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Begreift es denn keiner?

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  1. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: billyx 18.05.14 - 23:46

    currock63 schrieb:

    > > Die Bevölkerung aus dem Jahr 1970 sind die Schweine, die Jahrzehntelang
    > auf
    > > Kosten der künftigen Generationen gelebt haben und denen wir die
    > heutigen
    > > Schulden verdanken ("Die Renten sind sicher"-Blüm, der grad den nächsten
    > > Generationen erklärt, dass sie nie mehr in Rente gehen können). Auf die
    > Art
    > > lässt sich natürlich gut leben.
    >
    > ...nachdem die CDU und FDP das Rentensystem gründlich sabotiert haben und
    > mit der Förderung der Privatversicherungen massiv in die Finanzierung der
    > Sozialsysteme eingegriffen haben und ihnen Mittel in großem Ausmaß entzogen
    > haben. Inzwischen sind Schröder und Gabriel auch nicht besser gewesen.
    > Die ganzen etablierten Parteien sabotieren fröhlich mit. Anstatt
    > rechtzeitig nachzujustieren sind sie mit der Brandaxt drauflosgegangen um
    > ihre Klientel (Spekulanten und Manager) sowie sich selbst zu versorgen.

    Da wurde ein wenig rumgedoktort statt es zu sprengen und neu aufzubauen. Das Umlagesystem ist Broken by Design, da hilft es nicht ein wenig dran rumzuschrauben.
    Jeder hat für seine eigene Rente vorzusorgen, das ist der einzige gangbare Weg. Ob man das Geld für die Vorsorge dem Staat oder einer privaten Versicherung anvertraut ist noch eine Frage, denn es ist kaum zu sagen wer von den korrupteren Leuten geleitet wird.

  2. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: DrWatson 19.05.14 - 00:24

    peter_teloff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Natürlich nehmen uns Roboter und Automatisierung Arbeitsplätze weg.
    > > > Und im kapitalistischen System ist es eine Verarschung erster Klasse,
    > > wenn
    > > Was hat das mit Kapitalismus zu tun?
    > Weil Automatisierung im Kapitalismus nicht das Ziel hat den Lebensstandard
    > zu erhöhen, sondern die Kapitalmenge und Gewinnmaximierung.

    Nenn mir doch mal ein System, das nicht auf Egoismus basiert.
    Meinst du die Aparatschicks in der Sovietunion haben aus Altruismus gehandelt?

    Anstatt die Motivation zu hinterfragen mit der Menschen etwas tun, sollte man lieber auf die Konsequenzen gucken.
    Kein anderes System hat den so breiten Bevölkerungsschichten einen so hohen Lebensstandard gebracht wie die Marktwirtschaft.
    Was meinst du, warum es in Asien gerade Boomt?

  3. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: DrWatson 19.05.14 - 00:26

    SeveQ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird Zeit, dass wir
    > etwas neues versuchen. Etwas, bei dem der größte Druck nicht auf der
    > untersten Gesellschaftsschicht lastet, sondern per Definition gleichmäßig
    > verteil ist. Ein System, bei dem nicht Armut und Arbeitslosigkeit
    > überproportional Druck erzeugt, sondern Reichtum. Einen Druck, der den
    > Reichtum dazu zwingt, sich selbsttätig auszugleichen.

    Und was soll das sein? Was schlägst du vor?

    So sind das alles nur leere Worte, völlig ohne Inhalt.

  4. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Technikfreak 19.05.14 - 01:46

    currock63 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Technikfreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > currock63 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Natürlich nehmen uns Roboter und Automatisierung Arbeitsplätze weg.
    > > > Und im kapitalistischen System ist es eine Verarschung erster Klasse,
    > > wenn
    > > Was hat das mit Kapitalismus zu tun?
    >
    > Weil wir hier ein kapitalistisches System haben und genau das hier
    > passiert.
    Dann weisst du leider nicht, was ein kapitalistisches System ist. Es gibt keinen
    Staat der kapitalistisch ist. Bestenfalls gibt es Formen von Marktwirtschaft.
    Kapitalismus ist eine Ideologie und kein physisches Gebilde.

  5. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Technikfreak 19.05.14 - 01:50

    peter_teloff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > Natürlich nehmen uns Roboter und Automatisierung Arbeitsplätze weg.
    > > > Und im kapitalistischen System ist es eine Verarschung erster Klasse,
    > > wenn
    > > Was hat das mit Kapitalismus zu tun?
    > Weil Automatisierung im Kapitalismus nicht das Ziel hat den Lebensstandard
    > zu erhöhen, sondern die Kapitalmenge und Gewinnmaximierung.
    >
    > Automatisierung ist nicht das Problem, aber die Ideologie die bestimmt was
    > mit dem Produktivitätszuwachs passiert. Und wie sich gezeigt hat, sind
    > trotz stetig gestiegener Produktivität nicht die versprochenen
    > Verbesserungen eingetreten.
    Hallo? Wie ist heute die Kindersterblichkeit, wie gross sind heute die Arbeitslosenquote und das bei einer massiv gestiegenen Bevölkerung. Wie ist das mit Wochen-/Monatsarbeitsstunden? Wie ist die gesamtheitliche Gesundheitsvorsorge geregelt? Wie steht es mit Arbeitsrecht heute und früher? Wie ist heute die soziale Absicherung? Und falls du das nicht beurteilen kannst, dann kuck einfach mal die Arbeitsbedingungen und einen Arbeitsplatz in Bangladesh oder China an...

  6. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Technikfreak 19.05.14 - 01:52

    booyakasha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Technikfreak schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > currock63 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Natürlich nehmen uns Roboter und Automatisierung Arbeitsplätze weg.
    > > > Und im kapitalistischen System ist es eine Verarschung erster Klasse,
    > > wenn
    > > Was hat das mit Kapitalismus zu tun?
    >
    > Alles.
    Ueberhaupt nix. Und bei Nebenwirkungen frägst du am Besten, den Psychiater oder den Apotheker.

  7. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Technikfreak 19.05.14 - 01:53

    currock63 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DrWatson schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > currock63 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Begreift es denn keiner?
    > >
    > > Nein, nur du begreifst es…
    >
    > Du auch. Nur gehörst Du zu denen, die diese Entwicklung gut finden.
    > Brauchst nicht mehr zu antworten, Deine Sorte kenne ich.
    Warum so persönlich, hast du keine besseren Argumente?

  8. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Trockenobst 19.05.14 - 01:54

    Danse Macabre schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hartz4-Empfänger, deren Leben sich zwischen Resignation, Desinteresse,
    > Schwachsinn im Fernsehen glotzen und der Sorge, in der 4. Monatswoche noch
    > etwas zu essen zu haben, abspielt. Die gesellschaftlichen Kräfte, die zu
    > nennenswerten Umwerfungen führen könnten, sind einfach nicht vorhanden. Die
    > politischen schon mal gar nicht.

    Fakt ist, das es eine ganze Menge Leute gibt, die sich "zu schnell" an das Nicht-Arbeiten und Nicht-Konsumieren gewöhnen. Die Mischung mit mangelnden Anreizen, mangelnden Angeboten und mangelnder Perspektive hat in dem Sinne auch keinen einzelnen Verantwortlichen. Die Leute rutschen durch "die Lücken" im System, das dafür keine Antworten kennt, weil es nicht an einer Person festgemacht werden kann. Systemisches Versagen kann man nur Systemisch lösen.

    Genau dieses systemische Lösen erfordert radikal andere Ansagen. Die tief in die Lebensplanung gehen. Etwa als Goldschmied in einer abgefuckten Gegend zu leben wo es niemanden gibt der deine Skills braucht ist dann auch ein Teil des Problems. Da muss eben auch umziehen und notfalls das Haus verkaufen/vermieten weil die Erde sich weitergedreht hat. Daheim zu sitzen und resignieren, wie viele Therapiestunden soll das kosten?

    Und der Staat muss aufhören die Leute in Mühlen zu schicken die nicht funktionieren.Wer Perspektiven kriegt, muss sie dann auch schnellst möglichst annehmen und nicht mit sich hadern

    Die Gesellschaft kann nur gewisse Risiken abfedern, eben nicht alle. Vollkasko hat niemand versprochen. Wenn die Roboter kommen wird es für Bauarbeiter, LKW/Taxifahrer, Büroarbeitskräfte, Burgerbrater und Putzkolonnen so wirklich bitter.

  9. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Technikfreak 19.05.14 - 01:58

    billyx schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > currock63 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Die Bevölkerung aus dem Jahr 1970 sind die Schweine, die Jahrzehntelang auf
    > Kosten der künftigen Generationen gelebt haben und denen wir die heutigen
    > Schulden verdanken ("Die Renten sind sicher"-Blüm, der grad den nächsten
    > Generationen erklärt, dass sie nie mehr in Rente gehen können). Auf die Art
    > lässt sich natürlich gut leben.
    Genau so kann man es nicht ansehen... 1970 war Hochkonjunktur, da wurde auch extrem viel verdient. Dass die Politik versagt hat, da will ich nicht widersprechen und dass die Integration der DDR Deutschland sehr viel gekostet hat, das ist auch nicht widersprochen. Aber muss man diese Integration nicht als Spätfolge / Reparation für ein grosses Versehen aus den 40/50iger Jahren ansehen? Oder kann man es womöglich sogar als Investition für die Zukunft im 21Jahrhundert betrachten? Wer weiss, die Zukunft wird es zeigen.

  10. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Technikfreak 19.05.14 - 02:01

    Vaako schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > currock63 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Bevölkerungen und die Deutschen im Speziellen sind dermaßen mit
    > > Verdrängung, Ignoranz und Blödheit geschlagen, man glaubt es nicht.
    >
    > Auch ein Grund warum die Demokratie nicht so recht funktioniert, solange
    > die Bildung nicht deutlich mehr gefördert wird wie jetzt. Aber das ist
    > alles so gewollt, dumme Leute kann man besser kontrollieren.
    >
    > PS: ich glaub das schon :D
    Glauben heisst nicht Wissen... :-)

    Und ich bin überzeugt, dass der Staat nicht 'dummer Leute' will. Im Gegenteil:
    Wettbewerbsvorteile erschafft man sich mit klugen Köpfen.
    Nur solche Prozesse benötigen viel Zeit und die Wirkung zeigt sich erst nach
    einigen Generationen.

  11. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Technikfreak 19.05.14 - 02:10

    SeveQ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kapiert schon lange. Das Problem ist aber nicht die Automatisierung,
    > sondern die Tatsache, dass wir in unserem System einen Job brauchen, um gut
    > leben zu können und dass wir nur über unseren Job definiert werden. Wer
    > nicht arbeitet, trägt nichts zur Gesellschaft bei. Was für eine kranke
    > Gesellschaft ist das, die einen zum Arbeiten zwingt? Was für eine kranke
    > Gesellschaft ist es, die nichts anderes als Arbeit als Beitrag akzeptiert?
    > Es gibt auch andere Wege, beizutragen. Durch Forschung, durch Ideen,
    > Ehrenamt, Kunst. All das setzt aber weniger Druck voraus. Insofern ist es
    > das System, das uns kaputt macht, nicht die Roboter. Der Kapitalismus,
    > unser Wirtschaftssystem ist (mehrfach) gescheitert. Es wird Zeit, dass wir
    > etwas neues versuchen. Etwas, bei dem der größte Druck nicht auf der
    > untersten Gesellschaftsschicht lastet, sondern per Definition gleichmäßig
    > verteil ist.
    Wohl zuviel Marx und Lenin gelesen?
    Aber so ist das eben auch nicht, denn ein Weltenbürger lebt nun mal von
    erwirtschafteten Gütern und nicht von Luft und Liebe. Eine nicht degenerierende
    Gesellschaft lebt nun mal vom Streben und nicht vom Herumliegen.
    Auch die schönen Künste müssen finanziert werden, so wie das mit allen
    Errungenschaften ist, die keine Wertschöpfung bilden. Je ökonomischer eine
    Wirtschaft funktioniert und je grösser die Volkswirtschaft ist, desto eher kann sich
    diese Gesellschaft auch solche Ausgaben, wie Forschung überhaupt leisten.

  12. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Technikfreak 19.05.14 - 02:18

    Trockenobst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vollkasko hat niemand versprochen. Wenn die Roboter kommen wird es für
    > Bauarbeiter, LKW/Taxifahrer, Büroarbeitskräfte, Burgerbrater und
    > Putzkolonnen so wirklich bitter.
    Wer sagt denn, dass es diese Jobs überhaupt braucht... möglicherweise reicht es, wenn sie nur Konsumenten sind. Schlussendlich ist es nur eine Frage, wie das
    erwirtschaftete Kapital verteilt wird!

  13. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Danse Macabre 19.05.14 - 06:08

    Trockenobst schrieb:

    > Fakt ist, das es eine ganze Menge Leute gibt, die sich "zu schnell" an das
    > Nicht-Arbeiten und Nicht-Konsumieren gewöhnen.

    Und wie viel genau sind "eine ganze Menge Leute"? Ich meine, da du so scheinbar sicher mit Fakten argumentierst, hast du sicher auch genaue, belastbare Zahlen? Und seit wann ist "Nicht-Konsumieren" etwas, das man sich abgewöhnen muss?

    > Genau dieses systemische Lösen erfordert radikal andere Ansagen. Die tief
    > in die Lebensplanung gehen. Etwa als Goldschmied in einer abgefuckten
    > Gegend zu leben wo es niemanden gibt der deine Skills braucht ist dann auch
    > ein Teil des Problems. Da muss eben auch umziehen und notfalls das Haus
    > verkaufen/vermieten weil die Erde sich weitergedreht hat. Daheim zu sitzen
    > und resignieren, wie viele Therapiestunden soll das kosten?

    Der Staat hat nicht "tief in die Lebensplanung" einzugreifen. Dann bekämen wir eine Art Staatssozialismus nach DDR-Vorbild. Du hast ja Ideen ...

    > Und der Staat muss aufhören die Leute in Mühlen zu schicken die nicht
    > funktionieren.Wer Perspektiven kriegt, muss sie dann auch schnellst
    > möglichst annehmen und nicht mit sich hadern

    Wer Perspektiven kriegt? Klingt bei dir wie eine Krankheit. Aber der Staat war (sprich: die Arbeitsagenturen) waren noch nie in der Lage, für Perspektiven zu sorgen. Die verwalten nur die Verarmung und Verwahrlosung. Und sie üben Druck aus, zum Zwecke des allerheiligsten: der Kostenminimierung.

    > Die Gesellschaft kann nur gewisse Risiken abfedern, eben nicht alle.
    > Vollkasko hat niemand versprochen. Wenn die Roboter kommen wird es für
    > Bauarbeiter, LKW/Taxifahrer, Büroarbeitskräfte, Burgerbrater und
    > Putzkolonnen so wirklich bitter.

    Wir leben in einem Sozialstaat, so steht's im GG (ich empfehle, hin und wieder mal da hinein zu schauen, um zumindest die wildesten, argumentativen Auswüchse zu vermeiden). Außerdem kann ein Staat auch nicht einfach tatenlos zusehen, wenn ganze Bevölkerungs- oder Berufsgruppen verarmen. Erstens kann er das aus moralisch-ethischen Gründen nicht. Zweitens riskiert er irgendwann möglicherweise doch einen Volksaufstand.

  14. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: elgooG 19.05.14 - 07:58

    /+1

    Es ist schade wie geringschätzig so mancher über Hartz4-Empfänger denkt und das ist auch der Grund warum es diesen Menschen so schlecht geht. Klar es gibt Menschen die das System ausnutzen, aber das ist eine Minderheit und für die anderen gibt es nun mal eine Grenze die man nicht überschreiten sollte. Nicht jeder kann sich für das System beliebig verbiegen. Irgendwann fehlt eben der letzte Funke.

    Das kapitalistische System so wie es jetzt existiert funktioniert sowieso nicht. Das wissen wir alle und dennoch klammern wir uns krampfartig daran. Es gibt unzählige Jobs die nur existieren, damit es Jobs gibt. Extreme Redundanz, überflüssige Verwaltungsstrukturen, Bürokratie,....

    Es ist blanke Ironie, dass wir genau vor dem Angst haben, was dieses ausbeuterische System ersetzen und uns davon befreien könnte. Dabei müssten wir doch von dem Angst haben, dass uns seit Langem ausschlachtet und träge macht. Was uns jeden Tag wie Sklaven behandelt, uns physisch und psychisch krank werden lässt und uns gleichgültig fallen lässt, wenn wir nicht mitspielen.

    Eine Grundabsicherung von dem jeder leben kann ohne arbeiten zu müssen, hört sich vielleicht erst verrückt an, wäre aber genau das was wir brauchen würden. Ich für meinen Teil würde weiterhin arbeiten, allerdings hätte jeder dann weniger Stress und Ängste, weil man nicht für das Überleben sondern für den Erhalt von Luxus arbeitet. Die Menschen würden nur mehr für Luxus und Ansehen arbeiten und weil es nun mal genug Menschen gibt, die nicht nur herumhocken sondern sich nützlich fühlen wollen. Da wo noch Menschen benötigt werden, würden sich immer genug finden.

    Das Problem dabei ist nicht, dass es ein radikales Umdenken erfordern würde sondern, dass es nun eine Elite gibt, die über uns herrscht und diese Macht nicht hergibt. Ein Systemwechsel würde diese Elite gefährden und deshalb lassen sie erstmal so lange wie möglich die Bevölkerung leiden. Nicht nur das, es wird mit Waffengewalt verteidigt. Wirtschaftsbosse werden weiter Millionen einsacken, Politiker werden weiter ihre Marionetten sein und anstatt Grundabsicherungen für Menschen zu veranlassen wird erst auf Ausländer gehetzt und später auf Demonstranten geschossen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  15. "Der Kapitalismus in seiner jetzigen Form wird mit Gewalt umgeworfen werden,"

    Autor: Yes!Yes!Yes! 19.05.14 - 08:04

    Wunschdenken.
    Wahrscheinlich wird einfach nur Krieg provoziert. Sieht man ja am Beispiel der Ukraine ganz gut, wie einfach das funktioniert. Man holt einfach den bösen Russen aus der Mottenkiste und ab dafür...

  16. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Moe479 19.05.14 - 09:54

    na so super funktioniert hat das mit dem sozialismus ja auch nicht, imho vorallem deswegen weil man damit den seit menschen gedenken real existierenden hamstertrieb der menschen zur güteranhäufung nicht bedienen konnte, dann noch zum selbsterhalt versuchte die menschen einzusprerren bzw. auf krampf hin zu überzeugen bis der rat der 'greise' ausgedient hatte, zum glück das auch selbst erkannte und auch dank ihres alters friedlich abdanken/ sich ins rentnerdasein verabschieden konnte und durfte ;)

    was hier eigentlich unabhängig von jeglichem wirtschaftssystem nicht stimmt ist die motivation der menschen, jeder kann sich politisch für seine überzeugungen und natürlich auch utopien einsetzen, sollange das nicht in gewalt und/oder der unterdrückung von minderheiten mündet/münden soll ist man gerade hier in de ziemlich frei, nur die wenigsten menschen nutzen dies wirklich, statt dessen wird sich feist und faul darüber aufgeregt, dass die anderen es einem nicht recht genung machen, und nach ausflüchten gesucht sich selbst keinen millimeter bewegen zu müssen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.14 09:56 durch Moe479.

  17. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Technikfreak 19.05.14 - 11:13

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > na so super funktioniert hat das mit dem sozialismus ja auch nicht, imho
    du meinst wohl Kommunismus, Planwirtschaft...

    Sozialismus darfst du nicht gleichstellen, weil wir nämlich heute ein
    soziale Marktwirtschaft haben.

  18. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Moe479 19.05.14 - 12:40

    Das es bis ins kleinste bertachtet sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann ist mir durchaus bekannt und welches synonym man für was verwendet hängt vom betrachtungswinkel und betrachter ab. zb. unterschied sich der Kommunismus in der Ehemaligen SU doch sehr von dem der z.b. in China seiner zeit gefahren wurde, und auch inerhalb des Ostblockes gab es mannigfaltige ausprägungen, von der zwangskolchose bis zur unterstützung von kleinbetrieben um den bedarf an spetzielleren gütern zu decken, einige arbeiteten strikt nach Plan, andere Planlos auf den plan hin, und wieder andere Machten den Plan einfach nach dem Ergebnis.

    Genauso könnte man heute herundefinieren was den Genau nun Marktwirtschaft und was genau Soziale Marktwirtschaft sein soll und wer denn nun was fährt ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.14 12:40 durch Moe479.

  19. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: /mecki78 19.05.14 - 13:30

    currock63 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich nehmen uns Roboter und Automatisierung Arbeitsplätze weg.

    Nein, tun sie nicht. Du selbst lieferst den Beweis dafür:

    > Und im kapitalistischen System ist es eine Verarschung erster Klasse, wenn
    > der Bevölkerung dadurch ein besseres Leben versprochen wird. Diese
    > Versprechen gab es schon in den 70ern des letzten jahrhunderts, so nach dem
    > Motto: "Im Jahr 2000 müssen wir alle weniger Arbeiten und haben viel
    > Freizeit."

    Und? Ist die Arbeit im Jahre 2000 weniger geworden und wir alle hatten mehr Freizeit? Nein. Also haben uns die Roboter eben nicht die Arbeit weg genommen. Das haben sie damals nicht und das werden sie auch diesmal nicht.

    Die Arbeit hat sich nur verlagert. Arbeit ungelernter Fließbandarbeiter erledigen heute die Roboter, dafür sind diverse neue Jobs für Fachkräfte entstanden, die es in den 70ern noch gar nicht gab (weder die Jobs, noch die Fachkräfte).

    /Mecki

  20. Re: Begreift es denn keiner?

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 19.05.14 - 14:10

    currock63 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich nehmen uns Roboter und Automatisierung
    > Arbeitsplätze weg.

    Das ist ein wenig so, als ob sich ein Sklave beschwert, dass neue Sklaven ihm die Arbeit wegnehmen, statt darin eine Chance zu sehen, kein (Lohn-) Sklave mehr zu sein.

    Der Systemwechsel kommt ganz automatisch. Grob vereinfacht:
    Wenn Maschinen die Arbeit machen, haben Menschen kein Einkommen.
    Ohne Einkommen können sie auch die Produkte nicht kaufen, die nun von den Maschinen hergestellt werden.
    Also haben auch die Besitzer der Maschinen kein Einkommen.
    Ohne Einkommen können sie die Maschinen nicht betreiben.
    Damit sind die Maschinen herrenlos und können von jedem betreiben werden, der eine sinnvolle Verwendung für sie findet.

    Was sich schematisch so einfach liest ist natürlich ein mehr oder weniger langwieriger und sicherlich schmerzhafter Prozess, aber mal ehrlich: Wer sich darüber freut, für den überwiegenden Nutzen Anderer arbeiten zu dürfen, sollte kein Problem damit haben, zu überwiegend eigenem Nutzen etwas zu leiden. Es wird immer erst schlimmer, bevor es besser wird.

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