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Wir sind die Ersten?

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Wir sind die Ersten?

    Autor: WolvClaw 24.06.20 - 12:11

    ich halte es durchaus für möglich dass wir als Menschen das erste intelligente Leben im Universum sind, wenn man überlegt wie lang so ein Prozess dauert und welche Dinge eintreffen und zusammenpassen müssen damit überhaupt Leben entstehen kann.

  2. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Sharra 24.06.20 - 12:18

    Eher unwahrscheinlich. Ja, es gab wohl keine Intelligenzen vor 10 oder 12 Milliarden Jahren. Einfach schon deswegen, weil zu der Zeit höhere Elemente einfach nicht in nennenswerten Mengen vorhanden waren.

    Aber es hätte absolut nichts dagegen gesprochen, dass sich z.B. vor 100 Millionen Jahren eine intelligente Art auf der Erde entwickelt haben könnte. Die Bedingungen dafür waren vorhanden.

    Folglich könnte es anderswo vor mehreren Milliarden Jahren bereits technische Zivilisationen gegeben haben. Aber haben diese überlebt? Werden wir es jemals erfahren?

  3. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Crogge 24.06.20 - 12:24

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Folglich könnte es anderswo vor mehreren Milliarden Jahren bereits
    > technische Zivilisationen gegeben haben. Aber haben diese überlebt? Werden
    > wir es jemals erfahren?

    Von uns Menschen gäbe es selbst nach Millionen von Jahren noch Überreste (z. B. Produkte aus Gold). Die Voyager Sonden müssten auch relativ lange durchhalten bevor diese auseinanderfalten.

    Worst case wäre natürlich ein schwarzes Loch, dann kann eine gesamte Zivilisation ohne jegliche Spuren verschwinden.

  4. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Ganta 24.06.20 - 12:42

    Crogge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Worst case wäre natürlich ein schwarzes Loch, dann kann eine gesamte
    > Zivilisation ohne jegliche Spuren verschwinden.


    Ja wäre so gar eine plausible Erklärung. Immerhin ists ja nicht so unwahrscheinlich, das man ab einem gewissen Punkt mit Schwarzen Löchern spielt um den Energiebedarf zu decken. Die Theorien dafür gibts ja jetzt schon. Und sind wir mal ehrlich, sowas kann auch mal schief gehen 🤣

  5. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Sharra 24.06.20 - 12:54

    Von den Sonden wir man in ein paar hundert Jahren nichts mehr mitbekommen. Dann sind die Dinger so weit draussen, und ihre Energieversorgung tot, dass man sie nicht mehr finden wird, es sei denn man fliegt ihnen über den Weg.

    Und ansonsten wäre von einer Zivilisation nach 100 Millionen Jahren absolut nichts mehr zu finden, sofern du nicht den ganzen Planeten durch ein Sieb presst. Da wo damals vielleicht Großsstädte standen, ist heute Kilometer tiefes Mehr mit mehreren Dutzend Metern dicken Ablagerungen darüber. Da findest du nichts, aber auch gar nichts, selbst wenn dort mal ein Atomkraftwerk stand.
    Der Planet verändert sich. Berge türmen sich auf, und werden abgeschliffen. Meere kommen und gehen. Material wird verschoben, als gäbe es kein Morgen mehr. Und da möchtest du irgendwo in der Erdkruste einen einzelnen Goldzahn finden?

  6. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Allandor 24.06.20 - 12:58

    Crogge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Folglich könnte es anderswo vor mehreren Milliarden Jahren bereits
    > > technische Zivilisationen gegeben haben. Aber haben diese überlebt?
    > Werden
    > > wir es jemals erfahren?
    >
    > Von uns Menschen gäbe es selbst nach Millionen von Jahren noch Überreste
    > (z. B. Produkte aus Gold). Die Voyager Sonden müssten auch relativ lange
    > durchhalten bevor diese auseinanderfalten.
    >
    > Worst case wäre natürlich ein schwarzes Loch, dann kann eine gesamte
    > Zivilisation ohne jegliche Spuren verschwinden.
    Also selbst die Erde ist so aktiv, das nach genügend Zeit auch alles, was wir Menschen geschaffen hätten irgendwann einfach mal weg ist. Spätestens wenn über millionen von Jahren eine Erdplatte sich über eine andere schiebt und dabei die andere zum flüssigen inneren gepresst wird.

    Und die Voyager Sonde ... nun irgendwann werden schon aufgrund der Strahlung die Elemente zerfallen und das ding auseinander brechen (nichts hält halt ewig) aber die Wahrscheinlichkeit dürfte höher sein, das sie doch irgendwann mal auf etwas anderes trifft (z.B. nen Kometen oder so) einfach weil es da draußen auch wenn es verdammt leer ist, irgendwann in Sternsystemnähe mal dazu kommen könnte.

    Mit genügend Zeit vergeht halt alles.


    Die Simulationstheorie ist aber etwas über das man sich keine Gedanken machen bräuchte. Selbst wenn es so wäre, könnte man dies nie beweisen und es hätte auch keinen Einfluss drauf. Eine Art großer Filter ist wohl noch das wahrscheinlichste. Es dauert halt alles ziemlich lang und Katastrophale Ereignisse gibt es ebenfalls genug. Das sich auf der Erde intelligentes Leben (wenn wir uns selbst so bezeichnen mögen) gebildet hat, war ja auch eher ein riesiger Zufall. Es gab in der Erdgeschichte immer wieder Katastrophale Ereignisse die fast alles Leben vernichtet haben. Und die Frage ist, muss es überhaupt mal zu intelligenten Leben kommen.
    Es kann auch gut sein, das Leben entsteht (was erst mal schon mal gut wäre) aber sich letztlich nie weiter entwickelt. Hätte eine Katastrophe nicht die Dinos mal quasi ausgelöscht, würde es uns heute wohl auch nicht geben, sondern es würden vermutlich nach wie vor Echsenwesen über das Land herrschen. Platz für sonderlich viel Intelligenz wäre da nicht gewesen.
    Einzig unserer Affenabstammung haben wir es ja überhaupt zu verdanken, das wir Werkzeuge entwickelt haben und uns immer weniger mit dem Suchen & Essen beschäftigen mussten. Beispielsweise waren rein rechnerisch ein Urmensch vor der Entdeckung des nutzbaren Feuers noch einen Großteil des Tages allein mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Erst mit dem Feuer wurde die Nahrung einfacher zu Kauen und zu verdauen, was zum ersten mal dazu geführt hat das so etwas wie "Freizeit" im "überfluss" entstanden ist. Erst dadurch hatten wir die Möglichkeit überhaupt über etwas anderes als Überleben zu denken, was wohl dazu geführt hat, das unser Denkapparat nun stärker gefordert wurde, wodurch dieser erst mal anfangen konnte neue Bahnen zu bilden. So gesehen haben sich die Menschen letztlich in einem ziemlich rasanten Tempo entwickelt.

    Worauf ich hinaus will, es mag bei anderen Spezies anders vorgehen, aber es brauchte verdammt viele Rahmenbedingungen damit sich auf der Erde überhaupt eine Spezies wirklich durchsetzen konnte und so etwas wie Elektronik entwickelt konnte. Während dieser Zeit hätte noch eine ganze Menge mehr passieren können, was zur Auslöschung geführt hätte. Das heißt, selbst wenn wir einen Planeten mit Leben finden, heißt das noch lange nichts darüber aus, ob es dort jemanden gibt der uns jemals antworten können würde (auch ohne die Lichtgeschwindigkeit zu bedenken).

  7. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Netzweltler 24.06.20 - 12:59

    Crogge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Folglich könnte es anderswo vor mehreren Milliarden Jahren bereits
    > > technische Zivilisationen gegeben haben. Aber haben diese überlebt?
    > Werden
    > > wir es jemals erfahren?
    >
    > Von uns Menschen gäbe es selbst nach Millionen von Jahren noch Überreste
    > (z. B. Produkte aus Gold). Die Voyager Sonden müssten auch relativ lange
    > durchhalten bevor diese auseinanderfalten.
    >
    > Worst case wäre natürlich ein schwarzes Loch, dann kann eine gesamte
    > Zivilisation ohne jegliche Spuren verschwinden.
    Es reicht schon, wenn sich unsere Sonne in einen roten Riesen verwandelt.
    Dann schluckt sie die Erde und von unseren Errungenschaften bleiben nur weit entfernte Raumsonden übrig. Und die erwischt es dann vermutlich in der nachfolgenden Nova.

  8. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: smonkey 24.06.20 - 13:17

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann schluckt sie die Erde und von unseren Errungenschaften bleiben nur
    > weit entfernte Raumsonden übrig. Und die erwischt es dann vermutlich in der
    > nachfolgenden Nova.

    Und einen roten Roadstar. Spätestens wenn eine weit entwickelte Spezies darauf stößt, dürfte deren Vermutung nach einem intelligenten Ursprung dahin sein.

  9. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: ConstantinPrime 24.06.20 - 13:18

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es reicht schon, wenn sich unsere Sonne in einen roten Riesen verwandelt.
    > Dann schluckt sie die Erde und von unseren Errungenschaften bleiben nur
    > weit entfernte Raumsonden übrig. Und die erwischt es dann vermutlich in der
    > nachfolgenden Nova.

    Wenn ich mich nicht verrechnet habe, ist Vojager 1 mehr als 570.700 Lichtjahre entfernt bis unsere Sonne zum roten Riesen wird (gerechnet mit 10 Mrd Jahren). Ich glaube also nicht, dass sie die Nova noch interessiert :)

    Zum Vergleich, unsere gesamte Milchstraße hat einen Durchmesser von ca. 100.000 Lichtjahren.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.20 13:19 durch ConstantinPrime.

  10. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: most 24.06.20 - 13:32

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Netzweltler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann schluckt sie die Erde und von unseren Errungenschaften bleiben nur
    > > weit entfernte Raumsonden übrig. Und die erwischt es dann vermutlich in
    > der
    > > nachfolgenden Nova.
    >
    > Und einen roten Roadstar. Spätestens wenn eine weit entwickelte Spezies
    > darauf stößt, dürfte deren Vermutung nach einem intelligenten Ursprung
    > dahin sein.

    Aber vielleicht bleiben diese Super-Reichweite-Scanner der Scifi-Raumschiffe auch für weit fortgeschrittene Zivilisationen technisch unmöglich und wenn nicht ganz zufällig jemand aus dem Bullauge schaut, dann rauschen die am Tesla vorbei, ohne ihn zu bemerken.

  11. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Sharra 24.06.20 - 13:35

    Oder der Tesla-Autopilot versagt, und weicht dem Kometen/Asteroiden nicht aus, weil er es für eine Brücke hält...

  12. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Vögelchen 24.06.20 - 13:38

    WolvClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich halte es durchaus für möglich dass wir als Menschen das erste
    > intelligente Leben im Universum sind, wenn man überlegt wie lang so ein
    > Prozess dauert und welche Dinge eintreffen und zusammenpassen müssen damit
    > überhaupt Leben entstehen kann.

    Wir sind bei weitem nicht das erste oder gar einzige intelligente Leben auf der Erde, wie sollen wir dann das erste intelligente Leben im Universum sein?

  13. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Trockenobst 24.06.20 - 13:44

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Folglich könnte es anderswo vor mehreren Milliarden Jahren bereits
    > technische Zivilisationen gegeben haben. Aber haben diese überlebt? Werden
    > wir es jemals erfahren?

    Als wir beschlossen haben und schneller zu bewegen als das Pferd, haben wir nicht 1000 Pferde vor die Pferdekutsche gespannt. Wir haben erst das Pferd mit dem Motor ersetzt und dann die Straße mit der Schiene, später das Flugzeug und die Luft und dann die Bewegung im luftleeren Raum.

    Für das Einstein-Universum gibt es keinen Grund, warum man schneller fliegen muss als das Licht. Mit Raumschiffen die Bruchteile von c fliegen könnten, sind wir überall im Sonnensystem in weniger als 1 Woche. Für die Bewegung zwischen den Sonnensystemen gibt es zwei Optionen: entweder die ganz langsame Reise nahe 0.8c oder es gibt ein anderes Medium, das dies viel schneller macht.

    Da sich die Galaxien (auch die in unserem Galaxiencluster) von uns wegbewegen, stellt sich die Frage ob das überhaupt jemals "vorgesehen" ist. Die Raumzeit wird irgendwann den Punkt erreichen, wo die Ausdehnungsgeschwindigkeit schneller ist als die Lichtgeschwindigkeit.

    Grundsätzlich stehen wir ja noch vor dem "großen Filter" der Zivilisationen auslöscht. Da haben wir auf der Erde noch einige Prüfungen vor uns, bevor diese anderen Fragen relevant werden.

  14. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Dumpfbacke 24.06.20 - 14:07

    ConstantinPrime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Netzweltler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Es reicht schon, wenn sich unsere Sonne in einen roten Riesen verwandelt.
    >
    > > Dann schluckt sie die Erde und von unseren Errungenschaften bleiben nur
    > > weit entfernte Raumsonden übrig. Und die erwischt es dann vermutlich in
    > der
    > > nachfolgenden Nova.
    >
    > Wenn ich mich nicht verrechnet habe, ist Vojager 1 mehr als 570.700
    > Lichtjahre entfernt bis unsere Sonne zum roten Riesen wird (gerechnet mit
    > 10 Mrd Jahren). Ich glaube also nicht, dass sie die Nova noch interessiert
    > :)
    >
    > Zum Vergleich, unsere gesamte Milchstraße hat einen Durchmesser von ca.
    > 100.000 Lichtjahren.
    Die Probleme fangen schon eher an. Die Sonne wird in ca. 10.000 - 100.000 Jahren die allgemeine Temperatur auf 30 -40 Grad hochtreiben. Das Leben, wie wir es kennen, wird so nicht mehr möglich sein.

    Momentan gibt es dazu unterschiedliche Aussagen, wie sich die Erde erwärmen wird.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung
    dass die Temperatur vom Ende des 20. bis Ende des 21. Jahrhunderts um 4 bis 5 °C steigt; die Erwärmung wäre also etwa 100-mal schneller

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sonne
    Alter von 5,5 Milliarden Jahren, das heißt in 0,9 Milliarden Jahren, überschreitet die mittlere Temperatur auf der Erdoberfläche den für höhere Lebewesen kritischen Wert von 30 °C.

  15. "Als wir beschlossen haben und schneller zu bewegen als das Pferd"

    Autor: grutzt 24.06.20 - 14:10

    So ein Unsinn...

    Ich habe beschlossen, dass ich mich mit Überlichtgeschwindigkeit bewege. Bau mal fix den Motor dazu. Wie ich den ins All bekomme, kläre ich dann im Anschluß.

  16. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Kakiss 24.06.20 - 14:12

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WolvClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ich halte es durchaus für möglich dass wir als Menschen das erste
    > > intelligente Leben im Universum sind, wenn man überlegt wie lang so ein
    > > Prozess dauert und welche Dinge eintreffen und zusammenpassen müssen
    > damit
    > > überhaupt Leben entstehen kann.
    >
    > Wir sind bei weitem nicht das erste oder gar einzige intelligente Leben auf
    > der Erde, wie sollen wir dann das erste intelligente Leben im Universum
    > sein?

    Nun, wir sind das einzige Leben auf der Erde, welches gezielt werfen kann.
    Es gibt keine andere Spezies auf dem Planeten, welches gezielt werfen kann ;)
    Ja, selbst Affen können nicht zielen.

    Unser Skelett und Oberkörper ist evolutionär so entwickelt, dass wir Steine und Speere gezielt in einer Bewegung mit hoher Beschleunigung werfen können (wie bei Olympia).
    Selbst ich fauler Sportmuffel konnte Bälle 50 Meter weit werfen :)

    Unsere Entstehung ist ziemlich Komplex und zufällig.
    Aufrechter Gang, Werkzeugnutzung und Kochen/Jagt bedarf es, dass genug Energie für das Gehirn übrig bleibt bzw. die Evolution so verläuft, dass ein größeres Gehirn als Vorteil zur besseren Werkzeugnutzung taugt, so dass der entwicklerische Ball ins Rollen kommt.

  17. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: smonkey 24.06.20 - 14:47

    most schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber vielleicht bleiben diese Super-Reichweite-Scanner der
    > Scifi-Raumschiffe auch für weit fortgeschrittene Zivilisationen technisch
    > unmöglich und wenn nicht ganz zufällig jemand aus dem Bullauge schaut, dann
    > rauschen die am Tesla vorbei, ohne ihn zu bemerken.

    Drum habe ich bewusst nichts zur Wahrscheinlichkeit geschrieben - denn das gilt für die Sonden auf die ich Bezug genommen habe gleichermaßen, und dazu hat Sharra weiter oben schon ganz gut Stellung bezogen - sondern bin nur auf die Folgen dieses hypothetischen Falles eingegangen.

  18. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: smonkey 24.06.20 - 14:52

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unser Skelett und Oberkörper ist evolutionär so entwickelt, dass wir Steine
    > und Speere gezielt in einer Bewegung mit hoher Beschleunigung werfen können
    > (wie bei Olympia).
    > Selbst ich fauler Sportmuffel konnte Bälle 50 Meter weit werfen :)
    >
    > Unsere Entstehung ist ziemlich Komplex und zufällig.
    > Aufrechter Gang, Werkzeugnutzung und Kochen/Jagt bedarf es, dass genug
    > Energie für das Gehirn übrig bleibt bzw. die Evolution so verläuft, dass
    > ein größeres Gehirn als Vorteil zur besseren Werkzeugnutzung taugt, so dass
    > der entwicklerische Ball ins Rollen kommt.


    Definiere intelligentes Leben. Einen Stein oder ein Speer werfen zu können und dabei noch zu zielen, fällt für mich noch nicht unbedingt unter die Kategorie intelligentes Leben.

  19. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Vögelchen 24.06.20 - 15:12

    Kakiss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vögelchen schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > WolvClaw schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ich halte es durchaus für möglich dass wir als Menschen das erste
    > > > intelligente Leben im Universum sind, wenn man überlegt wie lang so
    > ein
    > > > Prozess dauert und welche Dinge eintreffen und zusammenpassen müssen
    > > damit
    > > > überhaupt Leben entstehen kann.
    > >
    > > Wir sind bei weitem nicht das erste oder gar einzige intelligente Leben
    > auf
    > > der Erde, wie sollen wir dann das erste intelligente Leben im Universum
    > > sein?
    >
    > Nun, wir sind das einzige Leben auf der Erde, welches gezielt werfen kann.
    > Es gibt keine andere Spezies auf dem Planeten, welches gezielt werfen kann
    > ;)
    > Ja, selbst Affen können nicht zielen.

    Selbst ein kleiner Fisch kann gezielt eine Wasserfontäne werfen und dabei noch den Brechungsindex der Wasseroberfläche korrekt im Gehirn berechnen. Ohne PC und blitzschnell. Ich glaube nicht, dass du das kannst. Gut, wir machen es mit den Händen, aber ich habe noch nie gehört dass irgendein Intelligenzforscher behauptet hätte die Intelligenz säße irgendwo zwischen den Knorpeln und Sehnen der Hand.

    > Unser Skelett und Oberkörper ist evolutionär so entwickelt, dass wir Steine
    > und Speere gezielt in einer Bewegung mit hoher Beschleunigung werfen können
    > (wie bei Olympia).
    > Selbst ich fauler Sportmuffel konnte Bälle 50 Meter weit werfen :)

    Auch das ist keine Intelligenz und auch in sportlichen Leistungen wie der Beschleunigung ist der Mensch ganz sicher nicht die Spitze der Evolution.

    > Unsere Entstehung ist ziemlich Komplex und zufällig.
    > Aufrechter Gang, Werkzeugnutzung und Kochen/Jagt bedarf es, dass genug
    > Energie für das Gehirn übrig bleibt bzw. die Evolution so verläuft, dass
    > ein größeres Gehirn als Vorteil zur besseren Werkzeugnutzung taugt, so dass
    > der entwicklerische Ball ins Rollen kommt.

    Werkzeuge nicht nur nutzen sondern auch gezielt für die jeweilige Situation herstellen kann selbst ein kleines Vögelchen. Mehrere Vogelarten können das. Selbst unsere Krähe baut aus bei Bedarf aus mehreren Komponenten ein zur Aufgabe passendes Werkzeug zusammen.

    Und das waren jetzt nur zweit Beispiele mit vergleichbare winzigem Gehirn. Einige Tierarten haben ein deutlich größeres Gehirn als du.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.06.20 15:16 durch Vögelchen.

  20. Re: Wir sind die Ersten?

    Autor: Hotohori 24.06.20 - 15:16

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Netzweltler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann schluckt sie die Erde und von unseren Errungenschaften bleiben nur
    > > weit entfernte Raumsonden übrig. Und die erwischt es dann vermutlich in
    > der
    > > nachfolgenden Nova.
    >
    > Und einen roten Roadstar. Spätestens wenn eine weit entwickelte Spezies
    > darauf stößt, dürfte deren Vermutung nach einem intelligenten Ursprung
    > dahin sein.

    Dazu müssten sie erst mal erkennen wozu das Ding einmal gut war.

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