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Hatte auch erst ein Verspera geplant

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  1. Hatte auch erst ein Verspera geplant

    Autor: Thomas111111 13.12.22 - 15:39

    Auf der Suche nach einer leichten alternative für mein altes 8"LX50 dachte ich auch erst an ein Gerät wie das Vespera. Aber 2.500 Euro für 200mm Brennweite und 2MP und dann kann man nicht mal durchsehen... Das war dann doch zu abschreckend. Die Preissenkung und der Bericht lassen das Gerät zwar in einem neuen Licht erscheinen.

    Ich bin dann doch beim Evostar AP72/420 mit Flattner und Goto-Montierung gelandet. Die Canon 77D DSLR war eh vorhanden. Eigentlich sollte das fertig aufgestellte Setup in 15 Minuten im Garten stehen. Alles zusammen war dann doch mehr Gewicht und Kleinzeug als geplant. Damit habe ich also 420mm Brennweite und muss meine Fotos selber bearbeiten, was auch noch mal reichlich Zeit kostet. Das Gerät ist superschnell. 20x10 Sekunden Belichtung bei ISO 1600 reichen für viele Objekte locker aus. Alles zusammen war es aber auch nicht viel billiger und wenn ich mir die Fotos so ansehe, dann ist das Vespera durchaus eine gute Alternative. Der Weg zum guten Foto ist lang und nicht trivial. Da ist so ein Roboter schon eine tolle Sache.

  2. Re: Hatte auch erst ein Verspera geplant

    Autor: MarcusK 13.12.22 - 16:15

    Thomas111111 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf der Suche nach einer leichten alternative für mein altes 8"LX50 dachte
    > ich auch erst an ein Gerät wie das Vespera. Aber 2.500 Euro für 200mm
    > Brennweite und 2MP und dann kann man nicht mal durchsehen... Das war dann
    > doch zu abschreckend. Die Preissenkung und der Bericht lassen das Gerät
    > zwar in einem neuen Licht erscheinen.
    >
    > Ich bin dann doch beim Evostar AP72/420 mit Flattner und Goto-Montierung
    > gelandet. Die Canon 77D DSLR war eh vorhanden. Eigentlich sollte das fertig
    > aufgestellte Setup in 15 Minuten im Garten stehen. Alles zusammen war dann
    > doch mehr Gewicht und Kleinzeug als geplant. Damit habe ich also 420mm
    > Brennweite und muss meine Fotos selber bearbeiten, was auch noch mal
    > reichlich Zeit kostet. Das Gerät ist superschnell. 20x10 Sekunden
    > Belichtung bei ISO 1600 reichen für viele Objekte locker aus. Alles
    > zusammen war es aber auch nicht viel billiger und wenn ich mir die Fotos so
    > ansehe, dann ist das Vespera durchaus eine gute Alternative. Der Weg zum
    > guten Foto ist lang und nicht trivial. Da ist so ein Roboter schon eine
    > tolle Sache.

    muss auch sagen, das mit das etwas merkwürdig erscheint ein Teleskop wo man nicht selber durchschauen kann.
    Da könnte sie auch ein Dummy verkaufen und die App lädt die Bilder aus den Netz.

    Oder sie bieten da ganze als Service an, es gibt eine App und irgendwo stehen ein paar von den Dinger rum und machen die Bilder - da spart man sich sogar das Aufstellen, man kann im warmen bleiben und muss sich auch keine Gedanken über den Akku machen.

  3. Re: Hatte auch erst ein Verspera geplant

    Autor: h0m3uSerAMT 13.12.22 - 17:42

    Das Teil ist meiner Meinung nach mehr eine vollautomatische Astrokamera mit 200mm Festbrennweite und einem korrigiertem Feld als ein Teleskop. Wobei eine Astrokamera in azimutaler Aufstellung auch eher etwas halbherzig erscheint. Aber hey, es hat eine App und es macht keine Arbeit.

    Ich würde für so ein Teil keine 2,5k¤ ausgeben und finde die Bilder jetzt auch nicht so schick. Für Leute die wenig Geduld haben ist es okay, wenn man bereit ist den Preis zu bezahlen.

    Durch mein Teleskop durchschauen tue ich aber ehrlich gesagt auch nicht mehr. Das habe ich ein paar Jahre lang gemacht und dann habe ich nur noch fotografiert. Letztes Jahr habe ich dann alle Instrumente zum Beobachten verkauft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.12.22 17:43 durch h0m3uSerAMT.

  4. Re: Hatte auch erst ein Verspera geplant

    Autor: superdachs 22.12.22 - 13:50

    h0m3uSerAMT schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Teil ist meiner Meinung nach mehr eine vollautomatische Astrokamera mit
    > 200mm Festbrennweite und einem korrigiertem Feld als ein Teleskop. Wobei
    > eine Astrokamera in azimutaler Aufstellung auch eher etwas halbherzig
    > erscheint. Aber hey, es hat eine App und es macht keine Arbeit.
    >
    > Ich würde für so ein Teil keine 2,5k¤ ausgeben und finde die Bilder jetzt
    > auch nicht so schick. Für Leute die wenig Geduld haben ist es okay, wenn
    > man bereit ist den Preis zu bezahlen.
    >
    > Durch mein Teleskop durchschauen tue ich aber ehrlich gesagt auch nicht
    > mehr. Das habe ich ein paar Jahre lang gemacht und dann habe ich nur noch
    > fotografiert. Letztes Jahr habe ich dann alle Instrumente zum Beobachten
    > verkauft.

    Das witzige ist, für das Geld bekommt man eine gebrauchte Spiegelreflex mit deutlich höherer Auflösung, eine 200mm Festbrennweite F2.4 und eine Gotomontierung, ein Stativ sowie ein leistungsstarkes Notebook. Alles zusammen kann mehr als das Ding.

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