    Aber danke nochmal.
    Die Zahlen schreibe ich extra ausfuehrlich, weil es immer wieder Leute gibt, die diese anzweifeln, so sind sie selbst fuer den groessten Zweifler nachvollziehbar.

    Bis auf Wideruf werde ich wohl deine Zahlen bezueglich der Anschlusslaengen stehen lassen muessen, ich habe die Auflistung noch nicht wiedergefunden. Damit waere nicht 1/3 sondern 2/3 der Anschluesse SVVDSL-faehig.
    Allerdings in Betracht der bisher unrealisierten Anschluesse und deren Lage habe ich so das ungute Gefuehl, dass sich diese Zahl mehr in Richtung 1/3 verschieben wird, insofern nicht ein Ruck in Richtung FTTH/B stattfindet.

    PS: Du hast eine exzellente Quelle.

  20. Re: Und bei DSL?

    Autor: bombinho 23.09.17 - 21:10

    ich glaube, du bist ein wenig im Bezug durcheinander gekommen.

    dein Ausschnitt stammt aus:
    "So ganz nebenbei darf man dann AnnexJ nach den selben Regeln zu den telekomschen Glasfaseranschluessen rechnen wie auch VDSL, speziell, wenn sie an der selben (FTTC) Linecard haengen. Aber da bleiben immer noch ausgewiesene 2/3, welche nicht dazugezaehlt werden? "

    und dein Argument war:
    "Nö. Da bleiben immer noch die einzig und alleine von Dir behaupteten und nach wie vor unbewiesenen 2/3."

    Nehmen wir mal Mattys neuere Zahlen mit 28Mio Breitbandanschluessen, von denen 8,3Mio FTTx sind, und da stellen wir fest, dass 1/3 sogar optimistisch ist.



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 23.09.17 21:18 durch bombinho.

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